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Another life, not as perfect as it seems!

von Catzya
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / MaleSlash
Itachi Uchiha Naruto Uzumaki Sasuke Uchiha
11.07.2013
25.11.2021
4
5.045
3
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25.11.2021 1.457
 
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„Ich habe riesige Neuigkeiten für dich!", der Vater von Sasuke strahlte über das ganze Gesicht.
Sasuke dagegen schaute seinen Vater nur entgeistert an, denn wenn dieser Neuigkeiten für ihn hatte, kam da nur etwas bei heraus, was er nicht so toll finden würde.

„Und das wäre was?", fragte er seinen Vater und versuchte dabei, so wenig wie's geht genervt zu klingen.
„Du kennst doch diese Familie, die am anderen Ende der Stadt wohnt oder?"
„Da wohnen viele.", Sasuke war schon sichtlich genervt von dieser Unterhaltung dabei hatte sie nicht mal richtig begonnen, dennoch versuchte er so ruhig wie nur möglich zu bleiben und setze sich seinen Vater gegenüber.
„Na diese, denen der super große Klamottenladen gehört im Zentrum der Stadt."
„Achso, diese Familie..."
„Ganz genau! Du weißt doch sicherlich, dass sie eine Tochter haben, oder?", Sasuke verstand kein Wort von dem was sein Vater ihm sagen wollte. Er wusste nicht mal welche Familie er meinte, er stimmte nur zu um die Unterhaltung etwas zu beschleunigen, also tat er immer schön so als wüsste er was sein Vater meinte.
„Kann gut sein, weiß ich nicht."
„Naja, auf jeden Fall habe ich die Familie vorhin auf der Party kennengelernt und sie haben mir gesagt, dass sie einen Verlobten für ihre Tochter suchen. Und da habe ich gesagt das du auch eine suchst, da ich mich ziemlich gut mit der Familie verstanden habe, haben wir kurzfristig dazu entschieden euch beide mit einander zu verloben!"

Sasuke sah seinen Vater nur fassungslos an, er beschloss zwar viele Sachen für ihn über seinen Kopf hinweg, aber ihm irgendeine Verlobte aufzuzwingen und dann noch eine die er selber nicht einmal kannte? Das wurde den Dunkelhaarigen alles zu viel, er lässt sich viele Sachen gefallen aber nicht diese.
„Sag mal, spinnst du jetzt völlig? Du kannst mir doch nicht einfach irgendeine Verlobte aufzwingen! Und dazu noch eine die ich überhaupt nicht kenne!"
„Jetzt beruhig dich doch Sasuke. Sakura ist ein nettes Mädchen, ich habe sie schon kennengelernt, sie passt super zu dir und ihr würdet ein schönes Paar abgeben."
„Mir egal! Ich habe darauf keine Lust! Du kannst nicht einfach über meinen Kopf hinweg entscheiden wen ich zu heiraten habe und wen nicht!"
„Ihr werdet euch prächtig verstehen. Sie ist ein hübsches Mädchen und sehr nett dazu!"
„Mir egal was sie ist! Das kannst du nicht einfach machen!"
„Das habe ich aber schon! Sie wird morgen früh hierher kommen damit ihr euch kennenlernen könnt."

Sasuke war sauer, er stand einfach auf und verließ den Raum, denn noch länger mit seinem Vater in einen Raum zu sein würde er nicht aushalten. Er wollte jetzt einfach nur alleine sein, einfach seine Ruhe haben.
In seinem Zimmer angekommen knallte er die Tür zu, sodass es noch durch das ganze Haus schallte. Er verriegelte seine Tür und ging auf seinen Balkon, die kühle Abendluft würde ihm sicherlich guttun.
In solchen Situationen schnappte er sich meistens sein Fahrrad und haute ab, weit weg von diesem Haus.

Aber es würde ihm sowieso nichts bringen, sein Vater würde ihm Leute hinterherschicken, die ihn wieder zurückbringen würden. Er starrte runter auf das Dorf, er fing immer mehr an dieses ‚ach so perfekte Dorf‘ zu verfluchen.
Er konnte einfach nichts selber entscheiden, und dass ihm auch noch eine Hochzeit aufgezwungen wurde, dabei hatte Sasuke nicht einmal Interesse an Mädchen und jetzt musste er eines heiraten. Vermutlich würde er auch noch dazu gezwungen werden eine Familie mit dieser Frau zu gründen, dafür verfluchte er seinen Vater.

Aber so sehr wie Sasuke dieses reiche, schöne Dorf verfluchte so sehr hasste Naruto seinen kleinen Vorort in dem er lebte.
Das Einzige, was er dort mochte war sein freies Leben, ihn schrieb niemand vor wie er zu Leben hatte, niemand zwang ihn zur Schule zu gehen und zu lernen, er konnte so lange aufbleiben wie er wollte und ihn zwang niemand jemanden zu heiraten. Er konnte machen was er wollte.
Es war zwar ein gefährliches Leben er musste aufpassen das er nicht geschnappt und in irgendeiner Gasse Vergewaltigt und Erschossen wird, aber er brauchte dieses Adrenalin und zusammen mit seinen Freunden, schaffte er das.

