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einmal EunHae zum mitnehmen ;)

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Super Junior
15.07.2013
21.07.2013
7
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15.07.2013 1.547
 
// Wenn ich jetzt so darüber nachdenke…der ganze Ruhm…die besten Freunde UND die Liebe meines Lebens zu haben…Wahnsinn! ...Vor einigen Monaten sah das alles aus, als wäre es kilometerweit entfernt…//

„Bin wieder da!“
Rief die lieblichste und wunderschönste Stimme die ich jemals in meinem Leben hören durfte, fröhlich.
Donghae ist gerade in unsere enge 6-Zimmer-WG, mit nur einem Badezimmer, vom Einkaufen gekommen.
Eigentlich wären wir zu 11, Cocktails schlürfend in einer riesigen Villa auf Hawaii!
Doch die Realität verpasste uns einen Schlag ins Gesicht.
Yesung wohnt noch bei seiner Mama, Kangin wohnt mit seiner Freundin zusammen und Sungmin wohnt mit Heechul und Ryeowook in einer Wohnung gleich 2 Straßen von uns entfernt.
Das aber WIR, das heißt: Siwon, Donghae, Kyuhyun, Leeteuk, Shindong und ich gleich zu 6. Zusammen hausen, war nie geplant.
Ursprünglich wollten wir vier eine Wohnung mit 2 Gästezimmern haben und uns die Kosten teilen.
Leeteuk wollte damals eigentlich nur 2 Nächte bleiben, weil er sich – mal wieder – mit seiner Freundin gestritten hatte. Aus 2 Nächten wurden 4 aus diesen wurden 5. Leeteuk dachte dass sie sich melden würde, doch das Tat sie nicht. Also ging er in Facebook online und sah, dass sie bereits einen neuen hatte. Er war am Boden zerstört, sah sich jeden erdenklich möglichen Talk-Show kram im Fernsehen an, wo Frauen von ihren Männern betrogen worden sind, oder Kuppelshows in denen auch schwule Bauern die große Liebe fanden und aß dabei Literweise Schokoladeneis mit extra viel Vanillesoße und bunten Streuseln. Wenn das seine Eltern erfahren hätten, hätten sie ihn nach Amerika zum Studieren geschickt und wir hätten unsere Karriere aufgeben müssen, noch bevor sie angefangen hat!
Also behielten wir ihn bei uns.
Shindong ist erst vor kurzem zu uns gezogen, weil er von seinen Eltern auf eine Diät gesetzt wurde. Sie waren sogar schon so weit, dass sie ihn in ein Abnehm-Camp schicken wollten.
Hier darf er das essen was er will und hat’s sehr bequem.

„Hey! Was machst du da?“, so riss mich die liebliche Stimme aus meinen Gedanken.
„Nichts, ich schau mir nur die alten Fotos von uns an.“
„Wo hast du die denn nur rausgefischt?“
„Im ‘Rechnungen‘-Karton.“
„Ach deswegen hab ich das Album nie gefunden“ kam es verwundert von Hae.
„Lass mal sehen!“ er nahm mir das Album aus der Hand und blätterte darauf los.
„Boah! Da ist ja das Bild wo wir am See waren! Oder der Vergnügungspark! Oh man da müssen wir unbedingt nochmal hin! Diese Achterbahn war so cool und…“

