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Damon & Bonnie - Nicht vergessen

Kurzbeschreibung
GeschichteMystery, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Bonnie McCollough Damon Salvatore
17.07.2013
31.07.2013
9
12.825
 
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17.07.2013 1.970
 
Bonnie saß an einem Tisch und sah sich um. Tanzende Menschen – alles Menschen, die sie aus der High School oder dem College kannten. Und alle hatten ihre feinste Kleidung heraus gewühlt. Für Elena.
Eifersucht breitete sich erneut in Bonnie aus. Immer Elena.
„Bonnie?“, fragte eine bekannte Stimme und Bonnie fuhr herum. Dort stand Elena – und sie sah wunderschön aus.
Ihr blondes, langes Haar war hochgesteckt und ihr Make-Up brachte ihre Lapislazuli-blauen Augen zum Strahlen. Sie trug ein trägerloses, dunkelblaues Ballkleid, das ihre Augen noch stärker zum Vorschein brachte. An ihren Ohren baumelten silberne Ohrringe, die zu den silbernen Pumps an ihren Füßen und an den silbernen Armreifen an ihrem rechten Arm passten.
Sie sah Bonnie mit schiefgelegtem Kopf an. „Was ist los? Hast du keinen Spaß?“
Bonnie schüttelte den Kopf. „Ich bin einfach nicht in Partylaune.“
Elena nickte und setzte sich neben ihre beste Freundin. „Ich verstehe. Aber du siehst echt toll aus!“
Bonnie trug ein schwarzes, ärmelloses Kleid mit einem grünen Bolero darüber. Ihre roten Haare fielen Locker über ihre Schultern und an ihren Ohren hingen grüne Smaragde – ein Geschenk von Zander. Dazu trug sie schwarze Open toe Schuhe mit hohem Absatz.
„Danke“, sagte sie und lächelte. „Aber das kann ich nur zurückgeben.“
Elena grinste. „Danke sehr. Ich hab dafür echt lange gebraucht.“ Sie seufzte und sah ihre Freundin an. „Gibt es was Neues?“
Bonnie dachte nach. Soll ich ihr von Damon erzählen?, fragte sie sich selbst und wurde beim Gedanken an Damon etwas sauer. „Damon ist wieder da.“
Elenas Lächeln verschwand. Sie sah Bonnie mit großen blauen Augen an und schüttelte ungläubig den Kopf. „Wo… Woher weißt du das?“
„Ich hab ihn getroffen“, erklärte Bonnie. „Im Café. Wir haben geredet und uns getroffen und –“
Elena unterbrach sie. „Du hast dich mit Damon…?“ Zuerst sah sie verwirrt aus, doch dann verdunkelte sich ihr Gesichtsausdruck. „Hör mir zu, Bonnie. Halt dich bloß von ihm fern.“
Bonnie sah Elena verwirrt an. „Aber… Wieso? Was ist dein Problem mit ihm?“
„Was mein Problem ist?“ Ihre Stimme wurde lauter. „Ich sag dir, was mein Problem ist. Er ist vor acht Jahren – vor acht verdammten Jahren abgehauen. Ohne ein Wort. Das hat mir wehgetan. Das hat uns wehgetan. Dir, Stefano, mir. Und jetzt kommt er zurück und du fällst ihm einfach in die Arme? Was soll das?!“
Erneut stieg Wut in Bonnie auf. „Jetzt reicht’s mir. Ich stecke seit Jahren ein, was du von den Jungs hältst, mit denen ich Zeit verbringe, oder die ich sogar Date, aber jetzt hab ich es satt. Damon und ich sind Freunde, wir verbringen Zeit miteinander, es ist mir egal, ob du verzeihen kannst oder nicht. Ich kann es. Ich habe ihm verziehen, denn er war an nichts in dieser Stadt gekettet. Nicht an dich, nicht an mich, nicht einmal an Stefano. Er ist ein freier Mann und er ist zurückgekehrt.“
Elena stand auf und stemmte die Hände in ihre Hüften. „Aber er wird wieder gehen! Du kennst ihn! Er war an nichts gekettet, weil er sich an nichts ketten lässt! Das ist Damon! So war er immer und so wird er immer sein! Er wird dich zurücklassen. Selbst sein kleines Rotkäppchen wird unter seinem Ego leiden müssen.“
Bonnie schüttelte den Kopf. „Ich glaub es nicht. Du willst mir erzählen, Damon wäre schlecht? Nach allem, was zwischen euch war, sagst du –“
Elena schnitt ihr das Wort ab. „Sei bloß still! Das mit Damon war ein Fehler. Alles, was mit Damon zu tun hat ist ein Fehler! Er kann nicht lieben – er hat kein Herz!“
„Ich hab genug davon! Ich gehe!“, rief Bonnie und fuhr herum und lief davon.
„Gut!“, hörte sie Elena rufen. „Geh doch! Geh und komm bloß nicht angekrochen, wenn er dir das Herz aus der Brust reißt und unter seinen Schuhen zerquetscht!“

Damon saß auf dem Baum vor Stefanos und Elena Haus, als er den Streit zwischen ihr und seinem Vogelbaby mitbekam. Als Bonnie bestürzt weglief, sprang er vom Baum und folgte ihr, bis sie letzten Endes in einer kleinen Gasse standen.
