Butler Boy

KurzgeschichteRomanze / P18
C.C. Babcock Maxwell Sheffield Niles
21.07.2013
21.07.2013
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21.07.2013 6.498
 
Leider habe ich bisher keine CC/Niles Fanfiktion im deutschen Fandom finden können (im Englischen gibts natürlich wieder tausende) und so hab ich auch keine große Hoffnung, dass sich das hier irgendwer durchlesen wird, aber wer weiß :D Vielleicht stößt ja doch noch ein deutscher Fan auf meine kleine Kurzgeschichte.

Und noch eine kurze Warnung; Das Ganze wird ziemlich kitschig und ist dezent Softporno belastet :D
Ansonsten wünsche ich jetzt viel Spaß beim Lesen :)


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CC Babcock knöpfte ihren Chanel-Mantel auf, leckte sich über die Lippen und ließ sich auf der Couch der Sheffields nieder. In ihrer Hand ruhte kurz darauf ein volles Glas Moulin Rouge. Sie liebte diesen Cocktail, so stand er ihr in den schwersten Stunden ihres Lebens immer bei und ließ sie vergessen, dass sie immer noch allein stehend, ohne Kinder, ohne Familie war.

Aber an diesem Abend sollte sich dieser Umstand ändern. Sie hatte sich extra in ihr schönstes Kleid gezwängt (welches streng genommen eine ganze Kleidergröße zu klein für sie war), aber es würde seinen Zweck erfüllen.
Sie strich mit ihrer Hand über die Kette um ihren Hals und sinnierte über das, was an diesem Abend hoffentlich endlich geschehen würde.

Maxwell Sheffield, der Mann, den sie seit über zwanzig Jahren mehr als alles andere haben wollte, würde gleich nach Hause kommen und sie könnte ihm die freudigste Mitteilung seiner bisherigen Karrierelaufbahn unterbreiten.
Ein fieses Grinsen legte sich auf ihre rot bemalten Lippen, als sie an Nanny Fine dachte, die sich nachdem Maxwell ihr heute Abend einen Heiratsantrag machen würde, ein neues zu Hause, samt neuen Arbeitsplatz suchen müsste.

„Back to the roads“, ging es der Blondine schadenfroh durch den Kopf. CC wäre die Letzte, die diese Schlampe weiterhin als Nanny für seine Kinder arbeiten lassen würde. Wobei "arbeiten" eindeutig das falsche Wort war, wo Fran doch die meiste Zeit mehr damit beschäftigt war ihrem Arbeitgeber schöne Augen zu machen. Oder mit ihrer furchtbar schrillen Stimme durch das ganze Haus zu schreien, während sie die Luft mit dem Geruch von billigem Nagellack verpestete.

Kurz kam wieder Eifersucht und Frust in CC hoch. Sie hatte  schon längst aufgegeben die Figur von Fran wieder zu erlangen oder sich die Namen von Maxwells Kinder zu merken;  ganz zu schweigen davon, deren Sympathie zu wecken.

Sie schälte sich ganz aus ihrem Mantel, warf einen flüchtigen Blick auf ihr ausladendes Dekolletee und grinste selbstgefällig. Dabei schob sie die Sorge wieder einmal zu versagen, gänzlich bei Seite.

Sie konnte zwar mit keiner Size-Zero-Größe herhalten, aber Fran Fine konnte kaum in allem besser sein als CC.
Allein die Stimme dieser Frau sollte die Männer doch schon zum Weglaufen bewegen. Es war ihr wirklich unverständlich was Maxwell an Fran finden konnte. Die ewigen Geschichten ihrer Verwandtschaft, allein die bloße Anwesenheit von Sylvia und Yetta würde CC schon in den puren Wahnsinn treiben. Genauer gesagt trieb es sie in den Wahnsinn, so musste sie durch die Tatsache bei Maxwell zu Hause zu arbeiten, gezwungenderweise oft selbst deren Gegenwart ertragen.

Sie nahm einen großen Schluck ihres Moulin Rouge, als auch schon nach wenigen Minuten das Klingeln der Haustür ertönte. Kurz bevor sie vor Freude aufsprang, realisierte sie, dass sie noch nie die Tür der Sheffields öffnen musste, da es da jemanden gab, der sich dieser zeitverschwenderischen Tätigkeit zu gerne annahm. Wo steckte Niles?

Ehe CC ihrem von der Familie vererbten Titel als besserer Mensch durch mehr Reichtum Ungnade tun konnte, indem sie sich doch noch dazu aufraffte selbst zur Tür zu gehen, kam der Butler des Hauses eilig ins Wohnzimmer gestürmt, geradewegs auf dem Weg Maxwell Sheffield Eintritt in sein Haus zu verschaffen.
CC hob verwundert ihre Augenbrauen.

Es schien fast so, als wäre er aus einer interessanten Tätigkeit gerissen worden.
Warum verschwendete sie überhaupt einen Gedanken an die Angelegenheiten des Dienstboten? Sie widmete sich wieder ihrem Getränk, lehnte sich zurück und wartete bis Niles Maxwell die Tür geöffnet hatte.

"Warum hat das so lange gedauert?", hörte sie ihren Geschäftspartner auch schon  ärgerlich fragen. Sie stellte rasch ihr mittlerweile halbvolles Cocktailglas auf den Tisch und erhob sich von der Couch.

Die Jahre, die Niles und CC bereits damit verbrachten sich gegenseitig zu beleidigen, wo sich nur eine Gelegenheit bot, hatten schon ihre eigenen Gesetze geschaffen. So hatte Maxwell schon gar nicht mehr damit zu rechnen, dass er seine gestellte Frage von der Person erhalten würde, an die sie gerichtet war.

