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Wo die Liebe hinfällt....

von RadioCity
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Alex Johannson Saskia Berg Thure Sander
01.09.2013
08.06.2016
11
15.045
1
Alle Kapitel
31 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.09.2013 1.355
 
So heute beglückte ich euch mal wieder mit einem neuen Kapitel. Sorry, dass es im Moment nur ein Kapi pro Woche gibt, aber ich schaff nicht mehr. Die Schule spannt mich im Moment sehr ein. Sorry dafür. Vielen Dank für die vier tollen Reviews, ich war überwältigt!:* Vielen Dank. So jetzt halte ich euch nicht länger auf, viel Spaß beim Lesen!!



"Ich find es unverantwortlich, dass Sie beiden erst jetzt kommen, was hätten Sie denn getan, wenn die Albatros ohne Sie ausgelaufen wäre? Naja ist jetzt ja auch egal, Frau Johanson Sie gehen jetzt sofort an Ihre Arbeit, ich werde vorbehalten vielleicht bei Gruber Meldung zumachen, so geht das hier ja auch nicht. Man kann nicht kommen wann man will, wir sind hier nicht im Kindergarten. Verstanden?", beendete Thure sauer seine kleine Ansprache. Ergeben nickten Saskia und Alex zustimmend, Alex drehte sich um und ging an ihren Arbeitsplatz. Ihr war es peinlich, denn alle ihre Kollegen starrten sie an, eingenommen Unterbauer und Feddersen. Sie kam sonst nie zuspät. Saskia blieb verloren vor Thure stehen und starrte ihn fragend an. Liebend gern würde sie jetzt auch an ihre Arbeit gehen, aber Thure wollte noch mit ihr reden, was ihr jedoch nicht sonderlich gefiel, sie fühlte sich unwohl in ihrer Haut, denn auch auf sie starrten alle Kollegen.
"Frau Berg, Sie kommen mit. Wir müssen uns mal unterhalten!", drang es an ihr Ohr, was unverkennlich von Thure kam, der auch schon die Brücke zügig verließ. Mit gesenkten Blick trottete sie hinterher, sie konnte sich schon denken worum es bei diesem Gespräch gehen konnte. Minuten später, die Saskia wie Stunden vor kamen, waren sie bei seiner Kajüte, der Kapitänskajüte angekommen. Thure betrat sie und hielt für Saskia die Tür auf, wartete das auch sie eintrat, aber Saskia blieb misstrauisch draussen stehen, rümpfte die Nase. Wofür sollte dieses Gespräch von Nutzen sein? Sie konnte ihm ja nicht ihre wahren Gefühle offenbaren, was würde er dazu sagen?
"Frau Berg? Sie können ruhig eintreten, ich beiße nicht!", sprach Thure nun freundlich und auch ein wenig weicher zu Saskia. Schmunzelnd sah er, wie es hinter ihrer Stirn arbeitete, ob sie eintreten sollte, was es für eine Gefahr sein konnte. Sie hatte ihre Stirn mal wieder so süß gekräuselt, was sie immer tat, wenn sie nachdachte. Sie sah einfach süß aus, manchmal war sie aber etwas scheu, scheu wie ein kleines Reh. Ein kleines Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus, welches jedoch sofort wieder verschwand. Unwirsch schüttelte er denn Kopf, was dachte er da nur? Seine Gedanken hatten sich mal wieder verselbstständigt. Saskia zuckte erschrocken zusammen, er hatte bemerkt, dass sie nicht eintreten wollte. Vorsichtig schaute sie auf und blickte in seine unglaublich schönen, braunen Augen, in denen sie sich verlor. Sie liebte seine Augen, die sich freundlich anblickten, sie liebte seine weiche, melodische Stimme, er brachte ihr Herz einfach zum Schmelzen.
"Kommen Sie doch rein. Ich möchte unser Gespräch nicht zwischen Tür und Angel führen!", kam Thures weiche Stimme wieder an ihr Ohr, was sie erschaudern ließ. Seine Stimme brachte ihr stets eine Gänsehaut. Jedoch gab sie sich einen Ruck und trat ein, denn diesem Gespräch konnte und wollte sie sich nicht entziehen. Sie wollte einfach ein paar Minuten ungestört mit ihm sein, seine Nähe genießen. Nachdem sie den Raum betreten hatte, schloß Thure hinter ihr die Tür und trat zu ihr.
"Setzten Sie sich doch. Wollen Sie etwas trinken?", fragte Thure nun, denn er wollte ja kein schlechter Gastgeber sein, außerdem sah Saskia ein wenig eingeschüchtert aus, er wollte einfach das Eis brechen. Verwirrt setzte Saskia sich vorsichtig auf das Bett der Kajüte und starrte Thure an.
"Gern, ich hätte gern einen Tee, schwarz bitte!", stotterte sie, denn so ganz allein in einem Raum war sie mit ihm noch nie gewesen. Ihr Magen rumorte, als würden Schmetterlinge umherfliegen, ihr Herz schlug höher, sie konnte ihren Blick nicht von ihm lösen. Thure stellte währenddessen den Wasserkocher an, um Saskia ihren Tee zubereiten zukönnen. Während dieser vor sich her köchelte, drehte er sich zu ihr um und sah in ein völlig verklärtes Gesicht, welches ihn verträumt anstarrte. Verwirrt schüttelte Thure den Kopf, ging zu ihr und wedelte mit einer Hand vor ihrem Gesicht.
"Frau Berg? Hallo Frau Berg?", holte er Saskia wieder aus ihren Gedanken zurück.
"Oh tut mir leid, ich bin im Moment ein wenig unaufmerksam!", grummelte Saskia entschuldigend und senkte ihren Kopf.
"Das kann man wohl sagen und damit will ich mal mit Ihnen reden. Frau Berg, was ist los? Im Moment sind Sie ständig mit Ihren Gedanken woanders, Sie sind unzuverlässig. So kenn ich Sie nicht", sprach Thure seine Zweifel aus. Saskia atmete schwer aus. Mit diesem Gespräch hatte sie gerechnet, natürlich wollte er es ansprechen.
"Es tut mir leid Kapitän Sander, aber es ist ein wenig schwierig, ich kann Ihnen das nicht so genau sagen, was los ist!", stammelte sie,doch in ihrem Körper schrie es danach, dass sie ihm die Wahrheit sagen sollte, aber sie konnte ihm doch nicht einfach ihre Gefühle offenbaren, da würde sie sich ja selbst ins Bein schießen.
"Frau Berg. Uch glaube Ihnen nicht, ich sehe doch das Ihnen etwas auf dem Herzen liegt. Sagen Sie es mir doch, vielleicht kann ich Ihnen dann helfen!", versuchte er es erneut an sie heranzukommen. Um seine Worte noch zu verstärken, setzte er sich neben sich und berührte unabsichtlich kurz ihre Hand, die sie auf der Matratze abgestützt hatte. Ein Stromschlag fuhr durch ihren Körper, ein angenehmer Schlag, der zu einem leichten Kitzel am Ende wurde. Es war zwar nur ein kurzer Augenblick, aber Saskia ließ dieser erschaudern, jedoch brachte er sie völlig aus der Fassung. Ensetzt über so viel Nähe sprang sie auf und tigerte durch den Raum.
"Es tut mir wirklich leid, aber ich kann es Ihnen einfach nicht sagen, es ist nicht ganz so leicht. Ich versuch mich wieder zu konzentrieren, damit Ihnen keine Beschwerden mehr zu Ohren kommen, einen schönen Tag noch. Ich muss hier raus!", murmelte Saskia verwirrt und rannt nach diesen Worten raus, weg von seiner Nähe, die sie um den Verstand brachte. Draussen auf dem Gang, ganz weit weg von seiner Kajüte lehnte sie sich gegen die Bordwand und ließ ihren Tränen freien Lauf. Sie hatte es mal wieder verbockt, sie hatte es komplett verbockt. Warum war sie weggelaufen? Warum nur? Sie liebte ihn doch so sehr, warum war sie nur weggelaufen?


