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Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFantasy / P12 / Gen
James "Krone" Potter Lily Potter
13.08.2013
13.08.2013
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hallo zusammen. das ist meine erste geschichte und ich würde von euch gerne hören, wie ihr sie findet. wen sie euch gefällt würde ich gerne weiter schreiben. wen sie schlecht ist bitte sagen und änderungen vorschlagen. ich bin offen für ehrliche kritik. danke im voraus :)'


lily stand fassungslos und geschockt, fast ein bisschen verwirrt im kleinen klassenzimmer für zaubertränke. es war schon spät und ihr war es eigentlich verboten sich hier aufzuhalten.  doch obwohl das brave mädchen so sehr darauf achtete jede regel zu befolgen, hatte sie sich heute aus dem mädchenschlafsaal geschlichen. so vorsichtig wie nur möglich ,dass ja niemand sie bemerkte.
und jetzt stand sie da. immernoch irritiert über das geschehen von vorhin. langsam fuhr sie sich mit der zunge über die lippen. er hatte sie geküsst.  schon monate lang träumte sie von genau diesem moment. doch er war anderst als sie es sich vorgestellt hatte. in ihren träumen kam noch das ganze 'ich-liebe-dich' geschnulze vor. und nicht 'ich-kann-das-nicht-weil-ich-in-dir-nur-eine-gute-freundin-sehe'
immer noch starrend zur tür, die mark mcmillan vor wenigen minuten verlassen hatte setzte sie sich hin.
"ich weis nicht was du dir vorgestellt hast lily. aber ich liebe dich doch nicht." es wäre als höre sie die ganze zeit ein echo. eines das nur sie alleine hören konnte. "wir sind doch nur freunde. ich liebe übrigens jemand andern" eine einzelne träne lief über lilys wange. "ich liebe übrigens jemand andern" immer wieder wiederholten sich diese worte. mit  jedem mal ein weiterer stich ins herz. dann hatte er sie einfach geküsst. ohne das lily erwiderte. und gemeint , jetzt solle er eigentlich etwas fühlen. tue er aber nicht.
die sonst so temperamentvolle lily evans hatte ihn einfach nur angestarrt. fassungslos, schokiert. was für ein vollidiot. wer tut den schon so was? jemanden küssen um dann zu sagen das man nichts fühlt.  
und so sass sie nun immernoch im klassenzimmer und merkte nicht wie die zeit vergieng.
es musste um die drei uhr morgen gewesen sein als sie endlich den gryffindor turm erreichte.
doch ihr war nicht für schlafen zu mute,und so liess sie sich in einer der roten sessel des gemeinschaftsraumes fallen, ohne zu bemerken dass sie nicht alleine war.  
einfach nicht weinen. eifach nicht weinen lily. das ist nur ein typ. nur ein scheiss verdammter typ der es nicht wert ist. er ist es nicht wert. er ist es keinen verdammten scheiss dreck wert. langsam wischte sie sich die tränen vom gesicht und immer wieder wiederholte sie die worte: er ist es nicht wert!  
"evans? was tust du denn hier?"
vor lauter schreck zuckte lily zusammen und wirbelte ihren kopf in die richtung von der die stimme gekommen war. potter sass nur wenige meter von ihr entfernd auf einem eher unbequemeren holzstuhl. in der einen hand seinen zauberstab, in der andern eine zeitschrift die lily nicht erkennen konnte.
"ich wüsste nicht was es dich angeht" der giftige unterton entgieng james nicht , so dass er leicht die augenbrauen hob.
"hasst du etwa geweint?"  noch nie hatte er die rothaarige hexe je weinen sehn. langsam erhob er sich und gieng zu ihr rüber. "es geht dich nichts an potter! und jetzt verschwinde." zischte sie.
"wüsste nicht seit wann du hier das sagen hasst evans" grinste der braunhaarige und liess sich auf den  sessel neben ihr fallen.
