Gantz - Life Just Begins

von Flix3
GeschichteAbenteuer, Drama / P18
10.08.2013
10.08.2013
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Hey, hier ist Furikusu-kun.
Diese Fanfiction zu Gantz wird erstmal nur ein Oneshot bleiben, aber vielleicht mach ich noch was Größeres draus.
Hoffe es gefällt x3
Dann ma los:




Er hatte eigentlich erwartet, in den schwarzen Sternenhimmel zu blicken, stattdessen betrachtete er durch seine fast geschlossenen Augen eine kahle weiße Decke.
Er war doch noch vorhin auf dem schmierigen Asphalt gelegen, hatte den Geräuschen der vorbeifahrenden Autos gelauscht.
„Entschuldigung?“
Es war kein Krankenhausbett auf dem er lag; in einem Krankenhaus roch es nach Chemikalien, nach Krankheit, aber hier roch es nach gar nichts, überhaupt nichts, völlig formlos.
Er lag auf einem Boden
„Hallo?“
Parkett-Boden.
„Hey du….?!“, rief die Stimme des Mädchens, noch aufdringlicher als zuvor.
Stöhnend begann der Junge mit dem Piercing in der Lippe sich aufrecht hinzusetzen und begann sich sein schmutzigblondes Haar aus seinem Sichtfeld zu streichen, um zu sehen wem die penetrante Stimme gehörte, die ihm seinen Schlaf und seine Ruhe geraubt hatte.
Vor ihm hatte sich ein braunhaariges Mädchen aufgebaut, die ihn mit strengem Blick fixiert hatte und  ihn begann leicht abschätzig zu mustern. Hielt sich für was Besseres.
Nachdem sein Blick kurz auf ihrer schmalen Brust geruht hatte, auf der das Wappen eines Elite-Internats prangte ließ er wachsam seinen Blick durch den Raum gleiten „Hey was soll das!?!“ ohne die Errötende noch eines Blickes zu würdigen.
Zu zweit mit dem Mädchen befand er sich allem Anschein nach in einem mit Holzdielen ausgelegten Apartment dessen Fenster einen außergewöhnlichen Ausblick auf das pulsierende Nachtleben in der Stadt freigaben; plötzlich blieben seine umherhuschenden Augen an einem schwarzen Objekt am Ende des Raumes hängen.
Zögerlich seinen Arm berührend fragte die Braunhaarige: „Weißt du was das ist? Was hier gespielt wird?“ Schnaubend schüttelte er diese Geste um Frieden zu schließen von seinem schwarzen Pulli ab, drehte sich abrupt um und ging zielstrebig auf die Haustür zu, streckte seine Hand nach dem Türgriff aus.
 „Du kriegst die Tür nicht auf.“
Mit einem Grummeln schloss er seine Hand um die Klinke und machte sich schon bereit die Türe, wenn es sein musste, auch mit Gewalt zu öffnen, als er merkte, dass er ins Leere griff.
Ein Aufschrei entsprang seiner Kehle ausgelöst durch die Erkenntnis, dass er den Griff in der Hand halten müsste.
Seine Hand war jedoch durch den Griff geglitten, als hätte der Griff keine Materie.
Als hätte er keine Materie! Was existierte? ER oder dieser Raum?
Mit aufgerissenen Augen fuhr er sie an: „Was zu Fick ist hier los?!
„Ich weiß es nicht.“ ,ihre selbstbewusste Stimme brach: „…Aber…“
„Aber was…?“
„Ich glaube  naja…ich bin… tot.“
Er wusste nicht was er entgegnen sollte. Schweigen, Stille urplötzlich zerrissen als aus Richtung der Wand eine Art Strahl schoss.
Das gleißende Licht ging von dem mysteriösen Objekt am Ende des Raumes aus, das nach und nach eine Kopf aufzubauen schien, gefolgt von einem abgemagerten Torso und zwei ebenso dürren Beinen. Mit angehaltenem Atem, immer noch unter Schock, standen die Beiden, wie gelähmt da und konnten einfach nicht begreifen was sich da vor ihren Augen abspielte.
Der Blondschopf fing sich allmählich wieder, ging weg von der Tür und betrachtete völlig perplex den gerade entstandenen Menschen. Kein Prachtexemplar, aber dennoch eine real existierende Person.



