Omatikaya

von Tsutey
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
28.08.2013
21.09.2013
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Neytiri:
*Seit einer geschlagenen Stunde schon, kniete Neytiri auf einer der großen Wurzeln des Baumes der Seelen, hatte ihre Augen geschlossen und betete. Sie war ganz froh alleine zu sein und dass bisher noch keinem anderen Na'vi ihres Stammes eingefallen war, dass er dem Baum mal einen Besuch abstatten könnte. Nun vollkommen erschöpft löste sie das Tsaheylu und ließ sich auch mit ihrem Oberkörper zu Boden gleiten und flüsterte* Bitte Eywa ... gib mir Sempul und Sylwanin zurück, ich schenke dir auch mein Leben dafür. *sie war sich durchaus bewusst, dass Eywa keine Wünsche erfüllte und sich schon gar nicht an ihrem Leben bereichern würde, wenn die Zeit dazu noch nicht gekommen war, aber in all der Zeit, in der sie ihre beiden liebsten Familienmitgliedern vermisste und täglich hoffte, dass alles nur ein böser Traum war, fraß die Verzweiflung sie immer mehr und mehr innerlich auf. Sie hatte wirklich schwer mit diesem Verlust zu kämpfen, mehr noch als ihre Sa'nok und Tsu'tey damit ringten. Vollkommen erschöpft schloss sie ihre Augen, was nicht nur daran lag, dass sie fast eine ganze Stunde geweint hatte, sondern auch, dass sie nicht wie versprochen erst am Morgen auf Spurensuche gegangen war, sondern schon des Nachts. Sie hatte noch kein Auge zugetan und auch nichts mehr zu essen zu sich genommen. Viel zu lange hatte sie damit verbracht nach Jakes Spuren zu suchen, doch leider ohne Erfolg, was vielleicht noch immer daran lag, dass sie ihn gar nicht wirklich finden wollte oder nicht wissen wollte, was mit ihm geschehen war und das, obwohl sie es jetzt musste, denn nur dann würde ihre Mutter erlauben, was sie sich so sehnlichst wünschte. Dennoch war sie nicht sicher, ob sie das im Moment durchstehen würde. Eine neue Verbindung eingehen könnte. Ihre Gedanken drehten sich im Kreis und von Minute zu Minute fiel es ihr schwerer überhaupt einen vernünftigen Gedanken zu fassen. Noch während sie begann einzudösen, begann der Baum der Seelen seine dünnen Wurzeln um ihren Körper zu legen. Nur kurz kitzelte er Neytiri damit auf der Haut und jene öffnete ihre Augen noch mal. Sie fragte sich, was das sollte, was der Baum damit ihr tat, war aber letztlich zu müde und erschöpft sich noch zu wehren. Sie schloss wieder ihre Augen und ließ es einfach mit sich geschehen*

Tsu’tey:
Es waren schon zwei ganze Tage vergangen, seit seine Schwester Neytiri den Kelutral verlassen hatte. Er blickte auf den Boden neben sich am Feuer, und entdeckte den Bogen von Eytukan den er Neytiri vor seinem Tod, noch gegeben hat und vor zwei Tagen an den Krieger weitergegeben hatte. Er musste vermutlich nur darauf aufpassen, solange sie alleine Wald unterwegs war, und nach Spuren von Jake suchte. Vermutlich wollte sie nicht riskieren, dass sie ihn verlor wenn sie schnell war oder sein musste! Er mochte es nicht sonderlich, abwarten zu müssen doch das war schon immer so gewesen, und würde sich auch vermutlich nie ändern doch es war ihm egal gewesen. Der Krieger saß wieder einmal an dem Feuer, das für die Familie reserviert war und starrte in den Himmel und wartete darauf, dass ihm die Sterne vielleicht irgendein Zeichen geben würden. Doch dem war nicht so gewesen, und er blickte wieder in die lodernden Flammen, und hoffte das Schwester bald wieder kommen würde. Am meisten hoffte er jedoch, dass sie mit guten Neuigkeiten zurückkommen würde, dies war die Sache die Tsu'tey zurzeit am meisten beschäftigte! Seit diesen zwei Tagen in denen sie schon unterwegs war, dachte er auch immer wieder darüber nach wie man die Wahrheit, am besten dem Volk mitteilen könnte ob lieber direkt oder etwas schonend. Der Krieger selber war eher für die schonende Methode, das Volk hatte zu viele Schläge in der