Leuchtend wie die Sterne

GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
Jack Frost North OC (Own Character) Pitch Sandman Toothfairy
30.08.2013
23.03.2020
7
14.509
2
Alle Kapitel
14 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
 
30.08.2013 2.688
 
Herzlich Willkommen zu meiner Fortsetzung! :D
Wie man sieht, hab ich das Rating erhöht und das Genre der Geschichte verändert, damit ihr für die kommenden Kapitel gewappnet seit.

Für Neueinsteiger weise ich gleich auf meine erste Geschichte hin ('Schwarz wie der Nachthimmel'http://www.fanfiktion.de/s/50ce075d0000bf55068032c8/1/Schwarz-wie-der-Nachthimmel), weil dies hier eine Fortsetzung ist.

Disclaimer: Alle Hüter des Lichts, Pitch und der Meister der Hexen gehören nicht mir und ich verdiene leider kein Geld damit. Ich habe nur meinen Spaß daran, sie in lustige oder weniger lustige Dinge hinein zu verstricken. Mir gehören lediglich die Geschichte, meine erfundenen Charakteren und die erdachten Schauplätze.

Viel Spaß beim Lesen!

________________________________________________________

1. Kapitel
Aufklärende Gespräche


“Ich hätte nicht gedacht, dass du meiner Bitte nachkommst.”, hallte es dröhnend durch die leeren, hellen Flure des Palastes.

Der Mann im Mond stand am Ende des Flurs und beobachtete die hochgewachsene Gestalt, die mit schnellen Schritten auf ihn zukam.
Das Wesen, wie immer in prächtige silberne Kleider gehüllt, die eines Königs gewesen wären, ging zu seinem alten Freund. Dann bemerkte es erfreut, dass der kleine Mann dunkle Ringe unter den Augen hatte und keinen Schritt auf ihn zuging. Hatte er etwa Angst vor ihm?
//Was für ein lächerlicher Gedanke!// dachte das Wesen.

MiM betrachtete diesen kalt. Er wusste, warum dieser Herr ihn eingeladen hatte. Aber dennoch stellte er die Frage, nur um ganz sicher zu sein. “Was möchtest du von mir, Polaris? Ich verlasse nur ungern den Mond, wenn es sich nicht um etwas Wichtiges handelt. Und habe bitte die Güte und spreche normal mit mir. Mein Gebrauch der Alten Sprache ist etwas verstaubt.”

Überrascht sah Polaris den kleinen Mann an. Seine Kleidung war wie immer in creme-beige Farben gehalten. Die Krawatte, die unter seinem Anzug hervor blitzte, war akkurat gebunden.
Ein tadelloses Auftreten, obwohl Polaris, der Herr über den Sternenhimmel, sich niemals so angezogen hätte. Niemals.

“Natürlich. Es kommt selten vor, dass ich die menschliche Sprache gebrauche. Macht der Gewohnheit.“ Er zuckte mit den Schultern. „Aber… ist es nicht erstaunlich, dass hier die Zeit anders verläuft als sonst wo? Ehe man sich es versieht ist ein Tag vorbei und bringt neue Erkenntnisse mit, was sich auf Erden so abspielt und-“
“Komme bitte zum Punkt.“

Der Herr über den Sternenhimmel blinzelte irritiert. Doch mit einem nervösen Lachen, fuhr er sich über die perfekt frisierten dunkelbraunen Haare und sprach amüsiert: “Warum denn so direkt, mein Freund? Lass mich mein Anliegen doch bei einer heißen Tasse Tee erklären.”
Und damit führte der Sternenkönig ihn über die weit gesäumten Flure und Gänge seines strahlendweißen Palastes.

An den Eckpfeilern der Flure, die die nächsten Abzweigungen und Gänge offenbarte, standen Soldaten. Jeder von ihnen besaß eine spitze, weiße Lanze, die farblich zu der silberweißen Rüstung passte. Als Polaris und der Mann im Mond an diesen vorbeigingen, richteten sich die Männer ein Stückchen mehr auf, teils, weil sie eingeschlafen waren.

