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Überleben

GeschichteHorror / P18
26.07.2013
26.07.2013
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Hallo und Herzlich Wilkommen,
zu meinem zweiten Higurashi One-Shot. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen.

LG SilverSoul
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Überleben


Ich rannte so schnell ich konnte. //Sie darf mich nicht erwischen// Ich war schon fast am Ziel, als sich etwas auf mich stürzte und rief: „Hab dich Kim!“ Und damit hatte ich wieder verloren zum min. zehnten Mal. „Ich habs geschafft!“, rief das etwas wieder. Plötzlich lief etwas anderes an mir vorbei, es wollte zum Ziel. „Hey Satoko“, sagte ich, „willst du Mi-Chan etwa entkommen lassen?“ „Nein!“, rief Satoko, stand auf und rannte Mion hinter her. „Und wieder habe ich verloren“, murmelte ich in meinen nicht vorhandenen Bart. Plötzlich pfiff jemand und rief: „Das Spiel ist vorbei und gewonnen haben Rena, Shion und ich!“ Ich stand vom Boden auf und lief zum Ziel. „Das heißt eine Strafe für Satoko, Rika, Keiichi und mich“, meinte ich. „Jepp“, antwortete Mion. „Nicht schon wieder“, stöhnte Keiichi. „Diesmal müsst ihr…“, begann Mion und schien zu überlegen. „Lass dir bitte schnell etwas einfallen, ich muss schnell nach Hause“, meinte ich. „Gut, da Kim schnell nach Hause muss und mir auf die Schnelle nichts einfällt, lassen wir die Strafe heute ausnahmsweise mal sein“, verkündete Mion. Ich hörte wie Keiichi erleichtert seufzte. //Da hatte er noch einmal Glück//

Nur wenig später liefen wir nach Hause. „Gehen wir eigentlich am Samstag zum Watanagashi?“, fragte Shion. „Watanagashi?“, fragten Keiichi und ich im Chor. „Watanagashi, ist das Fest zu Ehren unseres Schutzgottes Oyashiro-sama“, erklärte uns Rika. „Ja, an dem Fest tritt Rika-Chan als Miko auf“, meinte Shion. „Echt? Cool“, meinte ich. „Ach, so besonders ist das nicht“, wehrte Rika ab. „Doch, du siehst in dem Outfit sicher wunderschön aus“, schwärmte ich. „Ja, wenn es nicht wieder Tote gibt“, sagte eine Stimme hinter uns. Wir drehten uns um und erblickten eine blonde Frau und einen braunhaarigen Mann. „Tomitake-san, was machen sie denn hier?“, fragte Mion. „Ich mache Fotos vom Watanagashi Fest und Takano-san begleitet mich“, erklärte der Mann. „Was meinen sie denn mit „Wenn es nicht wieder tote gibt“?“, fragte ich unsicher, da sie mir damit schon ein wenig Angst gemacht hat. „Seit fünf Jahren stirbt jedes Mal an Watanagashi eine Person und eine andere verschwindet“, antwortete Takano-san, „Bei den Dorfbewohnern ist diese Mordserie als Oyashiro-samas Fluch bekannt.“ „Das ist ja schrecklich“, meinte ich. Takano-san nickte: „Wenn es wirklich ein Fluch ist, dann wird dieses Jahr wieder jemand sterben und wieder jemand verschwinden.“ Mich fröstelte es bei dem Gedanken an den Fluch. „Na ja, das wird schon gut gehen“, meinte Takano-san und ging. „Ist das mit dem Fluch wirklich war?“, fragte Keiichi. „Wir wissen leider nicht viel darüber“, beteuerte Mion. Ich sah kurz zu Keiichi, welcher einen undefinierbaren Gesichtsausdruck hatte. Der nächste Tag verging schnell und ehe ich mich versah war es Samstag.

