A little more of You

GeschichteHumor, Romanze / P16
Burnett James Della Tsang Holiday Brandon Kylie Galen Miranda Perry Gomez
18.08.2013
03.12.2019
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18.08.2013 2.641
 
Hey alle zusammen  und willkommen bei meiner kleinen OS-Sammlung...

Wie in der Kurzbeschreibung angekündigt, werde ich immer mal ein paar Oneshots, Zwei-o. Dreiteiler hochladen, je nachdem was gerade meinen Fingern entspringt ;)
Dabei werden auf jeden Fall Holiday und Burnett sein, vll. Della/Steve, Miranda Perry und mit Sicherheit Kylie, Derek und Lucas ;)
Es muss nicht immer eine Romanze sein, also lasst euch überraschen xD

Jetzt aber zum ersten OS...


Titel: ~ Jealousy is a bad feeling ~

Pairing: Holiday/Burnett

Genre: Romance

Rating: P16

Inhalt: spielt im 2. Band als Selynn das Camp mit ihrer Anwesenheit erfreut. Holiday erwischt Burnett und Selynn im Büro beim Knutschen und ist äußerst angepisst. Burnett versucht sie auf seine Art zu besänftigen...

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Der Schmerz der Eifersucht ist deshalb so bitter, weil die Eitelkeit sich gegen ihn sträubt und damit die Wahrheit der Liebe leugnet…



Holidays Schritte gaben kaum einen Laut von sich während sie über den Pfad in Richtung der Bürohütte rannte. Ihr Atem ging schnell und ihr Herz raste noch immer, doch egal wie sehr sie es versuchte, die beiden Mädchen verschwanden nicht. Schon seit Miranda, Kylie und Della wieder sicher im Camp angekommen waren, verfolgten sie Holiday und jammerten und weinten, dass es der rothaarigen Geisterseherin das Herz zerriss. Die Geistermädchen beschimpften sie, warum sie sterben mussten und warum Holiday nichts tat um ihren Mörder zu finden. Dabei versuchte die Campleiterin alles um die Ermittlungen anzutreiben, wobei es nicht gerade hilfreich war wenn Selynn – die nervenauftreibende Partnerin von Burnett – sie die ganze Zeit von dem Fall fernhalten wollte.

„Warum musste das geschehen, warum hast du es nicht verhindert? Warum habt ihr ihn nicht beim ersten Mal geschnappt?“,kreischte wieder eines der Mädchen – Amber – in Holidays Ohr. Schuldgefühle ergriffen Holiday, schließlich hatte das Mädchen recht. Sie hatten bei der ersten Begegnung mit diesem Vampir die Möglichkeit gehabt, ihn zu fassen und ihn entkommen lassen. Nun mussten diese Mädchen dafür ihr Leben lassen. Und Kylie selbst war genauso in Gefahr.

„Es tut mir leid“, versuchte Holiday ruhig zu entgegnen, doch die Tränen brannten bereits in ihren Augen.

„Es tut dir LEID?“, schrie das andere Mädchen, „Hast du eine Ahnung wie es sich anfühlt zu sterben, wenn man sein ganzes Leben noch vor sich hat?“

Holiday rannte weiter, versuchte sie zu ignorieren, denn dieses Mal konnte sie den Geistermädchen nicht weiterhelfen. Zumindest nicht so. Hoffentlich schafften Burnett und Selynn es bald irgendetwas herauszufinden, sonst würde sie das nicht lange aushalten. Klar, Holiday hatte schon eine Menge Geister gehabt, die anstrengend gewesen waren, doch diesmal schaffte sie es weder die beiden auszuschließen noch irgendetwas Nützliches aus ihnen heraus zu bekommen.

Endlich erreichte die Campleiterin ihr Ziel – natürlich mit den Geistermädchen im Schlepptau – und sprang die Stufen zur Veranda hoch. Eilig machte sie sich auf den Weg in ihr Büro, denn sie wollte jetzt auf keinen Fall Selynn oder Burnett begegnen in ihrem Zustand. Die Tränen standen immer noch in ihren Augen und Holiday war mehr als fertig mit den Nerven.