„Ich wusste, dass du da sein würdest“, murmelte sie. Sie stand mit dem Rücken zu ihm.
Er trat einen Schritt näher an sie heran. „Du hast tatsächlich keinen Alkohol angefasst.“
Sie fuhr zu ihm herum und auf ihren Lippen war ein kleines Lächeln, das aber verschwand, als sie wieder sprach: „Bist du hier um dich zu verabschieden?“
Ein Seufzen entfuhr ihm. „Ja.“
Bonnie nickte und lehnte sich an die Wand hinter sich. „Gut. Dann geh. Ich will nicht, dass du dich verabschiedest, geh einfach.“
„Hey“, sagte er und machte erneut einen Schritt auf sie zu. „Es tut mir so leid, kleines Vögelchen, aber ich kann nicht bleiben.“
Erneut nickte sie nur. In ihren Augen sammelten sich Tränen, die sie aber zurück zuhalten schien. Sie will stark sein, erkannte Damon.
Er berührte ihre Wange. „Aber ich will, dass du weißt, dass ich immer für dich da sein werde, wenn du mich brauchst.“
Sie schlug seine Hand weg. „Nein. Wenn du jetzt gehst, Damon“, sagte sie und stellte sich aufrecht hin. Sie sah ihm genau in die Augen. „Wenn du jetzt gehst, dann brauchst du nicht mehr wieder zu kommen. Denn wenn du dann wieder kommst, wirst du hier nichts mehr finden. Nichts und niemanden.“
Verwirrte Gedanken schwirrten durch seinen Kopf. Er antwortete nicht.
„Ich werde nicht mehr hier sein“, sagte sie und schien in Damons Augen lesen zu können. „Wenn du dich jetzt umdrehst und gehst, dann wird es auf dieser Welt nichts mehr geben, weswegen es sich lohnt zu leben.“
Ihre Worte schlugen ihm förmlich ins Gesicht. Er ging einen Schritt zurück. „Was ist mit deinen Freunden, Rotkäppchen, vergiss deine Freunde nicht.“
Sie rollte die Augen. „Welche Freunde, Damon? Meredith lebt am anderen Ende des Landes, Matt ignoriert mich, Elena hasst mich jetzt wahrscheinlich. Ich bin allein, Damon. Kein Mensch, den ich liebe liebt mich!“
Er versuchte es erneut. „Deine Familie, der Wolf…“
Sie schüttelte wütend den Kopf. „Ich kann niemals mit Zander zusammen sein. Ich habe ihn nicht verlassen, weil ich gerade Lust dazu hatte, sondern weil ich ihn nicht liebe. Und meine Familie ist auch weggezogen.“
„Elena würde dich nicht hassen“, bemerkte Damon. Er musste nach Gründen suchen. Bonnie durfte nicht so denken. Niemand durfte so denken. Sie war doch so kostbar.
Sie hielt seinem Blick stand. „Ach ja? Hast du gesehen, wie sie mich angeguckt hat? Als wäre ich irgendeine Art Kakerlake, nur weil ich…“ Sie atmete einmal tief ein. „Hör zu. Ich möchte Kinder haben. Möchte ich wirklich. Doch ich wusste irgendwie immer, dass ich niemals welche haben könnte. Denn der einzige, von dem ich Kinder haben möchte, könnte mir niemals welche schenken.“ Nun begannen die Tränen zu fließen.
Damon spürte, wie seine Augen sich in Schock weiteten. Sagte sie ihm wirklich gerade, dass sie ihn…?
„Zander war ein toller Kerl, er ist noch immer einer“, erzählte Bonnie weiter. „Aber ich wusste immer, dass er nicht der Richtige war. Der Richtige würde mich niemals lieben, würde mich immer an die zweite Stelle stellen. Das nahm ich jedoch in Kauf. Für mich war nur ein einziger Mann bestimmt.“ Sie ging einen Schritt näher an Damon heran. „Ein Mann, den ich niemals haben könnte.“
Damon schloss die Augen. Er musste nachdenken, aber alles war so verwirrend. Die Stelle, an der sich ein Herz befinden müsste wurde warm und er blickte auf sein Vogelbaby hinab, das gerade so mutig war. „Du kannst alles haben, was du dir wünschst.“
Sie nickte und atmete tief ein. „Dann wünsche ich mir, dass du bleibst. Dass du mich nicht verlässt. Dass du hier bleibst, bei mir.“
Er zuckte zusammen und schüttelte den Kopf. „Weißt du, was ich mir wünsche? Dass du ein ganz normales Leben hast.“ Er griff nach ihren Händen und hielt sie in seinen. „Dass du einen Mann heiratest, den du verdienst und der dich verdient.“ Wenn es so einen Mann überhaupt gibt, fügte er in Gedanken hinzu. „Ein Mann, der dir Kinder schenken kann.“
„So einen Mann möchte ich nicht“, sagte sie und drückte seine Hände überraschend fest. „Ich möchte den Mann haben, den ich liebe.“
Damon erstarrte. Für einige Sekunden war es zwischen den beiden still, dann sprach er: „Und ich möchte die Frau, die ich liebe. Aber es geht nicht. Es funktioniert nicht, mein Rotkäppchen. Wir sind zu verschieden. Wenn wir jetzt zusammen kämen, wenn wir jetzt glücklich wären… Wie wird es in – sagen wir mal – 70 Jahren sein? Wenn du stirbst und ich alleine weitergehen muss. Das könnte ich nicht.“
Die Trauer in ihren Augen war deutlich und Damon verfluchte sich leise dafür. Er hatte ihr wehgetan. Schon wieder.
