V - die Besucher (Staffel 3)

GeschichteSci-Fi, Übernatürlich / P12 Slash
Anna Erica Evans Jack Laundry Kyle Hobbes
18.07.2013
22.09.2013
9
7.666
 
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18.07.2013 701
 
- Vielen Dank an dieser Stelle an meinen ersten und einzigen Leser Miss Damon Salvatore xD *Applaus*
Ich hoffe dir gefällt die Geschichte, auch wenn sie etwas abgeändert wurde -
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Jack Landry wurde der Sack vom Kopf gezogen.
Er befand sich in einem Aufzug, der mit sehr schneller Geschwindigkeit die Stockwerke eines Gebäudes hinunterraste. Zwei uniformierte Männer flankierten ihn, beide hielten eine AK-47 eng an deren Körper gepresst. Sie beachteten ihn nicht und blickten starr geradeaus.
Jack berechnete die Chancen seiner Flucht.
Eher gering.
Der Aufzug kam apprubt zum stehen. Dann packten die Soldaten Jacks Arme und wurde grob aus dem kleinen Raum gestoßen. Der Anblick, der sich ihm nun bot, war gewaltig.
Zahlreiche Menschen rannten geschäftig durch einen einzigen riesigen Raum. Alle waren mit irgendetwas beschäftigt, rannten mit Papieren und Ordnern durch die Gegend. Alles war von dort überschaubar, wo er nun stand. Es war eine höhergelegene Plattform, wo offenbar höherrangige Mitglieder alles Inspizieren konnten.
Dem Priester und seinen zwei neuen Freunden näherte sich ein älterer Mann im schwarzen Anzug. Er streckte formell die Hand aus und hielt sie Jack hin. Im gleichen Moment lösten sich die Griffe der Soldaten.
,, Jack Landry, wie schön dass sie hier sind. Mein Name ist Lukas Tremont, leiter von Project Aries."
Der Priester schüttelte ihm die Hand, doch noch immer wusste er nicht, wo er sich befand und warum. Sein Gegenüber hatte braunes, aber fahles Haar. Altersfalten zeichneten sich in seinem Gesicht ab, von Lachfalten keine Spur.
Bevor Jack fragen konnte, woher der Mann eigentlich seinen Namen kannte, fuhr er fort.
,, Dies ist die Kommandozentrale unserer Regierung. Wir befinden uns sehr tief unter Manhattan, wie sie vielleicht an der etwas stickigen Luft bemerkt haben."
Jack sah sich nocheinmal um. Ein paar Mitarbeiter schielten zu ihm hinüber.
,, Weshalb bin ich hier?", fragte er.
,, Sie wurden auf wunsch von Miss Erica Evans hierher gebracht. Sie hatte gesagt wir sollen herausfinden, was Anna mit ihnen gemacht hat."
Der Priester wusste noch immer nicht was er hier sollte.
,, Was soll sie mit mir gemacht haben?"
,, Nichts Gutes, so viel ist klar Mr Landry. Anna hat sie beseelt. Sie vertrauen ihr."
Jack's Gedächtnis drehte sich wie ein zu schnelles Karussel. Anna würde ihm nie wehtun. Sie gibt Frieden.
,, Natürlich vertraue ich ihr", murmelte er, ,,Anna kann man vertrauen!"
Mr. Tremont schüttelte den Kopf. Er blickte den Mann vor ihm beinahe voller Mitleid an.
,, Lassen sie mich ihnen erzählen, was Anna mit der Menschheit macht."
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Lisa nahm die Hände von ihren Ohren und öffnete die rotunterlaufenen Augen. Die Stimme war nicht mehr zu hören. Sie prüfte sich panisch, ob sie beseelt wurde, indem sie sich selbst fragte, ob sie ihre Mutter hasste.
Die Antwort hatte sich nicht geändert.
Dieses Monster ist nicht meine Mutter.
Die Echsenprinzessin lag noch immer in ihrem Verlies. Sie konnte nicht entkommen, nur warten, das jemand hier hinunterkam und sie tötete.
Das würde sie nie zulassen. Sie will mich leiden sehen.
~
Lisa wurde von etwas wachgeflüstert. Es war eine sanfte, ruhige männliche Stimme.
Lisa...wach auf... Lisa es ist Zeit zu gehen...Lisa..
Im halbschlaf sah sie Tyler neben ihr, wie er beruhigend seine Hand auf ihrer Schulter abgelegt hatte. Doch als sie ein paar mal blinzelte, wurde alles immer klarer. Tyler's Gesicht verschwand nach und nach. Lisa vermisste ihn so sehr.
Doch anstelle des Gesichtes ihres Ex-Freundes tauchte ein anderes auf. Die Flüsterstimme wurde klarer, genauso wie ihr Blick. Die Hand auf ihrer Schulter rüttelte sie hart, beinahe grob. Dann erkannte sie den Mann vor ihr.
Lisa setzte sich mit Tränen in den Augen auf, und krallte sich an den weißen Kittel ihres Besuchers. Sie wimmerte unverständliche Worte, Tränen flossen über ihr Gesicht.
Die beruhigende Stimme wurde dringlicher.
,, Lisa wir müssen gehen. Anna bemerkt sonst, dass ich nicht im Labor bin."
Die Tochter der Königin stand mithilfe ihres Verbündeten auf.
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Joshua stütze die geschwächte Prinzessin. Er winkte einmal durch die Luft und prompt tauchte ein Bildschirm vor ihm auf. Er gab die drei Zeichen der Besuchersprache ein:
Zelle, Öffnen, und Freigeben.
Wie auf Befehl wurden die beiden zurück auf das Schiff gebeamt und liefen gemeinsam in Richtung Fluchtkapseln.
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