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Europe´s most wanted

GeschichteLiebesgeschichte / P12
Lindsay Donner Professor Connor Doyle
06.07.2013
20.07.2013
2
9.738
 
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06.07.2013 5.296
 
Titel: Europe´s most wanted Part 1/2
Autor: DancingStar
Crossover: PSI Factor/ Sue Thomas F.B.Eye/ Castle
Pairing: Connor/ Lindsay, Jack/ Sue, Rick/ Kate
Rating: 12
Kategorie: AU, Romance, Humor
Inhalt: Dreifaches Crossover: Nachdem die Hochzeit ihrer Mutter in einer Tragödie endet, folgen Lindsay, Kate, Sue und ihre „Männer“ ihrer Mom auf einer Mittelmeerkreuzfahrt.
Anmerkungen: In dieser netten Geschichte sind Lindsay, Sue und Kate (fast) Schwestern. Aber das ist ja Sinn und Zweck von Alternativ Universe- Geschichten. Hier sollte es übrigens auch die Möglichkeit geben, drei Crossover- Arten auszuwählen.
Trotzdem hoffe ich, ihr mögt diese nette Sommer- FanFiktion.


Europe´s most wanted Part 1

“Ich kann nicht glauben, dass unsere Mutter heute heiratet”, sagte Lindsay zu ihrer jüngeren Schwester Sue und sie nickte. Die beiden und ihre Begleitungen Connor und Jack warteten vor der Stadthalle auf das Hochzeitspaar. Im Alter von 65 Jahren hatte sich ihre Mutter Clara noch einmal dazu entschlossen zu heiraten. Sie war lange Zeit alleine geblieben, nachdem der Vater ihrer inzwischen erwachsenen Töchter bei einem Autounfall vor zwanzig Jahren ums Leben gekommen war. Sein Tod hatte die Familie lange beschäftigt: Nach dem tödlichen Autounfall ihres Mannes war Clara wochenlang nicht aus dem Haus  gegangen. Auch Lindsay und Sue verfielen in Trauer. Bei Sue war es fast am Schlimmsten: Ihr Vater war derjenige, der ihr stets Mut gemacht hatte und ihr sagte, sie solle ihr Leben nicht verschwenden. Dass er auf einmal weg war, war wie ein Schlag ins Gesicht für sie.
„Soll ich ein Foto von euch beiden machen?“, wollte Connor wissen, der einen prüfenden Blick auf das Display seiner Digitalkamera warf. Jack reichte Sue ihren Blumenstrauß und lächelte ihr zu.
„Das wäre sehr nett von dir“, antwortete Lindsay, stellte sich neben ihre Schwester und beide lächelten artig in die Kamera. Sogleich bremste ein schwarzer Mercedes vor der Stadthalle und Kate Beckett, Rick Castle und eine ältere Frau stiegen aus. Die Frau war Clara, Lindsays und Sues Mutter.
„Hallo, meine beiden. Schön euch zu sehen“, freute Clara sich. Sie trug ein schickes Kostüm und einen Hut. In ihren Händen hielt sie einen Blumenstrauß aus Lilien.
„Hey, Mom. Du siehst toll aus“, versprach Sue ihrer Mutter.
„Du auch, Liebes“, Clara freute sich sehr, dass sie ihre beiden Töchter und Kate, die Tochter ihres zukünftigen Mannes dazu überreden konnte, das gleiche, fliederfarbene Kleid zu tragen und ihre Brautjungfern zu sein. Und sie war froh, dass ihre drei Mädchen nicht alleine, sondern in Begleitung, zu ihrer Hochzeit gekommen waren.
Lindsay hatte ihren Arbeitskollegen Connor eingeladen. Sie war nicht sicher, ob sie nicht besser ihren Kollegen Peter einladen sollte, aber dieser hatte für dieses Wochenende bereits Pläne und als sie davon erfuhr, beschloss Lindsay, dass sie Connor fragen würde.
Sue lebte normalerweise in Washington D.C. und hatte ebenfalls einen Kollegen vom FBI mitgebracht. Sein Name war Jack Hudson und ihre Mutter sah sofort, was vor sich ging: Sue war offenbar verliebt in ihren Kollegen und natürlich stritt  sie alles ab, als ihre Mutter sie danach fragte. Es war verboten. Wenn jemals herauskam, dass sie diverse Gefühle für Jack hatte, dann würde man sie sofort in eine andere Abteilung versetzen und sie könnten nicht mehr zusammen arbeiten.
Die dritte im Bunde war Kate, die in New York City lebte. Ihr Kollege, der berühmte Krimiautor Richard Castle, hatte sie mehr oder weniger dazu gezwungen, sie mit zu ihrer Familie zu nehmen. Es war die Hochzeit ihres Vaters James und obwohl sie noch immer sehr an ihrer verstorbenen Mutter hing, war sie erleichtert, dass zumindest er weitergemacht hatte. Also hatte er sich vor drei Jahren in Clara verliebt. Die beiden hatten sich auf einer Kreuzfahrt kennen gelernt und sich sofort gemocht. Ihre Familien trafen zum ersten Mal an Weihnachten vor zwei Jahren aufeinander und Kate lernte Claras Töchter Lindsay und Sue kennen. Beide waren kaum älter als sie selbst und etwas später fand Kate heraus, dass Sue taub war. Sie fand es beeindruckend, dass Sue sich nicht in einem Schneckenhaus verkroch, sondern beim FBI arbeitete. Und das schien ihr gut zu tun.
„Connor, geben Sie mir einmal die Kamera“, verlangte Clara nun und streckte die Hand nach dem Gerät aus, „Stellen Sie sich zu Lindsay und den anderen, dann mache ich ein Foto von euch allen.“
„Danke“, Connor überreichte ihr seine Kamera, ging schnell die wenigen Stufen zu Lindsay hinauf und stellte sich dann neben sie. Er legte einen Arm um ihre Taille, während sie zu sechst in die Kamera grinsten und Clara das Foto von ihnen machte.
„Sehr schön“, sagte sie, „Ich habe das Gefühl, heute wird ein sehr guter Tag.“
„Wo ist mein Dad?“, fragte Kate ein wenig besorgt. Ein weiteres Auto kam nun die Straße entlang. Es war ein weiterer schwarzer Mercedes, dessen Motorhaube mit einigen Blumen dekoriert war.
„Da kommt er schon“, sagte Rick zu ihr und lächelte. Sie nahm nur halb war, wie Lindsay Connor fragte, ob sie schon einmal hineingehen wollten. Ihre ganze Aufmerksamkeit galt dem schwarzen Auto ihres Vaters, welches nun ebenfalls vor der Stadthalle anhielt und er ausstieg. Aber etwas stimmte nicht. Sein Gesicht hatte einen seltsamen, verkrampften Ausdruck und mit der linken Hand griff James Beckett plötzlich nach seinem Herzen. „Dad!“, Kate ließ achtlos ihren Blumenstrauß fallen, raffte ihr fliederfarbenes Kleid ein wenig und eilte so schnell sie konnte zu ihrem Vater. Er stützte sich am Kotflügel seines Wagens ab und ging schließlich ganz in die Knie. „Er hat einen Herzinfarkt!“, rief sie und Tränen stiegen in ihre Augen. Ihr Vater hatte noch nie einen Herzinfarkt.
„Ich rufe den Krankenwagen“, Rick zückte sofort sein Handy, während auch Clara neben ihrem zukünftigen Mann kniete.

