It's a magic marriage- sure?

GeschichteRomanze, Fantasy / P16 Slash
Amerika England Frankreich
09.08.2013
09.08.2013
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Hallihallo,
hier ist mal etwas neues aus meiner Feder *n*
Bin während eines RPGs auf die Idee gekommen und musste sie unbedingt schreiben.
Ich hoffe euch gefällt sie~
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„König Viktor!“, ein dynamischer junger Mann mit blonden Haaren und hellblau leuchtenden Augen betrat schwungvoll den Thronsaal und schritt stolz auf den etwas älteren König zu. Einige Meter vor ihm blieb er stehen und deutete eine Verbeugung an.
„Freut mich Sie so früh hier zu sehen, Prinz Alfred. Was wollen Sie denn? Warum beglücken Sie mich schon so früh mit Ihrer Anwesenheit?“, fragte der schwarzhaarige König mit freundlicher Stimme und einem aufgesetzten Lächeln.
Der jüngere entgegnete sofort:„ Ich suche Ihren Sohn, Prinz Arthur, er sollte mir heute beim Frühstück Gesellschaft leisten und danach den Anzug für die Vermählung anprobieren. Doch ich warte jetzt schon seit einer Stunde und er hat sich immer noch nicht blicken lassen.“
„Haben Sie schon in seinem Schlafgemach nach ihm gesucht?“
„Natürlich habe ich das“, antwortete der blonde schnippisch, „dort ist er nicht, aber sein Fenster ist offen und seine Schuhe verschwunden...“
„Vielleicht macht er nur einen kleinen Spaziergang. Beruhigen Sie sich, Prinz Alfred, er wird schon noch auftauchen“, meinte der gutmütige König lächelnd, wohl wissend, dass seine Vermutung eine falsche war.
„ ...In Ordnung“, mit diesen Worten verließ der junge Prinz den Thronsaal.

~zur gleichen Zeit in einem kleinen Dorf, nahe des Schlosses~

Ein blonder Wuschelkopf mit smaragdgrünen Augen drängte sich durch die Menschenmasse auf dem dem Marktplatz des hübschen Dorfes. Er hatte einen dunklen Mantel mit kleinen Verzierungen an und sah sich nervös um. Erleichtert seufzte er auf. Noch war ihm keiner gefolgt.
Zufrieden streckte sich der junge blonde Mann namens Arthur und grinste leicht. Und da sage mal einer es wäre unmöglich aus dem Schloss zu entkommen.
Gut gelaunt schlenderte er durch die Straßen und Gassen des Dorfes und beobachtete das geschäftige Treiben der Bürger. Sie sahen alle sehr beschäftigt aus. Er bemerkte 2 Frauen, die sich am Gemüsestand über den neusten Tratsch austauschten und beschloss diese zu belauschen. Schließlich muss man ja irgendwie an Neuigkeiten gelangen.
„Hast du schon gehört, dass Prinz Alfred aus dem Nachbarland jetzt auch im Schloss wohnt?“, fragte die brünette, deutliche ältere Dame ihr Gegenüber.
„Ja, habe ich schon. War das nicht aufregend, als Prinz Alfred und unser Prinz Arthur die Verlobung bekannt gegeben haben?!“, quiekte die blonde freudig auf.
„Total, Prinz Arthur kann froh sein einen so tollen Verlobten zu haben!“, meinte die brünette wieder.
Froh sein?! Bei dem Verlobten?! Arthur schnaubte verächtlich auf und wandte sich von den Frauen ab. Von wegen! Prinz Alfred war wirklich eines der schlimmsten Übel, die er je in seiner Nähe hatte. Er war unsensibel, stur und ein echter Egozentriker, der es nur auf die Diamantenmienen seines Königreiches und ebenso auf seinen Körper abgesehen hatte. Schon bei dem ersten Treffen der beiden hatte Alfred ihn abgefüllt und ihm seine Jungfräulichkeit genommen. Dafür könnte er diesen bloody wanker immer noch umbringen.
Der blonde Arthur seufzte. Aber leider gab es keinen Weg an Alfred vorbei. Schließlich hatte sein Vater, der große König Viktor, dem König des Nachbarreiches versprochen sein jüngstes Kind mit dessen ältesten Sohn zu verheiraten um weiterhin den Frieden unter den beiden Ländern zu garantieren zu können. Und dieser Frieden war sehr wichtig, da die beiden Länder ohne diesen wieder zu erbitterten Feinden würden.
„Da ist der Prinz! Schnappt ihn!“ Die Stimmen der Schlosswache drangen in Arthurs Ohr. Schnell sah er sich um und bemerkte, dass diese auch schon auf ihn zu kamen. Ohne groß nachzudenken lief er davon. Er drängelte sich schnell durch die Massen, wobei ihm seine schlanke Statur einen Vorteil verlieh, und rannte in Richtung des angrenzenden Walds.