letzten Zeit mitgemacht. Würde sie tatsächlich Spuren von Jake finden, dann änderte sich wieder einmal alles es würde das in Erfüllung gehen, was sich Eytukan damals zusammen mit Mutter gewünscht hatte. Er als Olo'Eyktan wäre mit seiner Schwester Neytiri vereint, ganz sicher war er sich das sie zusammen das Volk noch viel besser würden führen können, als er alleine. Doch erst einmal waren dies Gedanken, die er bei Seite schieben konnte denn die Chance war wirklich gering. Doch er glaubte natürlich an den Erfolg von Neytiri, sie war eine echte wahrhaftige Omatikaya wenn jemand diese Aufgabe schaffen würde, dann war sie es! Tsu'tey vertraute ihr komplett und daran würde, sich auch nie etwas ändern da war er sich sicher. Nach einiger Zeit wendete er sich um, und erblickte seine Mutter Mo'at sie wollte wohl nach ihm sehen, wie es ihm ging und ob er dies alles gut weggesteckt hatte. Er konnte ihr eine wirklich zufriedenstellende Antwort geben" Ja Mutter mir geht es gut, ich habe akzeptiert das wenn sie keine Spur von Jake findet, sie für immer an ihn gebunden bleiben wird. Doch ich hoffe natürlich dass sie eine Spur findet, sie ist im Wald unterwegs doch nur Eywa Weiß wo sie suchen muss um Jake zu finden!" Er war überrascht gewesen Mo'at hörte ihm weiterhin zu, doch strich dabei mit der Hand über den Bogen von ihrem Mann Eytukan. Er war sich ganz sicher gewesen, das sie ihn nach wie vor vermisste doch sie hatte ihn für immer verloren, aber ließ es sich vor dem Volk nie anmerken. Doch wenn sie hier mit Tsu'tey oder Neytiri alleine war, wurde sie manchmal emotional und erinnerte sich wieder der glücklichen Tage bevor die Himmelsmenschen auf ihre Welt kamen! Seine Gedanken wanderten jedoch schnell wieder zu Neytiri, er machte sich auch jetzt wieder um sie seine Gedanken, wo war sie grad unterwegs, hatte sie genug zu essen gejagt? Doch er würde es vorerst nicht erfahren, solange sie nicht von der Suche zurückgekehrt war, und ihm Bericht erstatten würde. Der Krieger stand auf und ging an die Stelle, wo er genau Richtung Wald blicken konnte, und schaute über den dunklen Wald, und fragte sich wo sie wohl gerade war?

Neytiri:
*Erst nach ein paar Stunden wachte Neytiri langsam wieder auf, die leuchtenden Wurzeln des Vitrautral hatten sich längst zurück gezogen, so dass sie sich vollkommen mit dem Oberkörper aufrichten konnte. Sie fühlte sich ein wenig besser, als zuvor, bevor sie eingeschlafen war, so als ob sie neue Kraft geschöpft hätte. Sie blieb im Schneidersitz sitzen, legte ihre Arme vollkommen ruhig auf ihre Beine und blickte gen Himmel, durch die leuchtenden Zweige des Vitrautral konnte sie die Sterne am Himmel erblicken und ein leichtes Lächeln huschte über ihre Lippen. Irgendetwas hatte sich in diesen wenigen Stunden an ihr verändert. Ein paar Minuten blieb sie sitzen, ehe sie aufstand. Es musste weit nach Mitternacht sein, doch das hielt sie nicht davon ab ihren Plan in die Tat umzusetzen und sie war sich sogar sicherer als je zuvor, wo sie nach Jake zu suchen hatte. Sie verließ den heiligen Ort des Vitrautral und betrat das Unterholz, nur noch einmal hielt sie kurz inne, als sie ein wohl bekannten Schnauben hinter sich vernahm und sie wandte sich um*
Pale! *wie der Blitz drehte sie sich um und rannte auf das Pa'li zu, sie streichelte lächelnd seine Nüstern und dankte ihm leise, dass es sie gefunden hatte, wer auch immer es geschickt haben musste. Sanft stellte sie Tsaheylu mit ihm her und stieg dann auf. Das würde ihre Suche ungemein beschleunigen und erleichtern und in der nächsten Sekunde ließ sie Pale davon galoppieren, quer durch den leuchtenden Dschungel in die Richtung, in der die Iknimaya thronten. Nach knapp nur einer Stunde, hatte sie das Jagdgebiet der Omatikaya hinter sich gelassen und begann mit Pale den gefährlichen Aufstieg der fliegenden Berge. Sie würde mit ihr nur bis zu