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Breath of Life

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Barney "The Schizo" Ross Billy "The Kid" Timmons Gunnar Jensen Hale Caesar Hector Lee Christmas
28.07.2013
30.11.2013
21
52.330
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28.07.2013 3.345
 
Nathalie Ross

3 Tage zuvor


"...Billy, ich weiß das deine Frau Schwanger ist. Aber wir könnten deine Hilfe gebrauchen", erklang die Stimme meines Mannes aus den Flur. Schon seit 3 Tagen galt der Freund meiner Tochter als vermisst und unsere Tochter zerbrach immer mehr daran. Kurz nachdem sie an den Abend in Barneys Armen zusammen gebrochen war, brachten wir sie ins Krankenhaus und dort wurde sie aufgrund einer leichten Gehirnerschütterung für 2 Tage drin behalten. Heute Morgen erst hatte mein Mann sie abgeholt und mit erschrecken stellte ich fest, das es ihr überhaupt nicht gut ging. Laut den Ärztin hatte sie kaum etwas zu Essen zu sich genommen und weinte sich in den Schlaf. Und wir...wir hatten ihn immer noch nicht gefunden. Barney suchte mit Churchs Hilfe, New Orleans und Umgebung ab. Leider mit wenig erfolgt. "...Morgen kannst du hier sein..? Gut das reicht aus", Barney trat wieder in das Wohnzimmer, das Handy noch in den Händen sah er mir in die Augen "Billy wird so schnell wie möglich hier erscheinen". Ich erhob mich aus meinen Sessel und schmiegte mich in seine Arme "Ich mache mir solche Sorgen..". Mein Ehemann fuhr mir sanft über das Haar, drückte meinen Kopf an seine Brust "Hör zu. Ich werde jetzt mit den Jungs losziehen. Schließ also hinter mir ab". Mit Tränen in den Augen sah ich zu ihn auf, ich hatte nicht nur Angst um Trisha und Hector, sondern hatte ich Angst vor diesen Vilain. Wenn es denn nun wirklich Vilain war... Schon damals als mir meine Tochter erzählt hatte, was dieser Mann ihr angetan hatte und noch antun wollte. Seine Hand legte sich an meine Wange "Ruf mich an, wenn etwas ist", er drückte mir einen Kuss auf die Stirn.

