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Shadows of the night

von olischulu
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 / Gen
John Connor Riley Dawson
11.08.2013
20.10.2013
11
15.604
 
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11.08.2013 2.148
 
Disclaimer

Ich weise hiermit ausdrücklich darauf hin, dass ich keinerlei kommerzielle Absichten verfolge und untersage die Weiterreichung in dieser Absicht. Das Geschriebene dient lediglich dem Vergnügen des Lesers. (und meiner Entspannung).

Alle Rechte an den Personen aus "Terminator: The Sarah Connor Chronicles" liegen bei Warner, FOX bzw. den betreffenden Rechte- bzw. Lizenzinhabern.
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Kapitel 1

Er war 23 Jahre alt und damit der jüngste Clubbesitzer von Los Angeles. Wie war er dazu gekommen? Spross einer reichen Familie? Ein Gangster?
Nein, ER hatte den Laden bei einem Pokerspiel gewonnen.
Er sah sich um. Vor einer Woche noch hatte der Laden einer Trümmerlandschaft geglichen.

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Nachdem er den Angestellten im Beisein des alten Besitzers mitgeteilt hatte, dass er ab sofort das Sagen hatte war es zu einer Auseinandersetzung mit dem Chefrausschmeißer gekommen. Der alte Besitzer hatte diesem die Führung des Ladens überlassen und sich mit einem Anteil an den Einnahmen begnügt. Als sich das jetzt ändern sollte hatte der ex Special Forces Mann Einspruch erhoben. Handgreiflichen Einspruch.

So hatte es eine Prügelei gegeben, bei der nicht nur der alte Besitzer geflohen, sondern auch ein Teil des Mobiliars zu Bruch gegangen war.

Minutenlang hatte sich die Beiden Kontrahenten nichts geschenkt, bis der Rausschmeißer schließlich zu einer zerbrochenen Flasche gegriffen und seinem neuen Boss einen üblen Schnitt im Gesicht beigebracht hatte. Da hatte es diesem gereicht und er hatte den größeren und schwereren Mann derart zusammengeschlagen, dass dieser wimmernd am Boden liegen geblieben war.

Die restlichen Rausschmeißer hatten dem ganzen abwartend zugesehen ohne Partei zu ergreifen. Als ihnen ihr neuer Boss aber jetzt schwer atmend einen Wink gab, „bringt ihn ins Krankenhaus“, waren Alle plötzlich sehr parteiisch und taten eilig wie ihnen geheißen.

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Jetzt eine Woche später war der Laden wieder in Schuss, sogar besser als vorher und er war gerammelt voll. Viele wollten nur die Bekanntschaft des neuen Besitzers machen, der die alte, gefürchtete Führung abgelöst hatte.
Der allerdings hielt sich mit seiner Präsenz zurück und blieb bis auf Ausnahmen in seinem Büro.
Wenn er Dieses aber mal verlies drehte sich einfach jeder zu ihm um.

Am Abend nach der Wiedereröffnung war es zu einem solchen –Vorfall- gekommen.
Einer der VIP Gäste des alten Chefrausschmeißers hatte sich einer der Bedienungen unsittlich genähert. Keiner der anderen Rausschmeißer hatte etwas bemerkt (oder es ignoriert) aber vom Büro auf der Empore hatte man auch einen  besseren Überblick.

Der stark angetrunkene Gast hatte die Bedienung im knappen Mini zu sich herangezogen. Seine Hand wanderte dabei unter den Rock und umklammerte eine Pobacke der jungen eingeschüchterten Frau, die sich nur leicht gegen den Griff wehrte. Immerhin war ein solches Gebaren bei einigen speziellen Gästen immer geduldet worden.

Der neue Boss hatte lässig am Rahmen der verspiegelten Scheibe seines Büros gelehnt und sich sofort abgestoßen und aufgerichtet, als er bemerkte, dass sich die Blonde Bedienung offenbar in einer nicht sehr angenehmen Situation befand.

Ohne den Blick abzuwenden hatte er sein Büro verlassen und ging mit starr auf die Szene gerichtetem Blick  langsam die Treppe hinab.