"nun erzähl mal was die kleine hexe auf dem herzen hat." er grinste immer noch. natürlich war ihm klar das sie ihm niemals irgendwas anvertrauen würde. trozdem lies er sich diese gelegenheit nicht entgehen mit lily zu sprechen. "verschwinde potter" ihre worte waren bestimmt und lauter als vorhin.
james grinsen wich ihm nicht aus dem gesicht. dieses grinsen das er jeden tag drauf hatte. dieses grinsen mit dem er zahlreiche mädchen zum schmelzen brachte und dieses grinsen mit dem er seine tausende sprüche beendete wenn die ganze klasse in schallendes gelächter ausbrach.
dieses 'ach-ich-bin-ja-so-geil-und-machomässig-und-alle-weiber-stehn-auf-mich-grinsen'. wie es lily nannte.
"potter verpiss dich! ich habe jetzt gerade überhaubt keine lust mir deine scheiss sprüche anzuhören." der junge zog seine brauen ein wiederholtes mal nach oben. so wütend hatte er lily nun wirklich noch nie erlebt. sie konnte ihn nicht leiden das war im bewusst. und auch auf den gängen wurde er regelrecht von ihr angeschriehen. aber dieses funkeln das er jetzt in ihren grünen augen sah liess ihm die nackenhaare zu berge stehen.
"wie sie wollen miss evans."
sagte james und vertiefte sich wieder in seine zeitschrift. es sah ihm nicht ähnlich so schnell aufzugeben, aber er war auch viel zu stolz um irgendjemanden an zu betteln, ihm seinen kummer zu erzählen. auch wenn es sich dabei um lily evans handelte.
ein schluchzen liess ihm wieder aufschauen. lily weinte. ihre maskara war verschmiert und so waren ihre wangen mit lauter schwarzen streifen bedekt. sie hatte sich in den sessel gekuschelt, ihre beine angewinkelt. ihr blick viel auf den kamin in dem ein kleines feuer brannte.  "evans?" james wusste nicht was er tun sollte. kannte er diese momente doch viel zu wenig. "lass mich in ruhe."  sie blickte nicht auf. sie wollte ihrem gehassten mitschüler nicht ins gesicht schauen. "du musst mir nicht erzählen was passiert ist. aber wenn ich dir irgendwie helfen kann must du es nur sagen." sie schüttelte den kopf. soll er sie doch endlich in ruhe lassen. "du kannst mir nicht helfen und jetzt lass mich endlich alleine." doch der siebzehn jährige blieb sitzten. auch wenn er jetzt wieder vollkomment konzentriert auf sein, wie lily es jetzt erkannte, quidditschheft starrte und ihr keine beachtung mehr schenkte war es lily unwohl. sie wollte alleine sein. oder bei ihren freundinnen. aber doch nicht bei james potter. also stand sie auf und lief den weg zum mädchenbadezimmer. sie wollte duschen. sich alle sorgen einfach nur abwaschen. doch so einfach gieng es nicht. als das heisse wasser über ihren körper strömte lies sie ihren errinerungen freie bahn.
die erinerung als sie mark das erste mal sah. für sie war es liebe auf den ersten blick gewesen. der grosse und breitgebaute ravenclaw schüler hatte ihr damals geholfen ihre bücher aufzuheben, als sie ausversehen in ihn hinein gerannt war. er hatte sie angelächelt und ihr angeboten sie auf einen butterbier einzuladen. und so hatte sie den ganzen tag mit ihm verbracht. das war letztes jahr gewesen. seit dem trafen sie sich noch einige weitere male. was lily nicht wusste war, er hatte es nur freundschaftlich gemeint. wie dumm sie doch war. wütend über sich selber riss sie das badetuch vom henkel, so dass es zeriss. auch das noch. und so stapfte sie, nur mit einem zerrissenen badetuch um ihren nackten körper aus dem badezimer. "evans?" er hatte echt gewartet bis sie heraus kam. sie konnte es nicht fassen. "würdest du mich endlich einfach mal in ruhe lassen potter?! ich habe schon genug probleme als das ich mich auch noch mit so unnötigen kram wie dir beschäftigen muss."  schnaubte sie und lief die treppe hinauf. den verletzten blick von james bekam sie nicht mehr mit.
