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Monster gegen Monster - Pacific Rim

OneshotFantasy, Tragödie / P12 / Gen
18.08.2013
18.08.2013
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Das Wichtigste zuerst:
PACIFIC RIM GEHÖRT NICHT MIR!! ALLE RECHTE GEHÖREN WARNER BROS. UND LEGENDARY PICTURES!!


Dies ist meine erste, kleine Pacific Rim Fanfiction :D
Ich habe mich einfach in diesen genialen Film verliebt und konnte meine Finger nicht mehr stillhalten.
Darauf entstand dann dieser kleine One-Shot :D
Ich habe Otachi gewählt, da sie mein Lieblings-Kaiju ist :3.

Ich hoffe es gefällt euch :D

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Monster gegen Monster


Dort standen sie nun!

Auge in Auge!

Keine Regung ging durch ihre Körper, noch nicht einmal der mächtige Klang des Donners, über ihren Köpfen, konnte ihnen eine Regung entlocken.

Der Regen prasselte erbarmungslos auf den Metallischen Körper des gewaltigen Jägers nieder. Die Blitze spiegelten sich in seiner, von Kratzen und Beulen zerfressen, Panzerung wieder.

Im Inneren dieser monströsen Maschine standen zwei Piloten.

Nicht eine Regung durchfuhr ihre Körper, als sie das Kaiju fixierten, welches vor ihnen stand und sie wütend anfunkelte. Es bleckte die gewaltigen Reißzähne, breitete seine gewaltigen Schwingen aus und ließ ein Brüllen erklingen, welches noch weit durch die riesige Stadt getragen wurde, die sich neben ihnen befand.

Unter ihnen preschten Wellen gegen die Füße ihres Jägers, doch sie spürten es im Inneren der Maschine nicht.

Ihre volle Aufmerksamkeit richtete sich nur auf das Kaiju vor ihnen.

„Bist du bereit?“

Mako sah auf die Seite.

Ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen und schweigend nickte sie dem Piloten neben ihr zu, bestätigte ihm, dass es losgehen konnte, denn auch das Kaiju, welches den Namen Otachi trug, war im Begriff loszusprechen und sie zu töten, sollten sie einmal unaufmerksam sein.

„Es kann losgehen….Partner!“

Auch auf die Lippen des jungen Mannes, der sich neben der zierlichen Frau befand, legte sich ein sanftes Lächeln und er spannte die Muskeln unter dem schweren Schutzanzug an.
Mako tat es ihm gleich und der Jäger geriet in Bewegung.

Erst langsam und dann immer schneller und schneller.

Auch Otachi preschte los.

Das Kaiju brüllte markerschütternd und wurde immer schneller, wühlte das Wasser unter ihren Füßen gefährlich auf.

Auch Gipsy Danger beschleunigte noch um einiges und auf halbem Wege trafen sie aufeinander.

Mako und Raleigh wurden ordentlich durchgeschüttelt und beinahe verloren sie das Gleichgewicht, denn die Wucht, mit der das Kaiju sie getroffen hatte, war gewaltig.
Es blieb keine Zeit zum Nachdenken!

Sofort erhoben sich zwei metallene Fäuste.
Der erste Schlag traf das Kaiju an dessen Schulter, was es laut vor Schmerzen aufbrüllen ließ.
Der zweite Schlag war umso mächtiger und traf es genau an dessen Kinn, was es einige Meter von ihnen wegschleuderte.

Die beiden Piloten setzten sich sofort in Bewegung, wollten es nicht mehr aufstehen lassen.
Doch Otachi war schnell wieder auf den Beinen und attackierte den gewaltigen Kampfroboter mit ihrem Schwanz.

Als sie sah, wie Gipsy Danger ins Straucheln geriet, nahm sie die Chance sofort war und erhob ihre mächtigen Klauen und schlug zu!

Die Schläge waren gewaltig, durchtrennten die Panzerung wie ein Messer, dass durch Butter schnitt und sie riss Kabel aus der Panzerung heraus.

Die beiden Piloten im Inneren der Maschine schrien auf, versuchten erneut auf die Beine zu kommen, doch sie schafften es nicht, da das Kaiju sie festgepinnt hatte und sie weiterhin mit ihren Klauen attackierte.

„Los Mako! Die Plasmakanone. JETZT!!“

Die junge Japanerin zögerte nicht, lud die Waffe nach und schoss.

Der Schuss war ein Volltreffer, denn er schlug direkt durch die Burst des Kaijus.
Der schmerzerfüllte Schrei der Bestie ließ den beiden Piloten das Blut in den Adern gefrieren. Dennoch versuchten sie so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu kommen, ließen das Kaiju dabei in seinem Todeskampf nicht eine Sekunde aus den Augen.

Otachi brüllte und schlug um sich, versuchte sie noch mit ihrem Schwanz zu attackieren, doch es nützte alles nichts mehr. Ein letzter verzweifelter Versuch folgte und sie breitete ihre mächtigen Flügel aus, doch sie hatte keine Kraft mehr um sich in die Höhe zu erheben.
Das Funkeln wich aus ihren Augen und ihr Herz schlug mit jeder weiteren Sekunde langsamer.

