Familienchaos

GeschichteRomanze, Familie / P12 Slash
Atemu Marik Ishtar Ryou Bakura Seto Kaiba Yugi Mutou
10.07.2013
11.06.2017
23
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Das ist meine erste längere Shonen-Ai-FF, deswegen seid nicht ganz so streng zu mir.
Ich hoffe sie gefällt euch und ihr habt Spaß bei lesen.
Und wie immer die Chrakter gehören nicht mir und ich verdinne auch kein Geld damit.

So genug geredet viel Spaß.

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Yugi kuschelte sich unter der Decke an seinen größeren Freund. Er schloss die Augen und lauschte dem ruhigen Herzschlag von Atemu. So einzuschlafen war das schönste für ihn. Doch bevor er das tun konnte musste er seinem ein Jahr älteren Freund erst mal Rede und Antwort stehen, denn der hat schon gemerkt das  Yugi irgendetwas bedrückte.                                  
„Yugi, was ist los mit dir?“, fragte Atemu, er hatte zwar eigentlich warten wollen bis Yugi von allein zu ihm kam, aber er konnte es nicht mehr aushalten seinen kleineren Freund so niedergeschlagen zu sehen. Der angesprochene zuckte kaum merklich zusammen, er hatte schon geahnt das diese Frage früher oder später kommen würde, doch wusste Yugi nicht so ganz wie er auf seinem Frage antworten sollte und genau aus diesem Grund hatte er dem größeren bis jetzt auch noch nichts davon erzählt.
„Komm schon Yugi, du weißt doch das du mir alles erzählen kannst“, ermutigte Atemu ihn. „Ja ich weiß“, sagte er und setzte sich auf, wodurch ihm die Decke von der Schulter fiel. „Aber ich weiß nicht wie ich dir das erklären soll.“ Auch Atemu setzte sich auf und blickte seinen Freund liebevoll an: „Sag es einfach so wie es ist.“
Yugi holte tief Luft und wich dem Blick seines Freundes aus. „Ich hätte gerne ein Kind“, murmelte er nach kurzem zögern leise, wobei sich ein leichter Rotschimmer auf seine Wangen legte. Atemu blickte den kleineren sichtlich verwirrt an. Er machte den Mund auf um etwas zu sagen, besann sich dann aber eines besseren und schloss ihn wieder.
Eine Weile herrschte Schweigen zwischen den beiden. Die Zeit schien stehen geblieben zu sein, während Yugi gespannt auf weitere Reaktionen seines Freundes wartete und Atemu überlegte wie er darauf antworten sollte.
Irgendwann hielt es Yugi nicht mehr aus. Er wollte gerade etwas sagen, als Atemu ihm zuvorkam. „Aber Yugi, wie stellst du dir das denn vor, du weißt doch das das nicht geht.“ Der kleinere schüttelte hektisch den Kopf: „Nein so meine ich das doch nicht, aber wir könnten vielleicht eins adoptieren, oder so“, erklärte er schnell. Atemu nickte langsam zum Zeichen das er verstanden hatte.
„Trotzdem Yugi, ich weiß nicht…“, begann der einstige Pharao, doch Yugi schüttelte erneut den Kopf. „Schon gut, ich weiß, der Gedanke war blöd von mir, vergiss es einfach“, sagte er mit bemüht tapferer Stimme, doch Atemu hörte die Enttäuschung raus, und ließ sich auf sein Kissen fallen. Yugi drehte sich auf die Seite mit dem Rücken zu seinem Freund und schloss die Augen.
Atemu lächelte leicht, Yugi hatte ihn gar nicht ausreden lassen, manchmal war sein kleiner Freund etwas voreilig, dass war er schon immer gewesen er kannte es gar nicht anders von ihm und auch wenn es zeitweise etwas anstrengend war mochte Atemu diese Art an dem kleineren und wollte sie nicht missen.
Er beugte sich zu seinem Freund runter und flüsterte ganz leise:
„Ich überlege mir das, aber gib mir bitte ein paar Tage Zeit.“ Yugi antwortete nicht und zeigte auch sonst keine Reaktion, doch Atemu wusste genau das er ihn gehört hatte. Sanft hauchte er den kleineren noch einen Kuss auf die Wangen, bevor er sich auch wieder hinlegte.