Voller Stolz zeigte Polaris ihm seine Terrasse, auf welcher weiße Korbstühle und ein Tisch mit Gebäck und Tee auf sie warteten. Und selbst der Ausblick war atemberaubend schön. Von hier aus hatte man einen direkten Blick auf die Erde.
Sie nahmen auf den Stühlen mit den weißen Sitzkissen Platz.

“Tee?”, fragte Polaris freundlich und schenkte sich selbst etwas in seine Tasse ein.
MiM antwortete nicht darauf. Er war nicht gekommen, um einen Tee mit diesem Herren zu trinken.
Und das merkte der andere schnell, so dass er nur ein Schlückchen von dem bräunlichen Getränk zu sich nahm und ihn dann unverwandt ansah. “Ich glaube, es ist nicht nötig zu erwähnen, warum ich dich hier her gebeten habe.”

Damit trat ein schmales Lächeln auf den Sternenkönig und er lehnte sich genüsslich zurück. “Ich wollte dich lediglich in Kenntnis setzen, dass ich nicht vorhabe, sie zu verschonen. Natürlich ist es mir um ein vielfaches leichter, wenn die Hexen diese Aufgabe…”
Zu mehr kam der Herr nicht, als er vom Mann im Mond unterbrochen wurde: “Die Hexen? Was haben die Hexen mit der Sache zu tun?”

Polaris hob überrascht die Augenbrauen - auch wenn es ihm tierisch ärgerte, dass sein Gast ihn schon zum zweiten Mal an diesem Tag unterbrochen hatte.
“Oh, nichts weiter. Sie planen nur eine Apokalypse - mit den Kindern, die sie entführt haben. Hach, das wird herrlich, wenn der Dritte Weltkrieg ausbricht!”

Der Mann im Mond starrte ihn an. Unglaube spielte sich in den Augen des Mannes wieder, was Polaris ein durchtriebenes Lächeln auf den Lippen zauberte.
“Wie hast du davon erfahren?”

Mit einem selbstgefälligen Gesicht, bedachte er den kleinen Mann. Dabei hing sein Blick an dessen Frisur - wobei man hier nicht gerade sagen konnte, dass es dem Wort ‘Frisur’ würdig war, Polaris Meinung nach zumindest.
Eine einzelne weiße Haarsträhne wuchs auf den sonst so kahlen Kopf. Aus undefinierten Gründen, wehrte sich das Haar gegen die Erderziehungskraft und erinnerte dadurch an eine Antenne. Am Ende kräuselte sich die Haarsträhne wie ein Kreisel und verlieh dem Mann im Mond etwas Kindliches, Spielerisches.

Aber eine ‘Frisur’ konnte es wirklich nicht sein.

Der Sternenkönig lehnte sich gönnerhaft zu dem kleinen Mann, sodass er ihm in die Augen schauen konnte.
MiM hielt seinen selbstgefälligen Blick stand und versuchte die aufkeimende Wut nicht zu zeigen. Eine Wut, die sich gegen ihn selbst richtete. Warum wusste Polaris davon und er nicht? Warum wusste er, wer diese Kinder entführt hatte und was sie im Schilde führten? Und vor allem: Warum hatte der Sternenkönig ihm nichts davon erzählt?

“Nur weil die Hexen sich vor dir verborgen haben, heißt das nicht, dass sie auch vor mir flüchten müssen.”
Er hob eine Hand und hielt sie abwerfend in Richtung Erde.
“Mir ist es egal, was aus den Kindern wird - oder aus den Hexen. Oder den Menschen, wenn sie wieder Krieg führen. Ich beobachte und ergötze mich daran - sowie es deine Aufgabe gewesen war. Aber du musstest ja eingreifen. Du hast diese Hüter ins Leben gerufen. Nun lebe mit den Konsequenzen, mein Freund.”

Das Gesicht des Mann im Mondes verfinsterte sich augenblicklich.
Für ein paar Augenblicke genoss Polaris diesen Anblick. Es ließ den Mann im Mond gleich verzweifelter wirken - im Gegensatz zu ihm. Er spürte, wie es ihm gefiel, die Position des stärkeren von den beiden zu haben. Nicht immer belehrt zu werden, sondern auch andere zu lehren. Etwas, was furchtbar selten geschah, wenn es sich um den kleinen Mann persönlich handelte.

