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Damon & Bonnie - Nicht vergessen

Kurzbeschreibung
GeschichteMystery, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Bonnie McCollough Damon Salvatore
17.07.2013
31.07.2013
9
12.825
 
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17.07.2013 1.761
 
Damon öffnete die Augen. Er sah auf sein Rotkäppchen herab, das neben ihm lag und noch tief und fest schlief. Ein Grinsen huschte über sein Gesicht als er sie kurz auf die Stirn küsste und dann aufstand um ins Badezimmer zu gehen. Er duschte sich ging wieder zu Bonnie zurück.
Sie schlief noch, als Damon auf sie zuging und ihr seine Hand auf die Wange legte. „Rotkäppchen“, flüsterte er und setzte sich auf den Rand des Bettes. „Komm schon, wir müssen bald raus.“
Ihre Augen öffneten sich langsam und sie sah Damon an. „Noch eine Minute?“, fragte sie und blinzelte.
„Eine Minute heißt bei dir zwei Stunden“, sagte er mit einem Seufzer und riss ihr die Decke weg.
Sie stöhnte und wandte sich. „Du bist so gemein“, sagte sie und setzte sich auf. „Wie lange hab ich noch?“
Damon blickte zur Uhr und schüttelte den Kopf. „Ungefähr zwei Stunden.“
Ihre Augen weiteten sich in Schock. „Wieso sagst du das nicht früher?“ Sie stolperte aus dem Bett und wäre beinahe über ihre eigenen Füße gefallen, hätte Damon sie nicht aufgefallen. „Upps“, murmelte sie und lief rot an.
„Sei etwas vorsichtiger, bitte“, sagte Damon und stellte sie wieder auf die Füße.
Sie bedankte sich und lief in ihr Bad. Sie schiss die Tür hinter sich zu und zwei Minuten später ging die Dusche an.
Damon zuckte die Schultern und ging ins Wohnzimmer. Es ist eine Woche vergangen, seit er und Bonnie zusammen gekommen sind und heute waren sie an den See eingeladen. Zusammen mit Meredith und Alaric, die über das Wochenende vorbeigekommen sind, Stefano und Elena, mit denen sich Bonnie wieder halbwegs angefreundet hatte und Matt und seiner Freundin. Bonnie nannte es: Alte Freunde wieder vereint, obwohl Damon sich selbst nicht dazu zählen konnte und wollte. Sie bestand aber darauf, dass er mitkam und er konnte sie ja schlecht alleine weggehen lassen. Er wusste, dass er ziemlich eifersüchtig wirken musste, aber das war ihm egal. Bonnie sollte jede Seite von ihm kennen – er kannte nämlich jede Seite von ihr.

Bonnie sprang aus der Dusche und ging ins Schlafzimmer. Sie setzte sich vor ihren Spiegel und kramte ihr Make-Up heraus. Dann begann sie sich zu schminken. Als das erledigt war griff sie nach ihrem Föhn und föhnte sich die Haare, bis sie trocken waren. Daraufhin ging sie zu ihrem Kleiderschrank und warf die Türen auf. Sie schnappte sich ihren Bikini und einige lockere Klamotten – ein Top und eine Hotpants – und begann, sich umzuziehen. Mittendrin platzte Damon ins Zimmer rein und während Bonnie rot anlief und sich von ihm wegdrehte, schien er von der Situation nicht beschämt oder sonst was.
„Bist du dann mal fertig?“, fragte er, während sie versuchte, ihr Bikinioberteil zuzukriegen. Ein Seufzer war zu hören und in der nächsten Sekunde stand er hinter ihr und knotete den Bikini zu. „Vergiss nicht, Unterwäsche mitzunehmen.“
Sie drehte sich zu ihm, während sie sich ihr Top und ihre Hotpants überzog. „Wieso?“
Er rollte die Augen. „Naja, du kannst von mir aus auch mit nassen Badesachen nachhause fahren, ich sage nur, es wäre eine bessere Idee…“
„Schon okay“, sagte sie und griff nach ihrer Tasche. Sie kramte Unterwäsche raus und stopfte sie in die große Tragetasche. „Was ist mit dir?“ Sie sah an ihm herunter. Er trug wie immer schwarz. Ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Jeans.
Er legte den Kopf schief. „Was soll mit mir sein?“
Bonnie schmiss sich die Tasche über die Schultern, nachdem sie noch Badetücher hineingeschmissen hatte. „Wirst du nicht schwimmen wollen?“
Damon zuckte die Schultern. „Das bezweifle ich.“
Sie sah ihn mit großen, flehenden Augen an. „Ach, komm schon. Für mich? Du hast einen perfekten Körper, zeig ihn öfter!“
Sie erkannte, wie er ein Lachen unterdrückte. „Das weiß ich sehr wohl, mein kleines Vögelchen, aber dieser Körper gehört nur dir.“ Er zwinkerte ihr zu.
Sie spürte, wie ihr Gesicht knallrot anlief. Dann wandte sie sich von ihm ab. „Zieh dir Badesachen an und nimm Unterwäsche mit.“ Dann ging sie aus dem Zimmer und presste ihren Kopf gegen die Wand. Wieso macht er das mit mir? Mir ist heiß…