einem gewissen Punkt kommen, dann würde sie zu Fuß weiter müssen, aber auch damit würde sie keine Probleme haben, denn irgendetwas sagte ihr, dass sie Jake am Ende finden würde. Wenn er nicht hier oben war, in der Luft, für die er geboren war, dann wusste sie, dass er mit Sicherheit tot war, aber daran wollte sie gar nicht denken. Schnell erreichte sie mit Pale den Punkt an dem sie zu Pa'li nicht mehr weiter kam, sie stieg ab und löste das Tsaheylu, wissend, dass Pale auf sie warten würde. Dann starrte sie hoch zu dem wohl größten, fliegenden Bergen. Sie war mitten drin, sie war mitten in den Iknimaya und der schwierigste Teil stand ihr noch bevor. Normalerweise hatte sie keine Angst vor der Höhe und den freiliegenden Lianen, aber damals gab es auch noch Seze, sie wusste, sie war immer in ihrer Nähe und wenn sie fiel, dann würde Seze nicht auf sich warten lassen, aber diesmal musste sie es alleine tun, so, wie bei ihrem ersten Aufstieg, als sie zur anerkannten Taronyu ihres Stammes wurde vor knapp drei Jahren, sie war gerade mal erst 15 Menschenjahre alt gewesen. Noch einmal nahm Neytiri tief Luft, dann machte sie sich an den langen, beschwerlichen und gefährlichen Aufstieg bis hin zu dem größten der fliegenden Berge. Tatsächlich gelang es ihr erstaunlich gut, bis auf, dass sie zwei Mal beinahe abgerutscht und gefallen wäre, aber sie wäre keine Na'vi, wenn sie sich nicht wieder gefangen hätte. Dennoch erreichte sie den höchsten, fliegenden Berg ein wenig keuchend. Oben angekommen blickte sie sich erst einmal um, es sah fast so aus, wie eine kleine Insel, die eben nur nicht im Wasser lag, sondern in der Luft schwebte. Ihr Blick fiel auf das Innere der Insel, mitten in den kleinen Dschungel und langsam bahnte sie sich einen Weg hindurch und als sie jene Pflanzenwelt beinahe gänzlich durchquert hatte, erblickte sie ihn in den nächtlichen Strahlen des Polyphemus. Er saß dort, am Rande der schwebenden Insel im Schneidersitz, seine Augen waren geschlossen und er schien nachzudenken, vielmehr sah es eher wie meditieren aus, aber Neytiri war sich sicher, so etwas würde ihr Gefährte nicht tun. Sie schluckte, als sie ihn dort so sah, verflog jegliche Wut auf ihn und das Gefühl der unendlichen Liebe stieg wieder in ihr auf. Sie konnte nicht einfach wieder gehen. Ihr Auftrag war zwar nur herauszufinden, wo er war, aber sie wollte so viel mehr wissen und sprang aus dem Unterholz hervor* Jake!* Jake, der sichtlich erschrocken zusammen zuckte und sie wohl kaum wahrgenommen hatte, wirbelte herum, erkannte diese Stimme, oh ja und wie er sie kannte, er sprang auf, als er Neytiri erblickte und sie sich ihm gleich darauf in die Arme warf. Lange Zeit standen sie einfach nur da und lagen sich in den Armen. Neytiri weinte sogar ein paar Freudentränen, die Jake sanft davon wischte. Erst nach langen Minuten begannen die beiden zu reden und die hatten viel zu reden. Doch mit jedem Wort, das gesprochen wurde, wurden Neytiris Gedanken klarer und sie begann Jake zu verstehen und erst als alle Worte gesprochen waren, näherten die zwei sich wieder einander an und verbanden sich ein letztes Mal, ehe sie gemeinsam einschliefen und gemeinsam erst wieder aufwachten, als die Sonne hoch am Himmel stand. Neytiri wusste, dass sie Jake jetzt gehen lassen musste, für sehr lange Zeit und auch Jake wusste das und dennoch machten sie sich gemeinsam auf den Weg des Abstieges. Beide agierten dabei wie zwei Na'vi die sich nun einmal sehr nahe standen. Hand in Hand klappte der Abstieg einfacher und besser als alleine und erst als die beiden Pale wieder gegenüber standen, wurde ihnen die bittere Wahrheit bewusst und der Abschied wurde lange und schmerzlich, bis Jake Neytiris letzten Tränen davon wischte und sie anlächelte*
Jake: Wenn du schon mal hier oben bist ... warum besorgst du dir nicht einen neuen Freund oder eine neue Freundin?