"Wahrscheinlich hat er in irgendwelchen Ecken des Hauses nach Dreck gesucht, den er noch nicht beseitigt hat", antwortete CC abfällig, während sie versuchte so elegant wie möglich zum Foyer zu spazieren. Sie erntete sofort einen finsteren Blick von Niles, während Maxwell ohne auch nur ein Blick an ihr Kleid zu verschwenden, an ihr vorbei rauschte.

"Da hätte ich nicht lange suchen müssen", entgegnete Niles nur kühl und schmunzelte, als er ihr eng anliegendes Kleid bemerkte. "Haben Sie sich an Miss Gracies Kleiderschrank bedient?", fragte er voller Hohn und schüttelte dann bemitleidenswert mit dem Kopf.
"Wirklich komisch, dass sie damit einverstanden ist, es völlig ausgeleiert zurück zu bekommen."

CC schenkte Niles einen wütenden Blick, überlegte kurz ob sie etwas entgegnen sollte, kehrte ihm dann aber doch lieber den Rücken zu, um an diesem Abend endlich Maxwells ungeteilte Aufmerksamkeit zu erlangen.

"Ich habe eine freudige Botschaft zu verkünden", eröffnete sie das Gespräch und stellte sich genau in sein Blickfeld. Maxwell sah nichtmal von den Briefen, die er in seiner Hand hielt auf und CC wurde zunehmend frustrierter. Wäre sie Nanny Fine, hätte er sie bereits auf dem Wohnzimmertisch flachgelegt.
"Was gibts denn?", murmelte er und Niles begann mit seinem Putzwedel den Kamin abzustauben, ganz in der Nähe der beiden.

"Könnten wir uns dafür nicht setzen?", fragte CC ruhig und bedachte Niles mit einem skeptischen Blick von der Seite. Es kam ihr gar nicht recht, dass der Butler ständig um sie herum schwirrte und seine Ohren immer in die Angelegenheiten anderer stecken musste.

"Wie bitte?" Maxwells Augen huschten über die Zeilen eines Briefs per Eilverfahren und ehe CC ihre Bitte wiederholen konnte, reichte Niles ihr schon das halbvolle Cocktailglas.
"Nehmen Sie lieber noch einen Schluck", entgegnete er trocken und CC rollte genervt mit den Augen, nahm den Drink aber entgegen. Sie spürte wie das kalte Getränk ihre Kehle runter lief und ein heißes Brennen hinterließ, während Niles aus dem Wohnzimmer verschwand.

Wenn Maxwell sie nicht bald beachten würde, müsste sie andere Geschütze auffahren. Der Alkohol würde schon seinen Teil dazu beitragen.
"Es tut mir wirklich leid, CC. Mein Arbeitstag war sehr anstrengend und jetzt wurde mir zu allem Überfluss noch mitgeteilt, dass das Theater an der Barbara Hepworth Lane für den nächsten Monat nicht zur Miete frei steht. Und du weißt, wie dringend ich dieses benötige, um wieder die nötigen Schlagzeilen für mein Stück zu erzielen."

"Genau darum geht es", antwortete CC gedehnt und spürte, wie der Moulin Rouge indessen Wirkung erzielte. Sie ließ sich abermals auf der Couch nieder. Sie war zwar noch weit davon entfernt nicht mehr klar zu sehen, aber sie fühlte sich bereits zunehmend gelassener.

Maxwell setzte sich nun ebenfalls auf die Couch und blickte zuerst auf die Flasche Alkohol, die vor ihm auf dem Tisch  stand und dann zu seiner Geschäftspartnerin, die er seit längerer Zeit nicht mehr so offenherzig bekleidet gesehen hatte. Was ihm jetzt erst auffiel.

CC entging sein Blick nicht. Sie lachte leicht heiser und schenkte Maxwell einen verführerischen Blick. "Rate wem es heute gelungen ist den Produzenten von Andrew Lloyd Webber um den Finger zu wickeln", hauchte sie und setzte sich aufrechter hin, sodass Maxwell einen guten Einblick in ihren Ausschnitt bekam.
"Willst du damit sagen er hat eingewilligt in meine Theateraufführung zu investieren?" Maxwell sah CC völlig verblüfft an und sie genoss diesen Moment mehr, als die letzten schönen Augenblicke in den letzten Jahren. Was mitunter sicher daran lag, dass es nicht viele schöne Augenblicke gegeben hatte.

"Genau das", flüsterte sie schließlich und beugte sich zu Maxwell vor. "Wie wäre es, wenn wir darauf anstoßen?", schlug sie vor und griff ein weiteres Mal nach der Flasche, als Maxwell plötzlich ihren Arm ergriff und sie somit daran hinderte.
"Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist. Du hast schon reichlich getrunken, wenn ich mir den Inhalt der Flasche so ansehe", gab er zu bedenken und erhob sich.
CC ließ nicht zu, dass sich ihre Hoffnung sofort in Staub auflöste, weil Maxwell nicht gewillt war mit ihr anzustoßen.

"Gut, dann tanzen wir?" Sie griff nach seinem Arm und zog ihn näher zu sich.
Maxwell wirkte über ihre Idee wenig begeistert und schüttelte sie wie ein lästiges Insekt von sich ab.

"Nimm es mir bitte nicht übel, aber ich werde mich jetzt schlafen legen. Ich hab wirklich einen anstrengenden Tag hinter mir. Komm doch morgen zum Frühstück vorbei. Ich verspreche dir, wir werden zusammen mit den Kindern gebührend deinen Erfolg feiern", sagte er lächelnd und gab ihr einen kurzen Kuss auf die Wange, bevor er CC den Rücken kehrte und den Weg zur Treppe ansteuerte.

"Niles", rief er noch und blieb stehen, bis eben dieser, der so oder so die ganze Zeit an der Tür gelauscht hatte, wieder ins Wohnzimmer trat. Nur so ließ sich das immer erstaunlich schnelle Auftreten des Butlers erklären.
"Sie haben nach mir gerufen, Sir?"

