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Sommer und Winter

von Amala
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / Gen
23.07.2013
04.09.2014
9
2.877
 
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23.07.2013 410
 
Hallo an alle die das hier lesen wollen! ZU Beginn möchte ich nur sagen, danke, dass du diese Geschichte hier lesen willst! Und ich möchte betonen, dass das keine ff von filmen, büchern, tv-serien, usw. ist, sondern eine von mir selbsterfundene, selbstgeschriebene Geschichte ist, die du da liest.
Ich bin neu hier, also bitte nicht zu streng sein, mit Beurteilungen!
Viel Spaß beim Lesen, hoffe, es gefällt dir!
XD Amala

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Kelten. Eine wilde, unbändige Meute von brutalen Kriegern und Schlächtern. Sie haben mir meine Familie genommen. Mit ihren krummen Schwertern und Äxten haben sie mein Dorf angegriffen und jeden niedergestreckt, der sich ihnen in den Weg gestellt hat. Nichts haben sie verschont. Keinen Mann, keine Frau, kein Kind und auch keinen Hund. Nichts. Nie werde ich die Schädelknochen vergessen, die sie getragen haben, oder ihre Felle, die sie trugen. Es kam mir so vor, als seien sie überhaupt keine Menschen, nicht einmal ebenbürtig, als Mensch genannt zu werden. Vielleicht waren sie auch keine.
Und nie werde ich deren Geruch vergessen.
Der Geruch von Tod, Verwesung, und Leichen. Ihr Gebrüll -gleich eines Raubtieres- war durch das Tal geschallt, und hatte jeden Grashalm erstarren lassen, erfrieren lassen, in ewigem Eis. Von meinem Dorf habe nur ich überlebt. Ich habe mich in den Wald und in die Berge geflüchtet. Kein Kelte hat auf mich geachtet, ob sie mich überhaupt gesehen haben? Als ich wiederkam lag jeder den ich kannte, jeder den ich liebte tot am Boden. Das Gras, blutgetränkt, glich einem roten Teppich und ich betete zu den Göttern, zu unseren Göttern, die diese barbarische Meute so fürchteten und verabscheuten. Ich betete zu ihnen, dass das alles nur ein böser Albtraum sei. Doch es war keiner.
Unter den Toten erkannte ich meine Mutter, meinen Vater, meine Geschwister. Meine Freunde lagen nicht weit von meinen Eltern entfernt. Meine Freunde, mit denen ich noch vor wenigen Stunden gespielt hatte. Ich habe geweint, doch nicht lange. Den Bogen meines Vaters habe ich in seiner Hand erblickt und ihn an mich genommen. Dann schwor ich bei den blutleeren Leibern meiner Familie und Freunden auf Rache. Ich würde diese Schlächter finden und sie selbst richten. Ich würde sie vor meinen Göttern und im Namen all jener, die sie gerichtet haben, ihrer verdienten Strafe zuführen!
Dies war der Anfang meines Rachefeldzuges. Und der Beginn des Winters. Eines Winters, der nie zu Ende gehen sollte. Genauso wie mein Feldzug.
(…)
                                   
                                        1.Aufzeichnung des Urahnen Xiyl,
                                            „Buch der sieben Schatten“
 
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