Mitchell

GeschichteMystery, Fantasy / P16
18.07.2013
19.09.2013
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18.07.2013 2.579
 
So, ich hoffe, es liest jemand mit und es gefällt :-)
Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr ein oder zwei Reviews da lassen würdet ;-)

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Mitchell hatte sich in eine kleine Wohnung am Rand von London zurückgezogen. Frisch angemietet, so das ihn hier niemand bei seinen Recherchen stören würde. Dies war eine persönliche Sache, seine Vendetta, da hatte er keine Lust auf irgendwelche Fragen.
Zumal ihn Harrick seit seiner Ankunft furchtbar in Beschlag nahm, er suhlte sich fast jede Nacht in seiner Anhängerschaft und „erfreute“ diese Truppe aus Speichelleckern mit heroischen und immer brutalen Geschichten, die die Überlegenheit der Vampire den Menschen Gegenüber verdeutlichen sollte. Zu Mitchells Leidwesen handelten die meisten Geschichten von ihm. Er kam sich wie ein dressiertes Hündchen vor, das in einer Manege der gaffenden Menge vorgeführt wird. Zum kotzen!
Er hatte nun doch wirklich Wichtigeres zu tun. Er hatte von Keanen eine beachtliche Menge an Unterlagen mitgebracht die er noch Sichten musste. Wenigstens war er, genau wie sie, zu dem Schluss gekommen, das der Junge zur Behandlung in das Kinderkrankenhaus Great Ormond Street gebracht worden war, also war es nur logisch und wahrscheinlich, das auch die Adoption über das Krankenhaus gelaufen war. Es müssten folglich auch Akten dort lagern oder mindestens ein Hinweis auf die Adoptions- Agentur. So weit Mitchell es überblicken konnte, hatte Keanen versucht dort einen Job als Pflegerin zu bekommen, war aber abgelehnt worden. Nun, für ihn würde das sicherlich leichter sein.
Allerdings benötigte er dafür Zeit, Zeit die ihm der Alte schlichtweg stahl.

Gerade als Mitchell sich aufmachte um sich das Krankenhaus einmal aus der Nähe anzusehen, meldete sich sein Handy.
Scheiß Teil! Den Typen der das erfunden hat hätte man vierteilen sollen. Immer und überall erreichbar, Großartig!
Er brauchte nicht einmal auf das Display schauen um zu wissen, das die sms von Seth war. Von allen Vampiren kroch dieser Idiot dem Alten am tiefsten in den Hintern. Er hielt sich für so was wie den Prinzen der Finsternis, oder Mitchells bester Freund,  zumindest wollte er Harrick das Glauben machen, da dieser mit allen Mitteln versuchte Mitchell fest in seinen Zirkel zu integrieren.
Vor seiner Verwandlung war Seth nichts weiter gewesen als ein kleiner Dieb, der von jeder Frau nichts als Körbe kassiert hatte. Außerdem war er zu Lebzeiten schon sehr schmächtig und jede Oma mit Regenschirm war schlagkräftiger als er. Ein hübsches Bild das Mitchell sich regelmäßig vor Augen führte um diese dumme Nervensäge ertragen zu können.
Wobei, mit der Kraft eines Vampirs musste man Seth durchaus auf dem Schirm halten. Mit seinen Gewaltausbrüchen konnte er es durchaus fertig bringen, das die Menschen die Übernatürlichen unter ihnen irgendwann bemerkten. Ein enormes Risiko, das sowohl ihm , als auch Harrick bewusst war. Dieses Wissen lies Mitchell dann doch die sms beantworten.

„Ladies Night im Three Quartes, ein reichhaltiges Sortiment an Blutspendern. Wir lassen dir gern was übrig...“

„ Wer ist wir?“

„Die Jungs und ich. Also was ist?“

Die Jungs? Mitchell runzelte die Stirn. Nein, das konnte doch nicht wahr sein. Jetzt musste er auch noch allen Ernstes Kindermädchen für den Troll spielen! Äußerst widerwillig drückte er  die Kurzwahltaste.