es war eine kurze nacht. sie hatte gerade mal 2 stunden geschlafen, als grace ihre beste freundin , sie aus dem schlaf rüttelte. "lil du musst aufstehn. ihn einer halben stunde fängt der unterricht an und ich dachte du willst sicher noch was essen." dankbar nickte lily. müde stieg sie aus dem bett und zog sich ihren schulumhang an.
kaum zehn minuten später sass sie schon am gryffindortisch und schlang ihren toast hinunter.  "geht es dir wieder besser?" erschrocken drehte sie sich um und blickte direkt in die besorgten augen von james. jetzt muss er also auch noch fragen. vor ihren freundinnen die ja noch gar nichts wussten. toller typ. "ich weiss nicht wie viel mal ich es dir schon gesagt habe potter, aber lass mich in ruhe. es sind meine probleme und es hat dich überhaubt nicht zu interessieren." die verwirrten blicke ihrer freundinnen entgiengen ihr nicht.
james lachte auf. es war nicht das lachen, das sie sonst immer von ihm hörte. es war arrogant, fast ein wenig aggresiv. soweit ein lachen aggresiv sein konnte.
"willst du uns irgendwas erzählen?" mit hochgezogenen augenbrauen schauten ihre freundinnen ihr erwartungsvoll entgegen. lily seufzte. "gleich. wenn wir alleine sind."  
und so berichtete sie grace und lucy das geschehen von der gestrigen nacht, auf dem weg zu den gewächshäusern.
"dieses eklige schwein. ich wusste schon immer das was mit dem schief leuft. wie kann man den so arrogant sein. lil du musst den vergessen. ich hasse ihn!"
waren die worte von lucy, während dessen grace schimpfwörter heraus zischte die noch kein mensch je gehört hatte. und auch eher lustig als bedrohlich wirkten. lachend kamen die drei pünktlich zur stunde.
"die heutige stunde werden wir dem löffelkraut witmen." ertönte die stimme der kleinen kräutekunde lehrerin professor sprout.
zu lilys erleichterung war heute donnerstag und somit hatte sie keine stunde mit den ravenclaws und den nachmittag frei.
nach kräuterkunde kam eine stunde geschichte der zauberrei und eine doppelstunde verwandlung. im gegensatz zu verwandlung hasste sie die anderen beiden stunden. sie wusste selbst nicht wieso. es war einfach nicht ihr ding. aber trozdem hatte sie auch in diesen fächern mehr als nur gute noten. sie war mit abstand die jahrgangsbeste, und das zur verwunderung manch anderer, weil sie muggelgeborene war und somit vor dem ersten schuljahr noch nicht mal gewusst hatte das es sowas wie magie überhaubt gibt, als andere  damit aufgewachsen waren.
endlich waren die stunden zu ende. lily verstaute ihre notizen in ihre tasche und ging mit grace und lucy in die grossehalle.
"ich finde du solltest mit ihm sprechen." schlug grace vor. verdutzt sah lily sie an. "mit wem sprechen?" ihre freundin verdrehte die augen, "nah mit wem echt? mark natürlich. "
ja klar. und was sollte lily ihm sagen? hey mark ich bin unsterblich in dich verliebt und ich finde es scheisse von dir dass du eine andere liebst und nicht mich und dass du so gut aussiehst und das dein lächeln mich in jeden meiner träume verfolgt und das deine augen so schön blau sind und .. weiter kam sie nicht, denn lucy unterbrach ihre gedanken. "sei nicht albern grace. was sollte sie ihm denn sagen? sie soll ihn vergessen weiter nichts. wir werden ihr schon irgendwie helfen." dankbar über lucys worte lächelte lily und setzte sich an den grossen tisch. an einen wirklich schlechten platz wie sich herausstellte, denn sie sah gerade wegs auf den ravenclaw tisch und wie konnte es anders sein. auf mark. sie versuchte ihn keinen blick zu würdigen, was aber kaum möglich war. immer wieder huschten ihre augen wie von selbst zu ihm rüber. er sah glücklich aus. und lachte mit seinen freunden. wütend zermatste sie ihre bratkartoffeln. "weisst du was. lucy du hast recht. ich muss dieses ar*chloch so schnell wie möglich vergessen." bestimmt und sicher das ihre worte die richtigen waren, fieng lily an zu essen. liebeskummer, ach bitte das passte doch gar nicht zu ihr. und sowieso, wenn man mark genau betrachtet sieht er mit wenig fantasie aus wie ein frettchen mit dunkelblonden haaren.