*er lächelte sie an und Neytiris Blick wanderte in die Höhe, dorthin wo die Ikran ihre Nester hatten. Sie schluckte und schüttelte den Kopf*
Neytiri: Ich werde nicht mehr fliegen.
*sie wollte sich gerade daran machen auf Pale zu steigen, als Jake sie zurück zog und seine Hände auf ihre Wangen legte*
Jake: Dein Volk braucht dich! Tsu'tey braucht eine starke Gefährtin an seiner Seite und dein Vater hätte es auch so gewollt. Und wenn du es nicht für einen von denen tun willst, dann tu es für Sylwanin, die jetzt an deiner Stelle stehen würde, wenn sie nicht gestorben wäre. Du hast ihren Platz, also werde ihm würdig.
*sie starrte Jake lange an, er hatte recht und wie er das hatte, langsam nickte sie und blickte zu Pale*
Neytiri: Aber Pale ...
Jake: Ich werde Pale mit bis zum Fuße der Iknimaya nehmen und auch sie achten, den Weg nach Hause wird sie alleine finden ... und ich ... finde den Weg zur Erde auch alleine.
*Neytiri wie Jake atmeten tief durch und wieder nickte Neytiri, sie küsste Jake ein letztes Mal auf die Lippen und begab sich dann mit einem Lächeln abermals zu dem Aufstieg auf höhere Ebenen, sie wusste, es war kein Abschied für immer, nur für sehr lange Zeit. Und mit diesem Wissen gelang ihr der Aufstieg noch mal recht einfach. Erst als sie an jenem Ausblick ankam, an dem auch immer die jungen Tsamsiyu oder Taronyu sich befanden, wenn sie ihren Ikran wählen durften, verschnaufte sie, dann nahm sie jenes Seil hervor, dass sie auch damals schon benutzte, um Seze zu fangen und zwängte sich an dem Wasserfall entlang und betrat damit den größten Nistplatz der Ikran. Noch einmal nahm sie tief Luft und sah sich um. Viele der Ikran tauchten direkt ab, wenn sie auf sie zuging oder flogen davon, beinahe schon zu viele. Sie spürten, dass Neytiri innerlich eine starke Na'vi war und beinahe hätte sie schon aufgegeben, als hinter ihr ein Ikran auf sich aufmerksam machte und als sie sich umdrehte, blieb ihr fast der Atem stehen und sie flüsterte*
Seze ...
