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Die Kraft des Meeres

GeschichteFantasy, Freundschaft / P12 / Gen
27.08.2013
14.07.2014
8
11.517
 
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27.08.2013 1.730
 
"Hinataaa!!" Mimira rannte auf Hinata zu und umarmte diese. Mimira war die beste Freundin von Hinata. Obwohl man es eigentlich nicht Freundschaft nennen kann, wenn es einfach entschieden wird. Aber Hinata hatte damit kein Problem. Ihr war es egal. Sie fand Mimira interessant. Wie sie von Fröhlichkeit plötzlich auf Wut umsteigen konnte bewunderte Hinata. Hinata hatte lange schwarze Haare und braune Augen. Sie hatte ziemlich helle Haut. Wegen diesem Aussehen hatte man sie in der Grundschule oft als Dämon beschimpft. Sie hatte nie darauf gehört. Mit ihrer Art kamen nicht alle klar. Um ehrlich zu sein extrem wenige. Doch komischerweise störte das Mimira, die die Beliebteste der ganzen Schule war kein Stück. Sie hatte sie einfach zu ihrer Freundin ernannt. Sie war das krasse Gegenteil von Hinata. Sie hatte blonde, lockige Haare und strahlend blaue Augen. Sie war jedoch nicht eingebildet. Hinata glaubte deswegen sei sie die Beliebteste. Sie verstellte sich nicht. In fünf Minuten konnte man alles erwähnenswertes von ihr lernen. Sie mochte Blumen doch hasste Tomaten. Ihre Lieblingsfarbe war grün und sie aß gerne Onigiri. Sie lachte wenn sie glücklich war und weinte wenn sie etwas traurig machte. Sie kochte über, wenn jemand sie ärgerte und sagte immer ihre Meinung. All das tat Hinata nicht. Sie lächelte bloß und behielt ihre Meinung für sich. Man konnte nicht sagen, dass sie Mimira als Freundin ansah. Sie akzeptierte sie nur. Sie ließ sich von ihr zu ihren Freundinnen ziehen, die Hinata auf den Tod nicht ausstehen konnte und nahm sie immer mit zum Shoppen. Als sie sich gerade über den Klassenlehrer aufregte betrat eine Neue den Schulhof. Sie hatte lange, blonde, offene Haare und da wo ihre Ohren waren saßen Teile, die wie Kristalle aussahen. Sie trug statt der Schuluniform ein langes weißes Kleid und hatte grau-blaue Augen. Ihr Blick streifte über die Schülerschar, die sich um sie versammelt hatte und über sie redeten. Ja diese Schüler schrecken einfach vor nichts zurück. Ohne, dass Hinata etwas dagegen unternehmen konnte, packte Mimira sie am Ärmel und zog sie direkt zu der Neuen. "Hallo ich bin Mimira, das ist Hinata und wie heißt du?" fragte Mimira höflich. Die Neue beachtete sie überhaupt nicht. Stattdessen musterte sie Hinata ganz genau. "Halloo? Ich hab mit dir geredet!" eklärte Mimira ein bisschen genervt. "Ich heiße Maria und werde ab heute in diese Schule gehen. Schön dich kennen zu lernen Hinata." Maria lächelte Hinata an. Aber es war nicht wirklich freundlich. Das Lächeln. Es war eher kalt. "Wenn dich einer etwas fragt muss du antworten!" knurrte Mimira sichtlich verärgert. Ohne sie zu beachten nahm Maria, Hinatas ARm und zog sie Richtung Schule. Mimira stolzierte verärgert davon. "Du wirst mir doch sicher verraten können, wo das Direktorat ist, nicht wahr?" fragte Maria Hinata lächelnd. Hinata nickte verdutzt. Am Direktorat angekommen verbeugte Maria sich kurz zum Dank und klopfte an. Der Rektor machte auf und Maria trat ein. Es klingelte. Hinata erstarrte. Sie kam zu spät! Keuchend kam zu im Klassenzimmer an. "Oh Frau Tori! Sie wollen sich auch am Unterricht beteiligen? Das ist aber eine Ehre! Setzen!" befahl der Lehrer und wandte sich wieder der Tafel zu. Zähne knirschend setzte sich Hinata auf ihren Platz neben Mimira. "Und was wollte sie