Träne des Leidens

von XxRavenxX
GeschichteDrama, Romanze / P16
Professor Kurama
04.08.2013
09.10.2013
5
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Das ist meine erste Elfenlied FF und ich kenne Elfenlied auch noch nicht so lange, finde es aber große Klasse!
Sollte irgendetwas nicht stimmen, schreibt mir das bitte!
Viel Spaß^^
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Es war helllichter Tag doch der Himmel schien nach Regen.
Am Ende der Straße liefen zwei Personen entlang. Nana und Kurama. Gefolgt von schwer bewaffneten Männern. Plötzlich blieb Nana stehen.
"Nana was ist los?" fragte Kurama.
"Es ist noch eine hier." antwortete Nana.
"Noch eine was? Ein Diclonius oder ein Silpelit?" entgegnete Kurama.
"Sie ist ein Diclonius und es geht eine enorme Macht von ihr aus." sprach Nana.
"Finde sie Nana!" befahl Kurama.
"Ja Papa, ich werde dich nicht enttäuschen."

*Tsubasa*
"Na du gehörnter Unmensch?" wie jeden Tag hackten die Jungs aus meiner Klasse auf mir herum, doch inzwischen hatte ich so etwas wie eine Mauer zwischen ihnen und mir errichtete, es störte mich nicht mehr.
Ich könnte sie alle töten, jeden einzelnen von ihnen.
Aber ich mache es nicht, meine Schwester will nicht das es Tote gibt.
Sie wollte keinen Mörder zum Bruder.
Als Stiefbruder.
Das berücksichtigte ich, denn sie ist mir sehr wichtig. Vielleicht ist sie sogar das wichtigste in meinem Leben.
In meinem beschissenen Leben.
Ja, ich mag mein Leben nicht, denn ich bin ein Diclonius.
Richtig gehört, ein waschechter männlicher Diclonius.
Und dasselbe Schicksal hat auch meine Stiefschwester.
Das ist der Grund warum unsere Eltern zusammengekommen sind, sie haben beide Diclonii als Kinder.
Das einzig positive ist das ich meine Aura unterdrücken und somit von niemandem gefunden werden kann.

"Wo ist eigentlich das andere gehörnte Untier?" fragte nun ein andere aus meiner Klasse.
"Keine Ahnung ich habe es auch noch nicht gesehen." antwortete ein anderer.
Das war der Knackpunkt meiner Mauer.
Wenn sie so über meine Schwester redeten.
Ich schloss die Augen und versuchte meine Wut zu unterdrücken.
Ich spannte jeden Muskel meines Körpers an und versuchte meine Vektoren in Griff zu halten.
Meine Vektoren.
Meine zehn unsichtbaren Arme, die mir aus dem Rücken kommen.
Sie haben eine Länge von ungefähr fünfzehn Metern.
Ich drohte den Kampf gegen mich selbst zu verlieren und meine Vektoren schossen aus meinem Rücken.
Sie nahmen die beiden Jungen an der Kehle und drückten zu.
Die beiden würgten und bekamen keine Luft.
Drohten zu ersticken.
Und mir gefiel das.
Immer schikanierten sie meine Schwester und mich.
Sie hatten es mehr als verdient.
Doch ich durfte meine Selbstbeherrschung nicht noch mehr verlieren, sonst würden die beiden gleich ohne Kopf dort stehen.
Ich rief meine Vektoren zurück und die Jungen sackten kraftlos am Boden zusammen.
"Das warst doch du, Mutant!" brüllte ein Freund der beiden.
Ich zuckte nur unbeteiligt mit der Schulter.
Das einzige was mir gerade Sorgen machte war Tao.
Tao, das ist der Name meiner Schwester.
Seit heute morgen geht es ihr nicht gut und sie hat hohes Fieber.