"Bitte begleiten sie Miss Babcock vor die Tür", befahl Maxwell mit einem Gähnen und ging die Treppenstufen empor.
"Ist mir immer wieder ein Vergnügen." Niles spazierte zur Garderobe und wartete dort auf CC.

Diese blieb jedoch wie angewurzelt an dem Fleck stehen, an dem Maxwell sie verlassen hatte.

All der Frust in den ganzen Jahren nach Sarahs Tod immer noch so wenig von ihm bemerkt und gewürdigt zu werden, versetzte ihr einen tiefen Stich. Sie war doch immer für ihn da, immer an seiner Seite, erledigte Arbeit bis spät in die Nacht, aber er schien sie tatsächlich gar nicht wahr zu nehmen.
Sie spürte wie ihre Augen feucht wurden und schließlich eine Träne  über ihre Wange lief.

"Was ist denn los, CC?", Maxwell, der darauf wartete, bis CC gegangen war, bemerkte das etwas nicht stimmte und eilte die Treppenstufen wieder herunter. Er sah sie sorgenvoll an und nahm vorsichtig ihre Hände in seine.

"Kann ich irgendetwas für dich tun?"

"Wieso willst du mich nicht?", kam es unvermittelt aus ihrem Mund. "Was habe ich nicht, was Nanny Fine hat?", ihre Stimme erreichte eine jammernde Tonlage.
Maxwell sah überfordert zu seinem Untergebenen.

Niles fiel es ausnahmsweise nicht schwer sich gemeine Äußerungen zu verkneifen, eingefallen wären ihm in diesem Moment sicher Tausende. Aber er konnte und wollte sich ihre Demütigung  nicht länger ansehen und war umso glücklich seitens Maxwell eingreifen zu dürfen.

"Ich kümmere mich um sie", gab er seinem Arbeitsgeber zu verstehen und hob CCs Mantel von der Couch auf. "Kommen Sie."
Er umfasste sanft ihren Oberarm und zog sie Richtung Küche.
"Aber ich bin noch nicht fertig", knurrte sie Niles an und riss sich in der Küche angekommen von ihm los.

"Glauben Sie mir, Sie haben bereits genug gesagt." CCs Blick war von ihren Tränen und dem Alkohol leicht verschwommen, aber sie konnte deutlich Niles kläglichen Blick feststellen. Sie hatte damit gerechnet, dass er sich über sie lustig machen würde, weiter auf ihren Gefühlen herumtrampeln würde, wofür er sich sonst auch nie zu schade war. Dass er jetzt nur so da stand und sie sogar noch Mitgefühl in seinen Augen entdeckte, verschlimmerte ihre Stimmung um ein vielfaches.

Doch selbst Niles Gegenwart hielt CC nicht davon ab ihren Emotionen freien Lauf zu lassen. Sie wurde von weiteren Tränen geschüttelt und musste sich an der Küchentheke festhalten.
Niles stand etwas unschlüssig im Raum, nicht sicher wie er mit der Situation umzugehen hatte.

Zwar piesackte er sie seit Jahren und konnte keinen Raum verlassen, sowie betreten ohne ihr einen kränkenden Spruch reinzudrücken, aber nichts von dem meinte er wirklich ernst.
Er betete sie insgeheim regelrecht an.

Noch nie war ihm eine Frau begegnet, die so eine Anziehungskraft auf ihn ausübte und so viel Leben in ihn hauchte.
CC Babcock war im Grunde genommen eine sehr bemitleidenswerte Frau. Über etliche Jahre klammerte sie sich an die naive Vorstellung Maxwell Sheffield würde irgendwann etwas für sie empfinden und sie vor den Traualtar führen, wobei er doch ganz offensichtlich schon sein Jahren bis über beide Ohren in Fran Fine verliebt war und mit CCs Sinn für Humor und rustikalen Art gar nichts anzufangen wusste.

Niles liebte dagegen ihr nicht ganz feminines Verhalten, ihre gegenseitigen Schlagabtausche und trotz der Tatsache, dass er sich sicher war, Maxwell würde nie Gefühle für CC entwickeln, erwischte er sich immer wieder dabei  sich zu sorgen, wenn beide miteinander auf Geschäftsreise gingen und er alleine zurückblieb.

Er mochte es nicht, wenn sie außerhalb seiner Reichweite war und er schier nicht wusste, was sie trieb. Und er konnte sich einfach nicht ausmalen, wie ein Mann diese Frau nicht attraktiv, ihr nicht sofort verfallen konnte. Ihre blasse Haut war wie weiße Schokolade, ihre Augen so blau, dass es ein leichtes war sich in ihnen zu verlieren. Und allein ihre Stimme ließen seine Nackenhaare bereits vollständig zu Berge  stehen. Wie konnte Maxwell nicht vor Glück zerspringen, diese Frau dauernd um sich herum zu haben, sie seine Geschäftspartnerin nennen zu dürfen?

Und nun stand genau diese Frau vor ihm, mal wieder wie ein Häufchen Elend, zitternd vor Traurigkeit, abermals nicht von Maxwell beachtet worden zu sein.
"Seit Jahren versuche ich doch alles was mir möglich ist", kam wimmernd aus CCs Mund und Niles fiel es zusehends schwer weiterhin einfach nur so da zu stehen.
Dass sie einfach nicht sehen wollte, gar nicht an Maxwells Seite zu gehören, nicht in seine Familie hinein zu passen.

"Aber was erzähle ich Ihnen das eigentlich." CC sah ihn von einem Augenblick zum anderen hasserfüllt an. "Sie wares es, der mir in den ganzen Jahren immer wieder Steine in den Weg gelegt hat und dafür sorgte, dass diese Gossenschlampe ihm immer näher kam, sodass er gar nicht mehr sah, was er an mir hatte."