Sie standen vor ihrem Apartment, als der Wagen vorfuhr. Bonnie öffnete die hintere Tür und rutschte durch, während Damon ihr nachkam. „Guten Morgen“, sagte der am Steuer sitzende Alaric mit einem Lächeln.
Meredith auf dem Beifahrersitz drehte sich zu Bonnie. „Wie geht’s dir?“
Damon schnallte sich an, als Bonnie antwortete: „Morgen! Mir geht’s gut und dir?“
„Kann nicht klagen“, sagte sie und sah Damon an. In ihrem Blick lag etwas Warnendes und als er sie sarkastisch angrinste, wandte sie sich wieder Alaric zu.
Damon fing Bonnies Blick auf. Sie schaute fragend zu ihm, dann zu Meredith und wieder zurück zu ihm.
Er schüttelte nur den Kopf und sah aus dem Fenster, während Alaric losfuhr. Er hatte Bonnie nicht erzählt, dass er in den letzten Tagen Kontakt zu Meredith gehalten hatte. Sie war die beste Freundin seiner Freundin und somit auch die einzige Person, mit der er wirklich über sein Vögelchen reden konnte. Oder wenn sie sich streiten würden währe Meredith da, um zu helfen, das hatte sie versprochen.
Als sie am See ankamen, sprang Bonnie sofort aus dem Auto und lief auf Elena zu. Damon ging auf seinen Bruder zu, sah dabei aber weiterhin Bonnie an.
„Hey“, sagte Stefano, als sein Bruder bei ihm angekommen war. „Alles gut?“
Damon sah ihn an. „Bei mir und Bonnie? Ja, alles gut. Bei dir und Elena auch?“
Er nickte. „Bei mir und Elena auch.“
Sie sahen einander lange an, dann begann Stefano zu grinsen.
„Was?“, fragte Damon und zog eine Augenbraue hoch. „Wieso grinst du so blöd?“
Stefano lachte etwas und bückte sich. Er nahm einen Stein und warf ihn auf den See. Der Stein hüpfte drei Mal, dann ging er unter. „Es ist schön, dich mal glücklich zu sehen.“
Damon seufzte, lächelte aber. „Ja, es ist schön, mal glücklich zu sein.“
Im nächsten Moment kam Bonnie mit Elena an der Hand zu den Brüdern und grinste Damon an. „Wo ist eigentlich Matt?“
Elena zuckte die Schultern. „Der kommt etwas später, Jennifer muss heute arbeiten“, sagte sie und sah Damon an. „Na? Geht’s gut?“
Er sah sie ebenfalls an. „Ja. Und dir?“
„Mir geht es sehr gut, danke“, sagte sie und ging an ihm vorbei. „Kommt, wir gehen langsam ins Wasser.“ Sie streifte ihre Kleidung ab.
Bonnie sah zu Damon, während Stefano seiner Frau nachging. „Kommst du mit ins Wasser?“
Er beugte sich hinunter um sie kurz zu küssen, dann sagte er: „Noch nicht. Geh vor, ich komm nach.“
Sie zog eine Augenbraue hoch, zog aber ihr Top und ihre Hotpants aus und lief Elena hinterher.
„Keine Lust auf Schwimmen?“, fragte Meredith, die sich zu ihm umgedreht hat. Sie saß in ihrem Badeanzug auf einem dunkelblauen Badetuch.
Damon zuckte die Schultern und setzte sich neben sie. Bis auf sie beide war jeder im Wasser. „Nicht wirklich. Ich bin nicht so der Wasser-typ.“
Meredith lächelte. „Wer hätte das denn gedacht?“ Ihre Augen verfolgten Alaric. „Du weißt, dass ich dich töte, wenn du ihr wehtust.“
Damon seufzte und blickte Bonnie nach, während sie und Elena sich gegenseitig mit Wasser bespritzten. „Ich würde ihr niemals freiwillig wehtun.“
Meredith nahm sich eine Sonnenbrille und setzte sie auf, dann stützte sie sich auf ihre Arme und legte den Kopf in den Nacken. „Darum geht es ja. Freiwillig würdest du ihr kein Haar krümmen, aber du kannst mir nicht erzählen, dass ihr… Dass ihr nicht mal intim werden wollt.“
Er zog eine Augenbraue hoch und sah sie an. „Ganz bestimmt nicht. Selbst wenn sie es wollen würde, würde ich es nicht zulassen.“
„Aber du möchtest“, sagte sie und hob die Sonnenbrille an, um ihm in die Augen zusehen.
„Ich bin zwar ein Vampir, aber trotzdem noch ein Mann“, antwortete er und legte sich auf den Rücken. „Natürlich habe ich diese Bedürfnisse.“
Sie nickte. „Du musst diese Bedürfnisse irgendwann befriedigen. Und ich hoffe, du versuchst nicht, Bonnie zu hintergehen.“
„Du bist verrückt“, erwiderte Damon und schloss die Augen. „Ich würde alles tun, um bei Bonnie zu sein. Selbst, wenn es heißt, meine Bedürfnisse zu ignorieren.“
Meredith öffnete den Mund, um etwas zu sagen, doch in dem Augenblick fuhr ein Auto vor. „Das ist Matt“, sagte sie und stand auf. „Wir reden noch.“
Damon winkte sie ab und seufzte.