So kam es, dass sie den Rest des Tages im Krankenhaus statt auf dem Standesamt und dann in einem feinen Restaurant verbrachten. Draußen war es bereits dunkel und Kate hockte mit ihren fast- Schwestern und ihrer fast- Stiefmutter noch immer im Warteraum der Intensivstation. Die Uhr über der Tür zeigte ihr an, dass es nur noch fünf Minuten bis 23:00 Uhr waren. Rick setzte sich neben sie und reichte ihr eine Tasse Kaffee. Mehr als ein schlichtes „Danke“ brachte sie nicht hervor. Ihr Vater schwebte in Lebensgefahr und die Ärzte waren noch immer dabei, ihn zu operieren. Inzwischen hatte Kate ihre hohen Schuhe ausgezogen und hätte alles für bequemere Schuhe gegeben und dafür, dieses Kleid loszuwerden.
„Er wird es schaffen“, sagte Rick plötzlich zu ihr und sie versuchte, zu nicken.
Kate beobachtete, dass auch Sue und ihr Kollege Jack ratlos vor sich hin starrten. Lindsay war nach draußen zu ihrer Mutter gegangen, die ruhelos im Korridor auf und ab lief und jeden Arzt ausfragte, der auch nur ansatzweise in Richtung der Operationsräume ging. Connor versuchte währenddessen, einem Süßigkeiten- Automaten den einen oder anderen Schokoriegel abzuluchsen.
„Er hatte noch nie einen Herzinfarkt“, erklärte Kate ihm, „Das war das erste Mal… zumindest das erste Mal, dass ich davon weiß.“ Nachdem ihr Dad heute vor der Stadthalle zusammengebrochen war, hatte Connor ohne zu Zögern das Steuer von James´ Wagen übernommen und war gemeinsam mit ihm, Kate und Clara ins Krankenhaus gerast. Rick, Sue, Jack und Lindsay kamen im zweiten Mercedes nach. Wären sie nicht alleine ins Krankenhaus gefahren, hätten sie eine halbe Stunde auf den Notarzt warten müssen: Wie sich herausstellte, gab es einen Stau auf der Autobahn, den sie dank Claras Ortskenntnisse gut umfahren konnten. Das Schlimme war, dass Kate während der Fahrt im Auto ihres Vaters ein Glycerin- Spray, Herztabletten und einen Marcumar- Pass gefunden hatte. Also ging sie davon aus, dass ihr Vater schon länger von seinem Zustand wusste. Sie  fragte sich, warum er weder ihr noch seiner zukünftigen Frau Clara etwas davon erzählt hatte.
Aus den Augenwinkeln bemerkten sie eine Gestalt im blauen Kittel: Sie kam direkt aus dem Operationsraum und der Arzt zog eine Kappe von seinem Kopf und befreite sich von seinem Mundschutz. Er reichte Clara tröstend die Hand und sah ziemlich enttäuscht aus.
Kate wusste sofort, was das bedeutete.
Und genau wie Clara, die nun in Tränen ausbrach, fühlte sie sich, als würde sie in ein tiefes Loch stürzen.