Niles empfand zwar sehr viel Mitleid mit CC, aber er hasste es, wenn sie so über Fran sprach und  sich einbildetete etwas Besseres zu sein, nur weil sie bereits reich geboren wurde. Viel zu oft redete sie Fran schlecht.
"Sie haben sich bis heute nicht die Namen seiner drei Kinder merken können", zischte er.

"Und Sie haben weder versucht Grace über den Tod ihrer Mutter hinweg zu helfen, noch Maggie aus ihren Selbstzweifeln heraus zu holen oder Brighton zu Elternabenden zu begleiten, wenn Maxwell mal keine Zeit hatte", spie er ihr wütend entgegen. "Fran Fine hat sich um Grace gekümmert, als wäre sie ihre eigene Mutter, vom ersten Tag an. Sie stand Maggie und Brighton immer zur Seite und hatte stetig ein offenes Ohr für Probleme. Sie hat mehr Mitgefühl in ihrem kleinen Finger, als alle Personen in diesem Haus zusammen und Sie fragen sich, wieso er Sie bis heute noch nicht in Augenschein genommen hat."

Niles hielt inne und war überrascht über seinen Gefühlsausbruch. Er sah sich ängstlich CCs Reaktion auf seine Anschuldigungen an. Ihm war natürlich bewusst, weshalb Maxwell CC ablehnte, was dennoch nichts daran änderte, das er nicht verstand, wieso sein Chef keine Augen für ihre Einzigartigkeit hatte.
"Miss Babcock, es tut mir leid", kam stockend und brüchig aus seinem Mund, als er feststellen musste, dass seine Worte nicht spurlos an ihr vorbei gegangen waren.
Sie hatte zwar inzwischen aufgehört zu weinen, aber ihr Blick sah um einiges resignierter und trauriger aus als zuvor.

"Ich werde jetzt wohl besser gehen", kam leise aus ihrem Mund und Niles bereute sofort, was er ihr alles vor den Kopf geworfen hatte.

Sie nahm ihren Mantel, der immer noch über seinem Arm lag und war kurz davor sich diesen überzuziehen, als er ihr in gewohnter Butler-Manier zur Hilfe kam.
Er stellte sich hinter sie, hielt ihr den Mantel offen, während sie als Zeichen der Dankbarkeit nur sachte nickte und mit einem Arm in den rechten Ärmel schlüpfte.

Er spürte wieder einmal, wie ihm schwindelig von ihrem guten Geruch wurde, wie sehr er sich nach dieser Frau verzehrte, das es beinahe schon weh tat.
CCs makelloser weißer Arm verschwand im teuren Stoff des Chanel Mantels und Niles wusste, dass der Abend hier zu Ende gehen würde.
Sie drehte sich zu ihm um, begann die Knöpfe des Pelzes zu verschließen und ging dann schließlich durch die Küchentür ins Wohnzimmer. Dort blieb sie kurz stehen, ließ ihren Blick zur Flasche Moulin Rouge schweifen und lächelte Niles wie gewohnt höhnsich an.

"Ich habe Ihnen extra noch etwas übrig gelassen. Sie werden so schlecht bezahlt, damit lässt sich ihr minderbemittelter Job vielleicht für einen Moment aushalten." Sie zwinkerte ihm zu.

"Gute Nacht Butler Boy." CC Babcock öffnete sich selbst die Tür und war so schnell verschwunden, wie sie gekommen war.


****

Kurze Zeit danach zog sie die Fahrertür ihres schwarzen Mercedes auf und schwang sich auf den Sitz. Ihre Hände umschlossen sofort fest das Ledersteuer, sie drückte aufs Gaspedal und begann sich durch den strömenden Verkehr New Yorks zu kämpfen.

Die Stadt die niemals schlief wirkte heute ungewohnt ruhig und verlassen auf sie. Als sie vor einer roten Ampel hielt, verlor sie sich kurz in den Anblick der Lichter bei Nacht und spürte eine Sehnsucht in sich aufkommen, von der sie sich nicht sicher war, wem sie galt. Ein ungehaltenes Hupen direkt hinter hier, holte sie schnell wieder ins hier und jetzt zurück. Sie quittierte die Hektik mit einem tiefen Seufzer, beeilte sich jedoch einmal mehr an ihrem Apartment anzukommen.

Zirka fünfzehn Minuten später, parkte sie schließlich in die Garage ihrer Wohnung ein und schaltete die Lichter ihres Autos aus. Dann fuhr sie mit dem Fahrstuhl bis zur vierten Etage und öffnete ihre Wohnungstür. Niemand bis auf Chester, ihrem Hund, erwartete sie je dort.

Und obwohl sie sich dennoch immer freute nach einem harten Arbeitstag oder einem Tag wie diesem nach Hause zu kommen, den gewohnten Geruch ihrer vier Wände einzuatmen und Musicals zu hören, die in Maxwells Gegenwart immer strengstens verboten waren, fühlte sie sich heute nur leer und verloren. Sie hängte ihren Mantel an der Garderobe auf und ging auf die Küchendiele zu.
Als sie ihren Kühlschrank öffnete, lächelten ihr vorfreudig mehrere Flaschen Bourbon zu. Sie spürte zwar immer noch den Alkohol in ihrem Körper, den sie an diesem Abend bereits zu sich genommen hatte, aber es konnte kaum schaden noch mehr zu trinken.
Das würde ihr hoffentlich dabei helfen über die schmerzende Wahrheit hinwegzukommen, die ihr ausgerechnet vom Dienstboten mitgeteilt werden musste.

CC setzte sich mit dem Glas Bourbon in der Hand auf ihre Ledercouch und bemerkte mit einem Mal, dass sie beträchtlich mehr Gedanken an Niles, als an Maxwell verlor. Es beschäftigte sie zwar unentwegt, dass sie ihn an Fran Fine verloren hatte, aber plötzlich erschien es ihr, als hätte Niles sie Jahre auf diesen Moment vorbereitet und sie wäre nur zu blöd, vielleicht auch zu verzweifelt gewesen, den Wald vor lauter Bäumen nicht zu erkennen.

