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/~L'amore del passato - Die Liebe der Vergangenheit~/

KurzgeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 Slash
Akihiko Usami Misaki Takahashi
22.07.2013
22.07.2013
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Draußen ist es dunkel.
Sehr dunkel.
´Wie soll es auch anders sein?
Es ist Nacht´, denkt sich ein junger Mann gerade und seufzt leise.
Neben ihm bewegt sich etwas und er verharrt in seiner Position, die Arme hinter dem Kopf verschränkt.
Langsam gleitet sein Blick hinüber, seine linke Hand folgt und streicht über das silberne Haar der Person, die dort liegt und seelenruhig schläft.
´Wach bitte nicht auf..damit würdest du keinem einen Gefallen tun.´
Er weiß, wie seine Liebe ist, wenn sie gerade aufgestanden ist:
Unausstehlich.
Und das ist nicht mal das schlimmste.
´Man darf sie nie aufwecken, immer ausschlafen lassen.
Dann droht keinem Gefahr.´
Der junge Mann schmunzelt und küsst das vom einfallenden Mondlicht leuchtende Haupt, bevor er sich aus dem Bett erhebt und, über das Spielzeug hinüber, aus dem Zimmer schleicht.
Ihr Apartment hat viele Zimmer, mehr als sie sonst bräuchten.
Aber für das ganze Spielzeug brauchen sie jetzt sogar schon eigene Räume.
´Wo das noch hinführt?´
Mit gekonnten, schon einstudierten Schritten durchquert er den Dschungel aus Spielzeug und geht in die Küche.
Leise öffnet er den Schrank, holt sich ein Glas heraus und lässt den Wasserhahn an.
Als es in der Nähe knistert, macht er ihn schnell aus, sieht sich um und lässt dann langsam das kühle Nass in sein Glas laufen.
Währenddessen sieht er aus dem großen Fenster auf die beleuchtete Stadt hinab.
Um diese Uhrzeit sind nicht mehr viele  Leute unterwegs, nur noch die Jugendlichen, die auf dem Weg zu ihren Trinkfeiern und ´den Clubs sind.
´Die Bahn in Richtung Innenstadt und dann mit der Tram zu den Nachtclubs in der Westside...´, denkt er nur.
Den Weg kennt er noch.
Da hat man ihn früher auch einmal hinein geschliffen.
Ja, dieser jemand, der das damals tat, war wirklich unberechenbar.
Er stellt den Wasserhahn ab und geht mit seinem Glas zum Fenster.
Leise fallen Regentropfen an die kalte Scheibe, welche aus den dicht am Himmel liegenden Wolken fallen.
´Usagi...ich hab nicht vor, dir das zu verzeihen.
Warum sollte ich auch?´
Jemand kommt die Treppe hinunter geschlichen und er kann im Augenwinkel etwas wahrnehmen.
´Ich sehe keinen Grund, dir das zu verzeihen.´
Der jemand hinter ihm packt ihm am Shirt und zupft leicht daran.
Der junge Mann mit dem braunen Haar und den grünen, wiesengrünen Augen dreht sich um und...
„Papa?
Was machst du denn so spät noch hier?
An was denkst du?“
..sieht in ebenfalls jadegrüne Augen.
Der junge Mann lächelt nur und streicht ihr über das blond-braune Haar.
„Ich denke nur gerade an den Tag, an dem ich deine Mama kennen gelernt habe^^“
´Warum sollte ich dir denn verzeihen, wenn ich an diesem Abend meine Frau kennen gelernt habe?´
[...]
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