James Beckett wurde knapp eine Woche später in der Stadt in Ohio beerdigt, in der er mit seiner geliebten Clara leben wollte.
Den ganzen Tag über fühlte Kate sich wie betäubt und sie wusste, dass es auch ihrer fast- Stiefmutter nicht viel besser ging. Während der Trauerfeier in Claras Haus kümmerten sich Sue und Lindsay alleine um die Gäste. Beide waren froh, dass sie dabei Unterstützung von Jack, Connor und Rick erhielten. „Großmutter, möchtest du noch einen Tee?“, wollte Sue von ihrer Oma wissen, als Kate durch die Tür trat. Die 88- jährige Frau schüttelte dankbar den Kopf, drückte ihre Enkeltochter noch einmal an sich und hinkte dann mit ihrem Gehstock davon.
„Kate, können wir etwas für dich tun?“, fragte Lindsay, während sie einige benutzte Kaffeetassen in die Spülmaschine stellte.
„Nein“, wie in Trance schüttelte Kate den Kopf. Sie merkte nicht, wie Rick und Lindsay sich besorgt anschauten. Kate beschloss, in das Hotel zurück zu fahren, in dem sie seit einer Woche wohnte. Auch ihre fast- Schwestern und ihre Begleitungen wohnten seit einer Woche in einem Hotel und hatten ihre Urlaube verlängert weil sie das Gefühl hatten, sie dürften Clara in dieser schweren Zeit nicht alleine lassen.
„Kate, ich fahre Sie“, bot Rick an und griff eilig nach dem Schlüssel seines Wagens. Während Kate im Flur ebenfalls nach ihrer Handtasche suchte, entdeckte sie auf einer Kommode eine DVD- Hülle. Die Plastikkassette war mit dem Hochzeitsdatum von Clara und James versehen. Natürlich wusste Kate, was sich auf der DVD befand: Sie, Sue und Lindsay hatten sich vor einigen Wochen getroffen um aus Videomaterial aus der Vergangenheit einen Hochzeits- Film für Clara und James zu basteln. Nachdem James allerdings gestorben war, hatte keiner von ihnen es gewagt, den Film auch nur anzurühren. Dass der Film nun die einzige Möglichkeit war, ihren Vater zu sehen, versetzte Kate einen Stick ins Herz. „Ich bin soweit“, sagte Kate schließlich zu Rick, er öffnete die Tür für sie und sie traten gemeinsam nach draußen.