„Du könntest mich…“ Sie sah ihn mit ihren großen braunen Augen fragend an.
Er verstand. „Nein. Oh nein, ganz sicher nicht. Nur über meine Leiche, Bonnie.“
Sie seufzte. „Wieso ist es so kompliziert, wenn wir doch das Selbe empfinden?“
Ein Lächeln huschte über sein Gesicht. „Wie es aussieht, kleine Hexe, sind wir die Hauptpersonen einer traurigen Liebesgeschichte, die damit endet, dass sich die Liebenden nicht länger sehen dürfen.“
Bonnie legte den Kopf schief. „A la Romeo und Julia?“, fragte sie und lächelte selbst ein wenig.
„Das will ich nicht hoffen“, erwiderte er und lachte sogar ein wenig. „Du weißt doch, wie das Stück endet, nicht wahr?“
Sie zuckte die Schultern. „Wer weiß das nicht?“ Dann wurde sie wieder ernst. „Du bleibst bei mir, Damon. Ich kann ohne dich nicht leben.“
Er seufzte. „Wie hast du es denn vorher geschafft? Du hast acht Jahre ohne mich gut überlebt.“
Sie nickte. „Weil ich jemanden hatte, der mir hilft. Und dann, als ich wirklich dabei war, dich zu vergessen, tauchst du plötzlich wieder auf und mein Herz freut sich wie ein Schnitzel, während mein Gehirn dich verflucht. Tolles Timing übrigens, Mr. Salvatore.“
Erneut umschmeichelte ein Lächeln sein Gesicht. „Du siehst übrigens wunderschön aus“, bemerkte er und sah an ihr herab.
„Damon“, sagte sie und seufzte. „Danke, aber ist das die Zeit…?“
Er ignorierte das. „Wirklich wunderschön. Nicht nur dein äußeres, alles an dir ist wunderschön. Du bist wie eine Blume, Bonnie“, sagte er und nahm ihr Gesicht in seine Hände. „Eine wunderschöne Blume. Mein wunderschöner, kleiner Singvogel.“ Dann beugte er sich vor und küsste sie auf den Mund. Seine Lippen waren weich auf ihren und er spürte, dass er sie überrascht hatte. Kurz darauf jedoch schlang sie die Arme um ihn und küsste auch ihn. Es war pures Glück, das nun durch seine Venen floss.
Bonnie war die erste, die sich aus dem Kuss löste. Nämlich um zu atmen. „Was soll mir das jetzt sagen?“, fragte sie ihn.
Er lächelte und legte seine Stirn an ihre. „Es bedeutet, dass ich meinem Rotkäppchen einfach keinen Wunsch ausschlagen kann.“
Sie holte überrascht Luft. „Heißt das…?“
„Ja“, sagte er und grinste sie an. „Ich liebe dich und ich werde bei dir bleiben, bis zu dem Tag, an dem du mich letztendlich doch satt hast.“
Sie lachte. „Ja, klar. Wenn dieser Tag kommen sollte, kriegst du einen Dollar von mir.“
Er lächelte sein schiefes Lächeln. „Die Wette gilt.“
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Im Grunde ist die Geschichte vorbei, aber ich könnte noch weiterschreiben...
Ich überlasse diese Entscheidung euch :)
Die Klamotten & Accessoires der Mädchen:
Elena:
Kleid: http://www.dameo.de/b/p-pbft-apfel-pick-ups-ballkleid-klassisches-zeitloses-traegerloses-bodenlanges-quinceanera-kleid.jpg
Schuhe: http://www.begabay.de/ebay/6000erShopfotos/6840.jpg
Ohrringe: http://www.gimahhot.de/images/products_large/71/718691/viventy-693914-silber-ohrringe.jpg
Bonnie:
Kleid: http://mta1.img7e.de/images/210/08/richroyal-kleid-mit-rueschen-in-schwarz--2-809x1279-6.jpg
Schuhe: http://images.mytheresa.com/media/catalog/product/cache/common/image/1000x1000/17f00feee30adbc8c32ef1f36c91b401/P/0/P00071795-RIONA-SUEDE-OPEN-TOE-BOOTS-WITH-ZIPPER-DETAIL-STANDARD.jpg
Ohrringe: http://www.thebead.ch/images/product_images/info_images/wunderschoene_gruene_ohrringe_mit_silber.jpg
Bolero: http://bilder.baur.de/pool/formata/3193166.jpg
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