Bonnie sah zum Ufer und konnte sehen, dass ein Auto vorgefahren war. „Matt!“, rief sie und lief aus dem Wasser auf das Auto zu.
Matt stieg an der einen Seite aus, lächelte seine Freunde an und ging um das Auto herum, um die Beifahrertür aufzuwerfen.
Heraus kam ein Mädchen mit langem, schokoladenbraunem Haar, braunen Augen und einem hübschen Körperbau. Ihr Gesicht war beinahe perfekt, das einzige, was nicht ganz passte, war die kleine Narbe über ihrem Auge, aber die konnte man kaum sehen.
„Hey, Leute. Das ist Jennifer“, sagte Matt mit einem Lächeln.
Sie lächelte, doch Bonnie sah etwas Kaltes dahinter. Sie ignorierte es jedoch. „Hallo.“
Matt stellte ihr jeden einzelnen vor. Als Bonnie ihre Hand schüttelte, war sie warm und auch ihr Lächeln wurde etwas wärmer, als die beiden sich berührten.
Nachdem Matt mit dem Vorstellen fertig war, sah Jennifer zu Damon herüber. „Gehört der auch zu euch.“
Matt schien ihn nicht gesehen zu haben, denn sein Gesicht verdunkelte sich. „Was macht der denn hier? Ich dachte, er wäre weggezogen.“
Bonnie schüttelte den Kopf. „Naja, eigentlich…“ Sie suchte nach den richtigen Worten, doch in der nächsten Sekunde war Damon bei ihr.
„Ich bin wieder hergezogen“, sagte er und lächelte Matt sarkastisch an. Dann legte er Bonnie einen Arm um die Schulter.
Matt sah zwischen den beiden hin und her, dann schien er zu verstehen. „Oh, bitte nicht! Da war mir Zander 100 Mal lieber!“
Alle begannen zu lachen, nur Damon und Bonnie blieben still. Bonnie biss sich auf die Lippe. „Matt, hör auf damit…“
Jennifer sah Damon mit großen Augen an. Bonnie versuchte, nicht eifersüchtig zu werden. Damon hatte nun mal diesen Effekt auf Frauen und außerdem war sie ja in einer festen Beziehung. „Wie heißt er denn nun?“, fragte sie.
Damon antwortete: „Mein Name ist Damon Salvatore.“
Sie nickte. „Also drei Salvatores? Ihr seid Brüder?“ Sie sah zwischen Damon und Stefano hin und her.
Stefano nickte. „Ja, er ist mein älterer Bruder.“
Elena zuckte zusammen. „Ja. Und er ist mein Schwager. Daran werde ich mich nie gewöhnen.“
„Frag mich mal“, sagte Damon und grinste.
Wieder begannen alle zu lachen, doch Bonnie sah Jennifer weiterhin an. Ihr Blick gefiel ihr gar nicht und das Gefühl, das sie hatte, als sich ihre Hände berührten… Irgendwas stimmt da nicht.
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