„ Mitchell, mein Freund. Ich habe gerade eine Gesellschaft, wenn du dich uns anschließen möchtest?“
Oh Gott.

„ Danke Harrick, nein. Ich habe gerade eine sms von Seth bekommen, er ist mit ein paar Jungs im Three Quarters zur Ladies Night. Weißt du was darüber?“

„ Ohh, ja, Seth. Er hat jetzt zwei kleine Freunde zum spielen. Damit er sich nicht so vernachlässigt vorkommt, wenn wir beide uns unterhalten.“
Das klang überhaupt nicht gut.

„ Du bist dir schon bewusst, das der Laden derzeit als die ´In´ Adresse von London gilt und dort ständig die Presse berichtet? „

Das Schweigen am anderen Ende der Leitung verriet Mitchell, das er den Alten an der Angel hatte.

„ Der Idiot! Ich sagte er soll unauffällig bleiben! Wie schnell kannst du da sein? Ich schicke euch einen Wagen!“

Obwohl Mitchell absolut keine Lust auf diesen Auftrag hatte, konnte er sich ein fieses Grinsen nicht verkneifen. Der Alte war stinksauer, und da konnte er schon mal ausflippen. Das würde Seth nicht schaden, dem kranken Bastard.
Nun ja, wie auch immer. Es galt schnell zu Handeln, bevor diese Dummköpfe sich am besten noch fotografieren ließen. Das gäbe Schlagzeilen. Er hing noch seinen düsteren Gedanken nach, und als das Taxi ihn vor dem Club ausspuckte, war er entsprechend geladen.

Ein enormer Vorteil am Vampirsein war, das er seinen Charme wie einen 200 Kilo Watt Scheinwerfer anknipsen konnte. Mit anderen Worten, keine Warteschlange....
Mitchell drängte sich durch die Massen an verschwitzten Körpern, die Stroboskope stachen ihm schmerzhaft in den Augen. Mitchells Hunger regte sich. Kein Wunder, hatte er doch seit dem Vorfall mit Keanen kein Blut mehr zu sich genommen. Auch jetzt hielt ihn etwas zurück.
Bevor er dem Gedanken jedoch nachgeben konnte, erspähte er eine kleine Gruppe an einem der Tische etwas Abseits. War ja klar. Seth und seine „Freunde“ saßen mit ein paar leicht bekleideten und dümmlich kichernden Mädchen in der dunkelsten Ecke und hatten sich, hoffentlich, noch nicht über ihre Adern hergemacht.
Ein tiefer Atemzug und Mitchell wusste, das er noch rechtzeitig gekommen war. Die Mädchen waren nur völlig betrunken und es lag ein beißender Geruch nach Sex in der Luft, aber an sonsten waren sie unversehrt.

„Mitchell!“

Seth hatte ihn bemerkt und begonnen wie ein billiger Abklatsch vom Paten nach ihm zu winken. Angesprochener lies seinen kalten Blick über die Gesichter der beiden Neu-Vampire schweifen und registrierte zufrieden, das sie schlucken mussten. Genau solche Frettchen wie Seth. Nicht das es mich wundert. Na schön, here comes the big bad wolf.
Das Mädchen auf Seths Schoß starrte ihn mit offenem Mund einfach an, als Mitchell ihr die Hand entgegenstreckte stolperte sie ihm fast entgegen, so sehr beeilte sie sich zu ihm zu kommen. Das brachte ihm fassungsloses gestarre  der übrigen und ein erbostes Zischen von Seth ein.

„ Meine Schöne, warum besorgen du und deine Freundinnen uns nicht noch ein paar Drinks an der Bar?“

Die Kleine nickte, schnappte sich die anderen und weg waren sie. Augenblicklich heftete Mitchell seinen Blick auf Seth, der zu schrumpfen begann.