Der See. Genau…ich erinnere mich als wäre es erst gestern gewesen…
Die Sonne schien auf das klare Wasser, wir waren noch Teenager und an diesem Tag war Donghae’s 17. Geburtstag.
Wir haben gegrillt, gegessen und getrunken. Alle sind an diesem besonderen Tag gekommen.
Am Abend saßen wir noch am Lagerfeuer und grillten Marschmallows. Nachdem alle in die Zelte zum Schlafen gegangen sind, bat mich Donghae noch zu bleiben, weil er mir was wichtiges habe erzählen wollen.
Mein Herz schlug laut, als ich am Ufer neben ihm saß. Ich bekam Angst dass er es vielleicht hätte schlagen hören können.
Eine Weile schwiegen wir bis Donghae den Mund aufmachte um etwas zu sagen.
„Eunhyuk…Du bist mein bester Freund! Oder?“ fragte er zögerlich.
Ich nickte, sichtlich nervös.
„…und ich kann dir doch alles anvertrauen, oder nicht?“ fuhr er fort.
„Aber natürlich!“ platzte es aufgeregt aus mir heraus.
„Ähm…okai. Also..es ist so…ich liebe Männer.“ gab er nervös und stotternd, jedoch selbstbewusst zu.
Mir fiel die Kinnlade runter. Der Frauenheld #1 aus ganz Korea, steht auf MÄNNER!
„Wie…k-kommst du darauf?“
„Naja…also ich…äh..egal. Lass uns schlafen gehen!“ rot angelaufen ging er in sein Zelt und ich ging in meins.
Seitdem haben wir nicht darüber geredet.

