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Wo die Liebe hinfällt....

von RadioCity
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Alex Johannson Saskia Berg Thure Sander
01.09.2013
08.06.2016
11
15.045
1
Alle Kapitel
31 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
01.09.2013 1.358
 
Hallihallo, ja ich weiß, es hat sehr lange gedauert mit einem neuen Kapitel zu dieser Geschichte, aber heute extra zu Weihnachten gibt es ein Weihnachtsgeschenk für euch: ein neues Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch und ihr schreibt mir ein paar Reviews als Weihnachtsgeschenk!;) Viel Spaß beim Lesen.


PS: Fröhliche Weihnachten, Merry Christmas, Feliz Navidad, Joyeux Noël an euch alle da draussen, habt alle ein gesegtnetes Weihnachtsfest!!:*



"Verdammt nochmal, hört mich denn keiner? Ich bin es doch: Thure Sander! Holt mich hier mal jemand raus? HILFE!!", schrie Thure weiter. Er konnte es einfach nicht fassen, dass niemand ihn hören konnte ider wollte, dass keiner ihn hier rausholen wollte. Wo war er eigentlich? Angestrengt schloß er die Augen und versuchte irgendwelche Geräusche, die ihm bekannt vorkamen, wahr zunehmen. Da, er hörte das Brumen der Maschinen der Albatros II. Er war also noch auf dem Schiff, auf dem Meer. Diese Einsicht beruhigte ihn ein wenig, denn es schien, dass er nicht auf ein fremdes  Boot entführt worden war. Und da vernahm er auch das Klatschen der Wellen gegen die Bordwand. Erleichtert öffnete er wieder die Augen und seufzte: er war noch auf der Albatros II. Nachdenklich ließ er seine trockenden Hände über die Wände seines Gefängnis gleiten: es war auf jeden Fall Holz,welches schon älter war, da es einige Risse aufwies.
"Thure, denk nach! Wo haben wir an Bord grössere Schränke aus Holz?", grummelte er vor such her. Angestrengt ging er alle Räume an Bird durch, die solche Schränke besaßen.
"Entweder in der Kapitänskajüte, Kajüte des ersten Wachhabenden oder der Vorratsraum!", grummelte er, denn dies waren die einzigsten Räume mit solchen Schränken. Nachdenklich kratzte er sich hinter seinem Ohr. Wieso war er überhaupt hier und wer war das? War es viellecht ein dummer Streich der Crew? Nein, gewiss dies nicht, dass wusste. Es musste irgendwas an Bord passiert sein und er hatte eine verdammte Angst um seine Crew, um Saskia, um alle. Saskia war jetzt Kapitänin, sie war für alles verantwortlich, sie musste die anderen verteidigen, beschützen.
"Verdammt, wie komme ich hier nur raus?", murmelte er nervös, denn irgendwann würde in diesem Gefängnis auch der Sauerstoff knapp werden und dann konnte keiner ihn mehr retten. Langsam suchte er mit seinen Händen nach einem Riegel oder einer Tür, die man auch von innen öffnen könnte. Durch diese enorme Anstrengung durch das Nachdenken begann Thures Kopf hart zu pochen uns zuschmerzen. Natürlich floß immer noch ein wenig Blut aus der Wunde am Kopf und so schwächte der enorma Blutverlust Thure zusätzlich. Nach einigen Minuten fiel er in einen tiefen, traumlosen Schlaf, der dringend notwendig für seinen Körper war.



"Kai? KAI wo steckst du schon wieder?", brüllte Unterbauer durch die Gänge, denn er suchte Kai.
"Was ist denn Wolfgang? Bin in der Kombüse!", schalte es ihm entgegen. Seufzend lief Unterbauer zur Kombüse. Wieso war er nicht früher darauf gekommen? Natürlich war Kai in der Kombüse und bereitete das Mittagessen vor.
"Kai, hast du kurz Zeit? Ich brauche deine Hilfe und zwar schnell, es ist extrem wichtig!", redete Wolfgang auf Kai ein, nachdem er in der Kombüse angekommen war.
"Jetzt beruhige dich wieder, wieso brauchst du mich? Ich bin gerade am Kochen!", grummelte Kai und schmeckte seine Suppe ab, verzog das Gesicht und gab noch ein wenig Salz dazu.
"Hoffentlich ist die Suppe nicht versalzen!", schoß es durch Unterbauers Kopf, denn Kai hatte ein Talent dazu, dann aber besann er sich auf das, wieso er hier war.
"Nimm deien KTU-Koffer mit. Du musst in Sanders Kajüte Spuren sichern, denn er ist verschwunden und alles ist verwüstet!", erzählte er die Kurzfassung der Geschichte.
"Wie...Wie bitte? Sag nicht, dass das dein Ernst ist!", hustete Kai erschrocken.
"Doch verdammt nochmal, dass ist ernster als ernst und jetzt komm mit!", Unterbauer wurde ungeduldig.
"Ja warte kurz!", stotterte Kai, drehte den Herd aus, nahm die Suppe von der Herdplatte und lief los, denn er musste zuerst in den Sani-Raum, der praktisch auf dem Weg lag.
"Wo willst du hin?", schrie Wolfgang verwirrt, folgte ihm aber dennoch.
"Muss noch meine Tasche und Handschuhe holen!", rief Kai zurück, verlangsamte seine Geschindigkeit aber nicht.
"Okay ich laufe schon mal zur Kapitänskajüte, damit da keiner was anfässt, ich warte auf dich!", erwiderte Untervauer und lief weiter, während Kai im Sani-Raum verschwand. Hektisch durchsuchte er seinen kleinen Raum mit den Augen und fand auch sofort die gesuchte Tasche. So schnell er konnte, schnappte er sie und lief wieder heraus, um Wolfgang zur Kajüte zufolgen.
"Ach du meine Scheiße, wie sieht es denn hier aus? Ist Kapitän Sander nicht ein Ordnungsfreak?", stöhnte Kai entsetzt auf, nachdem er das Ausmaß der Verwüstung das erste Mal gesehen hatte.
"Naja in dem Fall wohl nicht!", murmelte Unterbauer genauso ratlos. Wer war das gewesen?