Kurz nachdem mein Mann die Wohnung verlassen hatte, verriegelt ich die Tür und alle Fenster in der Wohnung und machte mich dann auf den Weg ins das Zimmer von meiner Tochter. Trisha lag auf ihren Bett, ihr Gesicht hatte sie in ihr Kopfkissen vergraben und an ihren Zittern erkannte ich das sie weinte. "Ach Schatz", flüsterte ich und ließ mich neben ihr auf das Bett fallen "Hey, es kommt Alles wieder in Ordnung". "Es ist Alles meine Schuld, Mom...", wimmerte sie leise und ich strich ihr das Haar aus den Gesicht. "Red dir soetwas nicht ein...Du...", ich verstummte als ich ein Geräusch an der Tür hörte. Meine Stirn legte sich in Falten, da die Zwillinge bei meiner Mutter in New York waren und mein Mann nicht da war, waren diese Geräusche sehr seltsam. Es hörte sich an als würde jemand versuchen die Tür aufzubrechen. "Zur Feuertreppe", flüsterte ich meine Tochter ins Ohr. Langsam und Vorsichtig verließen wir ihr Zimmer, rannten schnell den Flur zum Schlafzimmer herunter und hörten wie hinter uns die Tür aufgebrochen wurde. Während ich Trisha durch die Tür des Schlafzimmers schob, erklangen schon die ersten Schritte hinter uns. In einen rasanten Tempo drehte ich mich um, verpasste den ersten Angreifer einen gezielten Schlag ins Gesicht und den anderen einen Tritt in die Magengrube. "MOM! Runter", wie aus einen Reflex tat ich was meine Tochter sagte und ließ mich zu Boden fallen. Über mir flogen Schüsse hinweg und trafen die Beiden Angreifer. Mein Herz schlug dabei wie verrückt, Angst machte sich in meinen Bauch breit. Doch ohne groß weiter darüber nachzudenekn, richtete ich mich auf, griff nach der ausgesteckten Hand meiner Tochter und setzte meinen Weg mit ihr zu Feuertreppe fort.

~~~

Trisha Ross

Wie eine Irre lenkte meine Mutter den Wagen durch die Straßen, unsere Verfolger waren uns dicht auf den Fersen gewesen. Angst zeichnete sich in ihren Augen wieder, so wie bei mir. "Versuch deinen Vater zu erreichen!", schrie sie mich an und fuhr um die nächste Kurve. Schnell warf ich einen Blick über meine Schulter, sah 3 Autos die uns verfolgten und kramte hektisch mein Handy hervor. Mit zittrigen Händen wählte ich die Nummer meines Vaters und hielt es mir ans Ohr. "Trisha?". "Daddy hör mir zu. Sie sind hinter uns her", schrie ich panisch und hörte meine Mutter fluchen. "Wo seid ihr?", rief er ebend so panisch. "Wir fahren zum CIA Gebäude.. ich...", ein Schuss schlug durch die Windschutzscheibe und meine Mom drückte meinen Kopf runter "Bleib unten". "RUF CHURCH AN. WIR SIND SOFORT DA", mit diesen Worten legte mein Vater auf. Wieder schlugen Schüsse ein und das was dann geschah, glich einen Alptraum. Meine Mom nahm eine erneute Kurze, verlor die Kontrolle über den Wagen und fuhr gegen die Laterne, die mitten in einen Gewerbegebiet stand. Ein Ruck durchfuhr den Wagen, für eine Sekunde schien Alles still zu stehen. "Komm schon", schrie Nathalie und griff nach meiner Hand. In ihren Augen sah ich die selbe Angst wie bei mir, doch davon schien sie sich nicht beeindrucken zu lassen. Sie zog mich aus den Wagen, gemeinsam rannten wir hinein in das verlassene Lagerhaus vor uns. Immer weiter zog mich meine Mutter durch das innere des Gebäudes. "Wo seid ihr, ihr dreckigen Ratten?", rief einer von denen und wir gingen hinter einen großen alten Maschine in Deckung. Nathalie legte eine Hand auf meinen Mund, legte einen Zeigefinger am den ihren und bat mich um ruhe. "Vertrau mir", flüsterte sie und lud ihre Waffe nach. Sie presste sich an die Wand, warf einen unauffälligen Blick über die Maschine und atmete nochmal durch "3..". 3 Männer... Es waren 3 Angreifer die uns den Weg zu Freiheit versperrten. "Mom...", in einer schnellen Bewegung erhob sie sich und richtete mit 3 gezielten Schüssen unsere Angreifer nieder. Doch grade wo sie mir ein grinsen zu werfen wollte, ertönte er weitere Schuss über uns und wäre meine Mutter nicht grade neben mir in Deckung gegangen, wäre sie spätestens jetzt Tod. Ein lautes Klatschen gefolgt von lauten Männerlachen ertönte "Wirklich beeindruckend das sich eine Frau so gut schläg. Wirklich interessant", hallte eine Stimme an den Wänden ab "Aber nun meine Damen ist es vorbei". In diesen Moment ertönte ein klirrendes Geräusch direkt vor unseren Füßen. Eine kleines, graues Ei lag vor uns und mit schrecken stellte ich fest, das es sich hierbei um eine Granate handelte. "Mo...", Nathalie griff erneut nach meiner Hand, zog mich auf die Beine und gemeinsam versuchten wir noch davon zu kommen. Doch mit einen lauten Knall ertönte die Detonation in unseren Rücken. Meine Mutter warf sich über mir und drückte meinen Kopf fest auf den Boden. Dabei rutschte ihre Waffe über den Boden und wurde eine Sekunde später von den Mann in die Hand genommen.

Zitternd und mit Angst in Bauch erhoben wir uns. Meine Mutter stellte sich demonstrativ vor mir, schützte mich vor den Mann. Erst jetzt vielen mir die Verletzungen an ihren Rücken auf, das Blut tränkte ihr T-shirt. Der Mann war um die 40, hatte eine Glatze und war genau so kräftig gebaut wie mein Vater. Ängstlich griff ich nach der Hand meiner Mutter "Was wollen Sie? Arbeiten Sie mit diesen Vilain zusammen?", fragte Nathalie und trat ein Schritt nachvorne. "Soviele Fragen, Misses Ross", der Mann trat meiner Mutter ebendfalls näher "Raus damit. Wo ist das Plutonium?". Nathalie stieß ein verärgertes Schnauben aus "Wenn ich es wüsste, würde ich es ihnen nicht sagen", ohne es zu erwarten zu können holte der Mann mit der Faust aus und schlug Nathalie ins Gesicht. Keuchend landete sie auf den Boden "MOM!", noch bevor ich auf sie zueilen konnte, packte mich der Mann an Arm und nahm mich in Würgegriff. Verzweifelt versuchte ich mich zu wehren, doch egal was ich tat, meine Schläge zeigten keine Wirkung bei ihn. "Lass meine Tochter los", sagte Nathalie und wischte sich das Blut aus den Gesicht. Langsam erhob sie sich, der Mann verfestigte seinen Griff um meinen Hals, stumme Tränen rannen mir über die Wangen. "Sag mir wo das Plutonium ist und deiner Tochter wird nichts passiereren..."