"Frau Berg? Frau Berg so bleiben Sie doch stehen!", schrie Thure ihr hinterher, doch sie war schon weg. Verwundert schüttelte er den Kopf, lief zur Tür um zuschauen, in welche Richtung lief, aber zuspät, Saskia war schon weg. Enttäuscht trottete er zurück in seine Kajüte. Er hatte sich gefreut auf dieses Gespräch, denn er empfand ihre Nähe als sehr angenehm. Umso enttäuschter war er nun, dass sie einfach weggelaufen war. Warum nur? Hatte er etwas falsches gemacht oder gesagt? Er mochte sie gern und wollte ihr helfen, denn irgendwas belastete sie und das war sichtbar. Plötzlich kam ihm die kurze Berührung in den Sinn, die bei ihm ein ziemliches Chaos ausgelöst hatte. Es war wie ein Stromschlag gewesen, der ihn durch den gesamten Körper gejagt war und in eine angenehmes Kribbeln geendet war. Was hatte dies zu bedeuten? Hatte sie dasselbe gespürt? Nach dieser Berührung war Thure sich nicht mehr so sicher, ob Saskia nur eine Kollegin oder auch etwas mehr für ihn war. Seufzend setzte er sich auf sein Bett und strich verträumt über die Fläche, auf der Saskia gerade gesessen hatte. Seine Gedanken kreisten nur noch um Saskia. War das normal? War er jetzt verliebt in sie? Ja, war er und das auch nicht knapp. Irgendwie war es schon sehr lange, wenn er jetzt so darüber nachdachte. Es war aber immer so im Unterbewusstsein, ihm war es nie so aufgefallen. Was sollte er denn nun tun? Hatte er überhaupt eine Chance bei ihr?


So nun seid ihr dran, was glaubt ihr. Was sollte Thure nun tun? Hat er eine Chance bei Saskia? Schreibt eure Ideen in die Reviews!!:**
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