Kate schlief bis zum Abend in ihrem Hotel und sie erwachte erst, als ihr Handy neben ihr auf ihrem Nachttisch ungeduldig klingelte. Es war Sue, die sie bat, schnell zu Claras Haus zu kommen. Also beeilte sich Kate, Rick aus seinem Hotelzimmer zu klingeln, sodass er sie wieder zum Haus ihrer fast- Stiefmutter fuhr.
Es war spät am Abend, als Connor und Lindsay das Haus von Clara erreichten. „Hi“, sagte Sue, als sie ihre Schwester an der Haustür abholte und sie zu Jack, Kate und Rick ins Wohnzimmer führte.
„Besser ihr setzt euch“, schlug Sue vor und Lindsay sah Connor unsicher an.
„Ist alles in Ordnung?“, wollte Lindsay wissen. Sie schaute in Kates Gesicht, doch auch sie schüttelte den Kopf weil sie keine Ahnung hatte, was hier vorging.
„Bitte setzt euch“, wiederholte Sue und nachdem sie alle Platz genommen hatten, ging Sue zu einem kleinen Kästchen, welches auf dem Kamin stand. „Das habe ich heute gefunden, als ich aufgeräumt habe. Mom war heute Morgen im Reisebüro und hat ein Ticket für eine Mittelmeerkreuzfahrt gekauft.“ Sie reichte ihnen das Ticket.
„Sie hat Dad auf einer Mittelmeerkreuzfahrt kennen gelernt“, erinnerte Kate sich. Und wenn sie sich nicht irrte, hatte sie selbst ihm sogar das verhängnisvolle Ticket geschenkt. Zwei Wochen später kam er aus Europa zurück und erzählte freudestrahlend von Clara.
„Das ist…“, Rick suchte verzweifelt nach einem passenden Wort, „…ich meine, kann sie das denn?“
„Ich wüsste keinen Grund, warum sie es nicht kann“, überlegte Jack, dann wandte er sich an Sue, „Wann geht der Flieger?“
Sue warf einen Blick auf das Ticket. „Morgen Nachmittag. Sie startet am Flughafen in Cleveland und fliegt von dort auf eine Insel namens La Palma. Von dort geht es weiter mit einem Schiff namens AIDA…. Was machen wir jetzt?“, Sue blickte durch die Runde und hoffte, dass jemand eine gute Idee hatte. Laut der Reiseunterlagen hatte ihre Mutter keine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen. Wenn sie verhinderten, dass Clara ihre Reise morgen antrat, dann hatte ihre Mutter mehr als dreitausend Dollar in den Sand gesetzt. Für nichts.
“Ich habe eine Idee”, sagte Rick zu ihnen und setzte sich auf den schmalen Couchtisch, “Warum begleiten wir eure Mutter nicht einfach bei ihrer Reise?”
„Das ist eine gute Idee“, stimmte Sue zu, „Aber wir…“
„Keine Sorge, ich übernehme das“, versprach er ihnen.
„Das geht nicht: Mir steht nicht mehr so viel Resturlaub zu Verfügung“, widersprach Kate. Es musste noch eine andere Möglichkeit geben, Clara von ihrer Kurzschlusshandlung, durch Trauer verursacht, abzuhalten.
„Ich rede mit Captain Montgomery“, schlug Rick vor.
„Also, das ist Wahnsinn!“, schimpfte Kate und sprang von ihrem Platz auf der Couch auf. Sue und Lindsay sahen ein wenig verwirrt aus. Rick schien ihr helfen zu wollen und sie verstanden nicht, warum Kate nun einen solchen Aufstand machte.
„Naja, wir könnten unserer Mutter auch einfach sagen, dass sie nicht nach Europa fliegen soll…“, schlug Sue vor, aber natürlich meinte sie es nicht so.
„Das ist eine gute Idee“, stimmte Kate ihr hektisch zu, „Sue ist die einzige normale hier in diesem Haus!“ Während sie das sagte, sahen sich Jack und Connor ratlos an.
„Hör mir jetzt zu“, verlange Lindsay von Kate und hielt sie an den Armen fest, „Fahr ins Hotel und pack deinen Koffer. Wir treffen uns morgen Nachmittag am Flughafen in Cleveland. Ich werde nicht zulassen, dass meine Mutter alleine nach Europa fährt und möglicherweise die nächste große Dummheit begeht.“ Lindsay atmete tief durch und drehte sich dann zu Jack und Connor. „Ich hoffe, es macht euch nichts aus, uns zu begleiten…“, sagte sie und zu ihrer Erleichterung, waren beide bereit, mit ihnen nach Europa zu kommen.

„Ich verstehe das nicht“, murmelte Kate, als Rick seinen schwarzen Mercedes wieder vor dem Hotel zum Stehen brachte. „Mein Vater ist vor einer Woche gestorben. Wie können alle nur daran denken, jetzt in die Ferien zu fliegen?“ Sie biss ratlos in ihren Zeigefinger und schüttelte den Kopf.
„Sie haben Lindsay gehört“, erinnerte Rick sie, „Sie und ihre Schwester wollen nicht, dass ihre Mutter in Europa noch mehr Dummheiten anstellt… Außerdem bin ich sicher, dass auch Clara um James trauert. Und Lindsay und Sue ebenso.“
„Was ist mit Alexis und Ihrer Mutter?“, fragte Kate nun und wandte sich an ihn, „Machen die sich keine Sorgen, wenn Sie so lange weg sind?“
„Keine Panik. Die beiden wissen, wo ich bin und dass sie mich jederzeit erreichen können“, Rick warf nun einen Blick auf die Rückbank seines Autos, „Und für den Fall, dass mich die Muse küsst und die Pflicht ruft, habe ich meinen Laptop immer bei mir.“ Er machte eine kurze Pause. „Das ist das Tolle an diesem Job: Man kann überall arbeiten.“
Auch Kate warf einen Blick auf den Laptop.
„Ich hole Sie morgen nach dem Frühstück ab. Ich hoffe, Sie haben Ihren Koffer bis dahin gepackt.“
Kate nickte, als sie ausstieg und sich dann in der Dunkelheit auf den Weg zu ihrem Zimmer machte. Gerne hätte sie sich bei ihm bedankt, dass er sie in der letzten Woche nicht alleine gelassen hatte, aber sie fand nicht die richtigen Worte.