Mako und Raleigh konnten nur noch sehen, wie das mächtige Monster zu Boden viel und unter dem Meeresspiegel verschwand.

Die beiden Piloten warteten noch ab, denn die Vergangenheit hatte ihnen oft genug bewiesen, dass man einem Kaiju selbst dann nicht trauen konnte, wenn es besiegt schien.
Doch in diesem Falle schien es eindeutig zu sein.

Raleigh sah die junge Frau neben sich mit einem breiten Lächeln an, welches sie erwiderte.
Keiner sagte ein Wort, dass brauchten sie auch nicht, denn sie wussten, was der jeweils andere dachte…

„Komm Partner…lass uns nach Hause gehen…“ kam es von Raleigh und Mako nickte.

Doch bevor sie die Maschine nur in die andere Richtung drehen konnten, hörten sie hinter sich ein ohrenbetäubendes Brüllen und schwere Schritte erschütterten den Meeresboden, als sich ein weiteres Kaiju näherte.  Es glich Otachi, doch es war größer und mächtiger und ehe die beiden Piloten auch nur ansatzweise registrieren konnten, was geschah, rammte das Kaiju Gipsy Danger mit den Hörnern an der Spitze seines Maules.

Der Roboter wurde meterweit davongeschleudert, doch das Kaiju war noch nicht fertig.
Es folgte ihnen, indem es sich in die Lüfte erhob und einen Sturzflug in ihre Richtung machte.
Gnadenlos wurde Gipsy Danger unter Wasser gedrückt, als sich die starken Vorderbeine der Bestie in die Brustpanzerung des Roboters gruben. Gewaltige Reißzähne gruben sich in die Schulter der Maschine und rissen an ihr.

„Nein! MAKO!!“

Im Inneren der Maschine brach Panik aus, als Wasser eindrang.
Die beiden Piloten brauchten keine Worte um zu wissen, dass sie verloren waren, wenn sie nicht sofort verschwinden würden. Gipsy Danger schien verloren, doch ihre Leben waren es noch lange nicht.

Beide trennten die neurale Verbindung.
Raleigh nahm Mako bei der Hand und rannte los, so gut er konnte.
Es gab noch immer eine Rettungskapsel.
Dies war ihre einzige Hoffnung um zu überleben…

Gerade noch rechtzeitig stiegen sie ein, als noch mehr Wasser eindrang, als das Kaiju einen Teil des Brustpanzers herausgerissen hatte.

Blaustrahlende Augen funkelten die beiden Menschen an.
Der Blick war so voller Wut, so voller Hass, dass es Mako und Raleigh eiskalt den Rücken herunterlief und ohne noch länger zu zögern, betätigten sie einen Knopf im Inneren der Rettungskapsel die sie aus dem Kampfroboter schleuderte.

Gerade noch rechtzeitig, denn das Kaiju schlug seine Klauen in die Überreste der Maschine und zerstörte sie endgültig.

Als es sich sicher war, dass der Roboter nicht mehr aufstand, erhob es sich auf seine Hinterbeine und stieß ein markerschütterndes Brüllen aus, welches sich mit dem Klang des Donners vereinigte. Dabei breitete es seine Flügel aus um noch mächtiger zu wirken, als es eh schon war…

Danach drehte es sich um und ging zurück zu der Stelle, wo Otachi gefallen war.
Es tauchte den Kopf unter Wasser und zog den reglosen Leib Otachis aus dem Wasser und zog sie an Land, wo er sie sanft am Ufer eines kleinen Strandes ablegte.

Vorsichtig beugte das Kaiju seinen Kopf nach unten und stupste Otachi sanft an der Schnauze an. Sie öffnete sogar ihre Augen, doch das Funkeln kehrte nicht mehr in sie zurück.
Ein leises, fast schon klägliches Brummen entstieg ihrer Kehle und sie versuchte sich zu bewegen, doch sie schaffte es nicht mehr.

Sanft rieb sie ihre Schnauze an der seinen und wimmerte leise.
Danach schlossen sich ihre Augen für immer…

Das männliche Kaiju stupste sie erneut an, doch es kamen keine Reaktionen mehr von ihr.
Ein wehleidiges Wimmern entstieg seiner Kehle, als ihm bewusst wurde, dass seine Partnerin nie wieder aufstehen würde.

Sie war tot!

Getötet von Kreaturen, kleiner als ein Parasit und genau diese Gewissheit ließ das Feuer der Wut in seinem Körper ausbrechen.
Seine Augen begannen vor Hass zu funkeln und erneut richtete er sich auf und brüllte in die Nacht hinaus.

Und innerlich schwor er sich eines: Er würde die Menschen finden, die ihm seine Partnerin genommen hatten und sie würden für das bezahlen, was sie ihm angetan hatten.

Denn auch ein Kaiju konnte den Schmerz des Verlustes spüren…

ENDE
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