Seufzend ließ sie sich auf ihren Bürostuhl fallen und fuhr den Computer hoch. Irgendwas musste sie doch tun können, vielleicht auch nur um die Mädchen davon zu überzeugen, dass sie etwas tat. Dann würden sie wenigstens aufhören ihr den Schlaf zu rauben. Müde stütze sie den Kopf auf die Handflächen und versuchte die kreischenden Stimmen zu ignorieren. Holiday unterdrückte ein Gähnen und tippte ihr Passwort ein.

„Klappe halten, ihr zwei!", sagte sie dann an die Geister gewandt, die zum Glück tatsächlich verstummten, jedoch nicht ohne ihr erboste Blick zuzuwerfen. Doch Holiday war das egal.

„Gibt es irgendwas, an dass ihr euch erinnern könnt? Das euch ein Auto gefolgt ist, irgendwelche anderen Leute? Hat euer Mörder irgendwas gesagt? War irgendwas seltsam?“

„Wir sind tot, ist das nicht seltsam genug in unserem Alter? Ein Vampir hat uns ermordet, ein verdammter Vampir! Die dürfte es nicht mal geben“, fuhr Amber sie an.

Holiday stöhnte und rieb sich die Schläfen. Sie brauchte dringend etwas starkes, dass ihr jetzt half das durchzustehen. Also stand sie auf und verließ ihr Büro, um sich in der Küche einen Kaffee zu machen. Zum Glück blieben die Geister in Zimmer zurück, sodass Holiday einen Moment Ruhe hatte. Doch sie war sich sicher, brauchte sie nur einen Minute zu lang, würden die Geister wieder bei ihr sein.

Es war still in der Bürohütte, viel zu still. Sie wusste, dass Burnett und Selynn noch hier sein mussten, doch als Holiday an seinem Büro vorbei kam, hörte sie keinen Laut daraus. Das Licht in seiner Hütte war aus und Holiday hatte seinen Wagen auf dem Parkplatz gesehen. Wenn sie jetzt nicht irgendeine Spur hatten, und dann hätten sie Holiday doch hoffentlich Bescheid gesagt, mussten sie noch hier sein. Oder sie vergnügen sich irgendwo im Wald miteinander, meinte eine kleine, bösartige Stimme in Holidays Kopf. Sie wusste nicht genau warum, doch dieser Gedanke ließ sie die Hände zu Fäusten ballen. Seufzend schaltete sie das Licht in der Küche an und nahm das Kaffeepulver aus dem Schrank über der Spüle. Sie hatten keine Kaffeemaschine, doch die Variante mit dem Wasserkocher reichte vollkommen, wie Holiday fand. Sie füllte das Wasser auf und legte den Schalter um.

Plötzlich ertönten Schritte auf dem Flur etwas weiter vorne und Holiday konnte nicht anders, sie schlich weiter zur Tür, obwohl sie wusste, dass Burnett sie hören konnte.

„Weißt du, es ist komisch in der FRU ohne dich“, hörte Holiday die unverkennbar verführerische Stimme von Selynn. Erneut ballte sie die Hände zu Fäusten.

„Tja, aber ich arbeite jetzt nun mal hier“, erwiderte Burnett und die Campleiterin fühlte sich beinahe beleidigt, weil es nicht gerade klang als ob er sich hier wohlfühlte, dabei war er es doch, der nicht gehen wollte.

„Weißt du noch, was wir gemacht haben, wenn wir mit einem Fall nicht weiter gekommen sind“, erklang jetzt wieder Selynn.

Was hatten sie gemacht!?!