Doch trotz aller Schadenfreude, musste der Sternenkönig an seine Pflichten denken. So stand er seufzend auf, mit sich voll und ganz zufrieden, dass er seinen unwissenden Freund aufgeklärt hatte.
“Die Wachen werden dich hinausführen. Es war schön, dich wiederzusehen.”
Und damit wollte er den kleinen Mann allein lassen. Allein in seinen Elend, wie er sich fühlte. Doch er würde sich wieder fangen, so dachte Polaris. Schließlich ging es hier ja nur um ein paar wertlose Kinder.

“Es ist wegen Cursa, nicht wahr?”

Polaris erstarrte in seiner Bewegung. Langsam verkrampften sich seine Hände und ein Schatten fiel über sein Gesicht, was MiM nicht sehen konnte.
“Erwähne nicht diesen Namen.”, kam es bedrohlich leise von ihm und drehte sich nochmals zum kleinen Mann um.

Dieser war mittlerweile aufgestanden und schaute ihm fest in die Augen.
“Du warst immer schon eitel und überheblich - aber du hattest damals noch ein Herz. Der Verrat und die Trauer lassen dich zu einem falschen Handeln verleiten. Lass nicht zu, dass du ein kaltherziger König wi-”
“Halt den Mund.”

MiM starrte ihn an und entdeckte, dass sich seine Hände zu Fäuste gebildet hatten.
“Du hast keine Ahnung, wie es mir geht.”, fauchte Polaris gehetzt auf. All die Gelassenheit war von seinem Gesicht gefallen. All die Überheblichkeit verschwand im Nu. Nur noch der Name spukte dem Sternenkönig durch das Gedächtnis. Der Name und die Gefühle, die er mit ihm verband.

“Und eigentlich… sollte ich dich hassen. Denn..” Er hob sein Gesicht und starrte ihn durchdringend mit seinen eisblauen Augen an.
MiM erschrak und trat einige Schritte zurück, als er den Hass, den unterdrückten Zorn und den Wahnsinn in diesen Augen sah.
“Eigentlich bist du an dieser ganzen Sache schuld. Hättest du ihr nicht dieses verdammte Teleskop gezeigt, mit dem sie auf die Erde geschaut hat… Dann wäre sie meine Frau geworden! Sie wäre glücklich gewesen und hätte nicht dieses elende Leben gewählt!”

Damit kehrte er auf dem Absatz um und verschwand in die Tiefen des Palastes.
MiM seufzte und schüttelte den Kopf. Und trotzdem… beide wussten sie, dass dies nicht der Wahrheit entsprach. Denn es hätte kein Leben für die zwei gegeben, egal ob MiM sich eingemischt hätte, oder nicht.


*****


“Houston, hier gibt es keine Anzeichen von irgendwelchen Banden, aber…”, sprach der Polizist verwirrt weiter in sein Walki Talki hinein, “... auf diesen Berg hatte man anscheinend eine große Feier veranstaltet - hier ist ein ziemlich großer Scheiterhaufen. Es ist nicht auszuschließen, dass es weiteren Vandalismus hier gibt. Over and out.”

Damit hängte der Mann das Walki- Talki an den Gurt neben seiner Pistole und schaute sich das Spektakel aus nächster Nähe an.
Die Feuerwehr hatte den größten Teil des Feuers schon gelöscht. Unschlüssig, lief der Polizist wieder zu seinen Kollegen. Alle waren sie unwissend, was heute Nacht geschehen war.
Aber eines war sicher: die verschwundenen Kinder, die sie hier vermutet hatten, blieben vom Erdboden verschluckt.

Hätte man ihnen gesagt, dass sich nun am Rande des Waldes Zeugen befanden, die alles gesehen hatten und sogar wussten, wo sich die Kinder in diesem Augenblick aufhielten, hätten sie es nicht geglaubt. Oder - um es besser zu verdeutlichen: Sie hätten die Zeugen nicht mal sehen können.