von dir? Ich glaub mit der stimmt etwas nicht, das hab ich im Gefühl!" flüsterte Mimira ihr zu. Hinata antwortete: "Mann Mimira! Mit ihr stimmt alles! Sie hat mich nur nach dem Direktorat gefragt." anteortete Hinata lächelnd, weil sie wusste, wie so jemand wie Maria sie aufregte. Sie hasste es, nicht beachtet zu werden. Ihre Eltern hatten sie auch nie beachtet, bevor sie gestorben sind. Sie sind ertrunken. Das hatte Mimira ihr erzälte, als sie sie erst wenige Minuten kannte. Seit dem ist sie über emotional und Hinatas und ihre, wie Mimira es nannte, Seelenverwante. "Fräullein Tori und Mrs Tachibana. Ruhe, sonst schreibt ihr bis morgen zehn Seiten ab." warnte sie Herr Yamamoto. "Miss wenn ich bitten darf, geehrter Herr Yamamoto." verbesserte Mimira ihn  grinsend. Als der Lehrer drohend den Finger hob klopfte es und jemand betrat das Klassenzimmer. Es war Maria. "Ich heiße Maria und werde ab heute in dieser Klasse zusammen mit euch lernen." stellte sich die Neue vor un irgentein Junge hinter Hinata flüsterte seinem Freund zu: "Mann hat die Titten!" Mimira drehte sich um und meinte: "Eifersüchtig?" Alle lachten. Bis auf den Jungen. "Zehn Seiten bis morgen Tachibana!" brüllte der Lehrer und zeigte auf den Platz, auf den sich Maria setzten sollte. Es war schräg hinter den beiden Freundinnen. Die ganze Zeit über hatte sie Hinata angestarrt. Langsam überlagte Hinata auch, ob mit Maria alles in Ordnung war. Herr Yamamoto wies Maria darauf hin, dass sie morgen gefälligst in Schuluniform und rechtzeitig zu erscheinen hatte, doch Maria machte ihm klar, das der Rektor gesagt hatte, dass sie das Kleid anbehalten durfte, da sie gleich nach dem Unterricht zu einem Job müsste. Herr Yamamoto kniff die Lippen zusammne und fuhr fort irgentwas auf Englisch vorzulesen. Nach dem Unterricht räumte Hinata gerade ihre Sachen zusammen, als plötzlich Maria vor ihr stand. Vor Schreck schlug sie sich den Kopf am Tisch an und schrie: "SO EIN ..." Sie brach ab, als sie den bösen Blick von ihrem Lehrer sah und riss sich zusammen. Maria kicherte kalt und verließ, wie der Rest das Klassenzimmer. "Sie ist komisch, da kannst du sagen was du willst Hinata!" flüsterte Mimira. "Ich glaub es langsam auch. Irgentwie ist sie komisch. Ich meine was sind das eigentlich für Kristalle auf ihrem Kopf?" fragte Hinata. Sie hielt sich immer noch den Hinterkopf, als sie auf den Schulhof kam. Es schneite. Ungläubig blinzelten Mimira und Hinata ein paar Mal. Es war Sommer. Da schneite es nicht. Es war der letzte Schultag vor den Sommerferien und es schneite. "Na toll und was wird dann aus dem Surfunterricht?" maulte Mimira genervt. Daran wollten sie nämlich eigentlich teilnehmen. "Das fällt wohl fürs erste ins Wasser." bemerkte Hinata. Schade. Sie hatte sich so darauf gefreut. Die Wolken verzogen sich wieder und die Sonne ließ den wenigen Schnee schmelzen. "Seltsam." murmelte Hinata und Beide gingen nach Hause. Zuhause angekommen schleuderte Hinata die Schultasche in die nächst beste Ecke und warf sich auf das Sofa. Sie lebte allein in dem Haus ihrer Eltern, die ständig unterwegs waren, doch sie kam gut zurecht. Jeden Monat schickten ihre Elternihr viel Geld, mit dem sie sich ihr Essen und solche Sachen kaufte und an den Feiertagen bekam sie eine Karte. Weihnachten feierte sie meistens zusammen mit Hinata, die bei ihrer Tante wohnte und das war auch gut so. Hinata wusste nicht, wie es wäre ohne Mimira zu feiern. Ständig fragte sie sich, wer dann die Leute zum Lachen brachte und konnte sich keinen außer Mimira vorstellen. Hinata