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Der Wolf in mir

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Connor Kenway
25.07.2013
07.06.2015
61
213.243
5
Alle Kapitel
60 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
25.07.2013 2.861
 
Hallo Leser und Leserinnen da draußen und Herzlich Willkommen zu meiner Fanfiction
bevor es los geht möchte ich noch ein paar worte zu dieser Fanfiction sagen
hier dreht sich alles um den 3 Assassin's Creed Teil, doch es geht hier nicht nur um Connor sondern auch um jemand anderen. Ich habe mit eine weibliche person ausgedacht, weil ich der Meinung war, es gibt jetzt schon so viele männliche Assassinen, warum dann nicht auch mal ne weibliche?
Naja in der zwischenzeit gibt es natürlich schon eine weibliche Assassinen, Aveline de Grandpre (oder so), aber egal ich wollte eine Assassinin nach meinem Geschmack und tadaaa hier ist sie
Lindsey = mein eigener OC für diese Fanfiction um der sich alles dreht. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt, aber nicht in der Ich perpektive
Naja genug gelabbert hier gehts erstmal zu ihre Beschreibung http://animexx.onlinewelten.com/fanfiction/autor/695785/312725/#p=fanfic_charakter_holder
dort findet ihr Personenbeschreibung und Bilder
So bevor es noch los geht, eine Kleinigkeit noch. Meine Freundin hat für diese Geschichte ein FrontCover entworfen (wie für ein Buch) wofür ich ihr unendlich dankbar bin ^^ hier gehts zum Pic -> http://miravestel.deviantart.com/art/The-wolf-in-me-dt-Der-Worf-in-mir-475523483

ich hoffe euch gefällt meine ERSTE fanfiction und ihr habt spaß sie zu lesen
Ich freue mich IMMER über Kommentare
also lg eure Mira

Teil I


Der Schnee knirschte unter den Schritten des 14 jährigen Mädchens, das durch den kalten Wald lief. Wohin sie wollte wusste die selber nicht so richtig.
Nur weg.
Weg von all den schrecklichen Dingen die ihr widerfahren sind in den letzten Tagen. Sie versuchte ihre Heimat und ihre damit verbundenen Erinnerungen, so schnell wie möglich hinter sich lassen. Doch durch den hohen Schnee kam sie nur sehr schwer voran und so verlangsamte sich das schnelle vergessen immer mehr, sodass sich langsam wieder Sehnsüchte heranschlichen.
Sehnsüchte an das warme, kuschelige Bett oder an den leckeren, warmen Eintopf den ihr Großvater immer gemacht hatte, wenn die kalten Wintertage es ab und zu wieder beabsichtigten kälter als sonst zu werden.
Großvater.....
Und schon war es geschehen. Nun hatten sie die schrecklichen Erinnerungen, die sie eigentlich vergessen wollte, wieder eingeholt und plagten ihr Gewissen und ihre Seele.
Die 14 Jährige blieb stehen und wischte sich die Tränen, die unaufhörlich in den weichen Schnee kullerten, mit dem Ärmel weg. Doch das half gar nichts. Die Gefühle, die sie versuchte so sehr zu verdrängen, ließen es nicht mehr zu sich einsperren zu lassen. Stattdessen nahmen sie ganz Besitz von dem Mädchen und zwangen sie in der kalten Winterluft stehen zu bleiben und zu weinen.
Eine ganze Weile stand sie so da und weinte vor sich hin. Weinte sich allen Schmerz von der Seele bis sie keine Tränen mehr hatte, und vor Erschöpfung auf die Knie sank.
Der bitterkalte Winterwind wehte ihr durch das verheulte Gesicht und wollte anscheinend versuchen ihr die Tränen vom Gesicht zu wischen. Doch der kalte Wind schien ihre Situation nur noch schlimmer zu machen.