Donghae sprach weiter über die Fotos und ich nickte nur geistesabwesend. Ich musste es herausfinden!
„Sag mal Hae…“ sein Blick wandte sich mir zu. „wieso stehst du auf Männer? Du hattest doch immer nur Dates mit Frauen!?“
Wie erwartet stotterte er bei seiner Antwort.
„Nun es ist…so…ich…“
Shindong kam ins Wohnzimmer und Donghae unterbrach seine Antwort.
„Ich hab Hunger!“ Der große, bunte Klops sah auf uns herab.
Siwon ließ, wie immer wenn er kam, die Tür ins Schloss fallen und kam sofort zu uns ins Wohnzimmer.
„Oh Mann! Den Leuten beim Essen zuzusehen und zu wissen, dass man als Kellner nichts essen darf, macht einen hungrig!“
„ICH KOCHE WAS!“ rief Donghae begeistert und sprang auf.
„NEIN!!!“ schrien wir geschockt im auf.
Donghae blieb wie ein erschrockenes Eichhörnchen stehen und sah uns mit großen Augen an.
„Ähm…“ setzte Shindong an.
„Ehm…“ folgte Siwon.
Wir wollten ihn nicht kränken also logen wir ihn ständig wegen seinen ‚Kochkünsten‘ an.
„Ich wollte aber diesmal kochen!“ sagte ich ernst.
„Oh aso…na wenn das so ist.“ Sagte er ruhig und Verständnisvoll.
Siwon, Shindong und ich gingen versteift in die Küche. Ich stellte mich vor den Herd, nahm den Topf in die Hand, stellte die Platte an und den Topf darauf. Langsam erhob sich links von mir Shindong’s Aura, die nicht gerade begeistert auf den Topf sah und schon Schweißtropfen auf der Stirn hatte. Das gleiche geschah auf meiner rechten Schulter, nur dort war es Siwon.
„Versau’s bloß nicht!“. Shindong‘s Worte motivierten mich nicht besonders.
Ich schluckte.
Siwon:“Ich warne dich! Wir haben auch so schon nicht viel zu essen!“
Shindong:“Warten wir lieber auf einen Besuch von Yesung’s Mutter…“
„RAUS HIER!!!“. Ich schob die Jungs raus und schloss ie Tür. Das Problem war nämlich, dass nicht nur Donghae nicht kochen konnte. Sondern eigentlich KEINER von uns. Nervös sah ich auf den Topf herab.
Er war leer, genauso wie mein Kopf!
Wasser! Warte…WAS will ich überhaupt kochen? Nagut…mal sehen was Donghae eingekauft hat!
Ich krame in den Tüten rum und werde fündig.
3 Packungen Spaghetti, 6 Packungen Gummibärchen, 1 ½  Kilo Hackfleisch, Ein Leib Brot Butter, So’n zeug um Soße zu machen und Wasser in Flaschen.
Wenn ich das Wasser sehe, frage ich mich immer wie Cola damals geschmeckt hat. Wir müssen immer mit dem wenigsten zurechtkommen und da das Wasser billiger als Cola ist, trinken wir eben Wasser.
Aber bald, ja BALD! Haben wir eine Menge Kohle!
Aber erst mal sollte ich was kochen.
Niedergeschlagen gehe ich mit den Packungen Spaghetti zum Topf. Stimmt ja, kein Wasser drinnen. Ich packe den Topf an den Henkeln an.
„AAH!!!SCHEISSE!!!“ prompt lasse ich den heißen Topf auf den Boden fallen.
„VERDAMMT!!!“ ich schüttle meine Hände hin und her, da ich mir dadurch Abkühlung erhoffe.
„Alles okai?“.
Ich sah zur Tür. Da stand Donghae. Er sieht besorgt aus. Er kommt auf mich zu. „Lass mal sehen.“. Er nimmt meine Hände in seine und sieht sie sich vorsichtig an. Ich spüre ein wohliges knistern zwischen uns. Mein Schmerz ist vergessen. Ich kann meine Augen nicht von ihm abwenden. Er inspiziert mit gerunzelter Stirn meine Hände. Er hat so eine schöne Haut. Vorher ist mir das nicht aufgefallen. Aber so von nahem…und seine Lippen erst. Sie sind nun zu einer schmalen Linie verschmolzen. Er hebt seinen Blick und reißt mich aus meinen Gedanken.
„Komm, wir kühlen deine Hände.“ sprach er sanft.
Er ließ meine Hände nicht los und ging mit mir zum Waschbecken. Mit seinen langen, schönen Fingern umschloss er den Wasserhahn um kühles Wasser daraus laufen zu lassen. Vorsichtig näherte er meine Hände dem Wasser damit ich dabei keine Schmerzen empfand.
Es tat gut das Wasser auf der Haut zu spüren.
„Pass beim nächsten Mal besser auf.“ Er wuschelte mir grinsend durchs Haar und ging zurück ins Wohnzimmer.
Ich ließ meine Hände noch eine Weile im Wasser.
Viele Gedanken schwirrten in meinem Kopf umher und diese kreisten alle um Donghae.
Ich hob den abgekühlten Topf vom Boden auf und füllte ihn mit Wasser, gab die Spaghetti-Packung hinein und holte die Pfanne um die Soße zu machen, raus.
Ich gab die Zutaten dazu und setzte mich hin.
Seufzend stützte ich meinen Kopf an der Wand ab und verschrenkte die Arme.
10 Jahre Freundschaft. Kann da noch mehr werden? Was ist, wenn er schon jemand anders liebt? Ach! Das hätte er mir erzählt. Aber was, wenn nicht? Was soll ich nur machen?! Wird er mich auslachen? Oder mich überhaupt ernst nehmen? Für ihn bin ich nur ein Bruder!
Naja, er weiß ja noch gar nicht das ich auch auf Männer stehe. Niemand weiß das. Er hat mir sein Geheimnis anvertraut. Ihm kann ich dann doch auch vertrauen…oder würde er denken…Moment mal…es…es riecht so… VERBRANNT!!!
Sofort schrecke ich auf und sehe zur Pfanne mit dem zur Unerkennbarkeit verkohlten Hackfleischsoße.
Naja…die Soße kann ich nun wegwerfen. Aber die Spaghetti sind bestimmt schon durch.
Schon kommen die Jungs nacheinander, angeführt von Siwon rein.
Siwon:“Das riecht ja so als hätte Donghae gekocht!“
Shindong:“Das schöne Essen. Ich hab gewusst wir hätten auf Yesung’s Mutter warten sollen…“
Donghae:“Haben wir noch Ketchup?“
Ich nickte zögerlich und voller Verwunderung, weil er nichts zu meckern hatte.
Donghae:“Gut! Dann essen wir es eben mit Ketchup!“. Er lächelte zuckersüß als er diesen Satz sagte. Wie konnte dieser Mann alles nur so süß klingen lassen? Oder liegt es nur an mir?
Kommt es MIR nur so vor..?
 
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