Es kam ihr schlüssig vor, dass sie nie mit Maxwell zusammen kommen würde, als wäre das sowieso immer schon ein irrer Wunschtraum von ihr gewesen, den sie nie auf seine realistische Umsetzung überprüft hatte.
Zwar malte sie sich in ihrer Fantasie immer die kitschigsten Dinge mit Maxwell aus, aber in keine von ihnen brachte er sie zum lachen oder wechselte überhaupt ein Wort mit ihr, was wohl schlicht und einfach daran lag, dass sie auch so nie wirklich miteinander redeten, geschweige denn denselben Humor teilten.

Sie hätte sich ihre Bemühungen mit dem Produzeten von Andrew Lloyd Webber eindeutig sparen können. Wenn sie jetzt daran zurückdachte, dass sie sich einen Heiratsantrag von Maxwell erhofft hatte, konnte sie nur noch müde lachen.

Sie nippte an ihrem Glas, als mit einem Mal das Klingeln ihrer Haustür ertönte.
Wer konnte um diese späte Uhrzeit noch was von ihr wollen? Oder wer konnte generell überhaupt irgendetwas von ihr wollen?, fragte sie sich voller Selbstmitleid und erhob sich etwas schwankend, um die Tür zu öffnen.
Das Klingeln ertönte erneut und CC verzog aufgrund der schmerzenden Lautstärke gequält ihr Gesicht.

"Ist ja gut, Sie Idiot! Ganz New York dürfte Sie gehört haben!", schrie sie und öffnete schwungvoll ihre Eingangstür.
Sie war mehr als perplex, als sie niemand Geringeres als Niles vor ihrer Hausschwelle ausmachte.

"Was wollen Sie denn hier?" Sie blieb an der halb geöffneten Tür stehen.
Niles war bisher nur ein einziges Mal bei ihr zu Hause gewesen. Da hatte er ihr einen frisch gebügelten Hosenanzug ins Apartment bringen müssen. Und das war inzwischen auch schon etliche Jahre her. CC wunderte sich, dass er zu ihr gefunden hatte. Sie sah den Butler skeptisch an, nicht gewillt ihm sofort Eintritt in ihre Wohnung zu verschaffen.

"Sie haben etwas bei Mister Sheffield vergessen", begann er und wartete eine Reaktion von CC ab. Diese sah ihn aber nur ungeduldig an.

"Ihren Lippenstift." Er fischte ihn aus seinem Jackett und CC begann zu lachen.

"Sie kommen zu mir, um mir meinen Lippenstift wieder zu bringen?"
In ihr Lachen mischte sich Herablässigkeit und Niles entgegnete nur schulterzuckend : „Ich dachte Sie würden ihn dringend benötigen, damit Sie nicht Gefahr laufen auf der Straße mit dem stärkeren Geschlecht verwechelt zu werden.“

CCs Miene versteinerte sich sofort zur einer eiskalten, doch innerlich amüsierte der Dienstbote sie. Und dass sie an diesem Abend überhaupt noch irgendwas amüsieren würde, hätte sie nun wirklich nicht für möglich gehalten.
Sie öffnete ihre Wohnungstür. "Müssen Sie nicht irgendwo staubwischen?", fragte sie zynisch, während Niles in ihre Wohnung eintrat und nah vor ihr stehen blieb.

"Wie wäre es mit der rechten Seite ihres Bettes?"
CC kam nicht umhin zu lächeln und Niles erwiderte es. Sie sahen sich direkt in die Augen, blau traf auf blau und plötzlich verlor sich die Zeit und CC spürte, wie sie mit einem Mal nervös wurde.
Niles war ihr inzwischen so nah, dass er ihren Atem auf seinem Gesicht spüren konnte.

Er sehnte sich all die Jahre so sehr danach, sie zu berühren, dass er nun, da er allein mit ihr in ihrer Wohnung stand, Gefahr lief, seine Selbstkontrolle zu verlieren.
Er kam nicht umhin seinen Blick in ihren Ausschnitt gleiten zu lassen. Ihre üppigen Brüste spannten unter dem schwarzen Stoff des Kleides und jede Kurve ihres Körpers war deutlich zu erkennen. Er schluckte schwer.

"Was haben Sie vor, Butler Boy?"

Niles Blick entging CC keineswegs und sie hasste sich dafür, dass er eine Gänsehaut bei ihr auslöste. Niles war Dienstbote, zig Klassen unter ihr, keine unchristlichen Gedanken wert.

Er sah ihr weiterhin unentwegt in die Augen, gab der Tür mit seiner rechten Hand einen kräftigen Schubs, sodass diese laut ins Schloss fiel.
CC zuckte bei dem lauten Geräusch leicht zusammen und Niles drückte völlig unvorbereitet seine Lippen auf ihre. Obwohl sie sich geschworen hatte nie wieder bei ihm schwach zu werden, fühlte sie, wie sie bereitwillig ihren Mund öffnete und sie seine Zunge auf ihre treffen ließ.
CC stöhnte in den Kuss, schubste Niles daraufhin aber kraftvoll von sich weg.
"Was soll das?", fragte sie fassungslos.

Trotz Niles Enttäuschung über ihre Ablehnung, konnte er sehen, dass sich ihr Brustkorb erheblich schneller hob und senkte als vor dem Kuss.
"Es tut mir leid", brachte er unüberzeugend von sich. Er wollte sie, mehr als alles andere auf der Welt.

