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Liebe? Nein, danke!!!

von Gerlacsi
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Francesca "Frankie" Thomas Matthew McDougal
23.08.2013
17.03.2014
9
8.593
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23.08.2013 909
 
Heute fand der Sleepover bei Lyndz statt. Sehr zum Pech der Mädchen, waren auch die M&Ms da. Lyndzs und Michaels Eltern waren übers Wochenende weg gefahren und die Mädchen waren sofort nach der Schule zu Lyndz gegangen. Schnell trugen sie ihre Sachen in Lyndz Zimmer und bereiteten sich auf den Sleepover vor. Nach einem schnellen Abendbrot, zogen die Mädchen sich um und sahen erwartungsvoll zu Lyndz. „Was ist dein Motto, Lyndz?“ Sie sah verlegen zur Seite. „Ich habe das voll vergessen. Ich musste für jeden Tag lernen und Mum und Dad noch helfen, deshalb ist mir kein Motto eingefallen. Tut mir leid, Mädels.“ „Och heul doch nicht gleich rum, Schwesterherz. Ihr könnt ja als Motto „Heulsusen“ machen. Da passen doch du und besonders Rosie sehr gut rein.“ Die M&Ms liefen lachend runter. Rosie fing wirklich sofort an zu weinen. „Bin ich wirklich so schlimm?“ Alle trösteten sie und sagten, dass die M&Ms einfach nur dumm waren und keine Ahnung von Gefühlen hätten. Auch Lyndz ging dies sehr nah und Frankie reichte es. Sie ging eilig aus dem Zimmer und die Treppe hinab und lief auf Michael zu und stieß ihn gegen die nächste Wand. „Hast du den Verstand verloren? Wie konntest du Rosie nur so verletzen? Und Lyndz ebenfalls. Geh dich sofort bei ihnen entschuldigen!“ Sie wurde von Matthew zur Seite gestoßen. „Er macht, was er will und nicht was eine Oberzicke ihm sagt.“ Dabei musterte er Frankie unwillkürlich von oben bis unten, die nur eine kurze Hotpants und ein T-Shirt darüber trug. Sehr zu seinem Missfallen, gefiel ihm, was er da sah. Frankie bemerkte seinen Blick und schubste ihn weg. Dann ging sie wieder auf Michael los. „Wir sind das gesamte Wochenende hier, Michal und ich schwöre dir, wir und ganz besonders ich werden dir das Leben für diese Zeit zur Hölle machen und …“ „Was du nicht sagst.“ Matthew stand wieder vor Frankie und sah mit hochgezogener Augenbraue zu ihr hinunter. Er war zwar noch nicht zu groß, aber immer noch beim Wachsen und er überragte Frankie schon fast mit einer Kopflänge. Michael war noch ein wenig größer und Marco war genauso groß wie Frankie und die anderen Mädchen. Frankie sah in seine Augen und starrte ihn böse an. Was wollte er denn von ihr? Sie wollte mit Michael reden, nicht mit ihm. Auf einmal war sie von den dreien umzingelt.
„Jetzt hörst du uns mal zu, liebe Frankie. Du wirst dich jetzt ganz lieb und nett, wie es sich für ein braves kleines Mädchen gehört, bei Michael entschuldigen und uns in Ruhe lassen. Na los!“ Frankie trat dicht an Matthew ran. „Niemand befielt mir, was ich zu tun habe. Absolut niemand!“ „Dann wurde es Zeit, dass dies jemand mal machte.“ Die Jungen fingen an zu lachen und Matthew sah Frankie mit hochgezogener Augenbraue an. Diese schäumte vor Wut. Und schon stürzte sie sich auf Matthew und warf ihn zu Boden. Der Überraschungseffekt war auf ihrer Seite und dies nutzte sie aus. Marco und Michael sahen ihnen amüsiert zu. „Hey Jungs, ihr könnt schon mal nach oben gehen und euch auf unseren Plan vorbereiten. Ich habe das hier gleich erledigt und komme dann nach.“ Die Beiden gingen und Frankie war einen Moment lang abgelenkt. Was für einen Plan? Und schon lag sie unter Matthew. Ihre Hände hielt er mit einer Hand über ihren Kopf fest und klemmte ihren Körper unter sich ein. Sie versuchte sich noch raus zu winden, jedoch erfolglos.
Niedergeschlagen und frustriert blieb sie liegen. „Na, wer ist hier jetzt der, der die Hölle heiß macht?“ Frankie blicke zur Seite. Matthew nahm mit seiner freien Hand ihr Kinn zwischen die Hände und drehte ihr Gesicht zu ihm. Sie starrte ihn böse an. „War das gerade ein Knurren? Frankie, knurrst du mich etwa an? Ich hatte immer nur gedacht, dass du nur rummeckern kannst.“ Er fing an zu lachen und Frankie musste schmunzeln. „Wow, mal ein Lächeln von dir.“ Und sofort verschwand dieses.
„Du bist wirklich solch eine Zicke, eh ne.“ „Und du ein aufgeblasener, dummer Vollid…“ Frankie konnte nicht weiter sprechen, da Matthew seine Lippen auf ihre legte und sie viel zu schockiert davon war, das er sie küsste und außerdem von der Weichheit seiner Lippen. Frankie schloss ungewollt ihre Augen und küsste Matthew zurück. Ihr Kuss wurde drängender und Matthew drückte sich noch mehr an sie ran. Er ließ ihre Hände los und umfasste ihr Gesicht. Frankie hielt sich an seinem Nacken fest und streichelte über seinen trainierten Rücken. Nun strich auch er über ihre Wange, den Hals hinab und zu ihrer Brust. Ein wohliges Stöhnen erklang von Frankie und Matthew lächelte. Seine Hand wanderte weiter unter ihr Shirt und Frankie drückte sich seiner Hand entgegen. Die Beiden vergaßen die Welt um sich herum und küssten sich und erkundeten den Körper des anderen mit den Händen. Sie hätten ewig so weiter machen können, bis sie Schritte auf der Treppe wahrnahmen und erschrocken ihren Kuss beendeten. Matthew und Frankie wurde da erst bewusst, was sie getan hatten. Beide wussten nicht mit der Situation umzugehen, doch als die Schritte fast da waren, stieg Matthew von ihr runter und verschwand, ohne ein Wort zu Frankie. Frankie stand langsam auf. Ihre Beine zitterten heftig und ihr Atem ging immer noch beschleunigt. Langsam beruhigte sie sich wieder und ging zur Treppe. Dort standen Kenny und Lyndz. Ohne ein Wort zu sagen, lief Frankie an ihnen vorbei, die Treppe hoch, in Lyndz Zimmer.
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