Ein frösteln überkam das Mädchen und sie blickte an ihre Kleidung herab. Alles was sie an hatte war ein einfaches Nachthemd das ihr bis zu den Knien reichte und eine leichte Stoffhose darunter. Unter dem Nachthemd hatte sie noch ein dünnes Hemd, das ihr aber auch nicht viel nützte gegen die Kält. Und zu allem Übel, hatte ihr Nachthemd an einem Ärmel ein großes Loch, wahrscheinlich ist sie bei ihrem überstürztem Aufbruch irgendwo hängen geblieben. Aber richtig erinnern kann sie sich nicht mehr daran, denn dafür ist alles viel zu schnell gegangen.
Worüber sie richtig froh sein konnte, waren ihre gefüttert Stiefel, die sie glücklicherweise an hatte. Denn sonst hätte sie schon längst blaue Füße gehabt und wäre nicht so weit gekommen wie jetzt. Doch all das nutzte ihr jetzt gar nichts denn ihr war so kalt, das sie sich noch kaum einen Meter weiter bewegen könnte. Und langsam aber sicher holte sie auch die Müdigkeit ein.
Die 14 Jährige lehnte sich gegen den nächstgelegen Stamm und versuchte sich ein bisschen gegen die Kälte zu schützen. Sie schlang sich ihre Arme um ihren Körper, kauerte sich zusammen und versuchte sich so ein wenig warm zu halten. Doch das half auch nicht viel und sie lieferte sich widerstandslos der Kälte aus.

Ihre Gedanken streiften weit weg, zu Tagen an denen sie noch Sorgenfrei war und sie jede Stunde draußen im Freien genoss. Doch das hielt nicht lange an. Seit sie denken konnte lebte sie bei ihrem Großvater. Ihre Mutter ist bei der Geburt gestorben, vom Vater wusste man nichts und so gab man sie in die Hände ihres Großvaters.
Er hat ihr alles gegeben. Wirklich alles.
Sogar ihren Namen hatte er für sie ausgesucht. Lindsey.
Es war der zweite Name ihrer Mutter gewesen. Lindsey erinnerte ihren Großvater oft an seine Tochter und je größer und älter sie wurde desto mehr ähnelte sie ihr. Doch das war auch schon alles was sie von ihrer Mutter hatte. Lindsey's Charakter war das totale Gegenteil zu ihr gewesen.
Ihre Mutter war eine schüchternes Mädchen gewesen das nicht viel hinterfragte oder ihre Stimmer erhob wenn ihr was nicht passte. Sie übte sehr viel in der Küche und ging ihrer Mutter sehr zur Hand. Sie wollte das ihr Vater stolz auf sie sein konnte.
Lindsey hatte nichts davon. Sie war ein Wildfang und versuchte ihren Großvater ganz anders stolz zu machen. Nicht durch kochen oder putzen, was sie ohnehin von keinem gezeigt bekam. Ihre Großmutter starb schon sehr früh, da war sie gerade mal 2 Jahre alt gewesen. Natürlich hätten auch Leute aus der nächstgelegenen Siedlung ihr das Kochen und Putzen beibringen können, aber da Lindsey sowieso keine Interesse für beides zeigte war es sinnlos zu versuchen es ihr beizubringen. Sie war ein richtig kleiner Sturkopf. Tat nur was ihr passte. Der einzige auf den sie noch hörte war der Alte, sonst niemand.
Man erzählte sich oft in der Siedlung wundersame Geschichten über diesen kleinen Wildfang. Zum Beispiel das Lindsey gar nicht die Enkelin des Großvaters war, sondern ein Findelkind das von Wölfen oder anderen wilden Tieren aufgezogen wurde, eh man es fand. Ebenso kursieren Gerüchte das sie die Tochter eines Eingeborenen, also eines Indianer sei, oder eines Ausländers, da sie so eine dunkle Hautfarbe hatte. Doch war sie nicht so dunkel, wie die eines echten Eingeborenen, aber auch nicht hell genug für eine Europaerin.
Genauso gingen Gerüchte um was der Alte überhaupt mit der Kleinen den ganzen Tag machte. Einer hatte mal behauptet gesehen zu haben wie der Alte sie mit in den Wald genommen hat, um ihr dort das Jagen beizubringen. Und da soll sie erst 5 Jahre alt gewesen sein.
Ein Fischer, der beim fischen ein wenig zu weit Flussaufwärts gelaufen war, sah in der späten Abenddämmerung, wie die Kleine mit echten Schusswaffen Zielübungen machte.
