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Breath of Life

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Barney "The Schizo" Ross Billy "The Kid" Timmons Gunnar Jensen Hale Caesar Hector Lee Christmas
28.07.2013
30.11.2013
21
52.330
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28.07.2013 1.734
 
Barney Ross

"Willst du immer noch nicht reden?", fragte ich den Mann, dessen Kopf ich grade in eine Tonne voll mit Wasser steckte und wieder rauszog. Seit 10 Stunden folterte ich diesen Mann schon aber mehr als Beleidigungen kamen nicht aus seinen Mund. Zu schade für ihn... "Fick dich", knurrte er mich an und ich drückte seinen Kopf erneut unter Wasser. Zu gerne ich ihn auch Umbringen würde, war er auch der einzige Anhaltspunkt um uns zu Hector und schließlich auch zu Vilain zu führen. Sofern es sich wirklich um Vilain handelte. "Barney wir haben ein Problem", ertönte plötzlich die Stimme von Toll. Wie ein angestochener betrat er den Hangar, gefolgt von meiner Frau und blieb neben mir stehen. Mit hochgezogener Augenbraue schleuderte ich den Gefangenen zurück auf den Stuhl und kettete ihn wieder an. "Was ist passiert?", wollte ich wissen und zündete mir eine Zigarre an "Hat Maggie schon etwas rausbekommen?". "Genau das ist ja das Problem", antwortete Nathalie und führte mich ein Stück weg von den Gefangenen "Trisha und Maggie sind mit Trench losgezogen". Was? Geschockt blickte ich meine Frau in die Augen, konnte nicht fassen das mein eigenes Kind mit Trench losgezogen war um.... In Alleingang Vilain zu stellen? "Wann?", fragte ich schnell und war schon dabei meine Sachen zu packen, als Nathalie auch schon nach meinen Arm griff. "Vor ungefähr 3 Stunden und den Koordinaten aus Maggies Computer zu folge, sind sie auf den Weg nach Lake Pontcartrain in das alte Krankenhaus", für eine Sekunde trat Stille zwischen uns ein. Meine Hände legten sich an die Schultern meiner Frau, zogen sie sanft an meine Brust als das dunkle Lachen unseres Gefangenen in meinen Ohren ertönte. "Entweder bekommt sie mein Boss oder sie wird Opfer eines zerstörten fundaments. Und Hector sieht hilflos zu.. Wie Tragisch, das Ende einer jungen Liebe", er beugte sich etwas vor um mir in die Augen zu sehen "...Und die Information über das Plutonium bekommen wir durch die Chinesin". "Toll Road", mit finsteren Blick wandte ich mich an mein Teammitglied "Bring ihn zum Schweigen. Wir müssen sofort hinterher". Nathalie und ich sahen noch einmal zu den Gefangenen ehe wir den hinteren Teil des Hangars verließen.

~~~

Trisha Ross

"Versprich uns. Das du niemals einen Fuss hierher setzt!"