Als ich am Abend am Festplatz ankam, waren meine Freunde schon alle anwesend. „Du kommst spät Kim“, meinte Mion. „Sorry, aber meine Mutter bat mich noch etwas zu erledigen“, entschuldigte ich mich. „Nicht so schlimm, aber schade, dass du nicht Mittags kommen konntest“, beteuerte Shion. „Sorry, aber wir sind noch zum Grab von meinem Vater gefahren. Das brauchte frische Blumen“, meinte ich und ließ den Kopf hängen. „Du brauchst doch nicht den Kopfhängen zu lassen, du hast nur die Niederlage von Keiichi beim Wettessen verpasst“, lachte Satoko. „Also, dass hätte ich gerne gesehen“, meinte ich lachend. Keiichi grummelte nur etwas Unverständliches. „Kommt, gehen wir zu Rikas Vorstellung“, sagte er dann deutlich. Wir nickten und gingen zum Furude-Schrein. Die Vorstellung war meiner Meinung nach wundervoll. Als die Vorführung zu Ende war, kam Rika zu uns. „Dein Auftritt war einfach wundervoll Rika-Chan“, lobte ich sie. „Ki-Chan hat recht, du warst einfach wundervoll“, schwärmte Rena. Den Rest des Abends unterhielten wir uns über Rikas Auftritt, bis ich nach Hause ging.

Als ich am nächsten Tag in die Schule kam war lautes Gemurmel zu hören. Ich ging zu Mion und fragte: „Mi-Chan, was ist denn hier los?“ Sie sah mich an und meinte: „Gestern Nacht fand man die Leichen von Takano-san und Tomitake-san.“ Ich wurde bleich. Sie waren Tod, also gab es wirklich eine Mordserie und ich dachte Takano-san wollte mich nur reinlegen. „Woran sind sie gestorben?“, fragte ich vorsichtig. „Tomitake-san hat sie seine Halsschlagader aufgekratzt und Takano-san wurde verbrannt“, antwortete Mion. Ich merkte wie sich mir der Magen umdrehte, das war ja ekelhaft. Plötzlich wurde die Tür aufgerissen. Keiichi stand in der Tür, mit einem Baseballschläger in der Hand. „Guten Morgen Keiichi-kun, trainierst du seit neuestem Baseball?“, fragte ich ihn  und zeigte auf den Baseballschläger in seiner Hand. Er sah mich an und bei seinem Blick lief es mir Eiskalt den Rücken hinunter. „Das geht dich nichts an!“, fauchte er. „Ist ja gut, du brauchst mich nicht gleich anzuschreien“, wehrte ich ab. Er drehte sich um und ging zu seinem Platz. Toll und wer saß neben dem miesgelaunten Keiichi? Ich! Der Schultag verging meiner Meinung nach viel zu langsam, ich schob diese Tatsache auf den miesgelaunten Keiichi. Nach der Schule traf sich unser Club. Als das Treffen begann, ging Keiichi aus dem Raum. „Hey Keiichi!“, rief ich, „falls du es vergessen hast, wir haben noch ein Clubtreffen!“ „Nerv nicht“, sagte er und ging. „Welche Laus ist dem denn über die Leber gelaufen?“, fragte ich in die Runde. „Keine Ahnung, aber er benimmt sich wie Satoshi-kun“, meinte Mion. „Satoshi-kun?“, fragte ich. „Mein älterer Bruder, er ist letztes Jahr an Watanagashi verschwunden“, meinte Satoko. „Und er benahm sich damals genauso wie es Keiichi jetzt tut?“, fragte ich. Mion nickte. „Ja, er nahm auf einmal einen Baseballschläger mit in die Schule und dann verschwand er.“ Jetzt wurde es langsam gruselig, er benahm sich wie Satoshi bevor er verschwand. Ist Keiichi vielleicht der nächste der verschwindet? Den Rest der Clubaktivität dachte ich an die Ähnlichkeit von Satoshi und Keiichi. Nach den Clubaktivitäten ging ich nach Hause. Während des Weges nach Hause hatte ich ein merkwürdiges Gefühl und zwar das Gefühl, dass bald etwas Schlimmes passieren wird.

