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Liebe.. auch nach zehn Jahren?

von Gerlacsi
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Francesca "Frankie" Thomas Matthew McDougal
24.08.2013
05.02.2015
3
5.408
 
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24.08.2013 2.003
 
Ich konnte ihn nur anstarren. Er hatte sich kaum verändert. Seine Augen waren immer noch unbeschreiblich strahlend blau. Seine Gesichtszüge waren nun markanter, aber dennoch immer noch gleich. Seine Haare waren ein wenig dunkler, jedoch immer noch blond und sein Körper… Mich überfiel eine Gänsehaut. Sein muskulöser Körper drückte sich an meinen. Er war viel größer als ich. Er starrte mich genauso an wie ich ihn. „Francesca?“ „Matthew!“ Wir sahen uns weiter in die Augen. Keiner traute sich in diesem Moment etwas zu sagen. Zehn Jahre waren eine verdammt lange Zeit und es hatte sich verdammt viel geändert, jedoch eins anscheinend nie. Wir starrten uns an.
Ein Räuspern erklang hinter uns. „Frankie, wir müssen los. Hi, Matthew.“ Langsam ließ Matthew mich los. Man, war der groß. Ich sah zu ihm hinauf. Ein Lächeln bildete sich bei ihm. „Du bist wieder da.“ Seine Stimme war tief und sexy und mir wurde heiß. Ich nickte nur, da ich meiner Stimme nicht traute. „Das ist … schön.“ Ich nickte noch einmal. Unsere Blicke waren unverwandt ineinander verhakt. Bis Kenny mich am Arm weg zog.
„Ihr könnt euch gerne ein anderes Mal weiter anglotzen, aber wir müssen jetzt los.“ Ich sah noch einmal enttäuscht zu Matthew. Dieser sah mich mit einem undefinierbaren Blick an. Ich schluckte und folgte den anderen. „Kommt Rosie auch mit?“ „Ne, die ist mit Michael im Haus.“ Ein seltsamer Gedanke kam in mir hoch. Wie wäre es, wenn ich mit Matthew in seinem Appartement wäre? Mir wurde heiß, als ich an seinen Blick und Körper dachte. Als wir hinaus traten, wurden wir platsch nass und eilten wieder hinein. Kenny fluchte. Marco kam auf uns zu.
„Wir haben ein paar Gästezimmer. Ihr könnt gerne bei uns bleiben. Michael und Matthew werden nichts dagegen haben.“ Fliss kicherte und hakte sich bei Marco unter. „Gerne.“ Damit war klar, wo sie schlief. Kenny, Lyndz und ich folgten Marco die Treppe wieder hinauf und gingen durch die Tür. Ein kleiner erleuchteter Gang, mit ein paar Gemälden, erstreckte sich vor uns. Danach kamen wir an einem Flur an. Das erste was wir vernahmen, war gedämpftes Gestöhne. Hatten die immer noch Sex oder schon wieder? Marco führte uns in ein großes Wohnzimmer. Matthew saß mit halb offenem Hemd auf der Couch und guckte fernsehen. Als er uns sah, fing er an zu grinsen. „Ihr seht aus wie nasse Pudel.“ „Ach halt die Klappe, Matthew.“ Der Wettstreit war also immer noch voll im Gange. Euch ist sicher kalt. Wir haben drei Bäder.“ Er zeigte jeweils in die Richtung. „In Michaels Bad solltet ihr besser nicht rein gehen.“ Wir lachten ein wenig. „Und ihr findet in jeweils einem Schrank trockene Klamotten. Sind leider nur Männerklamotten, aber wir können eure trocknen und bis ihr wieder wach seid, sind die trocken. Garantiert.“ Wir lächelten ihn an und gingen in die zwei Bäder. Nach einer heißen Dusche, ich war als erst fertig, lief ich durch den langen Flur. Mein Magen knurrte und ich hatte Hunger. Ich suchte nach der Küche und fand sie neben dem Wohnzimmer.
Matthew lag schlafend auf der Couch. Wie süß er doch aussah. Halt stopp. Hör auf so zu denken. Er war immer noch ein M&M und außerdem brauchst du keinen Mann in deinem Leben. Entschieden machte ich mir ein paar Sandwiches und setzte mich leise neben Matthew. Es kam irgendeine Serie, die ich nicht kannte. Sie war ziemlich lustig. Eine Stunde verging, in der ich lachend auf der Couch saß und ab und zu mein Sandwich aß. Ich bemerkte nicht, wie Matthew wach wurde, erst als ich ein Starren neben mir wahrnahm. Erschrocken drehte ich mich zu ihm um.