Es dauerte nicht lange bis sich ersten Blicke auf ihn richteten. Einige Besucher versuchten ihn anzusprechen, er aber schob die ihn im Weg Stehenden mit sanfter Gewalt zur Seite und beachtete die Anderen gar nicht.

Als er das Ziel seines Marsches erreichte sah er gerade noch, wie der Betrunkene unter dem Minirock offenbar das Höschen der Frau zur Seite zerrte.

Erst als zwei seiner Finger ruckartig in den Körper der jungen Frau eindrangen schrie diese kreischend auf und schlug reflexhaft zu.

Als die verschreckte Blondine nun herumwirbelnd vor dem Mann zurückwich knallte sie das halb volle Tablett mit Getränken, dass sie die ganze Zeit mühevoll balanciert hatte ihrem neuen Boss vor die Brust, was ihn in diverse Getränke badete.

Ruckartig hob die Blonde den Kopf und wurde schlagartig kreidebleich. Sie wusste welche Auswirkung es haben konnte, wenn man einen Drink über den Boss schüttete. Eine ihrer Kolleginnen war mal gestolpert und hatte ihrem Ex-Boss einen Whiskey über die Schuhe geschüttet. Am nächsten Tag war die Kollegin nicht mehr zur Arbeit erschienen. Wie sie später erfahren hatte war die 18 jährige übelst verprügelt worden.

Niemand hatte etwas gesehen, niemand war angeklagt worden aber Alle wussten, dass es der Boss gewesen war.

Deshalb war die Blonde mit aufgerissenen Augen erstarrt. Ihr Boss hingegen machte einen Schritt zur Seite und zwei nach Vorne. Dann wurde dem zuvor lachenden, betrunkenen  Mann die Luft knapp als sein Kragen gepackt und gedreht wurde.

Schließlich wurden auch die Rausschmeißer aufmerksam als ihr Boss ihnen den Mann einfach entgegen schob. „Raus mit dem Schwein. Lokalverbot auf Lebenszeit!“

Als er zum -Tatort- zurückkehrte hatte sich die Bedienung gerade so weit gefasst, dass sie sich bückte um die Scherben aufzusammeln. Ihre Bewegungen froren aber augenblicklich ein, als sich ihr Boss zu ihr gesellte und half aufzuräumen.
Nach einigen Sekunden blickte sie einen Augenblick auf und bekam ein Lächeln von ihrem Boss, woraufhin sie verwirrt wieder begann Scherben aufzusammeln.

Als die Beiden fertig waren und sich erhoben stand sie mit gesenktem Kopf da und wartete.
Als ihr neuer Boss ihr nun schlicht das Tablett mit den Scherben aus der Hand nahm und einem der Rausschmeißerin unter dessen verwundertem Blick in die Hände drückte, blieb sie mit erhobenen Händen starr stehen und folgte dem Tablett mit den Augen.

Die Bedienung war weiterhin starr vor Angst als ihr Boss sie am Arm ergriff und unter kritischem Blick der anderen Angestellten mit sich zog. Einige, insbesondere die anderen Bedienungen warfen sich bezeichnende Blicke zu.

Bei den anderen Gästen sah man hier und dort ein Schulterzucken. Die meisten blickten den Beiden noch einige Sekunden nach, verloren aber schnell das Interesse und widmeten sich wieder ihrer Beschäftigung: Trinken, Reden und gelegentlich den Tabledancerinnen einen Blick zuwerfen. Andere wiederum tanzten selbst.

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Sie saß da wie ein Häufchen Elend. Ihr Boss hatte sie auf die Ledercouch in seinem Büro geschoben und stand nun an dem Fenster und sah hinab auf die Leute.

„Was passiert ist tut mir leid“, sagte er plötzlich und wandte sich ihr zu. „Es wird nicht wieder vorkommen“.

Sie saß da und starrte ihn an. Ihr Mund öffnete und schloss sich, ohne das Worte herauskamen. Was sie gerade erlebte widersprach Allem, was sie wusste, was sie über IHN wusste.

Er machte zwei Schritte und setzte sich dann neben Sie. „Kann ich was tun Bist Du verletzt?“

Sie konnte nur mit dem Kopf schütteln.