den nachmittag verbrachten lily und ihre freundinnen alleine am see. es war anfags oktober und für diese jahreszeit noch sehr schön warm. die sonne strahlte aus dem wolkenlosen himmel und mehrere erstklässler warfen steine in das kalte wasser. in der luft hieng ein geruch von frisch gemähten grass.
die drei jungen frauen lagen in der wiese und redeten. über alles was ihnen in den sinn kam. als sie dann bei dem thema 'jungs' angelangt waren, dachte lily nicht mal an mark. sie hatte ihn so weit vergessen. was eigentlich unmöglich war dah erst gerade mal 15 stunde vorbei waren. vielleicht war sie ja trozdem nicht 'unsterblich' in ihn verliebt, oder ihre freundinnen waren einfach meister der wie-vergisst-die-beste-freundin-ihre-ach-so-grosse-liebe. wahrscheinlich ersteres, dah grace und lucy eigentlich nichts gemacht haben ausser ihr einzureden wie erbärmlich und widerlich dieser mcmillan war und ihr jede menge schokolade eingestopft, was lily vermuten lässt , sie jetzt zwei  kilos mehr wog.
"wie findet ihr eigenltich diesen black?" lily konnte nur glauben sich verhört zu haben. "wie bitte?" erschrocken sah auch grace zu ihrer freundin. "naja , ich meine er sieht wirklich gut aus.." fuhr lucy fort. "das kann doch nur ein schlechter scherz sein. er ist widerlich. genau so wie dieser potter." stellte lily fest. "ach komm schon, so schlimm sind die zwei nun wirklich nicht lil." widersprach ihr grace. geschockt über die meinung ihrer freundinnen erhob sich lily und starrte die zwei andern an. "ihr findet es also nicht schlimm wen siebzehnjärige schüler, elfjährige verhexen und sie vom baum hengen lassen? oder in der ganzen schule ein feuerwerk veranstalten, nur weil der ach so liebe black geburtstag hat? oder andere dumm anmachen und herumkomandieren als würde ihnen hogwarts gehören?" sie schüttelte sich. "das mit dem feuerwerk war vor drei jahren lil, und erstklässler verhexen sie auch schon seit langem nicht mehr." grace wirkte ernst, also machte sie keinen spass und dachte wirklich positiv über diese zwei unruhestifter. lily konnte es nicht fassen.
"aber jetzt zu deiner frage lucy.. er sieht wirklich gut aus aber mal ernsthaft jetzt. ich will gar nicht wissen wen der schon alles im bett hatte." bei diesen worten lief lucy dunkelrot an. lily konnte es nicht fassen. "neeeein! du wilst mich doch jetzt komplett verarschen oder?!" und fieng laut an zu lachen. " du .. und .. BLACK?"  brustete grace laut drauf los. auch lucy viel in ein schallendes gelächter ein.
mit verkrampften bäuchern und tränen übersähten gesichtern liefen die drei frauen richtung schloss. "ich kann's nicht fassen lucy. wie konntest du uns das verscheigen?" fieng grace von neuem an laut auf zu lachen. "ich weiss nicht man, es ist einfach so passiert. und ich wusste nicht wie ich euch das beichten sollte" mit unschuldigem grinsen wischte sich lucy die lachtränen aus dem gesicht.
"lucy adams und sirius black" grinste auch lily, "passt eigentlich schön, würde er nicht so ein dreckiges schwein sein." für diese bemerkung fieng sich lily ein schmerzhaften box  von lucy ein. "es ist ja nicht so das etwas zwischen uns läuft.. eine nacht nichts weiter." und wieder lachten die drei laut drauf los. "das ist widerlich lucy. jetzt kann ich den beiden nicht mehr vorwerfen sie seien erbärmliche machotypen, wenn meine beste freundin genau so ist." wissend , dass lily es keines wegs böse gemeint hatte, grinste lucy sie nur hämisch an.