„ Wir wollen nur feiern.“

„Ist mir egal. Ihr hattet Anweisungen. Vor der Tür steht euer Wagen.“

Seth schluckte, die anderen Beiden murrten wütend, sie wollten doch nicht widersprechen? Unter Mitchells frostigem Blick, schrumpfte Seth noch ein wenig weiter.

„ Du hast ein Taxi geholt? Wir wollen aber nicht weg.“ Doch ein Versuch...Ja, grobschlächtiger Kerl ohne Hirn. Passt.

„Nicht ich. Harrick.“

Bei der Erwähnung des Alten wurden die drei blass und erhoben sich umgehend, Mitchell folgte ihnen. So wie Seth sich immer wieder verstohlen über die Schulter umsah, erfasste er nun endlich die Tragweite seiner Aktion. Gesprächsfetzen drangen an Mitchells Ohr.

„...das ist DER Mitchell! Von dem hab ich gehört.“

„ Der soll gefährlicher sein als Harrick!“

„Und das ist immerhin unser Anführer...“

Na toll. Ein Hoch auf die dummen Geschichten des Alten. Na wenigstens sind wir aus der Öffentlichkeit raus. Ich glaube, ich hör mir mal an was Harrick sich so unter einer Predigt anhört...dann ist der Abend nicht ganz verloren.

Vor dem Club wartete bereits eine dunkle Limousine, die drei Idioten blieben unsicher vor dem Wagen stehen, aber ein böser Blick genügte und sie verschwanden im Inneren. Mitchell nahm auf dem Beifahrersitz platz und musterte den Fahrer. Gordon. Auch nicht gerade Bekannt für seinen Sanftmut. Die beiden nickten sich kurz zu und Gordon brauste los.
Als sie im Beerdigungsinstitut, hinter welchem sich Harricks Residenz verbarg ankamen stiegen sie aus. Gordon nahm den Platz links von Mitchell ein so dass Seth und seine Freunde gezwungen waren voran zu gehen.

„Wenn ich wegen dieser Penner auch nur noch einmal auf mein Abendessen verzichten muss, kläre ich das Problem entgültig!“
Gordon hatte sich zu Mitchell herüber gebeugt und vernehmlich laut geflüstert. Der andere verzog den Mund und nickte zur Bestätigung. DAS würde er wirklich gerne sehen.
Es war wie in einem schlechten Film. Es schien als wären alle Bewohner versammelt, hatten Grabesmienen aufgesetzt und warfen den Ankömmlingen finstere Blicke zu.
Die tragen echt fast alle schwarz. Mit Spitze!
Mitchell musste sich schwer zusammen nehmen um nicht mit den Augen zu rollen. Er selber trug zwar auch schwarze Stiefel, Jeans und eine schwarze Lederjacke, aber sein Button-Down Hemd wirkte mit den blauen Tönen fast schon Frühlingsfrisch.

Al sie vor Harricks Privatgemächern zum Stehen kamen, forderte sie auch schon Harricks nasale Stimme zum eintreten auf.

Der Anführer der Bruderschaft der Vampire hockte hinter seinem rieseigen Regents- Schreibtisch wie eine Spinne in ihrem Netz und stierte die drei Figuren vor ihm an.
Mit einem Mal wurde Mitchell gewahr, das die drei wirklich einen Auftrag gehabt haben mussten und diesen wegen ihrer Überheblichkeit vermasselt hatten. Ein unangenehmes Prickeln kroch seinen Nacken hinauf. Aber Mitchell war zu geübt darin, seine wahren Gedanken zu verbergen, als das er sich verriet. Ihm war klar, er war hier doch der einzig uneingeweihte. Na ja, nun war es sowieso zu spät um aus der Nummer raus zukommen.

„Ihr hattet eine einfache Aufgabe. Bringt sie zu mir.“

Sie? Auf welches arme Geschöpf hatte er es denn nun wieder abgesehen?!

Seth räusperte sich.

„ Also, wir hatten sie schon , so zusagen. Aber es waren so viele Menschen auf der Party....“

„ Party?!“  Eine Zornesfalte bildete sich auf der Stirn des Alten.

