V - die Besucher (Staffel 3)

GeschichteSci-Fi, Übernatürlich / P12 Slash
Anna Erica Evans Jack Laundry Kyle Hobbes
18.07.2013
22.09.2013
9
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18.07.2013 1.133
 
,, Mutter? Ich habe eine Frage."
,, Ja, mein Schatz? Was gibt es?"
,, Warum töten wir Menschen? Du hast es mir noch nicht erzählt. Haben sie uns etwas angetan?"
,, Nun, meine kleine...nein. Aber wir brauchen ein neues Zuhause. Aber die Menschen sind uns im Weg, weswegen wir sie beseitigen müssen. Sie sind schrecklich, zerstören diesen Planeten. Kannst du ihn Abends nicht hören, wie er vor Schmerzen schreit?"
,, Ja Mama, ich glaube schon. Aber sind wir nicht genauso schrecklich, wenn wir sie töten?"

Bevor Anna Amy eine Antwort geben konnte, öffnete sich das Tor zum Hauptraum und Marcus kam herein. Er legte seine Hand auf die linke Seite der Brust und verbeugte sich knapp.
,, Meine Königin, ich muss mit euch sprechen."
Seine Miene war wie immer sehr ernst, welches das Raten, was wohl gerade durch seinen Kopf ging, unmöglich machte.
Anna wandte sich ein letzes Mal an Amy:
,, Geh doch kurz mit deinen Puppen spielen. Ich muss mit Marcus reden."
,, Aber Mutter, die sind langweilig! Kann ich nicht hinunter auf die Erde und..."
Der Mutterinstinkt von Anna meldete sich. Adrenalin wurde durch ihren Körper gepumt und ihre Pupillen verengten sich zu schlitzen.
,, Nein! Wehe du wagst es auch nur einen...!
Ich meine...nein."
Die Königin zwang sich, sich zu beruhigen.
,, Schatz, bitte spiel einfach mit den Puppen."
Amy nickte verwirrt und lief in Richtung Ausgang.


Marcus trat nun näher, ein anklagender Gesichtsausdruck begleitete seine Worte:
,, Ihr entwickelt Gefühle für sie."
Anna's Augen zogen sich zu engen Schlitzen zusammen.
,,Was willst du?"
,, Kyle Hobbes ist nicht auf deinen Trick hereingefallen. Das Ziel lebt noch."
,, Der Direktor des FBI lebt? Wie konnte das passieren?"
,, Es wurde ein Köder geschickt, vermutlich ein Mitglied des erwähnten Geheimdienstes. Mister Hobbes ist nun in seiner Obhut. Sollen wir ihn weiterhin verfolgen?"
Anna überlegte kurz, schließlich traf sie eine Entscheidung.
,, Schick einen Jäger. Er soll seine Spur aufnehmen und ihn beseitigen, bevor jegliche Informationen weitergeleitet werden."
Der Berater sah die Frau vor ihm zweifelnd an.
,, Würde das nicht aufsehen erregen?"