Sie hatte keine Ahnung was hier gespielt wurde, aber eins wusste sie mit Bestimmtheit: Sie hatte Angst. War sie jetzt wirklich….tot?  Sie glaubte sich noch an ihren Tod erinnern zu können. Was passierte hier?
Dem Jungen mit den schwarzen und satanistisch wirkenden Klamotten schien es auch nicht anders zu ergehen, während er den krankhaften Mittzwanziger betrachtete, der sich gerade aus dem Nichts geschält hatte.
Was war dieser glänzende schwarze Ball am Ende des Raumes, der eine derartige Macht besaß? Sollte das der Himmel sein?
Der Neuankömmling hatte schwarzes Haar, welches ihm ihn fettigen Strähnen über das Gesicht und seine glasigen Augen hing, Irritiert bewegte er ruckartig seinen Kopf und schien alles unter die Lupe zu nehmen.
Mit zitternden Arm hob seine Hand und flüsterte: „Hallo ihr! Ich bin im Himmel.“ Und ließ sich seufzend gegen die Wand fallen.
Womöglich sollten sie sich unterhalten …reden. Reden, das könnte Antworten bringen…ob sie wirklich tot war.
Die aufgekommene Angst hinunterschluckend wollte sie sich mit dem verstörten Sonderling unterhalten, als ihr plötzlich die Stimme des Blonden zuraunte (sie hatte nicht einmal gemerkt dass dieser hinter ihr stand!): „Pass auf den Typen auf…wirkt kaum zurechnungsfähig… sieht nach nem Junkie aus…Halt dich fern!“
„Das… kann DIR doch um es in deiner Sprache auszudrücken am Arsch vorbeigehen oder?!“, erwiderte sie trocken.
„…“
Bestärkt mit neuem Selbstvertrauen ging sie vor dem Schwarzhaarigen in die Hocke.
„Mein Name ist Hina. Hina Schmidt. Freut mich dich kennenzulernen…?
„Hihi…“ Ihr Gegenüber schien keine Notiz von ihr zu nehmen. Sie versuchte das verächtlichte Schnauben des Blonden zu ignorieren und fuhr leicht verunsichert fort:
„Und du bist…?“
Seine glasigen Augen huschten immer noch hin und her, fanden keinen Halt glitten unkontrolliert über Alles hinweg.
„Dein Name? Wo wohnst du? Irgendetwas was du mir sagen möchtest?
„Hi…HIHI!“ Ruckartig beugte er sich nach vorne seine geweiteten Pupillen zuckten in ihre Richtung und er verkündete mit so etwas wie Stolz: „Ihre goldenen Schwingen werden dich ins Paradies geleiten!“ Fassungslos entfernte sich Hina von dem Irren, als sich ein zweites Mal ein Kopf aufzubauen begann…Stück für Stück.
Man sah ein leichtes Schimmern ausgehend von dem frisch enstehenden Hirngewebe….



Angespannt betrachtete er den glattrasierten Schädel, dem ein ebenso bulliger Hals folgte… „Schläger! Sicher gewaltbereit…“ ,ging es ihm durch den Kopf.
Mit verdutzter Miene entdeckte der breitschultrige Hüne die drei Anwesenden.
Reflexartig zuckte er zurück, als neben ihm plötzlich der runzlige Kopf einer grauhaarigen Rentnerin erschien. Erstaunt blickte diese durch die Gläser einer roten Brille, welche vor Jahrzehnten bestimmt mal modern gewesen war.
„Was ist den hier los?“, krächzte die Rentnerin. di
„Wir wissen es leider auch nicht Lady.“, entgegnete Hina mit anfangs weicher Stimme, welche es aber dann doch nicht fertig brachte ihre Angst zu verbergen und brach.
Immer noch unter Schock, setzte der Glatzkopf sich mit wackligen Beinen auf den Boden und betrachte eingängig die Holzdielen ohne noch irgendeine Notiz von seinem Umfeld zu nehmen.
„Sind wir vielleicht entführt worden junge Dame WAS ist hier los? Sagen sie schon na los.Hallo!??!“
„Ich weiß nicht…“
„Wie du weißt nicht? Hu?! SAG schon!“
„Ich weiß es wirklich nicht…!“
„Dummes Ding!“
, bemerkte die hysterische Rentnerin und eilte schon gebückt im Stechschritt zur Tür,
Ihr Aufschrei ließ vermuten, dass sie dasselbe wie der Blondschopf gerade erlebte.
„Ich bin ein Geist…das kann nicht sein! Unmöglich!“
Die Angst und Verzweiflung in Hina schienen schließlich Überhand zu nehmen, sodass sie Boden sank und weinend hinter dem Vorhang aus braunen Haaren ihren Kopf in den Armen barg.
Ein leises Kichern des Schwarzhaarigen hallte durch den Raum mit dem schwarzen Ball…





Er hatte genug.
Genug gesehen! Ihm reichte dieser kranke Traum jetzt.
Er wollte lieber zusehen wie der Sternenhimmel endgültig in der Dunkelheit verschwand!
Das Appartement, die Tür die sich nicht öffnen lies, die schwarze Sphäre, die scheiß Streberin, die keifende Alte, dieser verrückte Junkie, der glatzköpfige Voll-Spast…
Die SPHÄRE!
Genug gehört! Das Wimmern von Hina, das sinnlose Brabbeln des Irren, das Zetern der maroden Schachtel
Er wollte lieber wieder auf dem  roten  schmierigen Asphalt liegen…Dort! ...nach und nach einschlafen, entschwinden, erlöschen wann nahm das Ganze endlich sein ohnehin viel zu spätes Ende?! Was musste er tun das diese Scheiße mit Kevin endlich ein Ende fand? Dass er abkratzte? Ins scheiß Licht ging?
Er kauerte sich kurzerhand auf dem Parkettboden zusammen, presste die Augenlider zusammen. Er wollte  Er würde dann Aufwachen! Den ganzen Scheiß nur geträumt haben. Dann war´s vorbei. Endgültig! Eine Träne rann über seine Wange. Endlich!
Alles war ein Traum! Ja ein Traum dachte er lächelnd, während die ersehnte Ruhe in einhüllte und zuließ, dass ihn sein Schlaf endlich ereilte…
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