Holiday registrierte, dass das Wasser gekocht hatte und übergoss das Pulver in ihrer Tasse damit, während sie weiterhin angestrengt hörte, was geredet wurde. Gut, sie belauschte gerade ein Privatgespräch, aber warum sollte das ihre Schuld sein, wenn die beiden dieses mitten auf dem Flur der Bürohütte führten. Burnett sagte wieder etwas, doch Holiday konnte es nicht verstehen. Leider war es jetzt auf einmal still oder vielleicht auch eher glücklicherweise, denn dann konnte Holiday endlich in ihr Büro zurückkehren und die Sache mit den beiden Mädchen hinter sich bringen.
Sie schnappte sich die Kaffeetasse und betrat den Flur, in der Hoffnung, dass die beiden verschwunden waren, doch da irrte sie sich gewaltig.
Burnett und Selynn waren noch da und … schwer beschäftigt. Die Werwölfin hatte beide Arme um Burnetts Nacken geschlungen und schmiegte ihren Körper eng an seinen.  Holiday glitt die Tasse aus der Hand, welche mit einem lauten Klirren auf dem Boden zersprang. Die schwarze Flüssigkeit breitete sich auf dem Boden aus.

Im selben Moment stoben die beiden FRU-Agenten auseinander. Burnetts erschrockener Blick traf auf ihren, doch Holiday wandte sich mit einem halbherzigen „Tut mir leid, ich wollte nicht stören“ um und stürmte zurück in die Küche, damit sie etwas zum Aufwischen holen konnte. Selynns triumphierendes Grinsen hatte sie gekonnt ignoriert. Die Blöße würde sie sich definitiv nicht geben. Sie hörte Stimmen vom Flur her, doch diesmal lauschte sie nicht. Holiday wollte besser gar nicht wissen, was die beiden jetzt beredeten.

Ihre Wangen glühten und komischerweise war Holiday stinkwütend. Sie würde natürlich niemals zugeben, dass es auch die Eifersucht war, die sich wie Gift durch ihre Adern fraß. Mit zusammengepressten Lippen griff sie nach der Küchenrolle und wollte schon zurück in den Flur stürmen, als sich ihr jemand in den Weg stellte.  

„Darf ich fragen, was das gerade sollte?“, fragte der Vampir, welcher immer noch die Tür blockierte. Sie brauchte nicht aufzusehen, um zu wissen, dass sein Grinsen so breit war, dass es beide Ohren erreichte. Und das war eine Seltenheit für Burnett.

Holiday funkelte ihn böse an, „Ich weiß nicht, was du meinst“, sie wusste selbst nicht, warum sie derart zickig reagierte. Ohne ihm ins Gesicht zu sehen, wollte sie sich an ihm vorbei schieben, doch seine Hand schloss sich eisern um ihren Arm.

„Ich rede von deiner Reaktion gerade. Gibt es einen Grund, warum du dich aufführst wie eine eifersüchtige Ehefrau?“, fragte Burnett und sie meinte deutliche Amüsanz in seiner Stimme auszumachen. Dieser Mann blieb wahrlich nicht lange mit seinen Gedanken hinterm Berg. Und ihren Arm ließ er noch immer nicht los.

Die Rothaarige sah wutentbrannt zu ihm auf, „Das  hättest du wohl gern. Aber mach dir keine falschen Hoffnungen, ich halte dich trotzdem noch für ein Arschloch und diese Aktion gerade hat das bestätigt. Ihr solltet eigentlich den Mörder suchen anstatt euch hier auf dem Flur zu vergnügen.“

Okay, jetzt klang sie wirklich wie eine eifersüchtige Ehefrau und Holiday hasste es. Sauer auf ihn und sich selbst riss sie ruckartig den Arm zurück um sich aus seinem Griff zu lösen, doch der lockerte sich nicht einen Millimeter.

„Weißt du, dass du echt heiß aussiehst, wenn du so eifersüchtig bist“, murmelte er und seine Stimme klang rau.

Verdammt, warum musste genau jetzt ihr Herz wie wild anfangen zu schlagen. Burnett schien es zu registrieren, zumindest wurde sein Grinsen noch breiter, wenn das überhaupt möglich war. Holiday startete einen erneuten Versuch ihren Arm wiederzubekommen und dieses Mal klappte es. Mit einem wütenden Blick in seine Richtung schob sie sich an ihm vorbei aus der Küche.