als sie den gryffindor turm erreicht haben, kuschelte sich lily als erstes tot müde in einer der sesseln. ihre nur zwei stunden schlaf fingen an sich bemerkbar zu machen.
am tisch spielten ein paar viertklässer zauberschach, und zwei kleine elfjährige rannten immer wieder die treppe hoch und runter. was auch immer sie damit erreichen wollten sie veranstalteten dabei einen riesen lärm.
das letzte dass lily noch wahrnahm, war dass grace ihr sagte sie solle doch zu bett gehn, und sie es irgendwie geschafft hatte die treppe hoch zu kommen. kaum hatte ihr kopf das kissen berührt schlief sie auch schon tief und fest.
als die ersten sonnenstrahlen direkt auf lilys gesicht vielen, wachte sie auf. ein blick auf die uhr verrieht ihr das es sechs uhr war, doch sie konnte nicht mehr schlafen. langsam stand sie auf und gieng duschen.
wie sie erwartet hatte war niemand im gemeinschaftsraum. noch mit nassen haaren setzte sie sich wie immer in den roten sessel am kamin und fieng an in in einem buch zu lesen, das ihre mutter ihr letztes jahr auf den geburtstag geschenkt hatte.
"ah da bist du ja süsse" die verschlafene grace setzte sich neben sie, "wieso bist du den so früh auf?" sie gähnte herzhaft und ihre augen waren nicht grösser als die eines chinesen. die blonden locken standen ihr zerzaust vom kopf ab. lily konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. "konnte nicht mehr schlafen" beantwortete sie die frage ihrer besten freundin. diese nickte nur und schloss sofort wider ihre augen. so witmete lily ihre aufmerksam wieder dem buch.  
keine halbe stunde später hörte sie wieder jemanden die treppe hinunter laufen. sie lugte auf und sah james. er sah verschlafen aus, nicht so wie grace, aber seine augen waren auch nur kleine striche. er gieng an ihr vorbei, anscheinend hatte er sie nicht bemerkt. oder seit wann ignorierte er sie so? schokiert über sich selber dass sie ihre gedanken an potter 'verschwändet' hatte schüttelte sie den kopf und las weiter.
er sass einfach ihr gegenüber auf dem sofa und vertiefte sich in ein qudditschheftchen, vermutlich das selbe wie letztes mal.. oh bei merlins bart sie sollte schnellst möglich damit aufhören. eigentlich sollte sie es ja genissen, endlich mal ruhe von ihm. sonst hätte er sich sicher wieder über sie her gemacht und sie um ein date gefragt, wie er es eigentlich immer tut. oder tat. oder was auch immer. herrgott lily was ist blos los mit dir?! und seit wann sprach sie eigentlich mit ihrem gewissen?! okey das reichte. sie schlug das buch zu und stieg die treppe nach oben. wahscheindlich war sie doch noch müde. oder einfach über nacht total gestört geworden. vermutlich war es die schuld von dem schlock den lucy ihr gegeben hatte als sie das von black und ihr verraten hatte. sie schlug sich einmal mit dem buch gegen den kopf. vieleicht half das ja.. "autsch" wohl doch keine so gute idee gewesen. "was tust du denn dah?" lachte lucy zu ihr rüber. "nichts. ich habe kopfschmerzen und .." ".. dann solltest du tee trinken und doch nicht mit dem buch nach dir selbst schlagen." lily lächelte gequält. auf keinen fall würde sie ihrer freundin erzählen, dass sie sich gedanken über potter gemacht hatte. "wir sollten langsam los.. wen wir schon so früh wach sind können wir es auch ausnutzen mal ein wenig mehr zu frühstücken als sonst" lucy nickte und zusammen verliessen sie den mädchenschlafsaal. grace war wieder aufgewacht und befahl den freundinnen zwei sekunden zu warten, dass sie sich kurz umziehen konnte. natürlich wurden aus diesen zwei sekunden zwanzig minuten, aber das war ja normal bei grace. schlechtes aussehen war bei ihr überhaubt nicht zu dulden. es kam schon öfters vor, dass sie sich mit genervter mine und schnaltzender zunge über lilys haarmähne her machte oder an lucys kleidern herum zupfte.