Kurz darauf spürte Atemu ein Gewicht auf seiner Brust. Lächelnd legte er einen Arm um seinen kleineren Freund und zog ihn näher an sich. Yugi schmiegt sich an den warmen Körper und beiden waren in wenigen Sekunden eingeschlafen.
Am nächsten Tag kamen Yugis Schwester Hikaru mit ihrem Freund Marik und ihrem Sohn Yuri vorbei. Der kleine war inzwischen vier und freute sich immer riesig wenn er seinen Onkel Yugi besuchen durfte. Die beiden hatten ein sehr gutes Verhältnis zueinander, was höchst wahrscheinlich daran lag das Yugi früher viel auf ihn aufgepasst hatte, da seine Schwester noch zu Schule musste und Marik damals noch in Ägypten gewohnte hatte und somit seine Sohn nur selten gesehen hatte.

Atemu stand vom Sofa auf und ging zu Tür um die drei rein zulassen. Er begrüßte Hikaru wie immer mit einer Umarmung und Marik mit einem Handschlag. „Hallo ihr beide.“ Yuri allerdings beachtete Atemu gar nicht, sondern lief gleich an ihm vorbei in die Wohnung. Vermutlich suchte er Yugi.
Der bunthaarige führte seine zwei Freunde ins Wohnzimmer.
Kurz darauf kam auch Yuri ins Zimmer gelaufen, offensichtlich hatte er Yugi nicht gefunden. „Onkel Atemu wo ist Onkel Yugi?“, fragte der kleine auch sofort und zog an dem T-Shirt des größeren um dessen Aufmerksamkeit zu erregen.
„Der kommt gleich wieder, er ist nur kurz was einkaufen gegangen“, erklärte Atemu dem Jungen und hockte sich zu ihm runter. „Und mich begrüßt du gar nicht, was?“, fragte er neckisch. Yuri kam der Aufforderung sofort nach und umarmte Atemu so stürmisch das er fast umgefallen wäre. Der größere erwider die Umarmung leicht, doch Yuri befreite sich schnell wieder aus dessen Griff und lief wieder aus dem Zimmer.
„Er ist ganz schön wild“, bemerkte Atemu und stand auf. „Für meinen Geschmack ein wenig zu wild“, sagte Hikaru, die sich inzwischen aufs Sofa gesetzt hatte, trocken. „Von wem er das wohl hat?“, fragte Atemu und setzte sich ebenfalls. „Von mir jedenfalls nicht“, antwortete Yugis Schwester prompt. Sie schielt dabei unauffällig zu ihrem Freund rüber, der diesen Blick jedoch bemerkte. „Von mir auch nicht“, erwiderte dieser auch sofort. „Ich war kein kleiner Wildfang.“ „Ach ja, ich habe da aber was ganz anderes von Ishisu gehört“, neckte die schwarz-blondhaarige Marik. „Stimmt ja gar nicht“, sagte Marik gespielt beleidigt und ließ sich nun auch aufs Sofa fallen. „Stimmt wohl“, beharrte Hikaru und pikste ihren Freund in die Seite.
Dieser zuckte erschrocken zusammen, wehrte sich aber sofort. Atemu beobachtet das Schauspiel der beiden amüsiert. „Ist ja gut du hast ja gewonnen“, sagte Marik irgendwann schnaufend.