Als CC abgehauen war, hatte Niles es einfach nicht mehr im Haus der Sheffields ausgehalten. Er musste dauernd daran denken, wie sie völlig neben sich stehend Auto fuhr und womöglich noch in einen Unfall geriet, weil sie mit den Gedanken bei seinen Worten oder Mister Sheffields eiskalter Abservierung war. Dann entdeckte er im Wohnzimmer ihren Lippenstift auf dem Tisch und er wusste, dass er in dieser Nacht kein Auge mehr zubekommen würde, wenn er sich nicht absicherte, dass sie in Ordnung war.
"Das ist bereits die zweite Entschuldigung an diesem Abend, Niles."
CCs Stimme klang nicht so standhaft und sicher wie sonst.
Niles genoss ihre sichtliche Schwäche und wollte mehr davon.
"Lass mich dich küssen", bat er. CC sah ihm zwar mit Hingabe und dem Eingeständnis sich für ihn fallen zu lassen in die Augen, aber er wusste, dass der Alkohol nicht ganz unschuldig an diesem Umstand war und sie ihn weiterhin für seine niedrige Stellung verurteilte und ablehnte und sich das nicht so baldig ändern würde.

Doch er wusste, dass sie ihn ebenfalls wollte.

Ihre Augen schienen eine Spur dunkler als sonst. Sie sah ihn mit demselben Ausdruck an wie damals, als sie zusammen getrunken, sich schließlich beleidigt und dann leidenschaftlich geküsst hatten, bis Fran mit Maxwell nach Hause gekommen war.
Er wollte ihr sagen, was er für sie empfand. Wollte ihr unbedingt mitteilen, wofür er all die Jahre zu schwach gewesen war, vielleicht auch zu Stolz. Aber er hatte Angst, dass sie ihn wieder einmal ablehnen und darauf aufmerksam machen würde, wie wenig er ihr zu bieten hatte.  Niles griff nach ihren Händen.
Er wusste, dass jetzt der richtige Augenblick war, wenn so etwas wie richtige Augenblicke überhaupt existierten. Maxwell hatte Niles an diesem Abend, wenn auch unbewusst, die Möglichkeit eröffnet, mit CC endlich Klartext zu reden.
"CC ich.." Niles atmete tief ein und aus. Es war bedeutend einfacher im Kopf einen Entschluss zu fassen, als ihn dann wirklich in die Tat umzusetzen.
"Ich denke ich.." Er brach ab, als er ihren Gesichtsausdruck sah.
Noch nie zuvor hatte sie ihn so angesehen. In ihrem Blick steckte keine Erwartung oder Neugierde, sondern vielmehr Angst. Sie schien zu ahnen, worauf Niles hinauswollte.
"Sag einfach nichts", entgegnete CC nur leise.
Niles griff nach ihrem linken Arm und führte ihr Handgelenk zu seinen Lippen. Er begann sanft ihre weiche Haut zu liebkosen und CC kam nicht umhin zu seufzen.
"Lass das", bat sie schwach und absolut nicht überzeugend genug, um ihn von seiner Tätigkeit abzubringen.

Er umfasste erneut ihr Kinn, dieses Mal jedoch so fest, dass sie sich nicht einfach von ihm abwenden, ihn zurückschubsen konnte.

"Ich will dich. Im Gegensatz zu Mister Sheffield weiß ich voll und ganz zu würdigen, was ich hier geboten bekomme."

CC wollte wieder etwas entgegnen, doch Niles kam ihr abermals zuvor und zog sie in einen fordernden Kuss. Dieses Mal ließ sie es geschehen, versuchte gar nicht mehr sich zu wehren.

Sie legte ihre Hände um seine Schultern, was Niles dazu veranlasste fordernder zu werden und mit seiner Zunge um Einlass in ihren Mund zu bitten.
Sie öffnete diesen willig und er begann einen weichen Kampf mit ihrer Zunge zu vollführen, wobei er seine rechte Hand von dem Ausschnitt ihres Kleides auf ihre Brust wandern ließ. Er begann sie sanft durch den Stoff ihres Kleides zu massieren.

CC bemerkte, wie sehr sich ihr Körper nach seinen Berührungen verzehrt hatte und dass es sich nicht mehr lohnen würde gegen ihn anzukämpfen.
Sie stöhnte in den Kuss und krallte sich in Niles Jackett, während sie ihn küssend zu ihrem Schlafzimmer zog.
Ihre plötzliche Intensität turnte Niles an. Er hatte sich CC schon immer hemmungslos vorgestellt, aber bisher hatten jegliche körperliche Annäherungen mit ihr, nur in seiner Fantasie stattgefunden.

Als sie in ihrem Schlafzimmer ankamen, ließen beide kurz voneinander ab, was Niles einen Blick in den Raum verschaffte. An der linken Wand stand ein riesiger Schrank aus teurem Mahagoniholz und direkt daneben ein Doppelbett. Mehr musste Niles nicht sehen, er schubste CC auf die helle Bettwäsche, was diese kurz aufschreien ließ.

"Niles!" CC zog ihn mit sich und legte ihre Beine um seine Hüften.  "Es ist nicht nötig so grob zu sein", raunte sie, ehe er damit begann erregt ihren Hals zu küssen, sodass sie unwillkürlich aufstöhnen musste. "Ich weiß. Aber es macht dich an", gab Niles zu Antwort und ließ seine Hände ihre Hüften entlang gleiten.
"Was tust du nur mit mir?", wimmerte CC.  Sie konnte nicht fassen, mit welcher Leichtigkeit er es schaffte sie zu erregen.
Sie fühlte, wie er an ihrem Hals zu saugen begann, was sie erneut zum Stöhnen brachte.  

CC fuhr durch sein blondes Haar und versuchte ihn leicht von ihrem Hals wegzuziehen, als der Gedanke in ihr hochkam, er könnte ihr womöglich einen Knutschfleck verpassen.
Aber Niles biss sich auf ihren Versuch ihn wegzuschieben, nur noch vehemter in ihren Hals fest.
"Ahh.." Die Blondine schrie auf, ließ ihre Hand zu Niles Hintern wandern und kniff leicht in seinen Po, worauf der Butler aufquieckte und seine Zähne schließlich doch von ihrem Hals löste.
"Geht doch", raunte sie zufrieden und drückte ihre Hüfte gegen seine Mitte.