„Ja, ja ganz genau! Wir haben davon ja auch gar nichts gewusst und dann mussten wir ja improvisieren, also....“

Der Größere von Seths Spießgesellen ereiferte sich, seinem Kumpel beizustehen, und schon fing auch der andere an sich um Kopf und Kragen zu reden.
Mitchells böse Ahnung wuchs derweil mit jedem Wort zu einem Verdacht heran.

„...richtig! Und dann waren da diese Mädchen. Und die waren so interessiert...“

„Die kannten da wen und wollten uns später einschleusen, wenn alle weg sind!!“, sprang Seth dazwischen. So blöd er war, hatte er den Fehler seines Kumpels doch bemerkt. Harrick hatte es geschafft puterrot anzulaufen. Nicht schlecht.

Neben Mitchell hatte Gordon nur die Augen geschlossen und leicht mit dem Kopf geschüttelt.
Ihm war es also auch aufgefallen. Mitchell konzentrierte sich auf sein Pokerface und blieb entspannt stehen. Er wusste, was auch immer der Alte hatte haben wollen, konnte nichts Gutes bedeuten. Zumindest für alle, die in seinen Augen nicht würdig waren.

Harrick ist viel zu scharf auf was auch immer! Ich sollte zusehen, das ich das Mädchen noch mal in die Finger kriege. Noch könnte sie im Club sein. Verflucht! Warum ausgerechnet jetzt?

Mitchell versuchte, sich nach wie nicht anmerken zu lassen, wie sehr ihn das Ganze wirklich interessierte, während Harrick gerade bewusst geworden war, dass er wahrscheinlich einen Fehler begangen hatte. In seiner Wut hatte er sich dazu hinreißen lassen, diese drei Versager ausgerechnet vor Gordon und Mitchell zusammen zurecht zu weisen.
Von allen in seinem Gefolge waren es diese Beiden, die er nie wirklich hatte kontrollieren können, und es wohl auch nie würde.
Gordon war klug, berechnend und eiskalt. Wer sich ihm in den Weg stellte, hatte eigentlich schon verloren. Der Junge war ein geborenes Alpha-Tier, kein Wunder, das er mit Mitchell nicht warm wurde. Ein Umstand, über den Harrick mehr als glücklich war.
Was Mitchell anging, so konnte Harrick nicht von ihm lassen, noch wollte er es, aber es war stets ein schmaler Grad auf dem er wandelte. Mitchell war zu intelligent und wenn er es darauf anlegte war er gefährlich. Wirklich gefährlich.
Zum Glück gingen sich die Beiden aus dem Weg, er musste einen Weg finden, das es auch dabei blieb.

Harrick versuchte in den Gesichtern der beiden Vampire etwas zu lesen, hatten sie ihre Schlüsse gezogen? Waren sie neugierig geworden?

„Ist dem so?“ Verdammt, Harrick hatte sich ablenken lassen. Er durfte keinen weiteren Fehler machen, also atmete er erstmal tief durch.

„Ihr werdet eine letzte Chance erhalten, euer eklatantes Versagen zu korrigieren. Bis morgen um Mitternacht habe ich sie. Geht!“

Sie. Wer zur Hölle ist Sie? Ich muss schleunigst hier raus und mich auf die Suche machen. Und Evan. Verdammt!

Während Mitchell grübelte, schlichen Seth und seine Spießgesellen auf leisen Sohlen nach draußen. Erst das klicken des Türschlosses holte ihn in die Wirklichkeit zurück. Ihm war sofort klar, dass er sich nun ebenfalls schleunigst aus dem Staub machen musste.
Harrick war aufmerksam geworden, keine Frage, und er würde versuchen Mitchell in ein weiteres Gespräch zu verwickeln.  Aber bevor Mitchell etwas sagen konnte, sprach ihn Gordon an:

„ Also, das war´s dann. Du hast gesagt, du hast auch noch nicht getrunken? Lass uns gehen, es wird bald hell.“ Er nickte in Harricks Richtung. „Wir empfehlen uns dann mal.“

Trotz seiner Verwirrung ergriff Mitchell die sich ihm bietende Möglichkeit, nickte dem Alten ebenfalls zu und machte auf dem Absatz kehrt um noch vor Gordon das Büro zu verlassen und Harrick am Ende doch noch die Gelegenheit zu einem Einwand zu geben.