Als ich zu Hause war, sah ich, dass das Haus total verwüstet war. „Was ist denn hier passiert?“, fragte ich. Als ich in das Wohnzimmer trat bot sich mir das Chaos. Das Sofa war umgeworfen, die Regale waren zerstört und die Lampe zerschlagen. Da die Lampe kaputt war, ging das Licht nicht an und es war stockdunkel in dem Raum. Plötzlich hörte ich Schritte von der Treppe. Es war jemand im Haus und das war nicht meine Mam. Ich sah mich nach einem Versteck um, doch da war keines. Plötzlich hörte ich keine Schritte mehr. //Vielleicht habe ich mir das nur eingebildet// Ich wollte mich gerade umdrehen, als ich einen Schlag auf den Hinterkopf bekam und ohnmächtig wurde. Ich wurde wach, als jemand an meiner Schulter rüttelte und rief: „Kim wach auf! Bitte wach auf!“ Ich schlug mühsam meine Augen auf und sah in das besorgte Gesicht von Rena. „Endlich bist du wach Kim“, meinte diese erleichtert. „Was ist passiert?“, fragte ich, während ich mich langsam, mit Renas Hilfe, aufsetzte. Jetzt sah ich auch, das Satoko, Mion, Shion und Rika ebenfalls hier waren. „Keiichi hat uns entführt“, meinte Mion. „Was?“, fragte ich ungläubig. „Keiichi hat uns entführt“, wiederholte Shion. „Wieso das denn?“, fragte ich nun. Alle zuckten mit den Schultern. „Keine Ahnung, wir wurden K.O. geschlagen und sind hier wieder aufgewacht“, meinte Satoko. Plötzlich öffnete sich die Tür und Keiichi betrat den Raum. Ich stand auf und fragte: „Was ist mit dir los Keiichi? Warum hast du uns entführt?“ Er blieb stumm. „Antworte mir!“, schrie ich. Er blieb immer noch stumm. „ICH SAGTE ANTWORTE MIR!!“, schrie ich ihn diesmal um einiges lauter an. Er zuckte nicht einmal zusammen. „Was ist mit dir los Keiichi?“, fragte Mion ihn noch einmal. „Nichts“, flüsterte er und lächelte irre. „Mit dir stimmt etwas nicht“, meinte nun Shion. „Mit mir ist alles in Ordnung, ich handle nur auf Befehl“, meinte Keiichi. „Wessen Befehl?“, fragte ich. „Oyashiro-sama“, antwortete er. „D-D-Das kann nicht sein!“, schrie Rika, „Oyashiro-sama würde dir so etwas nie Befehlen!“ „Mir hat er es aber befohlen und er hat auch gesagt, ich solle dann einfach irgendwas mit euch machen“, sagte er und lächelte wieder irre. Ich wurde kreidebleich, „irgendetwas“ war leider ein sehr vielseitiges Wort. „Und was machst du mit uns?“, fragte Satoko zitternd. „Ich spiele mit euch ein Spiel, mit dem Name Überleben“, antwortete Keiichi. Überleben, das Spiel klang gar nicht gut. „Ich lasse euch aus dem Schuppen hier raus und ihr lauft weg. Wenn ich eine von euch erwische hat sie verloren. Die, welche es schaffen zu flüchten gewinnen“, meinte Keiichi und ging. Er schloss nicht die Tür, anscheinend begann das Spiel, mit der ersten die flüchtet. „Was sollen wir tun?“, fragte ich in die Runde. „Ich würde sagen, einfach mal mitspielen. Vielleicht lässt er uns ja gehen, wenn wir verloren haben“, meinte Mion und ging zur Tür. Ich glaubte das weniger. Er hätte uns nicht entführt, wenn er nur mit uns hätte spielen wollen. „Dann gehen wir!“, rief Shion und folgte ihrer Schwester zur Tür. Die Rena, Satoko, Rika und ich zögerten zuerst, doch dann rannten wir mit Shion und Mion aus der Tür und sprinteten in den Wald. „Jetzt heißt es jeder kämpft sich allein zum Sieg“, grinste Mion. //Sie sieht das alles als Spiel, also weiss nicht ob das hier Spaß oder nacktes überleben ist// Wir alle nickten und rannten tiefer in den Wald.