also trafen die mädchen eine halbe stunde später in der grossenhalle ein. zu ihrer überraschung waren schon mehrere gryffindors an ihren plätzen und auch vereinzelte ravenclaws, hufflepufss und slytherins waren zu sehen. die mengen an toasts, eiern, schinken, würstchen, säften und noch so vielem mehr waren wie immer erstaunlich.
"lil? dah ist mark.. " doch lily ignorierte graces worte und setzte sich mit dem rücken zu ihm an den gryffindor tisch. "wie es scheint bist du über ihn hinweg hm?" lächelte lucy sie an. "so kann man es wohl sagen" lachte lily zurück.
nach geschlagenen zwei stunden fanden sich die freundinnen im klassenzimmer von verwandlung wieder. professor mcgonnagall war schon da und betrachtete jeden schüler einzlen mit ihrem alltäglich strengen blick. wie immer setzten die drei in die erste reihe.
als dann endlich alle an ihren plätzen sassen und ihre bücher aufgeschlagen haben, begann der unnterricht. doch keine zehn minuten vergiengen, als man von der hintesten reihe ein schallendes gelächter vernahm. ein blick nach hinten und lily wusste auch schon wesshalb. einer der schüler, joshua smith war dabei sich vergeblich die pinkgefärbte haut weg zu reiben. es sah wirklich zum brüllen komisch aus. vorallem sein geschockter gesichtsausdruck. doch als lily merkte von wem dieser streich kam, von wem sollte er eigentlich sonst sein, zwang sie sich ernst zu bleiben. potter und black griffen nach ihren bäuchern vor lachen, und auch der rest der klasse stimmte unüberhörbar mit ein. alle. ausser lily und professor mcgonnagall.
"DAS REICHT IHR ZWEI ! BLACK DU TAUSCHT SOFORT DEN PLATZ MIT MISSES EVANS ! UND DAS BLEIT SO BIS ENDE DIESES SCHULJAHRES ! UND NACHSITZTEN FÜR EINEN MONAT AN BEIDE !" die grelle stimme der lehrerin liess alle schüler auf einen schlag verstummen. nachsitzen für beide. haben sie verident. lily lachte still in sich hinein. und was war dah noch? black soll den platz wechseln. black soll den platz wechseln! schlagartig wurde lily bewusst was mcgonnagall dah gerade rausgelassen hatte. DAS BEDEUTET SIE MÜSSE NEBEN POTTER SITZEN. ach du scheisse. "ähm entschuldigen sie professor. aber könnte black den platz vieleicht nicht mit jemandem anderen tauschen?" ein versuch wäre es ja wohl wert. "nein miss evans. sie scheinen mir perfekt für diesen tausch. und jetzt bitte setzten sie sich doch nach hinten."
verärgert packte lily ihre sachen zusammen und liess sich neben james auf den stuhl fallen. sie schob sich so weit wie möglich von ihm weg.
konzentriert folgte sie dem unterricht und machte sich regelrecht notizen dazu, als sie plötzlich etwas am ellenbogen pickste. sofort blickte sie hin. ein kleines zättelchen war dort. als sie nicht darauf eingieng pickste james sie ein weiteres mal. lily schob es von ihr weg. aber kaum war sie wieder in ihrer normalen position pickste es weiter. genervt packte sie es sich und zerknüllte es. doch wiederrum begann er von neuem. was sollte das verdammt. wütend zerriss sie den kleinen fätzen und warf es in den apfalleimer neben ihr. doch auch dies hielt james nicht davon ab weiter zu nerven. mit einem schwung seines zauberstabes und das papierchen war unversehrt wieder in seiner hand. und er pickste weiter. das wird wohl nie ein ende nehmen bevor sie es gelesen hatte. meine güte konnte dieser junge stur sein. genervt entfaltete sie es und las die darauf gekritzelten worte.