Niles spürte, wie sich sein Drang CC vollkommen auszufüllen mit jeder Bewegung von ihr verstärkte und er immer härter unter ihr wurde.
"Zeig mir, wie sehr du mich all die Jahre wolltest", hörte er sie sagen, als Niles sie auch schon kurz entschlossen auf sich zog, seine Zunge wieder in ihren Mund gleiten ließ und seine Hände fest um ihre Hüften legte.

"Zieh mir mein Kleid aus", flüsterte CC in den Kuss.
Seine Hände wanderten zu dem unteren Saum ihres schwarzen Kleides. Ganz langsam begann er den Stoff über ihre Oberschenkel zu ziehen, bis er an ihrem Bauch angekommen war.

Als er ihren schwarzen Slip sah, musste er kurz schlucken. Sie sah so atemberaubend schön aus. Fast fühlte er sich zu schwach ihr das Kleid ganz abzustreifen, aber sie sah ihn erwartungsvoll an und Niles wollte sie ganz, völlig nackt.
Er zog das Kleid über ihren Bauch und schließlich über ihre Brüste, die, wie er jetzt feststellen konnte von keinem Büstenhalter gehalten wurden.

Als er das Kleid über ihren Kopf gezogen hatte, zog er sie gleich mit einem sanften Griff um ihren Hals zu sich nach unten in einen verlangenden Kuss. Er drückte sein steifes Glied gegen ihren Slip, damit sie zu spüren bekam, wie sehr er sie wollte.
Sie stöhnte, als sie seine Härte durch den dünnen Stoff ihres Höschens fühlte.
Niles trennte sich von ihren Lippen und schob CC soweit von sich weg, dass es ihm möglich war, einen Blick auf ihre entblößten Brüste zu bekommen.

Es war unvermeidbar für ihn sie nicht fest anzufassen. Viel zu oft hatte er sich vorstellen müssen, wie sie sich unter dem Stoff ihres Blazers anfühlen mochten.
Niles seufzte, als er anfing ihre vollen Brüste zu massieren. Sie fühlten sich weich und fest zugleich an, es raubte ihm den Verstand.
Mit keiner seiner Fantasievorstellungen ließ sich die reale Empfindung von ihrer Haut gleich setzen. Ihre Nippel erhärteten sich unter seinen gierigen Berührungen.
"Gefällt dir das?", fragte er rau.  Statt ihm zu antworten, drückte CC fest ihren Unterleib gegen seine Erektion.

Niles setzte sich auf und nahm einen Brustwarze von ihr in den Mund.
Er begann an ihr zu saugen und leicht  zu knabbern, was CC einen kalten Schauer über den Rücken jagen ließ.  
"Ich wette, ich könnte dich allein damit zum kommen bringen", knurrte Niles.
CC zog scharf die Luft ein.

"Glaubst du..? " neckte sie ihn, konnte ein Stöhnen aber nicht unterdrücken.
Niles griff mit seiner rechten Hand zwischen ihre Beine.
Er konnte durch den Stoff des Slips fühlen, wie feucht sie inzwischen war.

"Weißt du, wie feucht du bist?", fragte er rau und begann hauchzart mit seinem Daumen über ihren Kitzler zu streicheln.

"Leck mich..bitte."

Niles konnte kaum glauben, was er soeben gehört hatte.

"Ich soll dich lecken?", fragte er und stellte fest, dass er bei der Frage fast gänzlich seine Stimme verlor.

"Ja!"

Niles küsste sich von ihren Brüsten an abwärts und zog ihr dann mit Entschlossenheit den Slip aus.  Er drückte ihre Schenkel sanft außeinander und genoss den Anblick, der sich ihm bot.

"Komm schon", bettelte CC. "Ich brauche dich."
Ein selbstzufriedenes Lächeln legte sich auf seinen Mund, dann biss er sanft in ihren Innenschenkel. Auf CCs Aufstöhnen hin, setzte er einen Kuss auf ihren Venushügel, was sie abermals dazu brachte ihre Hände in seine Haare zu krallen und ihn fester an sich zu drücken.

"Bitte..", flüsterte CC.

Niles hätte sich ohnehin nicht länger zurückhalten können. Er leckte langsam durch ihre Schamlippen, verliebte sich in ihren süßen Geschmack und wurde mit Zeit zu Zeit schneller, als er seine Wirkung auf ihrem Gesicht wiedergespiegelt sah.
"Oh Gott, ja..."
Er saugte sich an ihrem Kitzler fest und CC drückt ihr Becken gegen sein Gesicht, als wollte sie, dass er sie vollkommen in sich aufnahm.

"Ich.. ich glaube ich komme", stöhnte CC, als Niles darauf urplötzlich mit seiner Tätigkeit inne hielt.
Er wollte sich wieder auf CC legen, als diese ihre Oberschenkel fest um ihn presste und ihn somit daran hinderte.
"Untersteh dich jetzt aufzuhören!", knurrte sie verärgert.

"Ich will dich ganz", sagte Niles und er sah sie dabei so voller Sehnsucht an, dass CC schließlich  den Griff lockerte, sodass er sich zwischen ihre Beine legen konnte.

"Du wirst jetzt nicht mehr kurz davor aufhören, hörst du?" CC öffnete unbeherrscht seinen Gürtel.
"Fängt man nicht beim Hemd an?", fragte Niles teils amüsiert, teils erregt von ihrer Ungeduld.

Für die Belehrung hatte sie nur ein geringschätziges Augenrollen übrig. CC ließ ein zufriedendes Knurren von sich hören, als sie seine Hose ganz geöffnet hatte und zum ersten Mal ihre Hand über seinen harte Erregung streichen lassen konnte.
Niles keuchte auf und fing ihr Handgelenk ein.
Er zog ihren Kopf wieder zu sich und biss auf ihre Unterlippe. CC verzog kurz vor Schmerz ihr Gesicht.