~~~

Lee Christmas

"Sag mir, wo das Plutonium ist und deiner Tochter wird nichts passieren..", sagte der Mann und Nathalie schnaupte auf "Ich weiss es nicht... Verflucht, seh ich aus wie von CIA?". Langsam und mit bedacht unentdeckt zu bleiben, betrat ich die Lagerhalle. Nur durch zufall hatte ich den kaputten Wagen von Nathalie gesehen und war mir bewusst das etwas ganz und garnicht stimmte. Also ging ich der Sache auf den Grund und entdeckte das hier... Nathalie wurde geschlagen und Trisha war in der Gewalt eines Guerillas. Eine Tatsache die ich nicht zulassen konnte. "Lüg mich nicht an, Miststück. Das Team deines Zuhälters ist schließlich daran schuld, das es verloren gegangen ist", der Mann drückte seine Waffe an den Kopf meiner Nichte, war bereit abzudrücken. Doch bevor er dazu kam, holte ich mit meinen Arm aus und versengte eines meiner Messer in seinen Arm. Mit einen Schrei ließ er von meiner Nichte ab, er ließ die Waffe fallen und versuchte das Messer aus seiner Hand zu ziehen. Aber diese gelegenheit gab ich ihn nicht. Ich hastete auf ihn zu, verpasste ihn ein gezielten Tritt in den Rücken, sodass er zu Boden ging. Danach holte ich noch einmal mit der Faust aus und knipste ihn mit einen gezielten Schlag die Lichter aus. "Du hast dich heute mit die Falschen angelegt", sagte ich ruhig und sah zu den beiden Frauen auf "Alles in Ordnung?". Nathalie hielt ihre Tochter in den Arm, strich ihr beruhigend über den Rücken "Ja...Woher hast du gewusst, das wir hier sind?". "Ich hab dein Auto gesehen...Hör zu, ich fessel diesen Typen und du rufst deinen Mann an".

~~~

Hector Boyka

Die Fesseln schnitten sich in meinen Handgelenk, das Blut lief an meinen Armen herunter und ich hatte Mühe das bewusstsein zu behalten. Seit 3 Tagen, so glaubte ich, hielt man mich hier gefangen. Und Alles nur weil sie wissen wollten wo das Plutonium war und Vilain rache wollte. Ja, wenn er bekam was er wollte, so würde er mich umbringen. "Na hast du gut Geschlafen?", erklang seine Stimme in meinen Ohren und ich hob meinen Kopf. "Ich bin schlimmeres gewohnt", ich warf meinen Entführer einen finsteren Blick zu als dieser zu Grinsen begann. Er stellte sich vor mir hin, in seiner Hand hielt er ein Handy was er mir umgehend unter die Nase hielt "Na kennst du die Beiden?". Das Handy spielte ein Video ab, was meine Freundin und meine Schwiegermutter zeigte. Beide wurden von einen groß gebauten Mann bedroht. Nathalie bekam sogar ein Schlag, während Trisha als Geisel genommen wurde. Für eine Sekunde setzte mein Atem aus, unendliche Angst machte sich in meinen Bauch breit. Nicht sie.... Bitte nicht sie.. Doch dann geschah Alles ganz schnell, der Mann der Trisha festhielt schrie plötzlich vor schmerz auf, ich konnte das Messer in seinen Handrücken sehen. Und kein anderer als Lee Christmas trat in das Bild und rettete die beiden Frauen. Das Bild wurde unterbrochen..... Erleichtert stieß ich die Luft aus und schloss meine Augen... "Trisha Ross. Nathalie Ross aber wer war der Mann? Du weisst es doch ganz sicher, oder?", Vilain legte eine Hand an meinen Kinn und drückte mein Kopf nachoben. "Das geht dich nen Scheiß an", zischte ich und spuckte ihn ins Gesicht. Mein Entführer holte mit der Faust aus, schlug direkt in mein Gesicht und ließ mich mein Blut schmecken. "Ganz schön mutig. Aber nur zu. Ich werde dir eh Alles nehmen was du liebst", Vilain ließ von mir ab und war dabei den Raum zu verlassen. Aber musste ihn einfach diese Frage stellen... "Wer bist du wirklich?", fragte ich leise und hob meinen Kopf. Das Blut lief mir über die Lippen "Ich habe den richtigen Vilain in Bulgarien getötet. Also bist du ein Geist oder bist du nur ein Spinner der sich als Vilain ausgibt?". Mein Entführer wandte sich in einer schnellen Bewegung um, ein breites Grinsen zauberte sich auf seinen Lippen, dann nahm er seine Sonnenbrille ab. Er hatte ein braunes und ein blaues Auge gehabt "Ich bin sein Zwillingsbruder, Claude Vilain".

