Avalon-Millennium

von Exita
GeschichteRomanze, Fantasy / P18 Slash
03.08.2013
14.03.2014
158
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Avalon-Millennium


Kapitel 1



Vier Jahre später

Arthur und Merlin saßen auf der Terrasse, heute war Freitag und die Kinder kamen über das Wochenende. Sie hatten sie noch nie so lange im Haus gehabt, weil die Schule viel von ihnen verlangte und....wegen Navarr, der sie nicht gerne aus den Augen ließ. In dieser Hinsicht war er schlimmer als Anna und nachdem die Kinder so lange gebettelt hatten, sprach Anna ein Machtwort und so würde sie Navarr heute bringen, denn sie flogen und Anna konnte nicht mit.
„Ich denke, das die Kinder bald kommen....ich freue mich schon!“ sagte Merlin.
„Ja, ich auch....ein Wunder, das Navarr das jetzt duldet!“
Merlin grinste
„Ich denke, Anna hat ihm eins übergezogen, du kennst sie ja....ihr Temperament!“
Arthur lachte
„Anna war das Beste, was Navarr passieren konnte....der braucht eine starke Hand!“
Eine Stunde später klopfte es an der Tür und Merlin öffnete
Tarim und Rayna kamen hereingestürmt und umarmten ihn, dann rannten sie zu Arthur, der gerade von der Terrasse hereinkam.
„Arthur, Merlin....wir dürfen bei euch bleiben....bis Sonntag!“
„Das ist toll!“ sagte Arthur und grinste, als Navarr hereinkam.
„Ich sage euch....mit dieser Bande zu fliegen ist....anstrengend. Andauernd mussten wir einen Umweg fliegen, weil sie irgendetwas sehen wollten!“
Merlin lachte
„Dann komm rein und trinke etwas, bevor du wieder gehst!“
Navarr nickte
„Ja, gut....aber ich muss gleich wieder los!“
Eine halbe Stunde später verabschiedete sich Navarr.
„Ich werde sie am Sonntag rüber bringen!“ sagte Merlin
Navarr nickte, Arthur brachte ihn zur Tür. Er drehte sich um und grinste
„Eigentlich ist es ja nicht schlecht, das die Kinder hier sind....dann kann ich das mit Anna einmal genießen!“
Arthur grinste
„Ich kenne dein Genießen....wahrscheinlich kommt ihr drei Tage nicht aus dem Bett!“
„Wahrscheinlich!“ grinste Navarr „Du weißt ja nicht, wie schwierig das ist, wenn die Kinder im Haus sind!“
Arthur umarmte ihn, dann flog er los und Arthur ging zurück auf die Terrasse, auf der die Kinder saßen und ein Eis aßen, das Merlin gezaubert hatte.
„Ist Vater weg?“
Arthur nickte
„Vater....nicht Vati?“ fragte Merlin
Tarim sah ihn erbost an
„Vati sagen nur kleine Kinder....wir sind schon groß!“
Merlin lachte, ja....sie waren groß, fünfzehn Jahre alt und langsam sah man, das aus den Kindern junge Feen wurden....Halbfeen, um genau zu sein! Sie hatten wunderschöne, lange Haare....Tarim glattes, schwarzes Haar und Rayna das schöne helle Haar ihres Vaters, das in Locken, so wie Anna sie hatte, ihr den Rücken herunterfiel....außerdem hatte sie schon kleine Brüste, auf dem besten Weg eine junge Frau zu werden. Tarim war etwas größer als seine Schwester und auch er hatte die ersten Anzeichen eines jungen Mannes.
„Wo werden wir schlafen?“ fragte Rayna
„Ich denke....entweder draußen im Zelt oder Merlin zaubert noch ein Zimmer!“ sagte Arthur
„Nein....wir wollen bei euch schlafen!“ sagte Rayna.
Arthur sah zu Merlin, sie hatten darüber gesprochen und fanden, das sie langsam zu groß und erwachsen wurden, um bei ihnen zu schlafen.
„Genau!“ sagte Tarim „Wenn ihr uns irgendwo anders schlafen lässt, dann schleichen wir uns in euer Bett!“
„Also gut!“ sagte Arthur „ Groß genug ist es ja!“
Sie lachten und nickten, aber nach einem Augenblick fragte Rayna
„Wieso schläft ihr denn zusammen? Ich weiß....ihr seid Freunde, aber Mama sagt, das ihr besondere Freunde seid!“
Arthur sah etwas geschockt zu Merlin, der grinste. Nun....jetzt war wohl der Augenblick der Wahrheit gekommen.
„Ich denke, ich werde mal.....“ sagte Arthur und wollte aufstehen, aber Merlin winkte ab und schüttelte den Kopf
„Eh....eh....du bleibst schön hier und wir werden das erklären!“
Arthur nahm tief Luft, Merlin wusste, das er sich davor drücken wollte.
„Was denn erklären?“ fragte Tarim
Merlin sah Arthur an, aber als er keine Anstalten machte, sagte Merlin
„Nun....wir sind mehr als Freunde, wir lieben uns und sind ein Paar!“
Beide Kinder sahen sie abwechselnd an, dann fragte Rayna
„So....wie Mama und Papa?“
Der Zauberer nickte
„Ja, nur das wir halt zwei Männer sind!“
Tarim sah zu Arthur und fragte
„Und du küsst Merlin und hast auch Sex mit ihm?“
Arthur wurde verlegen und Merlin grinste
„Ja!“ sagte Arthur nur.
Merlin kniff die Augen zusammen
„Was wisst ihr denn über Sex?“
Tarim und Rayna lachten
„Alles, was denkst du denn, über was wir alles so in der Schule reden? Mama hat uns das auch erklärt, aber Papa....der macht ein Theater darum!“ sagte Tarim und winkte ab.