Zum Glück war der Flur leer. Eilig ging Holiday in die Hocke und begann die Scherben aufzusammeln und die Kaffeereste vom Parkett zu wischen. Keine Minute später spürte sie einen Windzug und Burnett hockte vor ihr, schnappte ihr die Küchenrolle aus der Hand und half ihr. Die Campleiterin sagte nichts dazu, sondern beeilte sich einfach nur. Da Burnett in Vampirgeschwindigkeit arbeitete, dauerte es nicht lange, da war der Boden wieder sauber. Sie schmissen die durchweichten Papiertücher in den Mülleimer in der Küche. Holiday war die Lust nach Kaffee eindeutig vergangen und da die Geister höchstwahrscheinlich  noch in ihrem Büro waren, beeilte sie sich dorthin zu kommen.

Womit sie nicht gerechnet hatte, war die Option, dass Burnett ihr folgte. Und zu allem Ärger waren die beiden Geistermädchen, jetzt, wo sie sie einmal gebrauchen konnte, verschwunden. Holiday ließ sich ohne auf ihn zu achten auf ihren Stuhl fallen und richtete ihr Augenmerk auf ihren Computer. Doch wieder hatte sie die Rechnung ohne Burnett gemacht. So schnell, wie es nur ein Vampir konnte, stand er hinter ihr und drehte sie mitsamt Stuhl in seine Richtung.

„Es läuft nichts mehr zwischen uns“, erklärte er, „Vor zwei Monaten, ja, da war etwas, dass man vage als Beziehung bezeichnen kann, aber das ist vorbei.“

Vor zwei Monaten war Burnett das erste Mal nach Shadow Falls gekommen, schoss ihr durch den Kopf.

„Und warum sollte das mich interessieren“, fragte Holiday stattdessen kühl.

„Tut es das nicht?“, stellte er die Gegenfrage.

„Nein“, sagte sie ohne lange darüber nachzudenken, ehe sie sich daran erinnerte, dass er wusste, wann sie log. Dementsprechend nervte sie sein triumphierendes Lächeln.

„Das eben hat aber nicht so ausgesehen, als wäre es vorbei“, bemerkte Holiday spitz und versuchte ihn nicht anzusehen.

„Selynn mag glauben, dass aus uns noch etwas werden könnte, doch das ist nicht meine Ansicht“, entgegnete er und leider sagten seine Emotionen das gleiche.

„Warum erzählst du mir das?“, fragte sie und versuchte wirklich nicht festzustellen, wie schön seine Augen waren und wie verdammt nah sein Gesicht dem ihren war. Er war eine verdammte Verführung und momentan gab es nichts, womit sie sich rausreden konnte.

„Weil ich nicht will, dass du denkst, ich würde mit dir spielen“, sagte er und plötzlich war seine Stimme sanft, fast schon zärtlich, was so im Gegensatz zu seinem üblichen Verhalten stand, dass Holiday sich wünschte, er würde dasselbe arrogante Arschloch sein, was sie sonst in ihm sah.

„Zwischen uns läuft auch nichts“, stellte sie klar, doch noch während sie es sagte, wurde sie unsicher.

Es lief schon etwas zwischen ihnen, die ständige Streiterei um Kleinigkeiten und doch setzte Holidays Herz aus, wenn sie glaubte, er sei in Gefahr. Und als Selynn ihn eben geküsst hatte, hätte sie der Werwölfin am liebsten den Kopf abgerissen. Genauso erleichtert war sie gewesen, als er wenige Sekunden zuvor gesagt hatte, zwischen den beiden würde nichts mehr laufen.

„Ach nein, willst du mir sagen, dass dich das hier kalt lässt?“, fragte er und sein frecher Tonfall gefiel ihr gar nicht, doch sie kam nicht mehr dazu ihn zu fragen, was genau er meinte, denn die Antwort gab er ihr bereits.