Ich rannte immer weiter ohne Pause, bis meine Lungen brannten. Plötzlich hörte ich einen Schrei. Ich ging zu der Stelle, wo der Schrei herkam und sah Keiichi. Er kniete über Satoko. Ich verstand erst nicht was er da tat, doch dann sah ich genauer hin und entdeckte ein Messer. Keiichi hatte ein Messer in der Hand und stach immer wieder auf Satoko ein, welche bei jedem Stich markerschütternd schrie. Während sie schrie, verkrampfte sich eine ihrer Hände in das Gras. Keiichi stach immer wieder auf die kleine ein und jedesmal wenn er das Messer wieder herauszog, spritze Blut aus ihrem Körper. Er hatte schon so oft auf sie eingestochen, dass sich um sie schon eine Blutlache gebildet hatte. Auf einmal erschlaffte Satokos Hand, welche sich bis eben noch in das Gras verkrampft hatte. //Ist sie etwa Tod?// dachte ich entsetzt. Keiichi stand auf und sah sich um. Ich drückte mich noch näher an den Baum, hinter welchem ich mich versteckte. Als ich hörte wie Keiichi weiter rannte kam ich hinter dem Baum hervor und ging zu Satoko. Ich trat zu ihr heran und mir wurde übel, denn er hatte ihr den Brustkorb aufgeschlitzt sodass man ihr inneres sehen konnte. „Er hat sie wirklich umgebracht“, flüsterte ich entsetzt, „wenn er das mit Satoko gemacht hat, was macht er dann erst…“ Ich konnte den Satz nicht zu Ende flüstern, da mir bei dem Gedanken daran noch übler wurde und ich mich in einen Busch übergab. Das war kein Spiel was Keiichi hier tat, dass war purer Wahnsinn, aber im schlechten Sinne. Ich drehte mich noch einmal zu Satoko um. Sie lag immer noch blutüberströmt im Gras, mit weit aufgerissenen Augen und Mund. „Arme Satoko, so ein Ende hast du nicht verdient“, murmelte ich. Ich war wütend auf Keiichi, was war bloss in ihn gefahren? Aber ich hatte auch gleichzeitig Angst, dass ich die nächste bin. „Satoko, ich hol die Polizei. Keiichi wird nicht damit davon kommen, das schwöre ich dir“, sagte ich zu der Leiche von Satoko und rannte weiter. Ich musste in das Dorf gelangen, um von dort aus die Polizei rufen zu können.

Ich rannte seit min.1 Stunde durch den Wald. Es war wie verhext, ich fand einfach nicht den Weg ins Dorf. Plötzlich hörte ich wieder einen Schrei, welchen ich als den von Shion erkannte. Ich folgte dem schrei und Keiichi, welcher über der bereits toten Shion kniete. //Das was ich gehört habe, war wohl ihr letzter Schrei.// Er drehte sich plötzlich um, weswegen ich mich wieder hinter einem Baum versteckte. „Du kannst ruhig rauskommen Kim. Ich habe dich schon bemerkt“, sagte Keiichi und erhob sich von der Toten Shion. Ich kam langsam hinter dem Baum hervor. Als erstes sah ich zu Shion und entdeckte dabei, dass ihr Handy, welches in ihrer Tasche war, leuchtete. Ich sah noch genauer hin und sah, dass sie die Nummer der Polizei gewählt hatte und das Gespräch noch nicht beendet war. //Also hört die Polizei mit. Klasse, dann gibt es also doch eine Chance zu überleben. Aber wieso hat Keiichi das nicht bemerkt?// fragte ich mich. Ich sah wieder zu Keiichi, damit er nicht das Handy bemerkte, und fragte: „Wieso tust du das?“ Meine Stimme zitterte vor Angst. „Das habe ich doch schon gesagt“, antwortet er mir. „Aber…ich dachte…wir sind…Freunde“, stammelte ich. „Das ist wahr, wir waren Freunde“, sagte er, „Aber Befehl ist Befehl.“ Ich musste schlucken und wich ein paar Schritte zurück. „Außerdem, bist du die einzige von ihnen, die noch lebt“, sagte er und hatte wieder dieses irre Lächeln auf den Lippen Meine Augen weiteten sich. //Ich bin die einzige, die noch lebt. Das ist schrecklich!! Rena, Satoko, Mion, Rika und Shion sind alle tot!// Ich spürte wie mir die Tränen über meine Wangen liefen. „Du brauchst doch nicht zu weinen, du wirst sie ja gleich wieder sehen“, meinte er und kam langsam auf mich zu. //Nein, ich will nicht sterben!// dachte ich, drehte mich um und rannte los. Ich rannte so lange, bis ich an einem kleinen Abhang ankam. Ich drehte mich erschrocken um, als ich Schritte hörte. „Es bringt nichts wegzulaufen, ich finde dich eh“, lachte Keiichi, während er immer näher kam. Ich wich einen Schritt zurück. Doch ich hatte den kleinen Abhang vergessen. Ich rutschte ab und fiel runter. Ich schlug hart auf den Boden auf. Ich hatte Glück das es nur ein kleiner Abhang war und der Sturz mich nicht getötet hatte. Als ich mich, unter Schmerzen, aufrappelte stand Keiichi nur noch wenige Schritte von mir entfernt. Ich wollte schnell aufstehen und weglaufen, doch ein stechender Schmerz in meinem Bein hinderte mich daran. Er kam einen Schritt näher. Panik machte sich in mir breit und ich stand unter Schmerzen auf. Ich wollte gerade losrennen, als ich wieder auf den Boden fiel. Als ich einen erneuten Fluchtversuch starten wollte, spürte ich einen stechenden Schmerz im Rücken. „Oh, hat sich Kim-Chan das Bein gebrochen“, sagte Keiichi mit gekünsteltem Mitleid. Er zog das Messer, welches er mir in den Rücken gerammt hatte, aus meinem Körper. Ich schrie kurz auf vor Schmerz. Er ging vor mir in die Hocke und drehte mich auf den Rücken. „Schade, dass ich dich jetzt umbringe“, sagte er und verzog seine Lippen zu einem gehässigen Grinsen. Er setzte sich auf meine Oberschenkel, hob das Messer und rammte mir in die Seite. Ich schrie vor Schmerz auf. //Halt durch Kim, Shion hat die Polizei gerufen. Die ist sicher bald da und hilft dir, du musst nur durchhalten// sagte ich mir in Gedanken. Er stach erneut zu. Ich schrie wieder nur etwas lauter. „Hahahahaha, schrei nur so laut du kannst! Es wird dich eh niemand hören oder dir helfen!“lachte er. Er stach immer weiter auf mich ein und mein Blut spritzte bei jedem Stich in sein Gesicht und auf sein Hemd. Mir liefen Tränen des Schmerzes über die Wangen. Und ich schrie bei jedem Stich wie am Spieß. „So, jetzt gebe ich dir den Gnadenstoß!“, rief er und hob das Messer. //Gomenasai Satoko. Ich konnte dir nicht helfen, ich hoffe du kannst mir das verzeihen.// dachte ich. Mir rannen immer mehr Tränen über die Wangen. Ich hätte diese Gedanken gerne ausgesprochen, doch ich hatte schon so viel Blut verloren, das ich nicht mehr sprechen konnte. Nach diesen Gedanken hatte ich mit meinem Leben abgeschlossen. Selbst wenn die Polizei jetzt kommen würde, würde ich das Ganze nicht mehr überleben. Keiichi sah mich noch einmal an und schrie: „STIRB!!“ Das Messer sauste herunter und traf direkt in mein Herz. „AAAAAHHHHH!!!!!“, schrie ich. Als er das Messer aus mir herauszog spritzte ihm wieder mein Blut entgegen. Um mich herum wurde alles kalt, ich fühlte weder meine Arme noch den Rest meines Körpers. //Gomenasai, das ich euch nicht retten konnte Leute// waren meine letzten Gedanken bevor mich die kalte Finsternis umhüllte.