North war noch nie zuvor so nervös gewesen wie jetzt, als er den Blicken des Christkindes hilflos ausgeliefert war. Vor lauter Anspannung hatte er sich seine schwarze Fellmütze vom Kopf genommen und versuchte nun, dass kleine, braun gelockte Mädchen zu beruhigen. Denn das Christkind war, wie schon von dem Kosaken erwartet - wutentbrannt und verschränkte protestierend die Arme vor ihrem hellblauen Kleid.
Der Weihnachtsmann schilderte ihr alles, was sie auf dem Berg gesehen hatten, wie es dazu gekommen war und - wahrscheinlich die wichtigste Frage des Christkindes - warum sie hier waren.

Als die Zahnfee hier und da noch ein paar Worte hinzugefügt hatte, endete North mit seinem Bericht und starrte mit seinen großen, hellblauen Augen das Christkind an.
Dieses hatte es sich mittlerweile auf einem Baumstumpf bequem gemacht, hatte aber die feindselige Haltung nicht aufgegeben. Mit ihren giftgrünen Augen starrte sie den Weihnachtsmann unverhohlen an.
“Ihr seit der Überzeugung, das...-” sie hob eine Hand und zeigte damit verächtlich auf North, der kurz zusammenzuckte, “... ich eurem Geschwätz wirklich einen Funken Glauben schenken sollte? Und das 4 Tage vor Weihnachten?”
Zahnfee und Weihnachtsmann seufzten auf. Sie glaubte ihnen nicht.
„Ich weiß was ihr vorhabt!“, damit sprang die Brünette auf und rammte ihre Hacken direkt in die Stiefel von North.

Vor Schmerz, jaulte er auf und hielt sich den verletzten Fuß. Erschrocken flatterte die Zahnfee zurück und schlug sich die Hände vor dem Mund. Mit einer so schnellen, aggressiven Aktion seitens des Christkindes hätte sie nun wirklich nicht gerechnet.

„Brimski Corsakov!“ rief der Weihnachtsmann gequält aus.
Doch dem kleinen Mädchen schien es egal, ob sie dem Zwei-Meter-Mann verletzt hatte.
Wütend zeigte sie mit dem Finger auf ihn, während ihre weißen Flügel vor Zorn zuckten.
„Schlimm genug, dass alle Welt denkt, ich wäre blond! Nicholas, jetzt willst du mir auch noch meine letzten Gläubiger nehmen, mithilfe der Zahnfee!

Vor lauter Zorn warf sie ihre Arme in die Luft. Das Mädchen war so aufgebracht, dass sie den Baumstumpf, auf den sie vor ein paar Sekunden noch saß, mit einem Tritt zum Umstürzen verleitete. Und so langsam konnte die Zahnfee verstehen, warum North Angst vor dem Christkind hatte - sie war wie ein brodelnder Vulkan.
„Aber wir haben nicht vor, dir auf irgendeine Weise zu schaden. Wir wollen bloß die entführten Kinder retten.“
Das ließ dem kleinen Engel doch etwas verdutzt dreinschauen.
„Ihr… Wollt also bloß den Kindern helfen?“

North schnaubte und verschränkte schmerzverzerrt seine Arme. Er fühlte sich leicht auf den Arm genommen. Hatte ihm das Christkind vorhin nicht zugehört, als er alles erklärt hatte?

Doch sogleich wich der Funken Hoffnung, das ihnen das Christkind zu glauben schien, denn schon runzelte das Mädchen die Stirn und verschränkte die Arme - ebenfalls wie North, um ihn zu ärgern.
„Aber was bezwecken die Hexen damit, wenn sie die Kinder haben? Das man nicht mehr an euch glaubt und ihr verschwindet, wie Puderzucker?“

Hilflos sahen sich die beiden Hüter an. Genau dies war der springende Punkt. Sie hatten keine Ahnung, was diese Hexen in Schilde führten.
„Wir… werden es herausfinden.“
„Na hoffen wir‘s! Aber was red' ich denn da? Ist ja eh wieder euer Hüter- Kram! Da dürfen keine normal spirituellen Wesen mithelfen!“
„Wir haben nie behauptet-“
Das Christkind unterbrach die Zahnfee unwirsch. „Und, North. Wenn du dich nochmal hier blicken lässt, bekommst du ein Donnerwetter, dass sich gewaschen hat!“
Damit stampfte das Christkind davon und hinterliess eine feine Spur im Schnee.                                                                                            

*****


“Ihr verdammten Hexenweiber!”, schrie er den lachenden Kreaturen nach, nachdem sie die schwere Tür hinter ihm verriegelt hatten.