„Prinz Arthur, bleiben Sie stehen!“, riefen die Wachen und liefen dem jungen Prinzen weiterhin hinterher.
Dieser rannte nun in den Wald. Mit geschickten, schnellen Schritten eilte er durch die Bäume, drängte sich durchs Gestrüpp und balancierte über einen recht dünnen Baumstamm um über einen Fluss zu gelangen. Von Hindernis zu Hindernis brachte er mehr Abstand zwischen sich und die Wachen. Er schätzte sich schon seiner Flucht sicher, als plötzlich etwas geschah, mit dem er nicht gerechnet hatte.
Statt der üblichen Lichtung, an welcher er normaler Weise immer heraus kaum, erblickte er nun eine massive Felswand vor sich. War er irgendwo falsch abgebogen?
Eilig blickte er sich um und suchte nach einem Ausweg aus der Sackgasse. Zurück konnte er nicht, denn hörte schon, wie sich die Wachen schnellen Schrittes näherten. Links von ihm tat sich ein recht tiefer Abgrund auf, also war das auch keine besonders gute Idee. Und rechts erstreckte sich eine sumpfige Landschaft, auch keine besonders gute Fluchtmöglichkeit.
Er war gefangen und die Wachen näherten sich. Sofort drehte er sich um, als der erste Mann durchs Gebüsch brach.
„Da sind Sie ja endlich, Prinz Arthur. Und nun, kommen Sie brav mit. Ihr Verlobter und der Herr Vater warten schon auf Sie“, sagte er hämisch.
Vorsichtig und langsam wich Arthur zurück, bis er an die Felswand stieß.
„Ich denke ja gar nicht daran mitzukommen“, meinte er gespielt selbstsicher und sah sich suchend nach irgendeiner Rettung um.
„Nun ja“, entgegnete die Wache, „ich denke nicht, dass Sie eine Wahl haben, verehrter Kronprinz.“ Langsam näherte er sich dem blonden, welcher sich mehr an die Wand drückte.
Arthur presste die Augen zusammen. „Hilfe! Bitte komm doch jemand und hilf mir!“, flehte er stumm.
Auf einmal hörte er eine Stimme neben sich, welche ihm gänzlich unbekannt war, sich aber doch so vertraut anhörte.
„Wie sie wünschen“, flötete die Stimme elegant.
Zögernd öffnete Arthur eines seiner smaragdgrünen Augen, blickte neben sich und musste verwundert feststellen, dass dort plötzlich jemand stand. Ein schlanker, recht großer Mann mit langen, goldblonden, lockigem Haar, welches er zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden hatte, war neben ihm aufgetaucht. Er war in ein blaues Gewand, welches mit vielen kunstvollen Stickereien verschönert wurde, gekleidet und hatte ein markantes, aber hübsches Gesicht, soweit man das beurteilen konnte, denn er trug eine venezianische Maske. In der einen Hand, welche, wie die andere auch, in einen weißen Seidenhandschuh gekleidet war, hielt er einen dunklen, verschnörkelten Stab mit einer kleinen gläsernen Kugel drauf.
„Wer sind Sie?!“, zischte der Wachmann den Unbekannten an, der aus dem Nichts aufgetaucht war.
„Ich wüsste nicht, dass ich Ihnen eine Erklärung zu meiner Identität abgeben muss, mein Herr. Ich bin nur hier um denjenigen zu helfen, der um meine Hilfe bat“, säuselte dieser. In seiner melodischen Stimme könnte man einen französischen Akzent erkennen.
Mit diesen Worten wandte er sich Arthur zu. „Halt dich an mir fest“, befahl er lächelnd.
Arthur tat wie ihm befohlen war und nahm die freie Hand des hübschen Unbekannten in seine. Dieser schlang nun sein weites Gewand um sich und den kleineren, welcher nun ganz eingehüllt in den weichen, gut riechenden, blauen Stoff war. Der blonde Mann mit der Maske murmelte irgendwelche unverständlichen Worte. Es ruckelte kurz und durch den Stoff des Gewandes konnte Arthur erkennen, dass es erst heller wurde, seine Umgebung dann schimmerte und wieder eine normale Helligkeit annahm. Aus Furcht vor den unbekannten Geschehnissen drückte sich der blonde Kronprinz näher an den Körper seines Retters.
Dieser befreite seinen blonden Schützling wieder aus dem Gewand und gab so den Blick auf eine hübsche, kleine Lichtung frei, auf welcher sich die beiden nun befanden.
Verwirrt trat Arthur hervor und entfernte sich einige Schritte von dem blonden Unbekannten.
