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Breath of Life

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Barney "The Schizo" Ross Billy "The Kid" Timmons Gunnar Jensen Hale Caesar Hector Lee Christmas
28.07.2013
30.11.2013
21
52.330
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Dieses Kapitel
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28.07.2013 1.974
 
Hector Boyka

Egal wie sehr ich versuchte mich zu befreien, die Ketten lösten sich nicht von den Halterungen. Hilflos musste ich mit ansehen wie Vilain meine Freundin zusammen schlug. "Lass sie in ruhe", trotz des Knebels versuchte ich diesen Mistkerl anzuschreien. Wollte seine Aufmerksamkeit auf mich ziehen und ihn dazu bringen das er Trisha in Ruhe ließ. "Oh... tut mir leid", sagte Vilain und drehte sich mit breiten Grinsen zu mir um "Gefällt dir das etwa nicht?". Seine Hand griff nach Trishas Haar und mit einen Ruck zog er ihren Kopf nachoben. Blut lief ihr über die Lippe, eine dicke Platzwunde zierte ihre Stirn, benommen sah sie zu mir rüber und war kaum noch in der Lage ihre Augen offen zu halten. Der Anblick schnürte mir die Kehle zu, unendlich Wut breitete sich in meinen Körper aus. Wut über diesen Mann, über mich selbst, da ich die Frau die ich liebte nicht beschützen konnte. "Na meine Süße. Willst du noch mehr?", fragte er spöttisch aber Trisha reagierte nicht auf ihn. Sah mir nur weiterhin in die Augen "Lass sie gehen", flehte ich verzweifelt und den Tränen nahe. Was wenn er sie noch.... "Schau mir gefälligst in die Augen wenn ich mit dir rede!" Wiederholte er zum Schlag aus, härter als vorher und die Fesseln von Trisha rissen. Mit einen lauten Knall landete sie auf den Boden und krümmte sich vor Schmerzen.  "NEINN". Wieder versuchte ich mich loszureißen, ignorieter den Schmerz in meinen Handgelenken. Verdammt ich musste sie vor diesen Mann beschützen bevor er sie umbrachte.

~~~

Nathalie Ross

Meine Hände umklammerten den Arm meines Mannes (Gott diese Muskeln) als wir uns den hinteren Teil des Gebäudes näherten. Barney hatte die Idee gehabt das wir den Komplex umzingelten und Vilain einen heftigen Schlag verpassten. Allerdings hätte ich nie erwartet das mich mein Weg irgendwann hierher führte... Ein leerstehendes Krankenhaus mit möglichen Geistern, feindlich gesinnten Soldaten und ein Psychopathen. Gute Voraussichten, dass ich in ein Loch falle und mir den Spott meines Mannes einholte. Und bei Gott, würde er nicht vor Wut kochen, wäre ich ihn schon jetzt in die Parade gefahren. Doch lieber hielt ich meine Klappe und konzentriete mich darauf meine Tochter und ihren Freund zu retten. "Alles klar. Church wir sind in Position", rief mein Mann in sein Funkgerät und meine Hände lösten sich von seinen Arm. Nichts hasste er mehr als ein Hindernis was ihn bei seiner Arbeit behinderte. Und das schloss mich mit ein... Umgehend zogen Barney und Lee ihre Waffen und machten sich auf den Weg in das Haus. "Okay, wie gehen wir vor?", fragte ich die beiden Männer und bekam einen verärgerten Blick von Barney. Wieso hatte ich das Gefühl das hier gleich jemand geschlagen wird? "Geh zurück zum Wagen und wartet da auf uns", knurrte er und ich hob abwehrend meine Arme "Aber...". "Geh zum Wagen. Ich kann nicht zulassen das dir auch noch was passiert", zischte er und ich wandte mich beleidigt von den beiden Männern ab. Nagut, wenn er meint. Ich konnte ihn auch noch später ein Kopf kürzer machen und... Plötzlich löste sich der Waldboden unter mir und noch bevor ich zu einen Schrei ansetzen konnte stürzte ich in die Tiefe eines alten Tunnels. Mit einen lauten Knall landete ich auf den Rücken, spürte wie die Luft aus meinen Lungen gepresst wurde und bekam für einen Moment keine Luft. "Nathalie", Barneys panische Stimme erreichte meine Ohren. Ach jetzt auf einmal... Mit schmerzverzerrten Gesicht drehte ich mich zu Seite, eine Hand legte sich auf meinen Rücken. Es tat so unheimlich weh. "Barney...bitte holt mich hie raus", trotz der Schmerzen schaffte ich es auf die Knie zu kommen und beleuchtete mit meiner Taschenlampe den Tunnel. Angst machte sich in meine Bauch breit und so war es kein Wunder, dass ich anfing zu schreien als Barney und Lee mir in den Tunnel folgten. "Bist du verletzt?", fragte mein Mann besorgt und nahm mein Gesicht in seine Hände. Grade wo ich etwas erwidern konnte, erreichte ein spitzer Schrei unsere Ohren..