VERRÄTS DU MIR JETZT WAS LOS WAR?

eigentlich hatte lily vor es einfach zu ignorieren. aber ihr war bewusst er würde sie weiter nerven.

nein.

WIESO ?

es geht dich nichts an !

DU HASST GEWEINT…

ach, was du nicht sagst.

ICH HABE DICH NOCH NIE WEINEN SEHN.. DAH FRAGT MAN SICH NOCH EINIGES.

zum beispiel?

WER DER KLEINEN EVANS DAS HERZ GEBROCHEN HAT?

lily blickte ihren schreibpartner wütend an. dieser grinste nur vor sich hin. macho. wieso verdammt will er das so umbedingt wissen. hatte er das gefühl nur weil sie beide schulsprecher waren müssten sie sich geheimnise anvertrauen? ja sie waren schulsprecher. keine ahnung was sich dumbledore dabei gedacht hatte einem solchen idioten wie potter diese aufgabe zu überlassen. aber so war es nun mal. dabei gieng lily ihm so gut es gieng aus dem weg und suchte immer wieder irgendeinen grund um getrennt die verschiedenen aufgaben zu erledigen.

halt die klappe potter.

NA NA NICHT SO UNVERSCHÄMT KLEINES

das must gerade du mir sagen

ICH BIN DOCH NICHT UNVERSCHÄMT

ein weiterer gernervter blick zu james und wiederum erblickte sie nur sein arrogantes selbstverliebtes grinsen. was auch immer diese vielen mädchen an diesem typen sahen, lily würde wohl nie dahinter kommen. sein zu grosses ego leuchtete schon fast aus ihm heraus. und wie er sich immer mit der hand durch seine zerstuppelten haare streicht. kein kommentar.

natürlich nicht, nein

WIR SIND VOM THEMA ABGEKOMMEN. WÄRST DU NUN SO FREUNDLICH ?

nein.

DA GIBT MAN SICH DIE GRÖSSTE MÜHE NETT ZU SEIN UND WIRD SO ABGEWIESEN.

so ist das leben.

MIT DIR ,JA

;-)

JETZT ALSO ARROGANT

sagst gerade du

ALSO WER WAR ES? DAS ES SICH UM EINEN JUNGEN HANDELT SIND WIR UNS JA EINIG ODER?

lass mich in ruhe. ich will zu hören.

ACH KOMM EVANS, SO SPANNEND IST ES NUN WIRKLICH NICHT.

halt die klappe potter und lass mich. in ein paar monaten sind die abschluss prüfungen

IN EIN PAAR MONATEN ! UNS BLEIBT GENÜGEND ZEIT

HALT DIE KLAPPE !

