120 X

von Nenaisu
GeschichteAllgemein / P18
14.07.2013
26.10.2014
41
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Projektbeitrag zu 120er
Ich muss zugeben, ich hab das Projekt schon vor ein paar Jahren angefangen und auch seit über einem Jahr nicht mehr weitergeschrieben - die ersten 30 OS poste ich aber trotzdem - und vielleicht motiviert mich das auch, weiterzuschreiben - oder der nächste Wolverine-Film ;)

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Legende:
FC = First Class (Erste Entscheidung)
W = Wolverine
X1-3 = X-Men 1-3

[bei FC und W kommen dann später eventuell auch ein paar Ziffern hinzu ;)]


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1. Humunculus – künstlicher Mensch (W)


Seine neuen Kräfte waren super, dachte Wade sich. Er konnte teleportieren, mit Elektrizität spielen, sich selbst schnell heilen. Er trug nun immer seine Schwerter bei sich, in sich, und es tat noch nicht einmal weh, wenn er sie ausfuhr, denn Schmerzen spürte er auch keine mehr.

Was nicht so super war, war, dass er keine Kontrolle mehr hatte. Über sich.

Sein Verstand war irgendwo zwischen Wow, ich bin ein Multimutant! und Scheiße, ich bin ein verdammter Roboter! stecken geblieben. Denn es war nicht sein Wille, mit dem er James angriff. Es war, als wäre sein Hirn vom Rest seines Körpers abgetrennt. Er sah, dass er James attackierte, als wäre er nicht daran beteiligt, sondern würde danebenstehen und zusehen. Aber er spürte nicht, dass er kämpfte. Sein Körper tat es einfach. Er konnte die elektrischen Impulse fühlen, die seinen Körper befehligten, die seine vielfältigen Kräfte nach Belieben steuerten.

Seine Augen nahmen wahr, dass er James verletzte, dass er Victor verletzte, der seinem Bruder zu Hilfe gekommen war. Doch er hatte keine Kontrolle darüber. Er wollte es nicht und doch wusste er, er würde sie töten, wenn sie ihn nicht aufhielten. Sie mussten ihn aufhalten, denn er wollte kein Roboter sein.

Besser tot, als das.

Er wollte schreien, sie warnen, sich dazu erniedrigen sie anzuflehen, sein unwürdiges Dasein zu beenden, doch diese vermaledeiten Wissenschaftler – Wissenschaft, dass er nicht lachte! Wissenschaft setzte sich aus Wissen und Schaffen zusammen, aber das hier war – Tierquälerei, hörte er Strykers Stimme in seinem Kopf widerhallen. Wenn also diese Wissenschaftler nicht einfach seinen Mund zugenäht hätten, hätte er jetzt in Protest aufgeheult. Er war ein Mensch und das war Menschenquälerei.

Er wollte brüllen vor Wut, seinen ganzen angestauten Hass herausschreien, er wollte Kämpfen, gegen Stryker, gegen das Roboterdasein. Doch er kam nicht dagegen an. Sein Verstand sträubte sich, doch sein Körper tat das, was ihm von außen befohlen wurde. Und er musste hilflos dabei zusehen. Jedoch war er nicht bereit, aufzugeben. Er wehrte sich, gegen seinen eigenen Körper.

Er spürte die Krallen aus Adamantium seinen Hals durchdringen und hoffte, dass es schnell vorbei war. Um ihn herum wurde alles schwarz.
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