All diese Geschichten brachte allgemeine Aufruhr in die Siedlung und man überlegte ob man nicht das Kind lieber von dem Alten wegnehmen und es irgendwo anders unterbringen sollte.
Doch das alles waren nur Gerüchte und niemand wusste ob etwas wahr dran war oder nicht. Und Nachweisbar war auch nichts. Alles nur Spekulationen, Klatsch und Tratsch, wie man ihn nur in einer kleinen Siedlung finden konnte. Und am Ende will doch sowieso niemand was mit der Sache zu tun haben. Jeder hatte dort die Devise „Handel dir nicht den Ärger von anderen ein, dann bekommst du auch keinen!“.
Doch keiner kannte die wahren Absichten des Alten. Und Lindsey erinnerte sich noch genau an den Tag, an dem sie mit ihrem Großvater ihrer Ausbildung anfing. Die Ausbildung war lang und das Training hart. Der Alte hatte nur eine Absicht. Er wollte das einzige was ihm noch geblieben war, auf dieser Welt, schützen. Und deshalb trainierte er sie, damit sie sich verteidigen könne, wenn er nicht mehr in der Lage dazu sein sollte, was, wie er befürchtete, sehr bald eintreffen wird, er war nicht mehr der jüngste und auch er würde bald das zeitliche Segnen und zu seiner Frau in Jenseits gehen.
Doch niemand hätte auch nur je geahnt, das sein Leben schon viel früher vorbei sein würde als angenommen.
Und nun war sie ganz allein.

Lindsey schreckte aus ihrem Erinnerungstraum hoch, als sie ein knacken, nicht weit von ihrem Rastplatz, vernahm. Eine fluchende Männerstimme ertönte, gefolgt von ein paar anderen Männerstimmen. Lindsey brauchte nicht einmal die Gesichter der Männer zu sehen, es reichten ihre Stimmen allein schon aus das ihr Herz fasst stehen blieb.
Und plötzlich war wieder Kraft in ihre Glieder gefahren. Sie sprang auf und rannte los, so gut sie es durch den hohen Schnee schaffte, der inzwischen wieder einige Zentimeter höher geworden ist.
Wenn sie dich kriegen bist du tot. Und alleine kannst du nichts gegen sie ausrichten. Und vor allem nicht in deiner jetzigen Lage.
„Hey, da vorne ist sie!“ schrie einer der Männer und schon startete die Verfolgungsjagd.
Lindsey stolperte durch den Schnee und bemühte so schnell wie möglich voran zu kommen. Doch trotz ihrer Bemühungen, vor ihren Verfolgern zu fliehen, wurde der Abstand zu ihnen immer geringer.
Lindsey versuchte noch schneller zu rennen als zuvor. Ihr Fluchtweg führte gerade einen steilen Abhang hinunter, als sie plötzlich stolperte, fiel und sich in wenigen Sekunden plötzlich im Tal wieder fand. Ihre schnelle Ankunft im Tal hatte sie einer Reihe von Überschlägen zu verdanken.
Der Aufprall war nicht sehr angenehm und Lindsey rieb sich mit schmerzverzerrtem Gesicht ihren Kopf, mit dem sie, am Ende ihrer Bergabfahrt, voll gegen einen Baum gerollt war. Sie fasste sich an die Stelle wo es am meisten wehtat und als sie ihre Hand wieder in ihr Blickfeld zog, klebte Blut an ihren Fingern. Doch die Kopfverletzung war nicht nur das einzige was Lindsey während ihres Absturzes abbekommen hatte. Es schmerzten noch viel andere ihrer Körperteil und an manchen Stellen waren Kratzer und ihr eines Knie war leicht aufgeschürft. Anscheinend ist sie beim Fallen mit diesem auf einen Stein gefallen der unter dem Schnee versteckt war.