Der Flieger landete nach einem neunstündigen Flug auf einer Kanarischen Insel namens La Palma, wo sie sofort zu ihrem Schiff gebracht wurden. „Wo geht es als nächstes hin?“, fragte Rick begeistert und warf einen Blick in den Reiseführer. Zufällig las Jack die gleiche Broschüre: „Hier steht, unser nächstes Ziel ist ein eintägiger Aufenthalt auf der Insel Teneriffa. Wir haben dort die Wahl zwischen einem Besuch im Loro Parque und einen Ausflug auf einen Vulkan.“
„Toll“, murmelte Kate wenig begeistert. Sie hatte eine dunkle Sonnenbrille in ihr Gesicht gezogen, damit man ihre Augenringe vom Jetlag nicht sehen würde.
„Hier steht auch, dass man die Ausflüge nach der Ankunft auf dem Schiff buchen muss“, Jack reichte die Broschüre an Connor weiter, „Ich werde mir den Loro Parque ansehen.“
„Das ist ein Tierpark“, zischte Kate und drehte sich zu ihnen um, „Das ist etwas für Kinder.“ Sie saß in dem Bus, der sie zum Schiff bringen sollte, eine Reihe vor Jack und Sue. Jack jedoch verstand den Grund für ihre schlechte Laune nicht. Und weil auch Sue die Tiere im Park gerne sehen wollte, entschieden die beiden sich für diese Touristenattraktion. „Was ist mit euch beiden?“, wollte Jack dann wissen. Connor und Lindsay saßen in der Reihe neben Jack und Sue. „Wir haben uns noch nicht entschieden“, antwortete Connor schnell, obwohl dies nicht stimmte. Auf dem Gipfel des Vulkanes Teide, gleichzeitig der höchste Berg Spaniens, sollten Minustemperaturen herrschen, und weil weder er noch Lindsay darauf Lust hatten, tendierten auch sie zum Tierpark.
„Mom, was ist mir dir?“, wollte Sue dann von ihrer Mutter wissen, „Was möchtest du unternehmen?“
„Ich werde auf dem Schiff bleiben“, antwortete Clara ihr, „Habt Spaß auf der Insel.“ Für den Rest der Fahrt zum Schiff redete keiner von ihnen ein Wort. Das Kreuzfahrtschiff brachte sie von La Palma nach Teneriffa und am Hafen stiegen die meisten Passagiere wieder aus, um in den Norden zum Loro Parque und zum Vulkan gebracht zu werden. Auch Kate hatte keine Lust auf einen Ausflug, aber Rick zwang sie förmlich, mit ihm zum Vulkan zu kommen, dessen Gipfel sie mittels einer Seilbahn erklommen. „Warum sind wir hier?“, fragte sie ihn übellaunig.
„Sie sagten, Sie hätten keine Lust auf einen Tierpark und das sei etwas für Kinder“, antwortete er hektisch. Er dachte jetzt an Connor, Lindsay, Jack und Sue, die sich bestimmt königlich in der Orca- Show amüsierten und danach einige Papageien fütterten. Rick wollte nicht, dass Kate sich während der gesamten Reise in ihrer Kabine verkroch und es ihrer fast- Stiefmutter gleich tat. Dass er sie zu diesem Ausflug gezwungen hatte, war eine reine Schutzmaßnahme. Leider hatte es nicht funktioniert…