wollte noch an den Strand und bürstete sich nur noch schnell ihren Zopf. Sie hatte immer einen Pferdeschwanz. Niemand wusste, wie sie mit offenen Haaren aussah und Mimira meinte immer sie könne sich das gar nicht vorstellen. Mit einem Strandkorb in der Hand machte sie sich auf den Weg zu ihrem Lieblingsplatz. Niemand außer ihr und Mimira kannte ihn. Er war am Strand, hinter den großen Felsen, über die sie früher immer geklettert ist, was ziemlich gefährlich war, denn wenn sie abgestürzt wäre, wäre sie auf die spitzen Brocken an der Seite gefallen. Deswegen, war nie jemand hinaufgeklettert. Nach ein paar Jahren hatte sie hinter einer Menge Treibholz eine Lücke entdeckt, durch due sie auf die andere Seite konnte. An der anderen Seite angekommen breitete sie ihr Handtuch aus und legte sich im Bikini drauf. Sie bemerkte die Gestalt im Wasser nicht. Man erkannte nur den Kopf. Danach zu urteilen, war es ein Mädchen. Sie hatte blonde Haare und goldene Augen. Sie schwomm leise zu den Felsen, die aus dem Wasser ragten und warf eine Art Kette in Hinatas Richtung. Sie landete ein paar Meter neben ihr. Hinata hörte ein leichtes dumpfes AUfschlagen und entdeckte die Kette. Es war eine schwarze Muschel, mit einer schwarzen Perle, die an einer Schnur hing. Sie gefiel Hinata, also legte sie sie um. Plötzlich durchströmte sie ein wunderschönes Gefühl. Als es wieder aufhörte wollte sie ein paar Runden schwimmen gehen. Als sie ein paar Schritte in des Wasser ging, fing ihr Körper an sich zu verändern. Auf einmal bekam Hinata ein Schwindelgefühl und sie fiel um. Anstatt ihrer Beine lag ein langer, schwarz schimmender Fischschwanz vor ihr. Hinata wollte aufschreien, doch jemand hielt ihr den Mund zu. Panisch rutschte Hinata weg von der Person, immer tiefer ins Wasser. "Wenn du nicht schreist, nehme ich meine Hand weg." bot ihr eine Mädchenstimme an. Schnell nickte Hinata. Langsam zog die Angreiferin ihre Hand weg und auf einmal bemerkte Hinata, dass sie nicht mehr stehen konnte, sie war vor Schreck ziemlich weit ins Wasser gerutscht und hatte automatisch angefangen, mit der Schwanzflossen zu schwimmen. "Was läuft hier ab?" fragte Hinata noch etwas panisch, als sie sich zu dem Mädchen umwandte. Das Mädchen war blond und ragte bis zur Taille aus dem Wasser. "Du bist die verschwundene Prinzessin der Weltmeere." erklärte diese ihr. Ungläubig musterte Hinata das Mädchen. "Ich? Eine Meerjungfrau Prinzessin?" wiederholte Hinata. Das Mädchen nickte. Hinata fragte nach ihrem Namen. "Ich heiße Coco. Sehr erfreut dich kennenzulernen Hinata Sama." stellte Coco sich vor. Hinata atmete ein paar Mal durch. "OK und ich bin eine Meerjungfrau?" fragte Hinata. Coco nickte, holte einen schönen Spiegel hervor und hielt in Hinata hin. Als sie ihr Spiegelbild sah, riss Hinata ihre Augen auf. Sie hatte sich komplett verändert! Statt dem gewohnten Zopf, hatte sie lange wellige rabenschwarze Haare und eine komplizierte Flechtfrisuren mit ein paar Strähnen an beiden Seiten. Ihr sonst braunen Augen hatten die Farbe von Rubinen. Leuchtend rot.
Ihr Fischschwanz wurde von einer schneeweißen Perlenkette verziert. "Kann ich auch unter Wasser atmen?" fragte sie fasziniert und Coco nickte, verwundert von der eigentlich klaren Frage. Hinata tauchte unter und holte Luft. Es funktionierte! Auch Coco tauchte und jetzt sah Hinata, dass auch sie einen Fischschwanz hatte. Ihrer war gelb. "Komm ich will dich jemanden vorstellen." erklärte Coco ihr und zog sie mit sich.
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