„Habe ich dich geweckt? Tut mir leid.“ Er sah mich weiter einfach nur an. „Ja hast du. Zur Wiedergutmachung musst du mir dein Sandwich geben.“ Immer noch derselbe Idiot wie damals. „Und wenn ich nicht will?“ Ich sah ihn trotzig an. Er lehnte sich zu mir rüber und war mir verdammt nahe. „Dann hole ich mir es mir einfach.“ Und schon hatte er es mir aus der Hand gerissen. Er biss hinein und lächelte zufrieden. „Das schmeckt gut. Kannst du auch kochen?“ Ich sah ihn etwas beleidigt an. „Natürlich kann ich das und ich mache die besten Torten, die es gibt.“ Er schmunzelte und biss noch einmal vergnügt in sein Sandwich. Er hatte mich nur ärgern wollen, begriff ich. Als er aufgegessen hatte, sah er zu meinem Teller, auf dem das letzte Sandwich lag. Er griff danach und ich zog den Teller aus seiner Reichweite. Er zog einen Schmollmund. Man sah er niedlich aus. Nein, Frankie, hör auf so etwas zu denken! Matthew hatte sich nun aufgerichtet und langte zu mir rüber. Ich rutschte zum äußersten Rand der Couch und er folgte mir. „Na komm schon, Frankie. Gib es mir doch einfach. Dann passiert dir auch nichts.“ Ich zog eine Augenbraue hoch. „Du willst mir etwas antun? Das ich nicht lache. Die Zweikämpfe von uns habe ich immer gewonnen.“ „Ja, weil dich gewinnen lassen habe.“ Was bildete der sich ein? „Ach wirklich? Gut. Dann mach, was du immer machen willst. Du wirst sehen, dass ich es auch dieses Mal schaffe und zwar ohne, dass du mich gewinnen lässt.“ Er lachte und kam ein Stück näher. Ich schluckte.
Er bemerkte es und fing an zu grinsen. Dieses Grinsen lenkte mich so ab, dass er einmal um mich rum langte und mir den Teller abnahm. „Hey, was soll das? Gib den wieder her!“ Matthew hatte sich wieder zurück gelehnt und ich folgte ihm. Er hielt den Teller außer Reichweite und dann passierte es. Ich streckte mich, um den Teller zu erreichen, verlor das Gleichgewicht und fiel auf Matthew drauf. Einen Moment war es still. Ich sah Matthew langsam an und musste über meine dumme Verhaltensweise lachen. Er stimmte mit ein. Sein Lachen war berauschend. Ich hörte auf und sah ihm zu, wie er lachte. Er bemerkte meinen Blick und sah mich aufmerksam an. Ich lag ausgestreckt auf ihm drauf. Meine Hände an seiner Brust, mein Kopf nur ein paar Zentimeter von ihm entfernt. Meine Haare umfingen uns wie ein Wasserfall. Der Teller lag vergessen auf dem Boden.
Matthew berührte vorsichtig meine Haare. „Sie fühlen sich genauso an, wie sie aussehen.“ Ich wurde rot. Seine Hände berührten nun meine Wangen. Ich schloss bei der ersten Berührung die Augen. Als seine Finger meinen Mund federleicht berührten, entfuhr mir ein Seufzen. Er strich weiter meinen Hals hinab und bemerkte vergnügt, wie schnell mein Puls schlug. Er massierte ein wenig meinen Nacken und mein Kopf senkte sich noch ein Stück mehr. Ich spürte seinen Atem im Gesicht und schlug meine Augen auf. Seine strahlten mich voller Begierde und Lust an und mein Blick glitt zu seinem Mund. Diese Lippen sahen einfach verboten gut aus. Nur mal kurz kosten und das war es.
Ich schaute ihm noch einmal in die Augen. Er lächelte. Dann senkte ich meine Lippen auf seine und schloss die Augen. Bei der ersten Berührung unserer Lippen schoss ein Stromschlag durch mich hindurch. Ich beendete den Kuss und sah ihn an. Sein Blick war noch intensiver. Seine Arme hatten sich um mich geschlungen und ich merkte deutlich seine Erregung. Ich schluckte noch einmal und senkte erneut meine Lippen auf seine. Dieses Mal war unser Kuss stürmischer. Seine Zunge glitt in meinen Mund und spielte auf köstlichste Weise mit meiner. Mir entfuhr ein Stöhnen und ich klammerte mich an seinem Nacken fest. Seine Hände drückten mich fester gegen ihn. Unwillkürlich bewegte ich mein Becken und Matthew stöhnte. Seine Hände griffen unter das Hemd und massierten meinen Po. Er strich meinen Rücken hinauf. Ich seufzte und rieb mich fester an ihm.
