50 Dinge aus meinem ganz persönlichen Chaos

Aufzählung/ListeAllgemein / P12
10.07.2013
01.04.2015
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Achtung: Das Ganze ist eine überarbeitete Version meiner Liste, da es eine Regeländerung bezüglich Leerkapitel, Eigenleistung und Listen gab. Es sind doch einige Wörter mehr geworden und ähnelt jetzt einer Art Kommentar zu meiner Liste. Ich hoffe, dass ist dennoch in Ordnung.
Hier der Link zu dem Projekt



1. Ein Tischtennisball
Diesen Tischtennisball hat mir meine Grundschullehrerin am letzten Tag geschenkt. Der ist
orange und hat die Aufschrift „4b“. Vermutlich wusste sie nicht, was sie damit machen soll. Schließlich hat sie dann ja wieder eine erste Klasse bekommen. Dieser Ball ist so ziemlich die einzige materielle Erinnerung, die zumindest noch in meinem Zimmer rumliegt und nicht in irgendeine Kiste gepackt auf dem Speicher steht.

2. Ein Skatspiel von Dechemax
Das Ganze war ein Gewinn, weil wir an so einem Chemie-Wettbewerb teilgenommen haben. In der ersten Runde haben wir uns tatsächlich richtig Mühe gegeben und alle Aufgaben sorgfältig gemacht. Aber dann hatten wir auch schon keine Lust mehr. Außerdem hat uns ein Thermometer gefehlt, weil wir unser Fieber-Thermometer nicht nehmen wollte. Also sind wir nach der ersten Runde ausgeschieden. Unsere Lehrerin hat uns trotzdem eine 1 gegeben. Die ganze Aktion hat sich also doch irgendwie gelohnt. Mittlerweile ist das Skatspiel aus meinem Zimmer verschwunden. Wo genau das gelandet ist, weiß ich selbst nicht so genau. Ich vermute einfach mal, dass wir es weggeworfen haben.

3. Eine Gießkanne
Das ist ja tatsächlich ziemlich außergewöhnlich. Oder auch nicht. Aber ich glaube, wir besitzen im gesamten Haus nur zwei Gießkannen. Eine steht im Keller und eine in meinem Zimmer. Warum auch immer. Ich mein, mich stört sie nicht wirklich. Auch wenn so eine grüne Gießkanne kein besonders tolles Dekoelement ist. Aber wenn man sich mal in meinem Zimmer umguckt, sind wahrscheinlich die wenigsten Sachen irgendetwas besonders dekoratives. Naja, mir gefällt es hier. Ich bin halt ein komischer Mensch. Würde ich zumindest von mir selbst behaupten. Auch wenn sich das dank dem Internet doch etwas relativiert hat. Hier sind alle super.

4. Ein Make-Up Entferner von Nivea.
Ich hoffe beim besten Willen, dass der mittlerweile irgendwo anders ist. Ich hab mir den damals gekauft, weil da irgendetwas von besonders Hautverträglich stand. Falsch gedacht. Ich glaube, ich vertrage so gut wie keine Beautyprodukte. Zumindest habe ich bisher noch keinen Make-Up Entferner gefunden, den ich vertragen habe. Bis auf Abschminktücher. Aber wenn ich ehrlich bin, brauche ich die nicht mal. Ich benutze echt nie Schminke. Ich habe mir eine Zeit lang die Wimpern getuscht. Aber nicht mal das mache ich noch. Viel zu viel Aufwand für nichts. Klar, für irgendein ganz besonderes Ereignis würde ich mich bestimmt schminken. Aber mir jeden Tag die Mühe machen? Dafür bin ich dann doch zu faul. Ich glaube allerdings, dass der besagte Make-Up Entferner entweder in der Mülltonne gelandet ist oder ich ihn irgendjemand anderem geschenkt habe. Ich wüsste nicht, wo er sonst sein sollte.

5. Drei Kisten voll beschriebener Vokabelkarten
Gut, die sind wirklich im Müll gelandet. Man glaubt gar nicht, was für eine Genugtuung es am Ende des zehnten Schuljahrs war, die alle in die Tonne zu werfen. Ich habe mich mit manchen von diesen Karten so lange gequält, das ist echt nicht schön gewesen. Vor allem Latein war der Horror. Vermutlich würde ich es trotzdem noch einmal wählen. Im Endeffekt hat es auf jeden Fall was gebracht. Allein, damit ich solche Sachen wie Indefinitpronomen kenne. Keine Ahnung, was mir das irgendwann bringt, aber es klingt auf jeden Fall super. Englisch war gar nicht so schlimm. Immerhin habe ich das ja auch als Leistungskurs gewählt. Auch wenn ich das Fach für seine vielen Vokabeln verflucht habe. Aber ich liebe die Sprache wirklich. Und dann war da noch Französisch. Die Vokabeln habe ich auch verflucht.  Die Sprache ist echt schön, aber leider nicht meins. Ich konnte mich mit der Schreibweise nie anfreunden. Das war einfach nicht meins.