"Glaubst du, Kai hat das Mittagessen schon fertig?", fragte Alex Marten nachdenklich, senn ihr Magen hatte schon mehrmals laut geknurrt, sie hatte tierischen Hunger.
"Ich hoffe, denn auch ich habe Hunger. Hoffentlich ist sie nicht schon wieder so versalzen wie letztes Mal!", grummelte Marten, der seine Mütze tiefer ins Gesicht zog, er fror, denn ein eiskalter Wind wehte über die Ostsee. Nachdenklich drehte sich Alex kurz um, um nach den Schiffsbrüchigen zusehen, die sich immer noch leise auf Russisch unterhielten.
"Sag mal kannst du Russisch? Ich würde zu gern wissen, worüber die sich die ganze Zeit unterhalten!", fragte Alex leise, mit einem Seitenblick zu den Russen.
"Nee, tut mir leid, Gruber kann das, aber ich leider nicht. Ich habe das in der Schule nie gelernt!", grummelte Marten ausweichend, denn er hatte Russisch gelernt, konnte es aber überhaupt nicht mehr, aber das musste er Alex ja nicht direkt unter die Nase reiben.
"Na wenn du meinst!", murmelte Alex zurück, warf ihm aber auch einen fragenden Blick zu. Sie merkte, dass er ihr etwas verschwiegen hatte. Der Rest der Rückfahrt verlief schweigend und planmäßig.
"Gut, kommen Sie bitte mit, ich bringe Sie in unsere Messe, dort wird auch schon heißer Kaffee auf Sie warten!", redete Alex auf die Russen ein, nachdem sie an Bord waren und auch das Kontrollboot vorschriftsmäßig vertäut war.
"Vielen Dank, wir sind Ihnen und der deutschen Küstenwache sehr dankbar!", dankte einer der Russen.
"Bringst du die bitte in die Messe, ich geh zu Saskia auf die Brücke!", flüsterte Alex leise zu Marten, der zustimmend nickte.
"Danke!", formte sie lautlos mit ihren Lippen und verschwand dann. Kopfschüttelnd blickte er Alex nach.
"So folgen Sie mir bitte, ich bringe Sie zu ihrem versprochenden Kaffee!", rief Marten den Russen zu, die ihm bereitwillig folgten.



"Hey Saskia, alles gut hier?", begrüßte Alex ihre Freundin fröhlich.
"Nein Alex nichts ist gut. Ist Marten auch wieder da? Ich brauche euch alle!", grummelte Saskia unruhig, tigerte ungeduldig über die Brücke.
"Was ist denn los? Marten ist auch wieder da, wo ist eigentlich Sander?", fragte Alex argwöhnisch.
"Das ist ja der Punkt, keiner weiß, wo der Kapitän ist. Er ist einfach verschwunden!", stöhnte Saskia auf.
"Bitte? Er ist weg, du meinst weg, richtig weg. Einfach so? Geht das überhaupt?", erwiderte Alex verwirrt.
"Ja einfach so, seine Kajüte ist verwüstet, sein Blut wurde dort auch gefunden, aber von ihm keine einzige Spur!", seufzte Saskia, schaute in Alex verwirrt und entsetzte Augen. Ja so hatte sie wohl auch geschaut, als Unterbauer ihr diese Nachricht überbracht hatte.
"Und...und was machen wir jetzt? Wir müssen ihn doch suchen oder?", fragte Alex leise und blickte Saskia bittend, aber auch ratlos an.
"Natürlich suchen wir ihn, aber erstmal muss Marten hoch kommen und ich muss Gruber auch mal anfunken oder?", antwortete Saskia nachdenklich.
"Okay ich hol Marten und du regelst das mit Gruber", schlug Alex vor, Saskia willigte mit einem schwachen Nicken ein. Was sollte sie denn sonst noch tun? Blieb ihr überhaupt eine andere Wahl?
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