Aus dem Steißbein der Königin formte sich ein langer grüner Schweif, ein Giftstachel prägte dessen Ende. Dieser befand sich nun gefährlich nahe an Marcus' Hauptschlagader.
,, Dann schick ihn bei Nacht, wenn er alleine ist! Und wehe du unterschlägst mir noch einmal, dass ich Emotionen für Amy empfinde! Sie ist der Schlüssel für die Unterwerfung der Menschheit, mehr nicht! Sie ist nicht meine Tochter und wird es nie sein! Aber hasst du mitbekommen, welche Macht in ihr steckt? DAS ist unser Weg zum Sieg! Und nun geh deiner Arbeit nach!"
Im nächsten Moment verschwand der Schweif und Marcus eilte aus dem weißen Hauptraum.
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Anna's Worte klangen in Amy's Ohren nach, als sie den kleinen Gang des Mutterschiffs entlangrannte.
,, Der Schlüssel zur Unterwerfung. Mehr nicht."
Mochte ihre Mutter sie nicht? Was hatte sie falsch gemacht?
Die Hände der kleinen begangen zu zittern und ihre Augen wurden wässrig.
Wohin nun? Was müsste sie tun, um Anna glücklich zu machen? Ging das überhaupt? Und wenn ja, wie?
Plötzlich stieß das Mädchen mit jemandem zusammen, fiel zurück und unterdrückte einen Schrei. Mit vor traurigem roten Gesicht blickte sie auf, und erkannte Joshua.
Dieser half ihr auf und beugte sich zu ihr hinunter.
,, Amy, was tust du hier? Solltest du nicht bei deiner Mutter sein?"
,, Meine Mutter hasst mich."
Im gleichen Moment, als sie realisierte was sie da gesagt hatte, begangen kleine Tränen über ihre wange zu rinnen.
,, Warum tut sie das?" Joshua hatte beinahe Mitleid mit der Kleinen; doch er erinnerte sich, was sie Ryan angetan hatte.
,, Ich weiß es nicht, ich habe nichts falsch gemacht! Ich wollte nur nicht mit den Puppen spielen, dann hat sie zu Marcus gesagt ich bin nur ein Hilfsmittel!"
Das Kind konnte sich nun nicht mehr zurückhalten. Tränen liefen wie Wasserfälle über ihr Gesicht, doch sie wisch sie immer wieder krankhaft weg.
,, Was ist das für ein nerviges Wasser?!"
,, Du weinst. Eine Art der Trauer. Komm, ich zeige dir einen Ort an dem wir ungestört reden können."
Der Mann hielt Amy die Hand hin; diese nahm sie in die ihre und zusammen Schritten sie den Gang entlang, bis sie vor einem Tor zum stehen kamen. In Besuchersprache stand darüber: ད་ ཧིེཨ་ ལཀ
(Nur befugte Besucher.)
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Kyle Hobbes trat aus dem Aufzug, als sich die Türen öffneten. Er fand sich in einer riesigen Zentrale wieder, dem Hauptquartier von Projekt Aries. Mitarbeiter rannten hastig hin und her, telefonierten oder besprachen Dinge mit anderen. Zusammen ergab dies wiederrum einen riesigen Lärm.
Kaum hatte er einen Schritt gemacht, richteten sich vereinzelte Augen auf ihn. Erschrockene oder überraschte, auch zweifelnde Blicke begrüßten den Terorristen.
Sogar eine kleine Menge bildete sich um ihn und Louis, der knapp hinter ihm stand.
,, Was starren die so?"
Louis lächelte knapp.
,,Sie sind einer der meistgesuchten Verbrecher der USA. Tja und das ist das FBI, die Regierung und das Millitär.
Hier kennt jeder ihr Gesicht, Mister Hobbes."
Kyle drehte sich schlagartig um, mit weit aufgerissenen Augen. Er starrte Louis eindringlich in die an und hielt sich dank der zahlreichen Augen, die auf ihn gerichtet waren, gehörig zurück ihn an der Kehle zu packen.
,, Diesen kleinen Teil haben sie aber vergessen zu erwähnen..! Wer sind sie? Direktor des FBI?"
Everett kicherte leise, dann führte er Hobbes durch die zahlreichen Menschen.
,, Nein, ich bin nur ein Special Agent. Der Direktor sollte der sein, den sie umgebracht haben. Natürlich haben wir einen anderen Kerl geschickt, wir wussten, dass an der Sache etwas faul ist. Übrigens, sie laufen hier gerade auf Bewährung herum, kein Grund auszuflippen. Die Regierung kann ihre Erfahrung gut gebrauchen."
Die beiden kamen am anderen Ende des Raumes an und öffneten eine Türe. Zwei treppen hinunter, dann links, rechts und den Gang hinunter blieben sie stehen.
,, Der Direktor ist hier drinnen", erläuterte Louis.
Er öffnete eine schwere Stahltüre.
In einem kleinen Raum standen zwei Männer, der eine war etwas älter. Doch Hobbes schenkte seine volle Aufmerksamkeit der dritten Person im Raum, welche zuerst mit einem der Männer gesprochen hatte, doch Hobbes dann sofort erkannt hatte und ihn traurig angesehen hatte.
Kyle konnte keinen Schritt mehr machen. Er musste heftig schlucken und sein Herz schlug jetzt zweihundert Prozent scheller.
Nur zwei Meter vor ihm stand die blonde Frau, die er so minderwertig verraten hatte.
Miss Erica Evans.
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Das wars :D
Vielen Dank an dieser Stelle an meine treuen Leser c:
Ihr schreibt immer so tolle Reviews, ohne euch wäre ich hier nicht so weit gekommen, hätte wahrscheinlich längst aufgegeben. Ihr muntert mich immer auf und dank euch habe ich immer Lust mich sofort an's nächste Kapitel zu setzten <3
-Lg Kiws.
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