~~~

Barney Ross

"Wo ist die Ratte?", fragte ich als ich den Hangar von meinen Flugzeug betrat. Gleich nachdem mich meine Frau erneut angerufen hatte, war ich hierher geeilt um den Mann in die Mangel zu nehmen, der sie und meine Tochter bedroht hatte. Niemand ruhte meine Familie an, ohne es mit mir zu tun zu bekommen. "Lee und Gunnar nehmen sich ihn grade vor", sagte Nathalie und trat einen Schritt auf mich zu. Umgehend fiel mir die Wunde an ihrer Lippe auf, das zittern ihres Körpers und ihr schmerzverzerrtes Gesicht. All dies ließ unendliche Wut in mir aufsteigen. "Hast du schmerzen?", fragte ich sie und legte meine Hand an ihre Wange. "Nur etwas schmerzen in Rücken. Maggie hat mich verarztet und ist jetzt mich Trisha auf den Weg zu ihrer Wohnung", Nathalie drücklte sich mit ihren Kopf an meine Brust und schlang ihre Arme um meinen Körper. Ich hatte Angst davor meine Hände auf ihren Rücken zu legen, da ich ihr wehtun könnte und verscheinlich noch schlimmer machte. Ich seufzte schwer, strich ihr mit der Hand durchs Haar und nahm ihr Gesicht in meine Hände. "Geh zum Truck und ruh dich jetzt aus. Ich werde mich um diesen Typen kümmern".