Verdammt. Er musste hier raus so schnell es ging.
Der schwarze Mann musste sich nicht einmal umsehen, um zu wissen, dass dieser gewaltige Saal keinen einzigen Schatten beherbergte. Es war so grell, dass er sich vor Schmerzen schon die Hand vor das Gesicht halten musste. Wo in Mann in Monds Namen war er?

“Was ist los, kleiner Schatten?”

Pitch versteifte sich sofort, als er diese Stimme hörte. Niemand hatte ihn bisher so genannt, bis auf…

Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn und langsam drehte er sich um. Es konnte nicht sein. Nicht er. Dieses Ding konnte doch nicht wirklich der Meister von diesen Hexen sein.

Als er sich vollends umdrehte, schnappte er nach Luft und stolperte einige Schritte zurück. Ohne das er es wollte, bahnte sich die Angst durch seinen Körper und Starr vor Schreck brachte er kein Wort hervor.

Dieses Wesen bestand hauptsächlich aus Licht, nur seine roten Körperkonturen und seine hellen Augen ließen erahnen, dass er mindestens fünfmal so groß wie Pitch war.
Der riesige Kopf, aus dem vor und hinter den Ohren je ein Paar gewaltige Hörner wuchsen, ließ das Gesicht und das Maul, das weit aufgerissen war und eine Reihe weißer spitzer Zähne entblößte, monströs aussehen.
Direkt hinter dem Kopf teilte sich der Hals in zwei Teile, die jeweils in einem gewaltigen Löwenkörper mit Echsenschwanz mündeten. Mächtige, engelsgleiche Flügel wuchsen aus dem Löwenfell hervor und zuckten leicht, während das Wesen hungrig auf Pitch hinunter starrte.

Der Schwarze Mann schluckte schwer und erinnerte sich ungern an die erste Begegnung mit diesem Wesen.

Damals im Mittelalter, als er am helllichten Tag spazieren gegangen war, um seine Macht zu repräsentieren. Und um ein paar 'Hexenverbrennungen' zu sehen. Zu sehen, wie unschuldige Menschen ihr Leben lassen mussten, nur weil er diese Lüge, dass es sogenannte 'Hexen' gab, in die Welt gesetzt hatte.
Und da hatte er ihn gesehen, zum ersten Mal. Das Monstrum, das in einem Menschen - ironischerweise einem Vollstrecker - getarnt war und Hexen hinrichtete.

Und er, der Schwarze Mann, hatte es sich nicht nehmen lassen. Hatte ganz vergessen, dass ihn die Menschen hören und sehen konnten. Er hatte, vor lauter Überraschung und ohne Nachzudenken, geäußert, dass der Vollstrecker ein Monster war.
Wie zu erwarten, hatte er damit unbeabsichtigt eine Panik ausgelöst und die Leute hatten sich vor diesem Monster gefürchtet.
Und dieses 'schreckliche Licht' hatte kurzerhand versucht, ihm sein Leben zu nehmen.
Dieses Monstrum.

Doch jetzt, anders wie damals, gab es kein Entkommen.
Langsam fing seine Kleidung, sogar sein Körper an, sich wegen des grellen Lichtes aufzulösen.

Das Monster lachte kehlig auf und der Geifer floss ihm aus den Mundwinkeln.
“Kannst du das schreckliche Licht nicht ertragen?”
__________________________________________________

Der Meister gehört offiziell Rufftoon auf DeviantArt, (einer der Storyboardartisten zu die Hüter des Lichts) hier mal ein Blick, falls ihr euch das helle Ungetüm nicht vorstellen könnt: http://rufftoon.deviantart.com/art/Light-and-Shadow-P-9-340456045
Review schreiben