*der Ikran hatte wirklich verdammte Ähnlichkeit mit ihrer Seze, aber sie wusste sehr wohl, dass Seze tot war, außerdem wirkte jener Ikran jünger und wesentlich männlicher, für einen Moment glaubte Neytiri ein Nachkomme Sezes vor sich zu haben und wer wusste, vielleicht stimmte es ja auch. Mit einem Lächeln machte sie sich daran den Ikran zu fangen und es gelang ihr recht schnell, sie war einfach zu geschickt dafür. Und als sie auf ihm saß und längst Tsaheylu hergestellt hatte, die Kraft und die Atemzüge des Ikran spürte, schloss sie einen Moment die Augen. Das war die wahre Freiheit. Jake hatte Recht. Ohne einen Ikran, wäre Neytiri ein nichts und dann trieb sie ihren neuen Freund dazu an, die erste und das Band besiegelnde Runde zu drehen. Einige Male flog sie wie ein junger Teenager um die Iknimaya, bis sie ihren Ikran dazu antrieb Richtung Kelutral zu fliegen. Und viel schneller als zu Fuß, logischerweise, war der Weg zurück gelegt und als sie ihren Heimatbaum erreichte drehte sie einige Kreise um ihn in der tief stehenden Nachmittagssonne, tief, sehr tief und stieß ihre typischen Vogelschreie aus, die sie eindeutig von den Ikran gelernt hatte, um sicher zu gehen, dass auch jeder Na'vi mitbekam, dass sie wieder da war*

Tsu’tey:
Tsu'tey wusste garnicht wie lange er inzwischen, an der Stelle gestanden hatte wo man freie Sicht, in den dunklen Wald hatte. Immer noch machte er sich Gedanken darum, wo sie wohl gerade war und was sie tat, sie würde auf einer langen Suche sein von der sie immer, egal wann zurückkehren konnte. Der Krieger wurde aus seinen Gedanken gerissen, als er die Schreie von Neytiri hörte und diese kamen definitiv nicht vom Boden. Sie hatte doch nicht etwa einen neuen Ikran? Nein das konnte nicht sein, sie hat doch vermutlich nicht bei Iknimaya gesucht? Sofort erinnerte er sich daran das sie, jedes Mal sehr traurig war wenn sie nur an Seze dachte. Sofort und ohne Pause rannte Tsu'tey los, und machte sich auf den Weg in die Krone, des Kelutrals um seine Schwester dort zu empfangen. Als er oben angekommen war spürte er, sein Herz pochen und war dazu außer Atem. Er versuchte sie nun auszumachen am dunklen Himmel, und meinte etwas erkannt zu haben doch genau konnte er es nicht bestimmen. Doch sie zur Landung in der Krone ansetzte, war ihm klar sie hatte tatsächlich einen neuen Ikran erwählt! Es würde ihr endlich wieder besser gehen, sie musste das fliegen fürchterlich vermisst haben, und vermutlich würde ihr der Tod von Seze auch nie ganz, aus dem Gedächtnis gehen. Als sie das Tsahaylu gelöst hatte, und von ihrem Ikran gestiegen war ging der Krieger auf sie zu, und umarmte sie weil er sich so sehr für sie freute und flüsterte ihr ins Ohr" Ich freue mich so für dich, endlich hat die Zeit ohne Ikran ein Ende und du kannst wieder fliegen, doch Seze ist und wird unvergessen in unseren Köpfen bleiben!" Ob ihr die Umarmung gefiel wusste er nicht, doch er ging sehr stark davon aus alleine schon weil sie starke Gefühle füreinander hegten." Wie hast du ihn denn genannt?" Er lächelte sie an und kurze Zeit später, löste er sich wieder von ihr da er sie nicht zu sehr bedrängen wollte. Dieser Tag hatte sich zu einem guten Tag entwickelt, und er hoffte das dies so bleiben würde, für immer und ewig. Auf Jake sprach sie Tsu'tey erst einmal garnicht an, das würde sie ihm wohl auch von alleine erzählen und es würde, einem Überfall gleichen sie direkt damit zu konfrontieren. Ihm lief wieder eine kleine Träne über die Wange, doch seine Schwester sah sie nicht da war er sich sicher, doch er wusste ganz genau was er für ein Gefühl war das erste Mal, mit einem neuen Ikran Tsahaylu herzustellen! Es waren im großen Krieg viele Ikrane, umgekommen doch ihre Reiter hatten die Schlacht verletzt überstanden, es war sogut wie unmöglich in der ersten Zeit danach einen neuen Ikran zu erwählen. Der Krieger stand seiner Schwester noch immer gegenüber, und sah sie mit einem glücklichen Gesicht an und freute sich nach wie vor für Neytiri!