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Eine unglaubliche Reise

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / Gen
25.07.2013
25.07.2013
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Laut keuchent rannte Paxtir duch den dunklen Wald. Er wusste wenn sie ihn einholten wäre er verloren, dann würde er sein Leben verlieren und somit würden auch viele andere sein Schicksal ereilen. Schneller! Immer schneller! Nicht aufgeben! Waren die einziegen Gedanken die er fassen konnte. Er achtete nicht sehr auf den Untergrund und deswegen stolperte er immer wieder, bis jetzt ist er aber noch nicht gestürtzt. Ich muss mich verstecken, lange hallte ich nicht mehr durch und dann werde ich mich auch nicht mehr verteitigen können. Ich sollte mit dem Pfeife rauchen aufhören. Dachte er schwerfällig, durch den langen Sprint geschwächt.

Das Geschrei der Orucs kam immer näher. Bald würde er den stinkigen Atem im Nacken spüren, das war nur eine Frage der Zeit. Mit seinen kurzen Beinen, wie es in seinem Volk der Korubles normal ist, war er nicht gerade schnell, auf jedenfall nicht schnell genug für einen Oruc, schon gar nicht für eine ganze Horde.

Das Unterholz wurde dichter, das würde helfen ihnen zu entkommen. Rasend schnell, für seine empfindungen, rannte er durch den Wald. Er hörte sein Blut in den Ohren rauschen. Krachend brachen die Äste durch die er sich durchkämpfte. Er blickte hinter sich und sah sie, grob mänschlich, mit braun grüner Haut und dicke Hauer im Gesicht, wenn man das Gesicht nennen konnte. In seinen Augen war es nur eine grobe Masse mit zwei Augen und einen breiten gierigen Maul, in dem eine wiederlich lilane Zunge lag hinter spitzen Reisszähnen.

Er musste sich etwas einfallen lassen. Er blickte sich Hilfe suchend um, ein kleiner Baum erweckte seine Aufmerksamkeit. Mit wucht rannte er dagegen. Umstoßen konnte er ihn nicht, aber das wollte er auch nicht. Blätter fielen, im leichten Trudel, dem Boden entgegen. Mit einer raschen Geste hatte er Kontrolle über sie. Sie schwebten in der Luft. Er ziehlte auf den vordersten Oruc. Auf seinen Befehl hin, flogen die Blätter, Geschossen gleich, dem Feind entgegen. Den Einschlag beachtete er nicht mehr, er hörte nur einen dumpfen Schlag.
"Einer weniger", murmelte er mit einem grinsen.

Vor ihm erschien ein Fluss, die nächste Idee ging ihm durch den Kopf. Das Wassser war kalt, aber es interesierte ihn nicht. Auf der anderen Seite hielt er an. Er musste nicht lange warten bis ihn die Orucs eingeholt hatten. Nichts ahnend sprangen sie ins Wasser, jaulten schon fröhlich, weil sie dachten er gäbe auf. Paxtir hob seine Hand. Wasser schlägelte sich einen seiner Gegner empor. Als er die Hand schloss, schloss sich auch das Wasser über dem Oruc. Er versuchte sich zu befreien, aber er schlug nur gegen eine steinharte Wand aus Wasser. Ruckartig lies Paxtir die Hand nach unten schnellen. Die Kreatur die sein Tod wollte verschwand im Wasser.

Die anderen Orucs haben das krausame Schauspiel mit Schrecken verfolgt. Nun blieben sie stehen und wagten es nicht, ihn weiter zu verfolgen. Der Korubles drehte und rannte weiter, erst das Ufer hinauf und dann weiter in den Wald. Nach wenigen Schritten hörte er einen grölenden, tief tönigen Befehl. Er kannte diese Stimme. Sie stammte von einem Torull, diesen knapp drei Schritt großen Wesen die einen Oruc in zwei Teile reissen konnte und deswegen folgten sie ihnen auch. Sie beugen sich der Stärke. Paxtir erkannte das die Flucht noch sehr schwer sein konnte. Wenn der Torull ein Schamane war, konnte er es gleich vergessen.