Erzähler Sicht…

Keiichi erhob sich von Kims totem Körper. Er sah zu ihr herab und lächelte. Dann legte er den Kopf in den Nacken und schrie: „ICH HABE ES GESCHAFFT OYASHIRO-SAMA!!“ Plötzlich wurde es hell um ihn herum und er erkannte viele Polizisten. Alle hatten ihre Pistolen auf ihn gerichtet. „Keiichi Maebara! Du bist verhaftet wegen des Mordes an Satoko Houjo, Rika Furude, Mion Sonozaki, Shion Sonozaki, Rena Ryugu und wie ich sehe auch an Kim Kimara!“, rief Oishi. Keiichi senkte seinen Kopf und fragte: „Wirklich?“ Dann rannte er los in Richtung der Polizisten und stach zwei von ihnen nieder. Er schnappte sich von einem der niedergestochenen die Pistole. „Ich werde nicht ins Gefängnis gehen!“, rief er, hielt sich die Pistole an seine Schläfe und drückte ab.

PENG

Keiichi sackte leblos zu Boden. „Damit hat sich die Verhaftung wohl erledigt“, murmelte Oishi und ging zu der Leiche von Kim. Vor ihrer Leiche ging er in die Hocke und sagte: „Ich hoffe deine Freunde und du können in Frieden ruhen.“ Dann schloss er Kim die weitaufgerissenen Augen.

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Ich hoffe euch hat meine Geschichte gefallen. Und falls ihr es nicht wisst, Gomenasai heißt Entschuldigung auf Japanisch. Wie gesagt, ich hoffe euch hat mein One-Shot gefallen.

LG SilverSoul
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