Die beiden Vampire gingen zügig nach draußen, vorbei am Rest, der sich in der Vorhalle versammelt hatte und teuren Wein und Schampus trank. Im Hintergrund ertönte Opernmusik, Mitchell stöhnte innerlich auf. Faust. War ja klar.
Als sich die Türen des Beerdigungsinstituts hinter ihnen geschlossen hatten, bedeutete Gordon ihm, mit ihm weiter die Strasse entlang zu gehen. Normalerweise waren die beiden keine Freunde, doch Mitchell glaubte nicht, das Gordon ihm etwas tun wollte. Doch ungewöhnlich war es trotzdem.
Nach einigen Minuten, Mitchell schätzte, das Gordon erst nach Verfolgern Ausschau gehalten hatte, öffnete dieser den Mund.

„Du weißt was da gerade passiert ist?“

„Seth hat Scheiße gebaut.“

„Nein, der Alte.“

Der Alte? Mitchell blieb stehen und sah sich sein Gegenüber aus schmalen Augen an. Diese Nacht wurde immer verrückter.

„Ach komm schon. Dir ist doch auch aufgefallen, dass er uns eigentlich nicht dabei haben wollte! Vor allem dich nicht.“

„Ja. Hast du mich deshalb losgeeist?“

Der hünenhafte Vampir kicherte. „Auch. Ich wollte aber wissen, ob du weißt was da los ist. Es gibt Gerüchte im Untergrund.“

Mitchell runzelte die Stirn. Er kannte Gordon nicht sehr gut, war sich aber sicher, das Harrick neben ihm selbst, diesen Mann am meisten fürchtete.
Doch in wie weit konnte er ihm trauen? Und sollte er?

„ Ich hab mir schon gedacht, das da was faul ist. Der Alte war zu nervös, als Seth sich verquatscht hat.“

„Also hast du nichts mitbekommen.“ Gordon senkte leicht den Kopf. Offenbar wollte er nicht mehr preisgeben. Ich würde es nicht anders machen. Aber jetzt wird es echt interessant.

„ Pass auf. Ich hab besseres zu tun, als im Dunstkreis des Alten zu fischen. Wenn er dabei ist Scheiße zu bauen, bitte, solange ich dabei nicht untergehe!“


„Man sagt sich das Harrick die Fühler weiter ausstreckt, und damit meine ich nicht diese Blödsinns Sache mit Südamerika. Er versucht an was anderes ranzukommen. In letzter Zeit sammelt er Informationen über verschiedene Galas der Menschen in dieser Stadt. Außerdem macht er extra Schichten bei den Bobbies. Ohne Rekruten.“

Diese Info war allerdings verdächtig. Es war allgemein bekannt, das Harrick als Polizist ´arbeitete´, schon alleine weil er so auch die Menschen rumkommandieren konnte und weil er sich auf diese Weise gerne neue Rekruten suchte. Den Abschaum der Menschheit, wenn man so wollte.

„Du bist sicher?“ Gordon nickte ihm grimmig zu. „ Aber was willst du unternehmen? Ich meine willst du überhaupt was machen?“

Gordon seufzte. „Hör zu. Ich war genau wie du im Krieg. Ich erkenne einen Tyrannen, wenn ich ihn sehe, und glaub mir. Ich habe meine Gründe warum ich keine neue Weltordnung will!“

Klar hast du deine Gründe. Aber blöderweise hast du Recht.
„Wie geht’s also weiter?“

„Wir halten einfach die Augen offen. Ich melde mich bei dir.“
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