Geschichte: Fanfiction / TV-Serien / Roswell / Besuch

Besuch

von Aiwendil
KurzgeschichteFreundschaft, Sci-Fi / P12 Slash
Max Evans Michael Guerin
28.08.2013
28.08.2013
1
776
 
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Nur so ein kleiner Gedanke, der verschrieben werden wollte...

Setting: Staffel 1
Pairing: Max x Michael
Betaleser: Nein
Reviews: liebend gerne

Disclaimer: Ich habe keinerlei Rechte an „Roswell“ und ich verdiene auch kein Geld mit dieser Geschichte.
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Knock. Knock. Knock. Knock.

Abrupt schreckte Max Evans aus dem Schlaf und blickte sich verwirrt um, bis sein Blick auf das Fenster fiel und er erleichtert aufatmete. Michael!

Schnell erhob sich der dunkelhaarige um seinem Freund ein zu lassen. Wobei er bereits an dessen Gesichtsausdruck ablesen konnte, dass dieser wohl wieder Streit mit seinem Pflegevater gehabt hatte. Was Max resigniert auf seufzen ließ, da dies nicht gerade dazu beitrug, sich so unauffällig wie möglich zu verhalten und so unterhalb des Radars des Sheriffs zu bleiben.

Was nach der Heilung von Liz besonders angebracht schien, da Sheriff Valenti sie deswegen bereits kritisch beäugte und Max keinesfalls in irgendeinem Labor auf dem Seeziertisch enden wollte. Was, bedachte man einige Alternativen, noch nicht mal das schlimmste zu erwartende Szenario darstellte.

„Streit?“  Obwohl mehr eine Rhetorische Frage, erhielt Max jedoch ein Kopfnicken, bevor Michael vollständig in sein Zimmer kletterte und sich schwer auf das Bett sinken ließ.

„Und jetzt komm mir nicht mit 'Wir müssen uns normal verhalten'! Nicht nach deiner Nummer im Talon.“ meinte Michael gereizt, dem Max missbilligender Blick natürlich nicht entgangen war.

Schuldbewusst blickte der Angesprochene zur Seite. Denn obwohl er nach wie vor von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt, so wusste er dennoch, was der andere meinte. Er konnte nicht den anderen beiden die Benutzung ihrer Kräfte verbieten und sie selbst so spektakulär unter Beweis stellen. Ganz abgesehen davon, der geretteten auch noch die Wahrheit zu erzählen. Wo doch niemand wissen durfte, woher sie drei wirklich kamen.  

Was Michael wohl im Grunde mehr aufregte, als diese ganze Heilungs-Nummer an sich. Und plötzlich erkannte Max, um was es hier eigentlich ging.


Es ging nicht wirklich um seinen Handabdruck auf Liz Bauch. Es ging um das Vertrauen, welches er einer außenstehenden entgegen brachte, dass Michaels Eifersucht zutage förderte und ihn dazu brachte, sowohl Liz, als auch Maria, als Bedrohung wahr zu nehmen.

In solchen Momenten verwünschte er die impulsive Art seines Freundes mehr als sonst, welche gepaart mit seiner Eigenart, sich sogar Isabel und ihm nicht vollständig zu vertrauen, eine schwierige Mischung ergab. Besonders, da Max versuchte, sie drei zusammen zu halten, da die beiden anderen alles an Familie war, was er hatte.

„Möchtest du heute Nacht hier bleiben?“ lenkte Max ein, während er das Fenster wieder verschloss. Wobei er die Diskussion nur auf den nächsten Tag verschob. Doch ausgeschlafen gelang es ihm vielleicht, Michael von seinem Standpunkt zu überzeugen. Oder zumindest davon, Liz und Maria in Ruhe zu lassen.

Dankbar nickend nahm dieser das Angebot an. Auch das unausgesprochene. So ließ er den Schlafsack, welcher sich unter dem Bett befand, unangetastet und schlüpfte zu Max unter die Decke des doch relativen breiten Bettes.
Während er den vertrauten Geruch des anderen in sich aufsog, rückte er automatisch näher an diesen heran. Erst als er dessen gleichmäßige Atemzüge zu spüren vermochte, legte sich der Sturm in seinem innersten und er fühlte sich so geborgen wie sonst bei keinem anderen Wesen auf diesem Planeten. Was er sehr genoss, ihm  dennoch ein wenig Angst machte, da er es hasste, von jemand anderem Abhängig zu sein.

Trotz dessen glitt er schon kurze Zeit später ins Land der Träume über und er schlief so tief und fest wie schon lange nicht mehr.
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