Sie trafen sich am Abend ihres eintägigen Teneriffa- Aufenthaltes an Bord wieder und Sue zeigte Kate die Ausbeute an Souvenirs, welche sie heute im Loro Parque und bei einer kurzen Shoppingtour in einer nahegelegenen Stadt erstanden hatte. „Das ist eine gefälschte Louis Vuitton- Tasche!“, rief Kate entsetzt und hielt die Tasche aus grün- braunem Leder hoch, „So etwas darfst du nicht in die Vereinigten Staaten einführen.“ Die Polizistin in ihr machte sich bemerkbar. Kate hatte fast befürchtet, sie hätte sie in Ohio vergessen.
„Entspann dich“, schlug Sue ihr vor, „Ich kann mir die Originale nicht leisten. Außerdem ist es nur eine Tasche.“ Sue wusste sehr wohl, dass sie wie Rick klang, aber die Tasche war für sie. Kate war noch immer entsetzt und redete während des ganzen Abendessens kein einziges Wort mehr mit Sue, die ihnen die Fotos aus dem Tierpark auf ihrer Kamera zeigte. Sue erzählte ihnen, dass im Park die ersten beiden in Spanien geboren Orcas lebten.
Sie sorgten sich ein wenig um Clara, die sich weigerte, mit zum Essen zu kommen und fast hätte Kate das gleiche Schicksal ereilt, wenn Rick sie nicht – schon wieder- dazu gezwungen hätte, mitzukommen.
Nach einem Tag erreichte das Schiff die Straße von Gibraltar, wo sich die Kontinente Europa und Afrika fast berührten. Zwei weitere Tage später auf See erreichten sie die spanische Stadt Barcelona.
Das Kreuzfahrtschiff ankerte im Hafen und die meisten Passagiere gingen von Bord um sich die Innenstadt anzuschauen. Lindsay und Sue waren im Augenblick noch damit beschäftigt, ihre Mutter aus ihrer Kabine zu locken.
„Mom, bitte komm aus deiner Kabine!“, rief Sue und klopfte noch einmal ungeduldig gegen die Tür. Da sie taub war, konnte sie nicht hören, ob ihre Mutter überhaupt auf sie reagierte. Dazu brauchte sie Jacks Hilfe: „Was sagt sie?“
Jack lauschte eine Weile. „Sie sagt, wir sollen uns einen schönen Tag machen.“
„Mom, du kannst nicht für immer da drin bleiben!“, rief Sue erneut und diesmal zuckte Jack mit den Schultern, weil Clara nicht antwortete.
„Was sollen wir nur tun?“, Sue dachte nicht nur an all die schönen Erlebnisse, die ihre Mutter verpasste, sondern auch an das verschwendete Geld, was diese Kreuzfahrt kostete.
Der Aufenthalt in Barcelona war ziemlich kurz: Sie machten eine Städtetour, aßen in einem Restaurant am Hafen und Lindsay kaufte an einem Kiosk eine Postkarte. Noch am gleichen Tag verließ das Kreuzfahrtschiff den Hafen von Barcelona und setzte seine Route Richtung Norden fort.

Am nächsten Morgen, als das Schiff im Fürstentum Monaco angelegt hatte, betrat Lindsay Connors Kabine.
„Bist du etwa seekrank?“, wollte Lindsay von Connor wissen, nachdem sie seinen schlechten Gesichtsausdruck bemerkte und er sich sofort wieder ins Bett legte, „Ich dachte, du warst bei der Navy. Wie kannst du dann seekrank werden?“
„Ich weiß nicht“, gab er zu, „Es ist schon lange her, dass ich auf einem so großen Schiff war.“ Connor beobachtete, wie sie nach einem Stuhl griff und sich auf diesen setzte. „Du kannst von Glück reden, dass ich hier bin…  Ich dachte mir, lachen ist gesund“, sie öffnete eine dunkelblaue Papiertasche, „Ich habe unsere Barcelona- Fotos aus dem Drogerie- Markt an Bord abgeholt. Es sind einige gute Schnappschüsse dabei.“ Sie reichte ihm einen Stapel Fotos. Er zeigte einige Tiere, die sie im Loro Parque auf Teneriffa fotografiert hatten und einige Kirchen aus Barcelona. Dann gab es ein verpatztes Gruppenfoto von ihnen: Connor hatte die Kamera einem anderen Touristen in die Hand gedrückt, der sie vor der Casa Milá in Barcelona fotografieren sollte. Aus einem ihm unbekannten Grund, hatte der Tourist nur ihre Füße fotografiert. Auf einem zweiten Foto, hatte er ihre Köpfe zur Hälfte abgeschnitten.
„Warum zeigst du mir das?“, fragte Connor.
„Lachen ist gesund, das sagte ich bereits“, wiederholte Lindsay, „Und du wirst besser wieder gesund. Wir gehen heute Abend aus.“

