V - die Besucher (Staffel 3)

GeschichteSci-Fi, Übernatürlich / P12 Slash
Anna Erica Evans Jack Laundry Kyle Hobbes
18.07.2013
22.09.2013
9
7.666
 
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18.07.2013 639
 
Das New Yorker Mutterschiff hatte sich seit der Ankunft auf der Erde nicht einen Centimeter bewegt. Es schwebte hoch über Manhattan, und da nun zu dieser Zeit Sommerferien waren, reisten zahlreiche Studenten und Familien von den etwas kleineren Nebenstädten extra nach New York, um den riesigen außerirdischen Fremdkörper begutachten und fotografieren zu können.
Erica Evans drängelte sich durch die zahlreichen Menschenmassen, die ihr die Sicht versperrten. Die meisten Touristen waren damit beschäftigt, vor dem Raumschiff zu posieren, etwa mit Grimassen oder dem klassischen Peace-Zeichen. Der aufgeregte Lärm der Menschen übertönte beinahe den Verkehrsstau, welcher sich bereits vor vielen Jahren in New York zum Alltag dazugesellt hatte.
Die Agentin drängte sich weiter durch die Straßen, bis sie in einer schmalen Seitengasse abbog und dort wartete. Mit verschränkten Armen starrte sie immer wieder nach links und nach rechts, in der Hoffnung, dass ihre zwei Kollegen bald kommen würden. Die Sommerhitze machte ihr schwer zu schaffen und das, obwohl sie im Schatten stand.
Minuten vergingen, dann endlich bogen zwei Gestalten in die Seitengasse ab. Die eine war sehr zart gebaut, hatte einen unsicheren Gang und starrte immer gerade aus. Der andere - ein männlicher Genosse - ging direkt hinter ihr, den Blick auf die FBI Agentin gerichtet. Als die zwei vor ihr zum stehen kamen, herrschte Stille. Sogar der Lärm der Autos und der der Menschen schienen nun etwas leiser.
Erica musterte Lisa mit Tränen in den Augen. Sie sah ganz schön geschafft aus, als hätte ihre Mutter sie in quälender Weise wegen irgendetwas bestraft. Sie hatte die Tochter der Alienkönigin so lange nicht mehr gesehen, dass es wehgetan hatte.  Doch das war nun nicht mehr wichtig. Sie umarmte das Mädchen zärtlich, als wäre sie ihre eigene Tochter. Lisa begann leise in Erica's Schulter zu weinen. Sie weinte und weinte immer weiter, bis keine Tränen mehr überig waren. Dann sah sie der blonden Frau in die Augen und sagte mit zittriger Stimme:
,, Ich muss ihnen etwas sagen."
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Jack Landry versuchte sich von dem Holzstuhl zu befreien, an dem er festgebunden war. Seine Handgelenke waren rot und aufgerieben, sein Kopf tat weh und sein Wille war gerade dabei, gebrochen zu werden.
,, Zum letzten mal, Mister Landry! Anna. Ist. Nicht. Unser. Erlöser!"
Lukas Tremont stand vor ihm - in dem abgedunkelten Raum war er jedenfalls der einzige den er sehen konnte- und starrte ihm ungeduldig in die Augen. Er hatte Jack alles erzählt, was Project Aries über Anna wusste, doch der beseelte Priester lies nicht locker. Er war der festen überzeugung, dass Anna eine Form von Gott selbst darstellte. Je mehr er versuchte Jack aufzuklären, desto mehr wehrte er sich gegen die Wahrheit.
Als er nach vollen drei Stunden noch immer nicht kapituliert hatte, war Mister Tremont der Kragen geplatzt. Er hatte ihn festbinden lassen, und nun wiederholte er seine Sätze immer wieder, bisher ohne Erfolg.
Jack wehrte sich gegen die Stimme die ihm sagte, dass Lukas recht hatte. Je mehr er der angeblichen Wahrheit glauben schenkte, desto mehr dröhnte sein Kopf. Konnte man ihr vertrauen? War sie wirklich gekommen um uns zu zerstören? Jack's Schädel fing an zu pulsieren. Es war, als würde man ihm erzählen, dass die Sonne morgen aufhören würde zu scheinen. Sein Kopf dröhnte mittlerweile so sehr, dass er schwarze Punkte vor sich sah. Mit mühe hörte er den letzten Satz, der Tremont's Mund entkam:
,, Anna kann man nicht trauen!"
Dann verdunkelte sich sein Sichtfeld und er wurde Ohnmächtig.
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Diesmal ist alles eeeetwas kürzer, da ich mit dem Handy online bin und es echt anstrengend ist, auf einer Mini-Tastatur zu schreiben e-e Also entschuldigt bitte kleinere (oder größere xD) Rechtschreib- oder Grammatikfehler.
Danke an dieser Stelle an den zweiten (!) Leser dieser FF:
Gurkensalat :D Ich hoffe dir gefällt diese Geschichte weiterhin, und danke für das nette Review :)
V for eVer
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