„Wie heißt Du überhaupt?“ Fragte er und kratzte sich verlegen am Kopf. „Ich bin John“, fügte er hinzu, ihr die Hand hinstreckend.

Sie sah ihn mit aufgerissenen Augen an. Mehrmals musste sie zum Sprechen ansetzen. „Ri ….... Riley. Riley Dawson“.
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Kapitel 2

„Hallo Riley“, sagte er lächelnd.
Sie starrte ihn weitere Sekunden sprachlos an. „Ich...... ich sollte wieder an die Arbeit“, brachte Sie schließlich hervor.

Bevor sie sich aber erheben konnte legte er eine Hand auf ihren Unterarm. „Du bleibst hier sitzen. Wir schließen eh gleich. Kannst dich auch legen“, sagte er, sprang auf, ergriff ihre Knöchel und hob ihre Beine ganz unzeremoniell hoch und schwang sie so ruckartig herüber, dass sie fast von der Couch fiel.

Er gewann einen –tiefen- Einblick unter ihren Rock und das Ganze endete schließlich damit, dass er verhindern wollte, dass sie von der Couch fiel, wobei er schließlich auf ihr landete.

„Ent.... entschuldigung“, stammelte er mit hochrotem Kopf, während er hastig von ihr herunterkletterte.

Peinliche Sekunden vergingen, während er sich abwandte und aus dem Fenster sah, während sie mit aufgerissenen Augen da lag.

Schließlich begann sie zu lächeln. Als sie an sich herunter sah. Ihr Rock war hochgerutscht und gab den Blick auf ihren Unterleib frei, dessen entscheidende Stelle nur noch halb von ihrem Panty bedeckt war. Sie hatte völlig vergessen, dass der Mann es ja zur Seite gezerrt hatte. Sorgfältig zog sie den etwas feuchten Stoff heraus und wieder glatt.

Als sie ein Räuspern vernahm sah sie zu John, der mit noch immer hochrotem Kopf mit dem Rücken zu ihr aus dem Fenster sah.

„Hat er.... hat er dich verletzt?“ Fragte John dann leise.

Ihr Blick irrte kurz ins nichts. Zurück in ihre Vergangenheit. In die dunklen Gänge ihrer Jugend. Ohne dass er es sah schüttelte sie langsam den Kopf. „Ich hab schon ganz andere Sachen unfreiwillig in meiner Pussy gehabt“, sagte sie und begann zu grinsen, als er verlegen stöhnte. „Da sind zwei Finger nicht der Rede wert“.

Irgendwann drehte er den Kopf und sah sie an. „Du klingst als hättest Du viel.... erlebt?“

Sie blickte zu Boden. „Da wo ich herkomme macht ein Mädchen Alles für ein bisschen Schutz vor......“. Sie verstummte als grauenvolle Bilder vor ihrem inneren Auge auftauchten.

Nun wandte er sich ihr ganz zu. „Vor...?“

Sie musste sich kurz schütteln, um in die Realität zurückzufinden. Sie blickte zu ihm auf. „Vor.... vor den ... vor Denen, die einem Böses wollen“, vollendete sie zögerlich den Satz.

Er starrte sie einige Sekunden an. „Das kenn ich“.

'Ist mir klar', dachte sie sich während er sich wieder zum Fenster drehte.

„Der Laden leert sich“, sagte er leise.

Sie erhob sich. „Dann werde ich mal langsam gehen“, sagte sie, erhob sich und wollte zur Tür.

„Warte noch“, sagte er schnell. „Wenn die Leute weg sind möchte ich noch einiges mit Euch besprechen“.

„Ok“, entgegnete sie schlicht und setzte sich wieder.

Schließlich gingen die Letzten. John beobachtete wie die Bedienungen von Tisch zu Tisch gingen und das Geld einsammelten. Während die Gäste den Tabledancerinnen letzte Blicke zuwarfen bewegten sie sich langsam Richtung Ausgang.

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„So“, sagte John als sich Alle um ihn herum versammelt hatten.

Die Frauen hatten sich verwunderte Blicke zugeworfen, als John mit einer lächelnden Riley im Schlepptau heruntergekommen war. Zumindest hatten sie erwartet, dass Riley eine verbale Abreibung bekommt. Stattdessen hatte er ihr galant die Bürotür aufgehalten.