~~~

Trisha Ross

Benommen lag ich auf den Boden, krümmte mich vor Schmerz und Angst. Wieder fühlte ich das Leder eines Gürtels der auf meinen Rücken einschlug und schrie vor Schmerzen auf. Seit einigen Minuten peitschte mich Vilain mit seinen Gürtel aus, während Hector verzweifelt versuchte sich zu befreien und ich Mühe hatte das Bewusstsein zu behalten. "Na Russe, wie gefällt dir das? Die Frau die du liebst liegt auf den Boden und ist dem Tode nahe?", schrie Vilain meinen Freund an und wandte sich von mir ab "Sie wird sterben. Nur wegen dir aber vorher... werde ich noch meine Lust stillen". Seine Lust? Wollte er mich etwa.... Mit einen mal wurde mir furchtbar schlecht, sodass ich mich beinah übergeben musste aber ich musste mich zusammen reissen. Dürfte diesen Arschloch nicht meine Schwäche zeigen. Mit meinen Hände griff ich nach den erstbesten was ich finden konnte und wartete ab.. Irgendwann ertönte seine Schritte hinter mir, seine Hand griff nach meinen Haar und in diesen Moment drehte ich mich blitzschnell um und zog ihn mit einen dicken Holzbrett eins über. Als er allerdings nicht zu Boden ging setzte ich noch eins drauf und trat ihn mit voller Wucht in die Eier. Keuchend sank er zusammen und ich holte erneut mit den Balken aus, schlug ihn auf den Rücken und sorgte dafür das er in Ohnmacht fiel. "Arschloch", zischte ich atemlos und wich von ihn zurück. Als ich mich umdrehte trafen meine Augen die von Hector aber ich dürfte jetzt keine Zeit verlieren. Schnell suchte ich den Raum nach den erstbesten ab was ich finden konnte um den Russen zu befreien und fand bald eine Bolzenschere, womit ich die Ketten durchschneiden konnte. "Keine Sorge, Hector. Wir sind hier gleich weg", ich setzte die Schere an und zerschnitt die Ketten, die meinen Freund gefangen hielten auseinander. Erschöpf fiel dieser zu Boden und ich tat es ebendfalls. Nachdem ich ihn den Knebel entfernt hatte, fiel ich ihn in die Arme. Vergaß für einen Moment den bewusstlosen Mann vor uns und drückte Hector an meinen Körper. "Es tut mir so leid..", flüsterte er und legte seine Arme um meinen zitternen Körper.

~~~

Nathalie Ross

Kaum hatten wir die Tunnel hinter uns gebracht, hörten die Schreie die diffinitv von meiner Tochter waren auf. Ein schlimmer Verdacht schlich sich in meinen Unterbewusstsein und ließ mich vor Wut erzittern. Ich würde diesen Mann eigenhändig töten! Noch einmal warf ich einen Blick auf Lee und meinen Mann, die grade in einer Kampfhandlung mit bewaffneten Soldaten verstrickt waren. Aber es war mir egal... Schließlich hatte ich eine Ahnung vorher die Schreie kamen und rannte einfach drauf los. Immer weiter durch die Gänge und sprang gelegentlich durch einige Löcher. All meine Gedanken drehten sich nur noch um meine Tochter und ihren Freund. Selbst dafür warf ich auch meine Angst vor Geistern über den Haufen, bis plötzlich eine Stimme in meinen Ohren erklang: "Sind sie die Mutter von Trisha?". Erschrocken blieb ich stehen, meine Augen weiteten sich als ich mich langsam umdrehte und einen verwundeten Mann sah, der an der Wand lehnte. Für einen Moment überlegte ich ob ich lauthals los schreien sollte und riskierte das die halbe Menscheit mich hörte oder ob ich einfach weiterging um mir später eine Standpauke meines Mannes anzuhören zu müssen. Nochmal mit Nachdruck: Ich liebe ihn. "Ähm...ja", sagte ich zu den Mann und ging vor ihn in die Hocke. Ohne Licht hätte ich ihn wohl kaum wahr genommen. Der Mann, keine Ahnung wie er hieß, schien schwer verwundet zu sein und an seinen Blutverlust konnte ich sehen, das er nicht mehr lange leben würde. Die Wunde befand sich über seiner Baucharterie und ich zog scharf die Luft ein. "Er hat sie... Sie ist gefallen und ich wollte ihr helfen.. Da ist er aus den nichts aufgetaucht und hat mich überwältig...", sagte der Mann mit russischen Akzend und griff nach meiner Hand "Sie müssen meine Sohn und sie retten". Seine Sohn? Irritiert legte ich meinen Kopf schief aber lieber befragte ich Hector später zu den Thema. "Das werde ich..", sagte ich dann und erhob mich. Ich dürfte keine Zeit verlieren.