Burnett James besaß tatsächlich die bodenlose Frechheit sie zu küssen, Holiday wollte ihn schon zurückstoßen, als sie bemerkte, wie sehr ihr dieses Gefühl gefiel. Leidenschaftlich erwiderte sie den Druck seiner Lippen und konnte nicht verhindern, dass ein leises Seufzen ihren Lippen entwich. Sie spürte plötzlich seine Überraschung und wollte sich schon verlegen zurückziehen, als seine Hand sanft ihren Hinterkopf umfasste und damit den Kuss vertiefte. Holiday fragte sich, wo ihr Verstand geblieben war und kreuzte die Hände in seinem Nacken, während sie vorsichtig die Konturen seiner Lippen erkundete. Burnetts andere Hand wanderte ihre Wirbelsäule hinunter, was ihr eine wohlige Gänsehaut verursachte und schließlich schlang er seinen Arm um ihre Taille und richtete sich mit ihr auf. Da Holiday ein ganzes Stück kleiner war als er, verlor sie den Boden unter den Füßen und schlang instinktiv die Beine um seine Hüften.

Oh Fuck! Das ganze war gerade heftig am ausarten, doch Holiday schaffte es nicht sich aus diesem Kuss zu lösen, vor allem nicht als seine Zunge neckend über ihre Unterlippe fuhr. Sie gab ein zufriedenes Stöhnen von sich, sodass Burnett den Augenblick nutzte und seine Zunge in ihren Mund schlüpfte. Holidays Hände gingen ebenfalls auf Erkundungstour, die eine fuhr langsam über seinen Rücken – sie registrierte im Unterbewusstsein wie muskulös Burnett war – und die andere verschwand in seinem dichten schwarzen Haar – und ihr Unterbewusstsein meldete, dass es sich viel weicher anfühlte als sie erwartet hätte.

Dieser verdammte Vampir konnte besser küssen als Holiday es für möglich gehalten hätte und sie wollte gar nicht erst wissen, welche Frau es ihm beigebracht hatte oder wie viele. Seine Arme hatten sich inzwischen fest um ihre Taille gelegt und pressten sie besitzergreifend an seine Brust. Und seine vorwitzige Zunge besaß tatsächlich die Frechheit immer noch ihren Mund einzunehmen.

Gott, was tat sie hier? Sie küsste Burnett James, diesen arroganten Idioten von FRU-Agenten, welcher vorrübergehend ihr Partner war und zu allem Überfluss gefiel es Holiday auch noch. Trotzdem löste sie sich von ihm, ihre grünen Augen funkelten vor Wut.

Ehe er es verhindern konnte, traf ihn die Hand, die eben noch in seinem dunklen Haar verschwunden gewesen war – welches im Übrigen nun leicht durcheinander war – mit einem klatschenden Geräusch auf seine Wange, welche immerhin einen winzigen rosa Schimmer annahm, schließlich war Burnett ein Vampir.

„Lass mich sofort runter“, fauchte Holiday und Burnett tat wie geheißen, wobei er wirklich versuchte sein Grinsen zu verstecken.

„T’schuldigung, ich konnte der Versuchung nicht wiederstehen“, meinte der Dunkelhaarige sobald er die vor Wut schnaubende Fee wieder sicher auf ihre Füße gestellt hatte. Als Antwort bekam er bloß einen giftigen Blick, der ihm sagte, dass er sich vielleicht zu seiner eigenen Sicherheit aus dem Staub machen sollte. Vorsichtshalber ging er um den Schreibtisch herum, um etwas Sicherheitsabstand zwischen sie zu bringen, ehe er sagte:

„Falls es dich doch interessiert, der Kuss mit Selynn war nicht halb so gut wie dieser hier. Vielleicht weil sie nicht dein Temperament hat oder grundlegend weil sie nicht wie du bist, denn Holiday, ich schwöre, ich werde jahrelang keine andere Frau küssen, wenn wir das hier wiederholen können.“

Und mit diesem seltsamen Versprechen war er auch schon verschwunden, jedoch nicht ohne ihr in Vampirgeschwindigkeit einen unschuldigen Abschiedskuss auf die Wange zu hauchen.

Holiday stand in ihrem Büro und konnte nichts anders als zu lächeln, obwohl sie Burnett gerade am liebsten verprügelt hätte. Gott, sie hoffte wirklich, dass er rechtbehalten würde…
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