Etwas später verabschiedete Naruto sich von seinen Freunden und ging nach Hause.
Er wohnte mit seiner Mutter in einem unterirdischen Kellerraum, denn der Vorort war einst auch ein kleines, schönes Dorf gewesen welches eins mit Konoha war. Doch dann wurde eine Meter hohe mauer erbaut und die reichen aus dem, zu vor gemeinsamen Dorf, flohen hinter den Mauern und führten ihr Leben unter ihresgleichen weiter und das reiche Dorf Konoha und die zertrümmerte Müllhalde in dem er grade Lebte.
Nach dem Abriss blieben nur noch Trümmer übrig und aus den Resten, haben sich die Menschen im Vorort kleinere Häuser und Unterkünfte erbaut. So war zumindest die Geschichte die ihn seine Mutter erzählte und seine Mutter hatte es von ihren Eltern. Vermutlich hatte sich im laufe der Zeit die Geschichte ein wenig ins Dramatische verändert, aber so kannte er sie nun mal.

Naruto und seine Mutter hatten Glück gehabt, denn sie waren eine der schnellsten die einen dieser Kellerräume abbekommen hatten nachdem er frei wurde, denn wurde etwas Frei gewann der Schnellere.
Und seit Jahren schon wohnten sie darin. Sie waren glücklich so wie es war, sie hatten sich selber und das war mehr als nur genug für beide. Notfalls hätten sie sich auch irgendwie eine kleinere Hütte zusammengebastelt, irgendwie hätten sie es sicherlich geschafft.
„Mama, ich bin wieder da!", er kam freudestrahlend in den kleinen Raum an und hielt seiner Mutter die Erfolge des Tages hin.
„Wo hast du denn das viele Essen her?", seine Mutter kam direkt auf ihn zu und staunte nicht schlecht.
„Kiba und Lee haben mir geholfen, du weißt doch wie wir das machen.", grinste er seine Mutter an die etwas auflachen musste.
„Du bist ein Engel mein Schatz, aber du weißt doch das ich das nicht so gerne habe, wenn du dich in Gefahr begibst."
„Ja ich weiß, aber anders kommen wir nun mal nicht an das Essen ran um zu überleben, wir haben doch kein Geld dafür."
„Du hast ja recht. Trotzdem, pass bitte ganz genau auf was du tust okay? Du weißt ja was mit deinem Bruder passiert ist."
„Ja weiß ich noch, aber mein Bruder ist nicht mehr da also muss ich das Essen für uns besorgen!", seine Mutter konnte darauf nur schwach lächeln, sie wollte schließlich nicht auch noch ihr anderes Kind verlieren.

Sie führten diese Diskussion noch Stunden weiter. Er versicherte seiner Mutter immer und immer wieder, dass er aufpassen würde.
Später am Abend ging er nochmal nach draußen, er setzte sich etwas weiter, von seinem Kellerraum, auf eine kleine halb stehende Mauer.
Dort saß er immer, wenn er nachdenken musste oder einfach nur alleine sein wollte, er dachte darüber nach was seine Mutter sagte. Er verstand das sie Angst hatte, dass sie ihn nicht auch verlieren möchte schließlich wurde sein Bruder ermordet als er etwas Essbares besorgen wollte für Sie.
Er wollte ihr Helfen, für sie da sein, dass sie sich nicht in Schwierigkeiten bringt er hatte keine andere Wahl, oder? Außerdem hatte er von dort eine super Aussicht auf den kleinen Vorort und die übergroße Mauer, die diese zwei Orte trennte.

Zu oft hatte er sich gewünscht dort zu sein, wo Sasuke sich grade befand.
Dieser dagegen wünschte sich so weit wie nur möglich weg von diesem Ort. Und im Moment war das sein größter Wunsch, er wollte das für sich aber vor allem für seine Mutter und Freunde. Es sollte ihnen einfach nur gut gehen.

Am nächsten Morgen wurde Sasuke sehr früh geweckt, da er besuch bekam von seiner zukünftigen Braut, deswegen gab es am frühen Morgen schon ziemlichen Zoff mit seinem Vater, weil er ihn die Verlobung ausreden wollte, hoffnungslos. Er schloss sich in seinem Zimmer ein und hoffte dadurch seine Ruhe vor all dem zu bekommen.

Als es plötzlich an seiner Tür klopfte.
„Sasuke! Mach sofort die Tür auf!", schrie sein Vater durch die verschlossene Tür hindurch.
„Nein werde ich nicht!"
„Jetzt mach schon! Sakura ist da! Sie will dich kennenlernen!"
„Kein Interesse, schick sie wieder weg!", danach wurde es still vor seiner Tür.
Aber das blieb nicht lange so denn plötzlich ging seine Tür auf, sein Vater hatte den Ersatzschlüssel geholt. Der Dunkelhaarige sah nur genervt zu ihm und dann zu dem Mädchen das neben ihm stand.

„Sasuke, das ist Sakura.", stellte sein Vater ihm das Mädchen vor.
„Hallo!", quietschte sie mit ihrer viel zu hohen Stimme und Sasuke war schon sichtlich genervt davon.

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