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Something have to change

von MiuMiu02
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Damon Salvatore Elena Gilbert Stefan Salvatore
28.07.2013
28.08.2013
14
17.684
 
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28.07.2013 876
 
Es war das Geräusch eines Motorrads, das die Nacht durchbrach und auf dem kalten Asphalt widerhallte. Ein einsamer Fahrer der zu später Stunde die Einsamkeit zu suchen schien oder ein Reisender der einfach die Abgeschiedenheit der Nacht genoss.
Sein dunkelblondes Haar wehte im Fahrtwind und umspielte sein traurig wirkendes, ernstes Gesicht. Entweder war es die Müdigkeit die sein Gesicht so ernst wirken ließ, vielleicht musste er sich zu sehr auf die Fahrt konzentrieren oder es war etwas anderes, dass ihn dazu trieb fast schon so zu wirken als sei er auf der Fluch. Einsamkeit. Trauer. Wut. Verzweiflung. Waren die Wörter die ihn im Moment wohl am besten beschrieben, war es das was ihn flüchten ließ. Weg von ihr, weg aus der Stadt die ihm eigentlich und das ließ ihn kurz aber merklich schmunzeln, nie wirklich glücklich gemacht hatte. In all den Jahren die er nun dort gewesen war und in die er immer wieder nach seinen vielen Reisen durch das ganze Land zurückgekehrt war, war dies wohl der traurigste aller Abschiede den er genommen hatte, nehmen musste. Er musste einfach gehen, er konnte nicht länger bleiben, er konnte nicht sehen wie sie ihn… seinen eigenen Bruder liebte. Nach all dem was er für sie getan hatte, nach allem was sie zusammen durchgemacht hatten, nach all der Liebe die er für sie empfunden hatte und immer noch entfant….
Stefan wante den Kopf zur Seite, er wollte nicht mehr daran denken dass seine große Liebe für immer verloren war und jetzt seinen Bruder liebte und diesmal wusste er das es kein Zurück für Elena geben würde. Es war nun nicht mehr die Erschaffungsbindung die Damon und sie verband sonder wahre aufrichtige echt Gefühle. Es musste zugeben das ein kleiner Teil von ihm immer geglaubt hatte, dass wenn diese Bindung nicht mehr bestehen würde, Elena erkennten würde, dass er ihre wahre Liebe sei und ihr Schicksal mit einander verbunden war, aber eigentlich war es wohl keine Überraschung, dass sie Damon ihm vorzog. Hatte es denn nicht schon immer eine gewisse Anziehung zwischen den Beiden gegeben? Erst jetzt bemerkte Stefan das, was er nie wahr haben wollte, Damon und Elena waren das was man wohl Schicksal nannte, sie waren sich vielleicht immer schon näher als er es ihr jemals war, sein könnte. Damon war immer der dunkle, der böse Bruder gewesen und er hatte Elena das zurückgegeben was sie am meisten wollte, zu fühlen wie man lebt, wenn man eigentlich tot war.
Stefan wusste, etwas hatte sich verändert seit Elena ein Vampir geworden war. Sie war noch Elena - eine Freundin auf die man sich verlassen konnte, aber sie war auch jemand der begann alles was sie bisher hatte zu hinterfragen. Es war einfach zu viel passiert, der Tod ihrer Eltern, der Tod ihrer Tante, Alaric`s Tot und Jeremy`s… Elena hatte ihre Gefühle abgeschaltet, sie hatte Dinge getan, gesagt die vermutlich tieferen Einblick in ihre Seele in ihr Inneres gaben als sie jemals zugegeben hätte.
Stefan hielt das Motorrad an, er blickte auf den Weg der noch vor ihm lag und den, den er zurückgelegt hatte. Mystic Falls schien weit weg zu sein, dabei war er erst wenige Stunde unterwegs. Er wusste es würde jetzt kein Zurück mehr geben, nicht in diesem Leben, nicht in dieser Zeit. Als Vampir ist das länger als die Ewigkeit und für ihn würde es die Ewigkeit sein, das hatte er sich geschworen. Lexi hatte recht gehabt, es würde ihm besser gehen wenn er aus der Stadt rauskommen würde. Stefan hatte auf einmal ein leichteres Gefühl auf seiner Brust, fast so als wäre eine große Last von seinem Herzen gefallen. Elena würde immer wichtig für ihn sein und es würde nie wieder jemand geben können dem sein Herz mehr gehören könnte aber er akzeptierte es nun - sie war gegangen…

Portland, leichte Nebelschwaden zogen über die Wiesen und tauchten die Morgendämmerung in ein unheimliches Licht. Die Luft war kühl und klar - es war der perfekte Ort. Stefan stellte das Motorrad vor einer kleinen Pension ab und nahm seine kleine Reisetasche vom Gepäckträger. Mit festen Schritten hielt er auf den Haupteingang zu, die kleine dicklich wirkende Frau am Empfang warf ihm einen freundlichen Blick zu und schob ihm ein kleines rotes Buch entgegen. "Guten Morgen, Sir. Bitte tragen sie sich hier ein." Stefan schenkte ihr ein kurzes lächeln und füllte die Zeilen aus, dann gab sie ihm einen Schlüssel und Stefan hinterlegte eine Kreditkarte. "Danke Mr. Salvator - ich wünsche ihnen einen angenehmen Aufenthalt in unserem Haus. Wenn sie Frühstücken möchten ist ab 8 Uhr der kleine Saal hier neben an geöffnet. Der Preis ist aber nicht im Zimmerpreis enthalten." Stefan nickt kurz: "Vielen Dank, aber ich denke ich werde mich erstmal ausruhen, ich bin die ganze Nacht durchgefahren." Die kleine Frau nickte verständnisvoll und gab ihm die Kreditkarte zurück. "Wenn sie sonst noch etwas brauchen, sagen sie einfach bescheid." Stefan nahm sein Gepäck und ging den Flur entlang zu den Zimmern. Das Zimmer das ihm die Frau gegeben hatte war gemütlich und mit allem notwenigen eingerichtet. Stefan ließ sich aufs Bett fallen und schloss für einen kurzen Moment die Augen. Portland würde der richtige Ort für einen Neuanfang sein, er war sich sicher, hier würde er Elena vergessen können...
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