*Tao*
Inzwischen war es schon 13.00 Uhr und es ging mir immer noch schlecht.
Alle tat mir weh.
Plötzlich donnerte jemand unten an die Haustür.
Ich riss die Augen auf.
Nein, das kann nicht sein...Es war die Aura eines Silpelit zu spüren.
Ich wollte meiner Mutter eine Warnung zurufen, aber die Haustür wurde schon geöffnet.
Nein, bitte nicht!
Ein Schuss ertönte, darauf ein Schrei.
"Mum!" schrie ich verzweifelt und versuchte aufzustehen.
Mein Körper rebellierte.
Doch ich schaffte es aufzustehen.
Wenn Tsubasa nur da wäre! Er könnte uns helfen.
Ich hörte schwere Schritte auf mein Zimmer zukommen.
Ich schluchzte laut auf.
Jetzt ist alles aus. Sie haben uns gefunden.
"Wehr dich nicht, du bist umstellt!" rief eine Stimme vor der Tür.
Ich stellte mich mit erhobene Armen in die Mitte des Raums.
Ich hätte mich wehren können, wäre ich nicht von der Krankheit so sehr geschwächt.
In meinem Zustand würde ich keinen Kampf zustande bringen.
"Wir kommen jetzt rein!" wurde von draußen gebrüllte.
Meine Tür wurde eingetreten und schwer bewaffnete Soldaten richteten die Läufe ihrer Waffen auf mich.
Sie erwarteten Gegenwehr, aber ich unter nahm nichts.
"Es ist alles gesichert, sie können kommen Dr. Kurama." sprach einer von ihnen in sein Funkgerät.
Gesichert? Wenn der wüsste!
Ich besitze 6 Vektoren mit einer Länge von fast dreißig Metern.
Ich könnte alle in diesem Raum innerhalb von Sekunden töten!
Ich hörte wieder Schritte.
Ein Mann mit weißem Kittel betrat den Raum.
Gefolgt von...dem Silpelit.
"Du." knurrte ich.
Der Silpelit fühlte sich sofort angesprochen.
"Elende Verräterin!" brüllte ich in Rage und machte einen Schritt vorwärts.
Sofort entsicherten alle ihre Waffen.
"Lasst gut sein. Nicht schießen. Sie ist ein Diclonius, wir brauchen sie." befahl Dr. Kurama.
Ich schaute ihn mit zu Schlitzen zusammengekniffenen Augen, durch meinen roten Haarschopf an.
"Sehr schön gemacht Nana, ich bin sehr stolz auf dich." meinte er nun und tätschelte Nana den Kopf.
"Wirklich Papa?" fragte sie überglücklich.
"Ja Nana, natürlich." entgegnete er.
Mit letzter Kraft fuhr ich meine Vektoren aus, um Dr. Kurama den Kopf abzureißen.
Doch jemand hielt meine Vektoren auf.
"Versuch es gar nicht erst! Niemand tut meinem Papa weh." auf einmal wirkte Nana bedrohlich.
"Was ist wenn? Was ist wenn ich deinem Papa wehtue? Willst du mich dann verletzen du kleines Miststück?" fragte ich provozierend.
Nana sprang prompt darauf an. Sie kochte geradezu vor Wut.
"Was willst du dann tun du jämmerlicher kleiner Silpelit?" inzwischen hatte auch ich ein sadistisches lächeln auf den Lippen. Ich ließ mich ganz und gar von meinem Hass und meiner Wut steuern.
Einer meiner Vektoren packte sie am Hals.
Sie erschrak.
"Winsele um Gnade, Nana!" befahl ich.
Sie erwiderte nichts.
Ein weiter meiner Vektoren packte sie.
Doch bevor ich dazu kam sie in Stücke zu reißen, ertönte ein Schuss und alles wurde schwarz.

*Tsubasa*
Etwas stimmte nicht, etwas hatte sich verändert, das spürte ich genau.
Ich schnappte mir meine Tasche und sprang auf.
Das empörte rufen des Lehrers ignorierte ich gekonnt.
Alles was zählte war jetzt nach Hause zu kommen, nach Hause zu meiner Tao.
Ich nahm mein Handy und verständigte meinen Vater.
Er solle sofort nach Hause kommen.
Bitte, ich flehe bei Gott, sollte es überhaupt einen geben, Tao darf nichts passiert sein.
Sie kann ihre Aura nicht unterdrücken und so krank wie sie ist kann sie sich doch gar nicht wehren.
Ich sprintete die Straße hinab.
Weiter und weiter, meine Seiten stachen aber das war mir egal.
Nur nach Hause.
Das war einzige Gedanke der in meinem Kopf herumschwirrte.
Unsere Haustür stand offen, das ist kein gutes Zeichen.
Doch als ich eintrat blieb mir die Luft weg.
Mein Mutter lag dort, in einer entsetzlichen Blutlache.
Was ist nur passiert?
Ich fühlte ihren Puls. Nichts. Kein Zeichen, dass sie noch lebte.
"Taaoooo!" rief ich in das leere Haus hinein.
Stille.
Ich trat über die Leiche unsere Mutter in Taos Zimmer.
Niemand da.
Nur kleine Blutsprenkel zierten den Teppich.
Außerdem die Hülle einer Gewehrpatrone.
Nein, das darf nicht wahr sein!
Ist Tao etwa auch tot?
Nein das kann nicht sein, sie ist immerhin ein Diclonius, ob krank oder nicht.
Niedergeschlagen verließ ich das Zimmer.
Mein Vater stand in der Haustür und starrte geschockt und mit bleichem Gesicht auf die Leiche seiner Frau.
"Sie sind weg, beide Tao und Mum." flüsterte ich mehr zu mir selbst.
Mein Vater kniete zu Mum runter und nahm ihre kalte leblose Hand in seine.
Das ist das Ende.
Das Ende meiner Welt.