Rick hatte beschlossen, Clara in ihrer Kabine zu besuchen: Er fragte sie, ob sie einen kurzen Spaziergang an Deck unternehmen wollten, aber Clara lehnte ab. Stattdessen bot sie ihm einen Tee an, den sie mit ihm auf ihrem Balkon ihrer Außenkabine trinken sollte. Sie war bereits draußen und bereitete einen Snack vor, als Rick auf ihrer Kommode einen Scheck fand.
„Clara, was ist das?“, wollte er wissen. Sie sah, wie er den Schenk genauer betrachtete. Dass sie die stolze Summe von 50.000 Dollar an eine Kinderhilfsorganisation spendete, kam immerhin nicht jeden Tag vor. „Das ist das Geld, was James mir vermacht hat“, erklärte sie ihm, „Ich habe jeden Cent an ein Kinderdorf in Afrika gespendet... Nun, wie kann ich dir helfen? Du bist doch nicht nur gekommen, um mich nach einem Spaziergang zu fragen…“ Sie glaubte, dass Rick nicht ohne Hintergedanken gekommen war.
„Wir wollen uns heute Abend die Stadt ansehen“, erklärte er schließlich, „Und wir möchten, dass du mitkommst.“
„Oh Nein“, Clara schüttelte den Kopf, „Das Abenteuer ist etwas für junge Menschen.“
„Was?“, Rick verstand nicht, „Clara, du hast diese teure Kreuzfahrt nicht gebucht, um die ganze Zeit in deiner Kabine zu sein….“
„Das ist mein Problem“, zischte Clara, „Und jetzt geh bitte.“
Rick verließ ihre Kabine widerwillig und machte sich nun auf den Weg zu Kate. Wahrscheinlich hatte auch sie keine Lust, heute Abend mit ihren Schwestern auszugehen. Sue und Lindsay gingen eilig an ihm vorbei. „Ich habe gar kein Kleid für einen Abend in Monaco“, versuchte Sue ihrer Schwester den Abend auszureden. Sue war kein Mauerblümchen, aber es war ein Unterschied, ob man in Washington ausging, oder in Monaco.
„Das ist kein Problem“, versprach Lindsay ihr, „Ich habe noch ein Kleid im Koffer, was dir passt.“
Sue nickte dankbar und natürlich wusste sie, dass Lindsay ihr ansah, wie aufgeregt sie war. Sie und Jack waren noch nie gemeinsam ausgegangen. Dass ihre Schwestern und deren Arbeitskollegen ebenfalls mitkamen, machte die Situation nicht einfacher: Sue fühlte sich erst recht beobachtet. Sie war noch aufgeregter, als Lindsay ihr am Abend half, das enge rote Kleid anzuziehen und Locken in ihre Haare zu bringen. „Entspann dich, okay?“, Lindsay legte beruhigend eine Hand auf ihre Schulter und Sue konnte ihre Schwester im Spiegel sehen. Sie versuchte es, aber sie wusste genau, dass es nicht klappen würde.

Sie trafen sich am Abend vor dem Kreuzfahrtschiff wo eine schwarze Limousine auf sie wartete. Lindsay lächelte, als sie Jacks Gesichtsausdruck bemerkte, als er Sue sah. Sie ging schnell an den beiden vorbei, aber drehte sich noch einmal nach ihnen um bevor sie nach Connors Arm griff. Jack stand direkt vor Sue und hielt ihre Hände. „Du siehst fantastisch aus“, murmelte Jack und Sue lächelte. Das rote Kleid ließ ihre langen, blonden Haare noch mehr strahlen und brachte ihren Körper perfekt zur Geltung.
„Danke.“
Rick rief nach ihnen, sie sollten in die Limousine einsteigen. Sie waren die letzten beiden Personen und der Fahrer schloss die Tür hinter ihnen. „Warte. Sind wir etwa schon komplett?“, fragte Sue erstaunt. Dass ihre Mutter nicht mitkommen wollte, war keine Überraschung, aber Kate fehlte ebenfalls.
„Ja, ich weiß. Kate wollte nicht mitkommen, aber ich habe ihr gesagt, wo wir hingehen“, entschuldigte Rick sich. Der Fahrer brachte sie zu einem schicken Club. Ihre Pläne, essen zu gehen und danach ein Casino zu besuchen, waren damit geändert. Dank Ricks Prominenten- Status kamen sie an der Warteschlange vorbei und konnten den Club sofort betreten. Er hatte nicht geglaubt, dass das auch in Europa funktionieren würde: Er war bekannt in Amerika und von seinem Verleger wusste er, dass bisher nur die Derrick Storm- Reihe auf dem europäischen Buchmarkt erschienen war und das mit mäßigem Erfolg. Die Vorbestellungen für die Nikki Heat- Serie schossen allerdings durch die Decke.
Ein europäischer Sänger war heute Stargast in dem Club und viele Gäste tanzten zu seiner Musik. Rick schlug vor, dass sie sich zuerst einen Tisch im VIP- Bereich suchen sollten. Der Kellner kam zu ihnen und erklärte ihnen, dass sämtliche Getränke heute Abend aufs Haus gingen. Rick bedankte sich und nachdem sie etwas getrunken hatten, entschuldigten sich Lindsay und Sue für einen Moment.
„Ich weiß, was dein Problem ist“, sagte Rick besserwisserisch zu Jack und dieser war gespannt zu hören, was Rick glaubte über ihn zu wissen.