Auf dem weg nach Unten lächelten sich die Beiden sogar an, als er etwas witziges sagte.

Die nicht weniger verwunderten Rausschmeißer und die beiden Barkeeper warfen sich stirnrunzelnd Blicke zu.

John sah sich in der Runde um. Da waren zum einen die beiden Barkeeper adrett in Hemd und Weste. Beide waren Meister ihres Fachs.

Weiterhin die 5 Bedienungen in ihren knappen sexy Outfits, Stirnband, meist Bauchfreies Top und Hot Pants oder weiter, geschlitzterJeans- oder Ledermini, sowie High Heels. Einige hatte die Schuhe ausgezogen und massierten sich die wunden Füße.

Gefolgt von den 8 Tabledancerinnen, die immer abwechselnd oder in Gruppenn auf den zwei Bühnen agierten, wobei sie einen Teil der Zeit oben ohne waren. Für jeden Geschmack etwas dabei. Von der vollbusigen Blondine, bis zur zierlichen Exotin. Bekleidet waren sie jetzt wieder mit ihren Oberteilen und einem Bademantel wobei sich keine die Mühe machte diesen in dem erhitzten Club zu schließen. So hatte John einen guten Blick auf die größtenteils enthaarten Körper.

Und nicht zuletzt die 6 Rausschmeißer. Jeder von ihnen Kampferprobt, ex Militär oder ex Polizei.

„Ich möchte einiges klarstellen“, sagte John was ihm sofort die Aufmerksamkeit Aller einbrachte.
„Ich bin nicht mein Vorgänger. Solche Vorfälle wie heute Abend mit Riley werden nicht mehr geduldet. Ab sofort wird die Security darauf achten, dass die Frauen nicht bedrängt und schon gar nicht sexuell belästigt werden. Gäste, ob betrunken oder nicht werden des Lokales verwiesen. Bei solchen Übergriffen wie vorhin mit Lokalverbot auf Lebenszeit“.

Die Frauen und Männer begannen leise miteinander zu tuscheln. Schließlich hob eine der Bedienungen die Hand.

John sah zu der Brünetten „Ja........?“ Fragte er und seine Gestik deutete an, dass er ihren Namen wissen wollte.

„Ich bin Susan“, sagte sie schüchtern lächelnd.

Er lächelte zurück „Ja Susan?“

„Was wenn es ein hohes Tier, aus dem Rathaus oder so ist?“

John hob eine Augenbraue. „Was ich gesagt habe gilt für ALLE Gäste. Politiker, Beamte und sogar Frauen“.

Gelächter brandete auf, als er die weibliche Kundschaft erwähnte, die doch überraschend oft über die Stränge schlug.

In den folgenden Tagen merkten die Angestellten, dass ihr neuer Boss ein sehr umgänglicher Typ war. Er hatte für Alle ein offenes Ohr und half bei Problemen.

Einmal brachte die blonde Riley ihn total in Verlegenheit. Sie hatte ihn mehr oder weniger gewaltsam in die Garderobe der Frauen gezerrt. Es gab ein Problem mit der Elektrik. Dass sich die Tänzerinnen gerade umzogen war Rileys Gesichtsausdruck zu folge kein Zufall.
John hingegen starrte wie hypnotisiert auf die haarlosen Körper.
Eine von ihnen hantierte sogar mit einem Tampon.
Er floh unter Gelächter der Frauen aus dem Raum.

Die Frauen staunten nicht schlecht, als eine knappe halbe Stunde später ein Elektriker auftauchte. Sie sahen sich verwirrt an, als der Mann seine Mütze abnahm und sich als Brünette Frau entpuppte.
Von den wilden Sexspielen, die kurze Zeit später in der Umkleide mit der lesbischen Handwerkerin stattfanden, hat John Gott sei Dank nie erfahren.

In einem Punkt allerdings erwies sich John als unnahbar.
Einige der Frauen hatten versucht mit ihm anzubandeln aber selbst Riley, für der er eine besondere Schwäche zu haben schien erreichte nicht mehr als einen freundschaftlichen Level. Alle begannen ihn für homosexuell zu halten.

Dies sollte sich ändern.
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