~~~

Trisha Ross

Trotz meiner Verletzungen versuchte ich Hector irgendwie auf die Beine zu bekommen und ihn aus den Raum zu bringen, solange Vilain bewusstlos war. "Sei vorsichtig", flüsterte mir Hector benommen ins Ohr und versuchte sich selbst irgendwie fortzubewegen. Grade wo wir halbwegs heil an Vilain vorbei gekommen waren und den Ausweg nahe waren, ertönte seine Stimme hinter uns "Nanu wo wollt ihr beide den hin?". Nein... Langsam wandten wir beide uns um, trotz seines Zustands schob Hector mich hinter seinen Rücken. Unser Angreifer hatte sich wieder aufgerichtet und zielte mit seiner Handfeuerwaffe auf uns. Ein Knurren entfuhr seiner Kehle "Komm ihr nicht zu nahe". "Behalt deine Schlampe. Ich schick euch beide eh jetzt in die Hölle", sagte Vilain und trat mit breiten Grinsen auf uns zu. Ängstlich drückte ich mich an Hectors Rücken, spürte wie die Übelkeit zurück kam und holte tief Luft. Jetzt war eh alles egal.. Wir hatten keine Chance uns zu wehren oder gar ihn zu überwältigen. Wir waren einfach zu geschwächt. "Noch einen letzten Wunsch?"
"Ja..", erklang eine mir bekannte Stimme und grade wo Vilain sich verwirrt umdrehte holte meine Mutter mit ihren Bein aus und verpasste ihn ein Tritt ins Gesicht "Fahr zu Hölle". Mit einen gezielten Schlag, entfernte sie die Waffe aus seinen Händen und nahm sich ihn vor. Während Hector mich immer weiter zum Ausgang drängte.

Lange ließ sich Vilain die Behandlung meiner Mutter nicht gefallen und begann sich zu wehren. Er wehrte mehrere Schläge von ihr ab und mit der Zeit sahen ihre Chancen einen Sieg zu erringen immer schlechter aus. Sie würde verlieren... Doch bevor das passierte, riss ich mich von Hector los und hechtetete auf die Waffe zu, die vor mir auf den Boden lag. Nathalie bekam einen gezielten Schlag in das Gesicht und fiel mit einen lauten Knall zu Boden. Mit wütenden Blick sah ich zu Vilain, erst verletzte dieser Mistkerl meinen Freund, dann wollte er mich missbrauchen und jetzt schlug er meine Mutter. Knurrend hob ich die Waffe, zielte auf sein Herz und war mir noch nie so sicher in meinen Leben. Ich würde ihn töten, hier und jetzt. Und diesen Alptraum ein für allemal ein Ende setzen. Vilain sah zu mir herüber, auf seinen Gesicht lag ein gefährliches Grinsen als er auf mich zu trat. "Dazu hast du doch nicht den Schneid, meine Hübsche. Du bist doch nur ein schwache Frau". Ich schüttelte mit den Kopf, sah aus den Augenwinkel wie Hector neben mir trat und nach meinen Händen griff, die zitternd die Pistole hielten und diese begann zu stützen. Mit seinen Körper drückte er sich an meinen verletzten Rücken und schenkte Vilain ein gefährliches Grinsen. "Es ist vorbei, Vilain", sagten wir beide und dann drückte ich ab. Immer und immer wieder. Mehrere Kugeln drangen in Vilains Körper ein, er hatte nicht mal die Zeit zu schreien oder etwas anderes zu tun. Und irgendwann war es vorbei. Er brach zusammen und erstickte an seinen eigenen Blut. So sah es jedenfalls aus als ich seine Zuckungen sah. Weinend ließ ich die Waffe aus meinen Händen gleiten und hielt mir die Hände vor das Gesicht. Spürte Hectors starke Arme um meinen Körper und hörte weitere Schritte die auf uns zukommen aber was dann geschah nahm ich nicht mehr wahr. Dunkelheit umfing meinen Körper wie ein Schlag und ich brach zusammen...
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