Erklang die Stimme meiner Mutter in meinen Ohren, als Trench den Wagen in der Nähe des alten Militärskrankenhauses zum stehen brachte. Schon von weiten war es ein unschöner Anblick gewesen. Das große Haus wirkte so verfallen... Ängstlich klammerte ich mich an Maggies Arm, würde ich nicht wissen das Hector hier war, wäre ich niemals hierher gekommen. Aber ich hatte keine andere Wahl. Ich musste ihn retten... "Also, Alexander. Hier haben die Typen den Jungen hingebracht?", fragte Trench und drehte sich zu den Russen um. Alexander sah von seiner Schrotflinte auf, seine braunen Augen schimmerten vor Mordgier "Ja. Hierher haben sie meinen Sohn gebracht". "Wir müssen ihn finden", sagte ich schnell ohne den Arm von Maggie loszulassen. Gott wie sehr ich mir wünschte das Hector jetzt hier war.

"Na dann. Wir teilen uns auf. Max du kommst mit mir und Trisha...", Trench wandte sich mir zu und klopfte mir auf die Schulter "Du gehst mit Alexander". Warum musste ich denn mit den Fremden mitgehen? Ich kannte ihn doch kaum! "Kann ich nicht mit Maggie...?", fragte ich unsicher und spürte schon Alexanders Hand, die sich um meinen Arm schlang und mich mit sich zog. "Keine Zeit für Planänderung. Komm Kind", sagte er scharf.

~

Nach einen Fussmarsch von einer halben Stunde, erreichten wir das verfluchte Krankenhaus in der Nähe des Sees namens Lake Pontcartrain. Es stand seit sehr lange Zeit still und wirkte aus der Nähe betrachtet noch verfallender. Und es war verdammt Still. Also wenn mein Freund wirklich hier war, warum waren dann hier keine Wachen? "Es ist so ruhig. Wo sind die Alle?", fragte ich den ehemaligen General. Alexander schnaubte verächtlich "Diese Feigenhunde befinden sich in unteren Teil der Klinik und warten auf uns". "Also eine Falle?", stellte ich fest und sah dabei zu wie Alexander sich erhob. Mit langsamen Schritten näherte er sich den Eingang des großen Gebäudes. Keine Ahnung ob er komplett verrückt war aber das...Er ging einfach rein, ohne den Raum zu sichern oder anstalten zu machen woanders einzubrechen.

Verrückt wirklich.

Irritiert sah ich dabei zu, wie er im Eingang verschwand und ich zögerte...
Gehe niemals da rein!
"Sorry Mom", auch wenn ich Angst hatte, konnte ich jetzt nicht aufgeben. Ich musste doch schließlich Hector aus den Fängen von Vilain befreien. Mit schnellen Schritten folgte ich Alexander durch den verfallenden Eingang, schaltete meine Taschenlampe an und hätte beinah ein Schreianfall bekommen... Vor meinen Füßen lag die Leiche eines Mannes, seine Kehle war aufgeschnitten, seine toten Augen erreichten die Meine und ich presste meine Hand auf meine Lippen. "Wohl doch nicht so unbewacht. Pass auf deinen Rücken auf", Alexanders Stimme erklang aus den großen Foyer, was vor mir lag und hallte an den Wänden wieder.