„W-Wo bin ich?!“, fragte er total irritiert und wandte sich wieder an den größeren, welcher seine kunstvoll verzierte Maske absetzte und so nun vollständig sein Gesicht zeigte. Wie vermutet war es recht markant aber auch weich und recht hübsch. Um es zusammen zu fassen war es ein sehr freundlicher, warmer und vertrauenerweckender Gesichtsausdruck. Die warmen, fröhlichen Augen funkelten dunkelblau und geheimnisvoll. Ein freundliches, höfliches Lächeln legte sich auf die wohlgeformten, vollen Lippen.
„In Sicherheit“, antwortete er mit seiner melodischen Stimme.
„Und wie kommen wir überhaupt hier her?!“, erkundigte sich der grünäugige wieder.
Ein angedeutetes Grinsen legte sich auf die Lippen des anderen und er kicherte leise und melodisch.
„Zauberei, mein lieber, schon Mal davon gehört?“, fragte er kichernd zurück.
Verwirrt musterte der junge Prinz sein Gegenüber mit seinen smaragdgrünen Augen. Hatte der Unbekannte da wirklich von Zauberei geredet? So etwas existierte doch nur in Märchen oder Sagen und war kein bisschen realistisch, oder?
„Zauberei?! Willst du mich für blöd verkaufen?!“, zischte der blonde Prinz genervt und wandte sich von dem anderen ab, „Wie ist überhaupt dein Name?!“
„Ich heiße Francis und nein, ich will dich nicht für blöd verkaufen, Arthur~“, säuselte er wieder. Vorsichtig nahm Francis den Prinzen am Arm und dreht ihn wieder zu sich um.
„Woher kennst du meinen Namen...?“, fragte dieser verwundert.
Kichernd antwortete sein Gegenüber: „Du hast mich doch gerufen, Arthur, also kenne ich natürlich deinen Namen.“
„Wie habe ich dich denn gerufen?“ Verwirrt zog Arthur eine Augenbraue hoch und legte den Kopf schief.
„Du batst um Hilfe und ich bin erschienen um dem zu helfen, der um meine Hilfe bat“, erklärte der gut gelaunte mit den langen Haaren freundlich und geduldig.
„Und wie hast du uns hier her gebracht? Diese Lichtung liegt auf der ganz anderen Seite des Walds...“
Francis kicherte und grinste wieder amüsiert und wuschelte dem kleineren durch das ebenfalls blonde Haar.
„Habe ich doch schon gesagt. Durch Zauberei. Ich habe uns hier her teleportiert, um dich vor dem Wachmann zu retten“, erwiderte er wieder geduldig.
„Zauberei...? Dann musst du ja eine Hexe sein, oder?“, erkundigte sich Arthur, sichtlich rot geworden durch die Berührung des anderen.
Dieses Mal blieb es noch bei einem Kichern. Der vermeintliche Hexer fing laut und belustigt an zu lachen. Teilweise krümmte er sich sogar vor Lachen und hatte Tränen in den Augen.
Arthur sah den größeren irritiert an. Hatte er etwas falsches gesagt...?
Belustigt seufzend ließ sich der Blonde mit dem Zopf auf das weiche, grüne Gras fallen und kicherte noch leise. Er deutete auf den Platz neben sich, damit sich Arthur zu ihm setzte, was dieser auch nach kurzem zögern tat.
„Eine Hexe?“, lachend fragte er nach, „ich bin doch keine Frau, mein Lieber. Wenn du mir das nicht glaubst, kann ich auch gerne meine Hose ausziehen, dann siehst du es.“ Ein Grinsen breitete dich auf seinem Gesicht aus.
Arthur wurde allein wegen der Vorstellung hochrot und fauchte: „Bloß nicht, du Perversling!“
„Ich bin keine Hexe. Mich nennt man den Magier des Westens: Francis Bonnefoy“, stellte er sich erneut vor.
„Ein echter Magier?“, fragte der kleinere erstaunt und musterte sein gut gelauntes Gegenüber analytisch.
„Oui, ich bin echt.“
„Wirklich? Wie geht das?“, erkundigte sich Arthur mittlerweile wieder total irritiert.
Francis richtete sich allerdings bloß wieder auf und klopfte sich den Dreck von der Kleidung. Danach reichte er seinem Schützling die Hand und half ihm hoch.
„Klären wir das alles doch in Ruhe bei einer Tasse Tee in meinem Haus“, schlug er vor und machte sich auf den Weg zu seinem Häuschen.
„O-Ok.“ Ohne zu zögern folgte Arthur dem Magier, gespannt darauf, was er gleich erfahren möge.
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Da bin ich wieder~
Ich hoffe euch hat das erste Kapitel meiner neuen FF gefallen
Wäre wie immer nett wenn ihr mir ein Review schreibt ^ -^
*Kekse und Tee hinstell*

LG und bis zum nächsten Kapitel~
Matti-chan <3
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