GANZ SCHÖN MUTIG VON DIR SO FRECH ZU SEIN EVANS

du sprichst als sollte ich angst haben...

SOLLTEST DU AUCH UND JETZT WEICH MIR NICHT IMMER AUS . GRYFFINDOR? ODER HAST DU DICH MIT EINER UNSERER FEINDEN VERBÜNDET     

feinde? wusste nicht seit wann wir ravenclaw als unseren feind betrachten

bei merlin hatte sie jetzt wirklich ravenclaw geschrieben. sie hatte sich verraten. und jetzt gab es kein zurück mehr. sie hatte den zettel schon hinüber geschoben. james potter wusste über ihr geheimnis bescheid.
james potter! wieso gieng sie überhaubt auf seine nachrichten ein? wieso ignorierte sie ihn nicht einfach? sie konnte sonst doch auch immer so stur sein.

RAVENCLAW?

schreib mir nicht mehr. es geht dich nichts an verdammt !

doch james machte nicht die anstallt ihr noch mehr zu schreiben. er wusste nun was er wissen wollte, und drehte sich von ihr weg. ravenclaw. welch gottverdammter *füge beliebiges schimpfwort hinzu* hatte es geschaft, dass lily sich in ihn verliebt? lily evans? diese hexe, der er schon seit der erstenklasse 'hinterher lief' ?!
wen er es nur heraus findet, würde dieser jemand es schon zu spüren bekommen, das stand fest.
verdammt wieso schaffte dieses mädchen es auch immer wieder, seinen ganzen tag zu verderben? ravenclaw . gab es überhaubt irgenjemand der nur halb so gut aussah wie er selber ? er war eingebildet. das war im klar, doch nie mals so eingebildet dass er sich selber irgendeinem freund vorziehen würde. er war stehts loyal und würde ohne mit der wimper zu zucken, sich für jeden seiner freunde opfern.
ravenclaw. wer zur hölle war alles in ravenclaw? auf jüngere würde sie ja wohl hoffentlich nicht stehen.. also war es keine sehr grosse auswahl. dah war dieser george lewis aber das war unmöglich. er sah kein bisschen gut aus mit seiner schmalen brille und seinen ecklig vielen pickeln. oscar brown war auch nicht der, den man einen schönling nennen konnte. seine haare waren schulterlang und lockig und seine viel zu grosse hackennase errinerte james immer wieder an einen flamingo. der breitgebaute david jones, den er schon so viele male im quidditch besiegt hatte könnte kam auch nicht in frage. dieser war eher klein, wahscheindlich gleich gross wie evans selber. das wäre doch wirlich kein schöner anblick. oder doch? der spanier alejandro fernández war gross aber, wie es james schien, ohne einen einzigen muskel. dieser junge sah aus als bestände er nur aus haut und knochen. und wer war dah noch? james versuchte sich an die dienstaglichen wahrsag-unterrichtsstunden zu errinern, die sie mit den ravenclaws teilten.
mark mcmillan. der mädchenschwarm aus ravenlaw. wieso war er ihm nicht schon vorher in den sinn gekommen ?! mcmillan der beliebte quidditch-stürmer. doch er kam in seinen schönsten träumen nie mals an sirius und james heran. wütend ballte er seine hände zu fäusten. und merkte gar nicht, wie er seine feder zerbrach.  

lily warf die kleinen briefe in den abfalleimer. diese unterhaltung beunruhigte sie ein wenig. james sah wütend aus, weswegen war ihr unbekannt. sie warf ihm immer wieder flüchtige blicke zu, doch er starrte nur nach vorne auch wen es so aussah, als würde er keines von mcgonnagalls worte verstehen. und als er schliesslich seine feder zerbrach, zuckte lily erschrocken zusammen. was für ein vollidiot.
 
 
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