Rayna nickte
„Wir wissen ganz genau, was Papa mit Mama im Bett macht, auch wenn er es immer verschweigen will....wir sind keine kleinen Kinder mehr!“ sagte sie erbost.
Arthur und Merlin lachten....na, das würde Navarr nicht gefallen.
„Aber?“ fragte Rayna nachdenklich „Wenn ihr zwei Männer seid....wie macht ihr es dann?“
Arthur zog hörbar die Luft ein und fuhr sich durch die Haare....ein Zeichen, das er nervös war und Merlin.... Merlin legte die Hand an seine Stirn. Beide würden Anna im Moment gerne erschlagen, weil sie darauf bestand, das sie es den Zwillinge erklärten.
„Hör auf, Rayna....es ist ihnen peinlich!“ sagte Tarim sehr ernst und erwachsen, Merlin schmunzelte.
„Nein....ich will das wissen!“ beharrte sie. Frauen....neugierig, selbst in diesem Alter.
„Ihr solltet eure Mutter fragen!“ sagte Arthur leise und starrte den Tisch an.
„Sie sagt, das ihr es uns erklären sollt.“ sagte Tarim „Also....Mädchen haben eine Vagina und Jungs einen Penis und Mama hat uns erzählt, wie das beim Sex funktioniert, das der Penis in das Mädchen hineingeht, ich meine....in die Vagina, aber....wenn ihr zwei einen Penis habt, dann.....“
„Merlin!“ rief Arthur verzweifelt und fuhr sich durch sein Gesicht. Merlin sah ihn an....es würde an ihm hängen bleiben, also gut, dann erklärte er es ihnen, einfach und schonend. Nachdem er geendet hatte und Arthur immer kleiner in seinem Stuhl geworden war, sahen die Kinder sie beide an.
„Also!“ sagte Tarim „Das ist anders....definitiv anders!“
Rayna sah Arthur an, sie sprachen im Gegenteil zu den beiden, ziemlich locker über das Thema, hatten keine Scheu.
„Tut denn das nicht weh?“ wollte das Mädchen wissen.
Arthur schüttelte den Kopf, seine Wangen hatten eine rötliche Färbung, nicht fähig zu antworten und Merlin amüsierte sich, denn er hatte ihn noch nie so verlegen gesehen.
Merlin antwortete
„Ganz am Anfang....ja, aber später nicht mehr, dann ist es schön!“
Sie nickten
„Also gut....das heißt, das ihr euch liebt und zusammen seid?“ schlussfolgerte Rayna
„Ja!“ sagte Merlin „Schon sehr lange!“
Die Zwillinge nickten wieder.
„Und....findet ihr das gut oder schlecht?“ fragte Merlin
„Ich finde das gut, das ihr euch lieb habt!“ sagte Rayna und lächelte, Tarim nickte zustimmend.
„Aber ich kann dich dann nicht heiraten!“ meinte das Mädchen zu Arthur
Arthur schüttelte den Kopf
„Nein....ich hab Merlin lieb und will mit ihm zusammen bleiben!“
Rayna stand auf und umarmte und küsste ihn
„Ich hab dich trotzdem lieb!“ sagte sie und küsste ihn wieder auf die Wange. Arthur lächelte.
„Ich dich auch, Prinzessin!“
Tarim grinste
„Nun, dann kannst du ja Regan heiraten!“
Rayna sah ihn zornig an
„Der redet nicht mehr mit mir und schaut mich nicht an....wegen dir!“
„Wieso?“ fragte Merlin
„Tarim hat ihm auf die Nase geboxt!“
„Warum?“ fragte Arthur
„Er wollte meine Schwester küssen....das geht gar nicht....ich muss sie beschützen!“ antwortete Tarim.
„Und jetzt traut er sich nicht mehr, mit mir zu reden....du Blödmann!“ sagte Rayna. Tarim grinste.
Arthur und Merlin schmunzelten, den sie wollten nicht lachen. Das würde noch etwas werden, wenn sie wirklich nach Partnern Ausschau hielten, vor allem Rayna würde es schwer haben, wenn ihr Bruder immer ihre Bewerber in die Flucht schlagen würde.
Sie wandte sich wieder an die beiden
„Aber wir können trotzdem bei euch schlafen?“
„Natürlich!“ antwortete Arthur und wirkte etwas entspannter. Sie waren beide froh, das die Kinder das so akzeptierten und vor allem....keine weiteren Fragen stellten.
Sie verbrachten noch einen schönen Abend mit Spielen, dann war Zeit zu schlafen. Nachdem sie alle ihre Schlafkleider angezogen hatten, Rayna alleine im Schlafzimmer, lagen sie in dem großen Bett. Rayna hatte sich an Arthur gekuschelt und Tarim zu Merlin. Merlin lächelte, denn Tarim hatte sich immer mehr zu Merlin hingezogen gefühlt, während Rayna immer zu Arthur tendierte, das würde sich wohl auch nicht ändern, obwohl die Kinder sie beide liebten.
„Was werden wir morgen tun?“ fragte Tarim
„Nun....ich denke, wir fliegen etwas mit Tegan, was haltet ihr davon?“ fragte Arthur
„Au klasse!“ sagten sie und freuten sich. Rayna küsste Arthur auf die Stirn
„Auch wenn ich dich nicht heiraten kann, bist du mein bester Freund!“ sagte sie, dann drehte sie sich um zu Merlin „und du auch, Merlin! Ich hab euch lieb!“
„Wir euch auch!“ sagte Arthur und zog sie an sich. Merlin löschte die Kerzen und lächelte.
Das war ein ereignisreicher Tag und sie waren beide froh, das die Kinder sie so akzeptierten, wie sie waren....Arthur und Merlin, die sich liebten.