„Hikaru kann ich kurz mit dir alleine reden?“, unterbrach Atemu die beiden. Die zwanzigjährige blickte Marik kurz an, der nickte und sagte: „Ich werden mal sehen was Yuri so macht“, und mit diesen Worten den Raum verließ.
„Schieß los“, sagte Hikaru und blickte den Freund ihres Bruders aufmerksam an. „Also es geht um Yugi, er hat mich gestern Abend was gefragt und ich weiß nicht so ganz wie ich darauf reagieren soll und ich dachte mir da du ja seine Schwester bist das du mir weiterhelfen könntest“, erklärte der bunthaarige kurz und knapp sein Problem.
„Ach ich kann mir schon denken worum es geht, nämlich darum das er auch ein Kind haben will“, sagte Hikaru. Atemu war einen Moment verwirrt: „Du weißt davon?“ „Klar weiß ich davon, er hat mich doch gefragt wie er es dir am besten sagen sollte“, winkte Hikaru ab.
Atemu schlug sich mit der flachen Hand vor die Stirn. Natürlich wusste Hikaru davon, schließlich war sie Yugis Schwester und die beiden hatten ein besseres Verhältnis als die meisten Geschwister und wenn einer wusste was mit Yugi los war dann seine Schwester, darauf hätte er auch selbst kommen können.
„Und wo genau ist jetzt dein Problem“, hakte die schwarz-blonde nach und riss den früheren Pharao somit aus seinen Gedanken. „Naja erst mal weiß ich nicht ob das so einen gute Idee ist und zweitens weiß ich nicht woher auf einmal dieser Wunsch kommt“, erklärte er. „Bei dem ersten Punkt kann ich dir nicht helfen das musst du ganz alleine entscheiden, aber bei dem zweiten bestimmt“, fing Hikaru an und warf einen Blick zur Wohnzimmertür.
Atemu blickte sich aufmerksam an. Yugis Schwester wiegte leicht den Kopf hin und her. „Ihr habt ja ziemlich oft auf Yuri aufgepasst und wenn ich mich richtig erinnere auch auf Hikaris Kinder Luca und Luna und ich denke mal daher rührt sein Wusch nach einem eigenen Kind.“ „Ja, aber warum dann so plötzlich und nicht schon früher?“, fragte der bunthaarige leicht verwirrt. „Ich glaube nicht das er diesen Wunsch erste seit kurzem hat, sondern schon länger und ich kenne meinen Bruder ziemlich gut“, sie machte ein Kunstpause. „Ich glaube er hat sich einfach nur nicht getraut dich danach zu fragen.“

Atemu wollte gerade darauf etwas erwidern wurde aber vom klappern der Wohnungstür, die Yugis Rückkehr ankündigte, unterbrochenen. „Onkel Yugi“, hörte man sofort den freudigen Schrei von Yuri. „Hallo mein kleiner“, begrüßte Yugi seinen Neffen.
Atemu und Hikaru ging in den Flur, wo Yugi mit einer Einkaufstüte in der einen Hand und seinem Neffen auf den anderen Arm stand. Der einstige Pharao ging zu seinem Freund und nahm ihm die Tüte ab. Dieser nickte ihm dankend zu, da Yuri ein wenige in seiner Bewegungsfreiheit einschränkte.
„Gehst du mit mir auf den Spielplatz, Onkel Yugi?“, fragte der dreijähriger bittend. „Wenn deine Mama nichts dagegen hat“, antwortete dieser und setzte den kleine wieder ab, da er langsam schwer wurde. Yuri blickte seine Mutter mit großen Augen an. „Von mir aus gerne, dann schläft er heute Nacht wenigstens früh“, erfüllt Hikaru den Wunsch ihres Sohnes. „Jippie“, jubelte der kleine und zog an Yugis Hand.

Wenig später war die ganze Familie auf dem nahegelegenen Spielplatz. Während Yugi und Hikaru mit Yuri spielten unterhielten sich Marik und Atemu ein wenig. Doch plötzlich wurde das Gespräch von einem trotzigen Ruf unterbrochen. „Du musst auch mitspielen Papa und du auch Onkel Atemu.“ Die beiden älteren ließen sich bereitwillig von dem kleinem mitziehen.

Der Tag war wie im Flug vergangen und am Abend lagen Atemu und Yugi wieder dicht aneinander gekuschelt im Bett. Der größere streichelte sanft über die stachligen Haare seines Freundes. Er hatte Yugi die ganze Zeit bei spielen mit Yuri beobachtet und dabei war er zu dem Entschluss gekommen das Hikaru mit ihrer Vermutung recht hatte. Außerdem hatte er gesehen wie glücklich Yugi gewesen war, wie glücklich würde er dann mit einem eigenen Kind sein? Konnte er sich dieser Freude denn in den Weg stellen? Atemu hatte einen Entschluss gefasst.
„Yugi bist du noch wach?“, fragt der einstige Herrscher Ägyptens. Ein gemurmeltes “Ja“ war die Antwort. „Ich habe mich entschieden. Ich bin dafür“, flüsterte Atemu. „Wofür?“, murmelte Yugi, er war schon halb, durch die Streicheleinheiten seines Freundes, eingeschlafen. Der ältere hob den Kopf um dem kleineren die nächsten Worte ins Ohr zu flüstern: „Für ein Kind.“
Die Worte waren nur gehaucht und trotzdem lösten sie in Yugi ein unbeschreibliches Gefühl aus. Ruckartig richtete er sich auf und küsste seinen Freund stürmisch. Der war zuerst überrascht, erwiderte dann aber den Kuss und zog dabei seinen Yugi noch näher zu sich.

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