Die Verletzungen waren zwar nicht schlimm, aber sie kosteten ihr noch mehr Kraft sich fortzubewegen. Zudem fror sie schrecklich, denn ein Nachthemd das nur bis zu den Knien reichte und zudem auch noch dünn war, hielt nicht unbedingt warm. Doch das alles war nur Nebensächlich. Ihr größtes Problem waren immer noch ihre Verfolgern. Diese hatten sich glücklicherweise nicht für den selben Weg entschieden den Lindsey genommen hatte, sondern versuchten über einen Nebenweg, der den Abhang hinunterführte, zu ihr zu gelangen.
Schade eigentlich dachte Lindsey. Vielleicht hätten sie sich bei der Gelegenheit das Genick gebrochen und ich wäre sie in für allemal los gewesen.
Doch all ihr Spott verging, als sie merkte, wie schwer es jetzt war mit dem kaputtem Knie zu laufen. Weit würde sie damit nicht kommen das stand fest. Aber wenn sie hierbleiben würde, dann wäre es bald vorbei mit ihrem Leben.
Tränen wollten schon in ihre Augen aufsteigen, als sie merkte wie hoffnungslos ihre Situation war. Und wie so oft, in solchen Situationen, wünschte sie sich jemanden der ihr da heraus helfen würde. So jemanden wie ihren Großvater oder ihre Mutter, auch wenn sie keine Kämpferin oder Beschützerin war, wüsste sie bestimmt was sie jetzt tun müsste. Jetzt war sie sogar in so einer Situation wo sie sich ihren Vater her wünschte. Obwohl sie nichts von ihm weiß, wie er aussah, wer er war, woher er kam, ob er stark war. Doch manchmal tut es einfach gut eine Person bei sich zu haben, wenn es einem schlecht geht oder man nicht mehr weiter weiß.
Oder etwa nicht?
„Aufgeben kannst du wenn du Tod bist und nicht eher.“
Das hatte ihr Großvater oft gesagt und dabei laut gelacht. Denn jedesmal wenn die Zwei miteinander Zweikampf übten, verlor Lindsey schon nach wenigen Sekunden und das fast jedesmal. Sie wollte dann immer gleich aufgeben wenn er sie schon im Schwitzkasten hatte, aber sagte ihr dann immer wieder „Aufgeben kannst du wenn du Tod bist und nicht eher.“
Ja.
Sie wollte weiter leben.
Für Ihn.
Sie will sich für Ihn rächen.
An seinen Tod will sie sich rächen und dafür darf sie jetzt nicht Aufgeben.
Langsam erhob sie sich, auch wenn es schwierig war unter all den Schmerzen zu stehen, aber sie musste weiter. Sie arbeitete sich so gut es ging durch den Schnee und versuchte sich einen Vorsprung zu erarbeiten.
Plötzlich hörte sie rechts von sich leises, gedämpftes Hufgetrappel. Es schien noch weit weg zu seien , denn sie konnte weder einen Reiter noch ein Pferd sehen.
Sie verharrte eine weile und vergaß ihre Verfolger für ein paar Minuten und lauschte dem Hufgeräuschen die lauter zu werden schien. Lindsey wartete auf den Reiter der noch nicht zu sehen war. Vielleicht war es jemand aus dem Dorf der sie suchte oder irgendjeamden anders der ihr helfen wollte. Doch ein Gedanke ließ sie aus ihrer Starre wieder aufwachen.
Was wenn das auch jemand von diesen Männern ist die mich verfolgen und umbringen wollen?
Der Gedanke auch nur daran das sie einem der Männer direkt in die Arme laufen würde,.....Nein, das Risiko war einfach zu groß. Sie musste weiter.
Lindsey wandte sich wieder ihrem Weg zu und stand nach weniger Meter weiter vor einem weiteren, kleiner als der erste, Abhang, an dessen Ende sich ein Fluss befand der nicht sehr tief zu seinen schien. Wenn sie es über den Fluss schaffen würde, wäre sie zwar noch nicht in Sicherheit, aber würde sich somit einen größeren Vorsprung verschaffen.
Sie wollte sich gerade überlegen wie sie am besten über den Fluss kommen könnte, als das Hufgetrappel, auf das sie die letzten Minuten nicht mehr geachtet hatte, sich immer näher anhörte, als wäre es gleich da. Und als Lindsey zwischen den fernen Bäumen einen Mann auf einem braunem Pferd erblickte, überkam sie blanke Panik.