Shaylon war auf dem Weg zu seinen Gemächer. Er lächelte vor sich hin, denn gleich würde er seinen Sohn sehen. Als König hatte er nicht immer soviel Zeit, sich um seinen Sohn zu kümmern. Er öffnete die Tür und der kleine Aiden, der jetzt vier Jahre alt war, lief auf ihn zu
„Papa!“ rief er und Shaylon ging in die Hocke, nahm ihn auf den Arm und küsste ihn
„Na, mein kleiner Sonnenschein....warst du auch brav!“
Er nickte und sah zu seiner Mutter, die aus dem Nebenraum kam. Sie ging auf die beiden zu und küsste Shaylon
„Wir waren im Park und haben gespielt!“ sagte sie und streichelte über Aidens schwarzes Haar. Er sah aus, wie sein Vater in klein, hatte aber die Sanftmut und Güte seiner Mutter.
Es klopfte an der Tür
„Ja, bitte!“
Navarr streckte den Kopf herein
„Shaylon, ich wollte dir nur sagen, ich habe meine Wache getauscht!“
„Warum?“
Navarr grinste
„Die Kinder sind bei Arthur und Merlin und....Anna und ich....nun.....“
Shaylon winkte ab und grinste
„Alles klar....dann mal schönes Wochenende!“
„Werde ich haben!“ sagte Navarr und grinste, dann schloss er die Tür.
Shaylon schüttelte den Kopf
„Hoffentlich ist er am Montag diensttauglich!“
Linume lachte und Shaylon setzte sich mit seinem Sohn auf den Boden, spielte mit ihm. Linume sah ihnen lächelnd zu....er war ein liebevoller Vater und liebte seinen Sohn. Linume dachte an Shaylons Vater und wie er Shaylon gequält hatte, aber trotzdem wurde Shaylon ein liebevoller Ehemann und Vater....sie war sehr stolz auf ihn und liebte ihn dafür noch mehr.
Sie waren eine kleine, glückliche Familie, die ihr Glück einem Zauberer und seinem Freund zu verdanken hatten....das würden sie nie vergessen und Linume würde alles tun, das auch sie glücklich sind und Shaylon auch. Sie hatte schon bemerkt, das die drei, seit er aus seinem Urlaub zurück war, ein besonderes Verhältnis hatten....enger, näher und sie lächelte, als sie daran dachte....wieso. Linume störte das nicht....im Gegenteil, sie war sehr zufrieden darüber und sie würde mit Shaylon bald mal darüber reden, wenn sich es ergab, denn diese besondere Freundschaft machte ihn glücklich und sie gönnte Shaylon das....weil sie ihn liebte und wollte, das er glücklich war.
Er hatte eine furchtbare Kindheit gehabt und musste sehr früh König werden und Verantwortung übernehmen. Deshalb war sie bestrebt, ihn glücklich zu machen, denn er hatte es mehr, als verdient.
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