~~~

Hector Boyka

Ich konnte kaum glauben was meine Augen da sahen, es war einfach so unwirklich gewesen. Trisha..Sie war hier...Genau wie mein ehemaliger Ausbilder... Ich sah sie auf den Überwachungsbilder, die mir Vilain über einen Bildschirm präsentierte. "Sie ist wirklich ein hübsches Mädchen", sagte er und kam grinsend auf mich zu "Deine kleine Schlampe wird mich sicher zu den Plutonium führen". Nenn sie noch einmal Schlampe und du bekommst es mit mir zu tun.. Wollte ich sagen aber sie hatten mich geknebelt, damit meine Freundin mich nicht all zu schnell fand. Und innerlich betete ich das sie es nicht alleine durch zog. Das Barney hier irgendwo rumschwirrte und für ihre Sicherheit sorgte. Verdammt, sie sollte nicht hier sein! Ich gab ein leises knurren von mir als Vilain sein Messer zog und es mir unter die Kehle hielt "Am liebsten würde ich dir die Kehle jetzt durchschneiden aber leider bist du mein Druckmittel", säuselte er und verpasste mir ein Schlag in den Magen.
Wieder fiel sein Blick auf den Bildschirm "Ich kann ihr wehtun..Weisst du.. Ich kann es vor deinen Augen tun", ein leises Lachen erreichte meine Ohren "Und danach, werdet ihr beide euch wünschen nie geboren wurden zu sein".

~~~

Trisha Ross

Das Knarren unter meinen Füßen beunruhigte mich schon etwas, als wie eines der unteren Stockwerke erreichten. Schon komisch wie viele Stockwerke das Krankenhaus ansich hatte. Mindest 5 nach oben und unzählige nach unten. Alexanders Erklärung war einfach: Experimente an Menschen! Und das beunruhigte mich noch mehr als die Atmosphäre die durch die Krankenzimmer hervor gehoben wurde. Warum in Alles in der Welt mussten sie Hector hier her bringen? "Pass auf. Hier ist wieder ein Loch", rief der Russe und deutete mit den Finger auf einen riesigen Loch vor unseren Füßen. Er kniete sich davor hin und beleuchtete es mit seiner Taschenlampe "Sieht nicht tief aus. Springen wir". WAS? Nein. Diffinitiv nicht. Erst nen altes Krankenhaus mit möglichen Geistern, die ein nach den Leben trachten und jetzt das! "Ich denke, das ist keine gute Idee", erwiderte ich leise und beleuchtete weiterhin den Gang.  "Gut, dann such dir ein anderen Weg", mit diesen Worten sprang er in das Loch herunter und ließ mich einfach stehen. Für einen Moment dachte ich wirklich darüber nach, einen anderen Weg zu suchen aber dann vielen mir wieder die vielen Geistergeschichten ein. Noch einmal beleuchtete ich die hinteren Teil des Ganges und mir rutschte noch mehr das Herz in die Hose als ich ein weit entferntes Knarren.

SPRING EINFACH.

Und ohne weiter darüber nachzudenken, sprang ich durch das große Loch in Boden und keine Sekunde später verlor ich den Halt. Der Boden krachte unter mich weg, doch nicht mal Alexander schaffte es meinen Sturz zu verhindern. "TRISHA", hörte ich ihn schreien und dann umfasste mich die Dunkelheit...

~

Langsam öffnete ich meine Augen, versuchte den stechenden Schmerz in meinen Rücken zu ignorieren und realisierte erst jetzt das meine Hände über meinen Kopf zusammen gebunden waren. Oh nein...

Ein leises Lachen erreichte meine Ohren und ließ mich aufsehen. "Hector..", entfuhr es meinen Lippen als dich Gestalt meines Freundes sah. Auch er war gefesselt an einen Balken, seine Beine berührten kaum den Boden. Etliche Wunden zierten seinen Körper, er war geknebelt und sah mit verzweifelten Blick zu mir herüber. Angst und Sorge machte sich in meinen Körper breit.. "Was hat er dir nur angetan?", fragte ich leise und ignorierte die Situation in der ich mich befand "Keine Sorge. Wir werden dich hier raus holen". "Sei dir da mal nicht zu sicher, meine Liebe", erklang die bekannte Stimme von Vilain. Ich konnte die Schritte hinter mir hören, ein leichter Atem der mein Haar streifte und sich ein brechreiz in mir bildete. Roch er etwa an mir? "Du hast wirklich ein herrlichen Duft", raunte er mir ins Ohr und trat endlich in meinen Blickfeld. Ich bemühte mich meinen Blick auf Hector ruhen zu lassen, der von Sekunde zu Sekunde wütender wurde. "Wo ist das Plutonium?", Vilain legte eine Hand an meinen Kinn und zwang mich dazu ihn in die Augen zu sehen "Sag es mir und ich lasse euch Beide laufen". "Das würden Sie nicht tun", fauchte ich scharf und schluckte den Kloß in meinen Hals herunter. Ich dürfte jetzt keine Angst zeigen. Voralldingen nicht vor ihn! Vilain lachte erneut und versenkte seine Faust in meinen Gesicht "Hör mal, Kleine. Ich kann das hier ganz schön für dich gestalten". "Hector und ich haben keine Ahnung wo es ist! Also sind Ihre Handlungen hier eh sinnlos", wieder sah ich zu meinen Freund, der versuchte sich irgendwie loszureißen. Ich ignorierte diesen Schmerz an meiner Lippe und sah ihn einfach nur in die Augen. "Das könnte stimmen, Ja", Vilains rechte Hand legte sich um meinen Hals, ein finsteres Grinsen zauberte sich auf meinen Lippen als er meinen Gesicht näher kam "Aber für den Tod meines Bruder werdet ihr beide bitter Bezahlen".
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