6. Fünf Spardosen
Warum in aller Welt hatte ich fünf Spardosen? Wo kommen die denn alle her. Ich stelle gerade fest, dass ich immer noch vier habe. Das sollte mir doch zu denken geben. Aber ich habe mein Geld gerne sortiert. Dann habe ich immer einen Überblick, wie viel ich genau habe. In einem Sparschwein sind also nur ein, zwei und fünf Cent Stücke. In der anderen Spardose sind dann zehn, zwanzig und fünfzig Cent Stücke. Und in der letzten richtigen Spardose befinden sich ein und zwei Euro Stücke. Dann ist da noch Portmonee mit den Geldscheinen. Wie man sieht ist also alles streng sortiert. Das Beste daran ist aber, dass man sich immer freut, wenn man das Geld einer einzelnen Dose zählt. Denn oftmals kommt da mehr zusammen, als man vorher dachte. Und so plane ich die Communitytreffen zu finanzieren. Denn so eine Fahrkarte bis nach Köln kostet mich schon ein bisschen was. So habe ich dann immer ein paar Rücklagen, um mir das leisten zu können.

7. Das Grundgesetzbuch
Mein Kommentar damals war „Haben wir in Sozi bekommen und jetzt liegt das da rum“. Ich glaube, ich hatte zu dem Zeitpunkt echt keine Ahnung, dass ich irgendwann anfangen würde Sozi echt zu lieben. Denn ich muss zugeben, ich habe das Fach anfangs überhaupt nicht leiden können. Aber mittlerweile liebe ich es den aktuellen Bezug zu haben und darüber zu diskutieren. Auch wenn ich im Unterricht manchmal echt zu wenig sage. Was ich mich jetzt allerdings frage ist, wo das Buch eigentlich hingekommen ist. Denn ich bräuchte das mal wieder für den Unterricht, aber irgendwie habe ich das verlegt. Glücklicherweise habe ich ja noch ein anderes, aber ich fände es doch besser, wenn ich wüsste, wo ich das damals hingelegt habe.

8. Ein Paar Pantoffeln
Ich weiß tatsächlich noch, dass mein Papa die in irgendeinem Hotel geschenkt bekommen hat. Ich nehme zumindest an, dass sie geschenkt waren. Auf jeden Fall waren die ziemlich unbequem. Eigentlich ist das aber auch kein Wunder, immer hin bekommt die vermutlich jeder Gast und das Hotel will sich ja auch nicht in riesige Unkosten treiben. Ich hatte diese Pantoffeln genau einmal an: An dem Tag, als mein Papa sie mir geschenkt hat. Dann lagen sie ewig unter meinem Schrank, weil ich sie nicht wegwerfen wollte. Schließlich waren sie ja ein Geschenk. Bei der nächsten größeren Aufräum-Aktion sind sie dann aber doch in der Tonne gelandet.

9. Ein Badeschwamm
An den erinnere ich mich nun wirklich nicht mehr. Laut meiner Angabe lag der auf meinem Schreibtisch. Wie er dahin kam und wo er jetzt ist entzieht sich meinem Wissen. Im Zweifelsfall habe ich ihn weggeworfen. Ich würde jetzt auch einfach behaupten, dass er ein Geschenk war. Es gibt ja diese Sets, in denen dann immer Shampoo und ähnliches ist. Gut möglich, dass der aus so einem Set war. Eigentlich ist das aber auch ziemlich unnötig, weil die Hälfte der Sachen oftmals unnötig sind und dann doch nicht benutzt werden. Zumindest ist das bei mir immer so.

10. Ein Stein mit Sprüchen
So schön das auch klingt, die Wahrheit ist ziemlich ernüchternd. Oft verziert man ja Steine mit Basteltechniken, damit sie schöne Deko sind. Der Stein war aber bei uns aus dem Vorgarten. Wir sollten für irgendein Projekt einen solchen Stein schön bunt gestalten. Ich habe mir dann zwei bei uns aus dem Vorgarten geholt. Letztendlich habe ich dann aber doch nur einen gebraucht und so lag der zweite dann bei mir auf der Fensterbank. Ordentlich geputzt natürlich. Irgendwann habe ich dann da Sprüche draufgeschrieben, nur damit ich ihn nicht wieder runter bringen muss. Mittlerweile ist der Stein aber auch in der Tonne gelandet.
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