Rendezvous mit der Krähe

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P12
Erik Draven Shelly Webster
28.08.2013
28.08.2013
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Und da stand sie also und sah zu mir hinüber. Meine große Liebe namens Shelly. Ich zwinkerte ihr zu und betrat mit meinen Bandkollegen die Bühne. Hangman's Joke on air. Die Menge jubelte, wir begannen zu spielen und ich wusste, sie würde nur Augen für mich haben. Sie würde zu mir gehören nach diesem Abend.  Denn nachdem ich sie vor fünf Jahren aus den Augen verloren hatte, konnte ich sie nicht noch einmal gehen lassen. Sie war zurückgekehrt und ich würde heute Abend nur für dieses Mädchen E-Gitarre spielen.

Nach dem sagenhaften Auftritt, der reibungslos verlaufen war, stellten wir im Bandbereich unsere Instrumente ab, die Jungs unterhielten sich mit zahlreichen Fans und Groupies doch ich wusste, was für mich zu tun war. Ich drängte mich an der Menschenmenge vorbei, blickte mich um und schon sah ich sie. Ich bewegte mich ein paar Schritte zu ihr, sie drehte sich um und empfing mich mit einem breiten Lächeln im Gesicht. "Ihr wart wunderbar, Eric!" Ich war gefesselt von ihrem wunderschönen Gesicht. Sie sah natürlich älter aus als damals mit achtzehn aber an ihrer Perfektion hatte sich meiner Meinung nach nichts geändert. "Kanst du dir vorstellen, wie sehr ich dich vermisst habe?" Sie sah mich an. "Naja Eric, ich war auch sehr gespannt, dich wiederzusehen. Die Dinge damals liefen nicht so, wie sie hätten sein sollen, oder was meinst du?" Ich lachte. "Wir können sie jetzt richten. Es kann doch nicht immer regnen!" Mit diesen Worten packte ich sie vorsichtig, hob sie ein wenig hoch und küsste sie.

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Kannst du dich an die Zeit erinnern? Wir waren gedankenverloren, wir waren verliebt und wir lebten.

Sie gleitet geräuschlos durch die Luft, die sie so sehr wie die Freiheit liebt. Sie ist stets überall, aber nie ist sie irgendwo zu sehen. Wenn ich sie bloß wiedersehen könnte...