Mein Gott. Er war unbeschreiblich. Sein ganzer Körper war hart. Seine Lippen weich. Seine Hände sanft aber bestimmend. Er war ein M&M, aber ich wollte ihn, wie ich noch nie etwas im Leben wollte. „In dein Zimmer?“ Matthew hob mich hoch, ohne mich absetzen zu müssen oder den Kuss unterbrach. Ich klammerte mich an ihm fest und kreuzte meine Beine hinter ihm. Bei jedem Schritt rieb seine Erregung an meine Mitte und ich musste aufpassen, nicht die Beherrschung zu verlieren. Als wir fast an seinem Zimmer ankamen, erklang ein ohrenbetäubender Schrei und Matthew und ich rissen uns erschrocken voneinander los. Eilig liefen wir in die Richtung, woher der Schrei kam. Fliss stand auf einem Stuhl und zeigte auf irgendetwas. Alle kamen aus ihrem Zimmer. Selbst Rosie und Michael. Sie hatten nur Bademäntel an. „Fliss was ist denn los? Du kannst doch nicht mitten in der Nacht einfach so los schreien!“
Kenny ging genervt zur hysterischen Fliss. „Aber da ist eine riesige Spinne.“ Wir sahen sofort auf den Boden. „Man Marco. Kannst du nicht ein Mal auf dein Haustier aufpassen?“ „Haustier? Du hast eine Spinne als Haustier?“ Fliss wurde immer schneller mit reden. „Ich war in deinem Zimmer mit dieser riesigen Spinne und du sagst nichts? Ich schlaf woanders.“ Damit krallte sich Fliss ihre Sachen und ging in das Zimmer von Kenny und Lyndz. „Ihr habt also…?“ Matthew und Marco gaben sich lächelnd ein High Five. „Männer.“ Erwiderte Lyndz nur augenrollend und folgte Fliss. Kenny sah mich amüsiert an und ging Lyndz nach. Rosie und Michael verzogen sich wieder. Jetzt standen nur noch Marco, Matthew und ich im Flur. Marco sah uns nun genauer an. „Ihr seht aus, als hättet ihr…“ Marco wurde von einem sehr wütenden Matthew unterbrochen. „Nein haben wir nicht und das dank deiner hysterischen Freundin.“ Sprachen die Jungs immer so offen miteinander?
„Hey warte mal. Fliss ist nicht hysterisch. Gut ein wenig schon, aber du hast kein Recht sie zu beleidigen. Außerdem, wer sagt denn, dass ich etwas mit dir gemacht hätte?“ Marco verzog sich grinsend in sein Zimmer. Wir bekamen das aber nicht mit. „Was? Du hast dich doch an mich geklammert wie eine Ertrinkende. Und du warst es, die mich zuerst geküsst hat, nicht anders herum.“ Wir starrten uns an. Dann wurde es mir zu fiel und ich ging von ihm weg. „Wo willst du hin? Wir sind hier noch nicht fertig!“ Ich drehte mich wütend um. Er stand direkt vor mir. „Du meinst, dass ich jetzt noch schnell Sex mit dir haben soll?“ Er erwiderte nichts. Sah mich nur an. „Du bist immer noch genauso wie damals ein Arschloch.“ Er trat dicht an mich heran. „Aber ein Arschloch das du begehrst.“ Er hatte recht, aber das würde ich nie zu geben. Ich schubste ihn weg und lief ins Wohnzimmer. Er sah mir hinter her und folgte mir dann auch noch.
„Was willst du?“, fragte ich ihn genervt. Er kam ganz nah an mich heran, legte seine Hände an meine Hüften und zog mich zu sich. Was hatte er denn jetzt wieder vor? Er war mir viel zu nah und mein Hirn setzte aus. „Dich.“ Damit zog er mich zu sich und küsste mich so voller Leidenschaft, dass ich sprachlos war. Als er den Kuss beendete, legte er seine Stirn an meine. Wir keuchten beide und hatten unsere Augen geschlossen. Ich spürte seine Lippen an meiner Wange, die langsam an meinem Hals entlang strichen. Meine Knie drohten unter mir nachzugeben. Matthew spürte das und nahm mich auf die Arme. „Wohin bringst du mich?“ Er lächelte nur. Wir betraten ein wunderschönes Schlafzimmer. Das Bett war sehr groß und es gefiel mir schon jetzt. Er legte mich behutsam aufs Bett und legte sich neben mich.
Seine Hand strich federleicht über meinen Körper und sein Mund folgte ihm. Ich vergrub meine Hände in seinen Haaren. Er küsste meine Brüste und saugte an ihnen. Wann hatte er mir denn das Hemd geöffnet? Doch die Gedanken verflogen, als er sich langsam nach unter arbeitete und mich auch dort auszog. Er küsste und streichelte mich überall, bis ich nicht mehr konnte und ihn anflehte, mich endlich zu nehmen. Nach einem wilden Kuss, der mich noch feuchter werden ließ, drang er endlich in mich ein und trieb mich mit harten Stößen zu mehreren Orgasmen. Als auch er endlich fertig war, zog er mich in die Arme und küsste mein Haar. Ich schlief sofort ein.
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