Sie stürmte Richtung Fluss, doch bevor sie auch nur dazu kam den kleinen Abhang hinunter zu laufen, hörte sie hinter sich viele schnelle Schritte und laute Männerstimmen.
Ihre Verfolger hatten sie eingeholt und waren nur noch wenige Meter von ihr entfernt gewesen. In ihren Ohren erklang das Hufgetrappel des Reiter der nun immer näher kam und nun auch schneller zu reiten schien als zuvor.
In ihrer ganzen Panik, gleich geschnappt und getötet zu werden, machte Lindsey einen Schritt nach hinten, wo der Schnee plötzlich unter ihren Füßen nachgab und sie den kleinen Vorsprung, des Abhangs, hinunterfiel. Ihr Aufprall wurde zwar vom Schnee abgefangen doch als sie aufstehen und davon laufe wollte, kam eine Schneedecke auf sie herunter gefallen und begrub das Mädchen unter sich. Der ganze Schnee - auch wenn es nicht sehr viel war - war viel zu schwer, sodass sie sich nicht frei kämpfen konnte, was wahrscheinlich auch daran lag das sie keine Kraft mehr dafür hatte.
Für kurze Zeit vergaß Lindsey unter dem Schneeberg zu atmen, denn sie lauschte angestrengt und wartete. Die wenigen Minuten die sie wartete strichen vorüber und kamen ihr wie Stunden vor. Den diese letzten Minuten waren wohl noch ihre einzigen die von ihrem Leben hier übrig blieben, bis sie ihren Großvater, ihre Großmutter und ihre Mutter wiedersehen würde. Der Gedanke daran ließ in ihr ein wohliges Gefühl aufsteigen und sie wurde ganz ruhig und wartete auf ihr Ende.
Doch es kam nicht.
Lindsey wartete noch ein wenig, und dann waren da wieder die Hufe des unbekannten Reiters zu hören die sich jetzt wahrscheinlich nur wenige Meter über ihr befinden würden. Wieder folgten ein paar Minuten Stille.
Plötzlich wurde die jähe Stille von einem gellenden Schrei durchbrochen, das Lindsey dachte sie würde vor Schreck fast sterben. Wilde Flüche und weiteres Geschreie folgte für wenige Sekunden danach und dann trat wieder Stille ein.
Lindsey wagte es kaum zu atmen. Sie wusste nicht was geschehen war, weil nichts sehen konnte. Was war da oben bloß geschehen?
Am liebsten wäre sie nach oben geklettert und hätte nachgesehen, doch ihre Neugier zügelte sich, denn sie wusste ja nicht wer oder was da oben sein Unwesen trieb. Und das Risiko würde sie nicht eingehen von diesem etwas ermordet zu werden. Doch wenn sie hier nicht mehr raus käme, würde sie auch hier bald ihr Ende finden. Sie spürte fasst gar nichts mehr. Der Schnee und die Kälte haben ihren Körper so eingehüllt das nicht einmal mehr ihre einzelnen Finger an beiden Händen spüren konnte. Sie war so kraftlos und müde, dass sie am liebsten gleich einschlafen würde, auch wenn das für sie der Tot bedeuten würde.
Die wenigen Sekunden Stille dämmerte Lindsey so vor sich hin und wäre beinah eingeschlafen, als sie ein knirschen vernahm, so als ob jemand durch den Schnee laufen würde. Das nächste was sie mitbekam war das es immer heller vor ihren Augen wurde. Sie kniff die Augen zusammen, die Sonne blendete sie und sie konnte nur den Umriss eines großen Mannes erkennen, der den Schnee beiseite schob. Viel konnte sie nicht von dem Mann erkennen. Nur das er sehr groß zu seien schien und das er einen Hut auf hatte.
„Alles in Ordnung?“ fragt er sie. „Hey, kannst du mich hör'n?“
Sie konnte ihn hören, aber es schien so weit weg zu sein, das sie kaum Verstand was er dann zu ihr sagte. Dann verschwamm alles vor ihren Augen und hüllte alles in Schwarz ein.



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