"Ich will dich", raunte CC.
"Tust du das?" Niles führte seine Hand erneut zwischen ihre Schenkel.

"Ja", beteuerte sie stöhnend und sah ihn gequält an, als er wieder damit begann sie zu streicheln.
Niles ließ seinen Zeigefinger durch sie gleiten und verteilte ihre Nässe. Dann stieß er plötzlich zwei Finger in sie und CC schrie vor Lust auf.

"Oh Gott!" Sie bog ihren Rücken nach hinten durch und schloss ihre Augen. Niles verging fast vor Lust. Er konnte es zwar gar nicht mehr erwarten endlich in ihr zu sein, aber die Gewissheit ihrer süßen Kapitulation befriedigte ihn am meisten.
Er legte seine Hand über die linke Seite ihres weichen Pos und fing an sie rhythmisch mit seinen Fingern zu nehmen.

"Stöhn meinen Namen", verlangte er etwas unbeherrscht und konnte sich nicht entscheiden welchen Körperteil er von ihr am meisten im Blick behalten sollte. Ihre Brüste bewegten sich zu seinen Stößen, die blonden Haare waren völlig zerzaust und ihr Lippenstift verschmiert.

CC beugte sich über ihn, ließ ihre Lippen an seiner Wange entlang zu seinem Ohr gleiten.
"Niles", stöhnte sie erregt in sein Ohr und er rammte seine Finger eine Spur härter in sie.
"Oh fuck!" CCs Mund war immer noch nah an seinem Ohr und Niles erregte ihre vulgäre Art zu sprechen mehr als alles, was er jemals von ihr zu hören bekommen hatte.

"Gib zu, dass du während du mit Maxwell zusammen warst, an mich gedacht hast!", raunte er.
CC antwortete nicht, sie atmete nur schwer und stöhnte mit jedem Mal, wenn seine Finger wieder in sie eindrangen.

Niles drehte sich plötzlich um und drückte CC auf den Rücken.
"Sag es", forderte er nun sanfter und küsste zärtlich ihr Kinn.

"Ja", keuchte CC. "Ich hab an dich gedacht."

"Und dennoch hast du die ganzen Jahre nichts gesagt", entgegnete Niles.  Er wusste, dass er jetzt keine Antwort darauf bekommen und auch gar nicht darüber reden wollte.

Womit könnte man die Zeit mehr verschwenden, als über Tatsachen zu diskutieren, die sich nicht ändern ließen?
CC krallte ihre Finger ins Bettlaken und bewegte ihr Becken fordernd gegen Niles.

"Bitte nimm mich", hauchte sie.

Er sah zu ihr und verschmolz fast, als er ihrem Blick begegnete.

Niles hatte sie noch nie so flehentlich und verlangend erlebt. Er zog sie in einen leidenschaftlichen Kuss, bis er sich von ihr trennte, um wieder Luft zu schnappen.
"Bist du hier her gekommen, um das mit mir zu machen?", fragte sie und ein schmutziges Grinsen zierte ihren Mund.

"Hättest du das gerne?", gab Niles zu Antwort und legte einen Oberschenkel von ihr um seine Hüfte.
CC zog ihm derweil seine Unterhose aus. "Der Gedanke macht mich heiß", antwortete sie und warf einen Blick zwischen seine Beine.

"Dich scheint hier auch irgendwas ziemlich anzumachen", sagte sie grinsend.
Niles konnte nicht länger an sich halten und brachte sich mit einem schnellen Stoß in sie.

"Oh verdammt!" Sie krallte ihre Nägel in seinen Rücken. Es fühlte sich so falsch und gleichzeitig so richtig an.
Er schnappte sich ihre Arme und hielt sie über ihrem Kopf zusammen.

"Du bist so eng", stöhnte Niles.

CC lächelte und legte beide Beine fest um seine Hüfte.
Niles hätte in diesem Moment sterben können. Nichts hatte er sich in seinem Leben sehnlicher gewünscht. Er blickte in ihr Gesicht. Ihre Wangen waren leicht rot, ihre Lippen waren von seinen fordernden Küssen angeschwollen und auf ihrer Stirn glänzten Schweißperlen.

"Du bist mein Leben", flüsterte Niles und erhöhte seinen Rhythmus in sie zu stoßen.
"Komm mit mir."

CC gab sich seinen hemmungslosen und harten Stößen hin. Je schneller er wurde, desto stärker baute sich  der Drang in ihr auf, schreien zu müssen. Sie nahm nichts mehr um sich herum wahr, es gab nur noch Niles, seine Stöße, ihrer beider Stöhnen und das ständig wachsende Gefühl der Lust, dass sie glauben ließ zerspringen zu müssen.
Dann spürte sie, wie sie zu zucken begann und auch Niles realisierte, dass sie kurz vorm Höhepunkt stand.

"Ich liebe dich", sagte Niles, ehe sich CC´s Unterleib intensiv zusammenzog und sie mit einem lauten Schrei zum Orgasmus kam.
Niles spürte, wie sich ihre Innenwände eng um ihn zusammenzogen und er wusste, dass er nicht mehr an sich halten konnte. Er legte seinen Kopf auf ihre Schulter  und stöhnte laut, als er ebenfalls zum Höhepunkt kam.

Beide blieben schwer atmend und schweigsam, ineinander verschlungen auf dem Bett liegen.
Nur der der schnelle Atem des jeweils anderen durchbrach die Stille des Raumes.

"Du liebst mich?", fragte CC nach einer Weile.
"Mehr als alles andere", antwortete Niles. "Mehr als alles andere.."
Blau traf erneut auf Blau.

"All die Jahre?"
"All die Jahre."
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