~

Mit einen Schraubenschlüssel bewaffnet betrat ich den hinteren Teil des Hangars. Der Mann, der meine Frau und meine Tochter vor Stunden angegriffen hatte, saß gefesselt auf einen Stuhl, den Blick hatte er gesenkt. Doch er hob ihn als ich vor ihn zu stehen kam "Tss.. noch so ein Wichser der mir die Scheisse aus den Leib schlagen will? Stell dich hinten an, Drecksack?", sagte er und lachte verächtlich auf. Ich warf Lee und Gunnar ein Blick zu "Lass mich raten", sagte ich ruhig und spielte mit den Schraubenschlüssel "Vilain hat dich geschickt". Wieder schnaubte der Mann, ein breites Grinsen zauberte sich auf seine Lippen "Selbst wenn, würde ich dir das nicht unter die Nase binden. Deine Frau hatte nur Glück gehabt, das ich ihr und Hectors Hure nicht gleich die Scheisse aus den Leib geschlagen habe". Das war der Moment, wo ich mit den Schraubenschlüssel ausholte und ihn direkt ins Gesicht schlug. Blut spritzte aus seinen Lippen, während ich mir meine Jacke auszog und ihn an Kragen packte. "Weisst du eigentlich, was ich mit Leute mache die meine Familie anrühren?", fragte ich ihn knurrend und verpasste ihn ein schlag in den Magen...

~~~

Trisha Ross

Der Regen ergoss sich erbarmungslos an den Fensterscheiben von Maggies Wohnung, schon seit 2 Stunden saß ich auf einen Sessel und sah hinaus auf die Straße. "Okay", murmelte Maggie neben mir etwas verzweifelt und hielt mir einen Tee vor die Nase. "Willst du etwas Essen? Ich kann uns leckere Ente in Pflaumensoße machen", schlug sie vor aber ich rührte mich kein Stück. "Hast du denn Ente da?"

"Nnnein....Ich werde uns was bestellen. Du hast doch sicher Hunger", sie stellte den Tee neben mir ab und verschwand dann aus den Schlicht eingerichteten Wohnzimmer. Es war keine Frage, ich hatte Hunger. Großen sogar aber ich würde eh kein Bissen herunter bekommen. Nein. Viel zusehr kreissten meine Gedanken um Hector und seine Entführung. Und nahm mir selbst vor Vilain zu kastrieren wenn wir ihn fanden. Und nein, diesmal würde ich nicht davon laufen und vor Angst mich in eine Ecke verkriechen und auf Hilfe warten. Mein Herz sinnte auf Rache. Rache wegen den Angriff auf meine Mutter, Rache wegen Hector und Rache an den Mann vor dem ich an meisten Angst hatte. "Magst du mehr Hühnchen oder Ente? Fisch ist auch gut", Maggie kam wieder in den Raum und hielt mir ein Prospekt vor einen Chinarestaurant unter die Nase "Ich lade dich ein". Seufzend schloss ich meine Augen und stellte fest das sie diesmal nicht vor Tränen brannten. Tränen waren in den letzten Tagen schon genug geflossen. "Bitte hilf mir Hector zu finden", sagte ich bestimmend und erhob mich aus den Sessel. Maggie sah von den Prospekt auf, ein sanftes Lächeln zauberte sich auf ihre Lippen "Ich hatte mich schon gefragt, wann du mich um hilfe bittest", sie ließ sich auf einen Stuhl nieder und verschränkte die Arme vor der Brust "Und ja. Wieso nicht. Ich bin dabei". Erleichtert stieß ich die Luft aus "Gut. Und wie gehen wir vor?", fragte ich und mir wurde klar das ich überhaupt keine Ahnung von einer Geiselbefreiung hatte. "Das lass mal die Sorge von Trench und mir sein".
Trench? Was zum Teufel? Was hatte er den jetzt mit Hectors Rettung zu tun?Irritiert musterte ich die Chinesin, die mir immer noch ein sanftes Lächeln schenkte "Lass dich überraschen".

~

Und mal ganz in Ernst ich war wirklich überrascht. Kaum 3 Stunden später saß ich mit Trench, Maggie und einen Mann namens Alexander Petrovka an Esstisch. Zum ersten mal seit Tagen konnte ich tatsächlich eine komplette Mahlzeit zu mir nehmen und mir ging es sichtlich besser. Aber eine Frage blieb. Wer zum Teufel war Alexander Petrovka? Schon die ganze Zeit über beobachtete er mich und es war mir unangenehm. "Also. Alexander war Captain in der russischen Armee und der Ausbilder von Hector. Ich habe ihn dazu geholt, weil auch er mit Vilain zu tun hatte", sagte Trench und deutete auf den Russen. Er hatte dunkelgraues Haar, ein kleinen Bart und schien um die fünfzig zu sein. Seine dunklen Augen schienen mich fast zu durchdringen. "Kurz nachdem Hector aus der Armee geflogen ist, verschwand er. Sie müssen wissen, der Junge war wie Sohn für mich", Alexander nahm ein Schluck von seinen Wasser und legte seine Waffe auf den Tisch. Mein Blick folgte seinen Bewegungen "Und was....was ist dann passiert?", fragte ich unsicher, ohne den Blick von der Waffe zu nehmen. "Ich habe ihn gesucht, doch als ich ihn fand war es zu Spät. Er war schon in den Händen von Vilain und sein Vater schon tod bevor er was unternehmen konnte", kurz hielt der Russe inne bis er eine Hand auf meine Schulter legte und ich zusammen zuckte "Dann bekam ich die Nachricht das der Anführer der Sang von meinen Schützling getötet wurde. Und er nach Amerika gegangen ist... Doch vor 3 Wochen". Er deutete mit der Hand auf Maggie, die von einen Beistelltisch eine Akte holte und sie auf den Tisch legte. "...Laut den FBI Akten hatte Jean Vilain einen Zwilling namens Claude Vilain. Er wurde wegen Mordes in 10 Fällen verhaftet und ist ausgebrochen", erklärte sie und ich nahm die Akte zu Hand. Laß Wort für Wort und schloss meine Augen "Er weiß wer sein Bruder getötet hat, oder?", fragte ich in die Runde und Trench räusperte sich. "Ja. Kurz nachdem Ausbruch von Vilain meldete sich Alexander bei Church und bot seine Hilfe an", sagte Trench und warf ein paar Fotos auf den Tisch. Sie zeigten verschiedene Bilder von Überwachungskameras und Orte an denen ich mit Hector gewesen waren. "Ich habe diesen Mann gesucht. Um meinen Sohn, den ich nie hatte, zu Beschützen und habe in eins seiner Verstecke diese Bilder gefunden", Alexander schob mir eines dieser Bilder zu. Es zeigte mich mit meinen Freund, wie ich mich an seinen Arm klammerte und wie beide von einer Feier nachhause kamen. "Er hat uns beobachtet", stellte ich fest und nahm nur noch die Worte von Alexander war "Ich weiß wo er sich versteckt. Die Jagd kann beginnen".
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