Nach wenigen Schritten, war er schon wieder eingeholt. Er war einfach zu langsam. Hinter ihm lies mit einer geschwungen Geste eine Feuerwand entstehen, wie einen Kreis um sich und einen großen Baum.
"Das wird sie hoffentlich etwas aufhalten", murmelte er erschöpft. Entkräftet sank er an einem Baum nieder. Er konnte nicht mehr. Für den letzten Zauber zahlte er einen hohen Tribut. Er sah müde zu seiner Feuerwand. Ein Schatten kam nahe heran. Mit einem Schrei floh er wieder etwas weiter weg. Sie kommen nicht durch, dachte der geschwächte Paxtir mit genugtuung. Er machte sich schon Gedanken darüber wie es weiterging, da erschien ein großer, breiter Schatten auf dem Feuer. Mit einem leisen Ploppen zersprang die Wand. So ein Mist, schoss es ihm durch den Kopf.
Die steingraue Hand formte eine Klaue und zeigte auf den kleinen Korubles. Dieser gleitete wie von Geisterhand, am Baum entlang in die Höhe. Er spürte den tötlichen Griff um seinen Hals. Welche Kraft darin lag, er würde ihn nicht brechen können, nicht in seinem Zustand.
"Wo ist es"? Kam die bellende Frage über die wulstigen Lippen.
"Ich weis nicht wovon du redest."
"Spiel nicht mit mir. Du weist das du nicht genug Kraft hast mir lange zu wiederstehen. Wie heist du?"
"Warum sollte ich dir das verraten", das sprechen wurde immer schwerer.
"Ich bin Dorgalt Wasserfuss, rechte Hand des Königs. Nun kennst du mich, ich will wissen mit wem ich es zu tun habe."
Er wusste was dieser Name bedeutete. Torulle konnten, wegen ihrer breiten Statur, nicht schwimmen, das wusste jeder. Aber seit Dorgalt, konnten große Einheiten unter seiner Führung übers Wasser laufen. Mit diesem Zauber hatten sie schon viele Schlachten gewonnen. Er wusste, gegen ihn hatte er nichts entgegen zusetzten. Er hatte noch einen wichtgen Auftrag, da war es besser ihm vieles zu erzählen, um nicht zu sterben.
"Ich bin Paxtir Robletsson, Kundschafter des Elfenkönigs Nurbalis." würgte er heraus.
"Nun Paxtir Robletsson. Wo ist das Buch der Maya?" er sprch ganz ruhig das machte Paxtir Angst.
"Ich kenne nur die Geschichten, die jeder kennt." er schlug einen unterwürfigen Ton an um ihn nicht zu verärgern. Der darauf folgende Schlag ins Gesicht brach im die Nase, eine Torullfaust war viel zu stark für Korublesknochen. Blut schoss ihm aus der zerstörten Nase, tränen aus den Augen und ein Markerschütternder Schrei aus seinem Mund.
"Ich frage nicht noch einmal. Ich weis das du dem Geheimbund zum Schutz des Buches angehörst." flüssterte der Riese kaltblütig.
Paxtirs Augen suchte hilflos die Umgebung ab. Er sah eine durchscheinende Gestalt in der Luft schweben. Ein Mensch wie er erkannte. Er wusste wer es war und ein trauriges Lächeln erschien auf seinem zerschundenen Gesicht. Dorgalt ging dem Blick nach.
"Das ist er, nicht war?" schrie der Torull wütend.
"Ja und er wird uns alle retten." neue Hoffnung wallte in ihm auf.
Ein Blitz fuhr auf die Gestalt zu. Sie verschränke schützend die Arme vorm Gesicht aber der Blitz ging, ohne Schaden anzurichten durch sie hindurch. Der kehlige Schrei des Torulls erfüllte den ganzen Wald.

Schweis gebadet wachte Aaron auf. Was war das nur für ein komischer Traum, dachte er noch halb schlafend. Ein Blick auf den Wecker verriet ihm...
Piep... Piep...Piep...
"Och man", er tippte auf den schlummer Knopf und drehte sich noch mal um und dachte an seinen Traum.
 
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