„…So etwas kann ich unmöglich zu Sue sagen!“, rief Jack und er wusste nicht, ob er entsetzt sein sollte oder Schlimmeres. Ricks Eroberungstipps waren furchtbar: Er hatte ihm einen Vorschlag gemacht, was er zu Sue sagen sollte, damit er sie für sich gewann, aber Jack war von dieser Idee nicht begeistert. Diesen dummen Spruch könnte er vielleicht sagen, wenn er ein Haudegen wie Rick wäre, aber Jack war noch lange nicht so unverschämt.
„Wenn du meine Meinung dazu hören willst“, begann Connor, der den Spruch ebenfalls gehört hatte, „Dann lass dir selbst etwas einfallen.“ Er sah, wie Sue nun alleine an der Bar Platznahm und sich ein anderer Mann sofort neben sie setzte. „Du beeilst dich besser“, empfahl Connor und Jack drehte sich um. Auch er sah den unbekannten Mann, der sich neben Sue gesetzt hatte. Also machte er sich auf den Weg zu ihr: Jack ging eilig die Treppen hinunter, die zu dem VIP- Bereich führten und als er die Bar erreicht hatte, drängte er sich zwischen Sue und einer Frau, die neben ihr saß und sich mit dem Barkeeper unterhielt. Er berührte ihre Schulter und sie schien erleichtert zu sein, als sie ihn sah.
„Ist alles in Ordnung?“, fragte er und er hatte beinahe ein schlechtes Gewissen.
„Schön, dass du hier bist“, antwortete sie, „Ich verstehe nämlich kein Wort von dem, was er sagt. Er spricht nur Französisch.“ Sie sah aus den Augenwinkeln, dass sich Lindsay wieder auf den Weg in den VIP Bereich machte und Sue schlug vor, dort ebenfalls hinzugehen.
Sie stand auf und dem flirtbereiten Franzosen schien das gar nicht zu gefallen: Er griff nach seinem vollen Bierglas, schüttete das Getränk aus und holte aus. Jack schob Sue zur Seite um den Schlag abzufangen, doch Sue stolperte und stürzte. Einige Clubgäste sprangen entsetzt zur Seite.
Connor und Rick bemerkten den Aufruhr sofort und beeilten sich, Jack zur Hilfe zu kommen. Der Franzose begann, um sich zu schlagen und Jack wollte Sue verteidigen, als plötzlich eine Gruppe großer, muskelbepackter Männer erschien und jeden von ihnen hinaus schleifte. Sogar Rick und Connor wurden aus dem Club befördert. Lindsay folgte ihnen.
Vor dem Club ließen die Muskelkolosse sie gehen. „Seid ihr verletzt?“, fragte Lindsay besorgt und Connor und Rick schüttelten den Kopf. Jacks rechter Jackenärmel war abgerissen und Sue humpelte leicht, weil ihr Knie schmerzte. Sie hatte sich diese Verletzung wohl bei dem Sturz zugezogen.
„Zum Glück sind wir nicht verhaftet worden“, sagte Connor. Die Polizei war trotzdem gekommen, weil sie den Mann, der den Streit angefangen hatte, befragen musste.
„Dafür haben wir auf Lebenszeit Hausverbot im Moon Club“, verbesserte Rick ihn und Connor musste innerlich lächeln: Er hatte noch nie irgendwo Hausverbot bekommen. Irgendwann könnte er seine Kindern (sollte er jemals welche haben) erzählen, dass er es dem berühmten Autor Richard Castle und dem FBI- Agenten Jack Hudson zu verdanken hatte, dass er den Moon Club in Monaco niemals wieder betreten durfte.
„Was ist hier los?“, fragt eine verwunderte Stimme hintern ihnen und sie drehten sich um.
„Kate?“, Rick war überrascht, dass sie hier war. Sie trug ein schwarzes, kurzes Kleid und darüber eine etwas längere Jacke. Ihre lockigen, braunen Haare hatte sie außerdem zu einem Halbzopf gebunden.
Kate sah nun, wie Connor Jack dabei half, Sue wieder in die Limousine zu setzen. Er wollte dann mit der Polizei  sprechen, die eingetroffen war. Rick hatte ihm zwar gesagt, dass die Polizei nur Französisch sprach, aber vielleicht gab es doch eine Ausnahme.
„Habt ihr euch etwa geprügelt?“, wollte Kate dann wissen. Allerdings musste sie zugeben, dass weder Rick noch Connor so aussahen, als wären sie in eine Schlägerei geraten. Jack war momentan der einzige, der danach aussah, aber er kümmerte sich soeben um Sue.
Nachdem Connor sie alleine gelassen hatte, nahm Jack die Eiswürfel aus dem Sektkühler in der Limousine, legte sie in ein Stofftuch und presste es vorsichtig auf Sues Knie. Sie zuckte zusammen.
„Ich empfehle dir weniger bewegungsreiche Aktivitäten in nächster Zeit“, sagte Jack zu ihr und sie nickte. Sie versuchte zu lächeln, aber der Schmerz war zu groß.
„Keine Sorge, ich werde vorsichtig sein“, sagte Jack zu ihr und presste den Eisbeutel jetzt auf die andere Seite ihres Knies. Dies war weniger schmerzhaft.
„Wobei?“, fragte Sue dann, während sie auf dem Autositz trotzdem einige Zentimeter nach hinten rutschte um dem kalten Eis auf ihrem Knie zu entkommen.
Für eine Sekunde überlegte Jack, ob er Ricks Spruch tatsächlich sagen sollte. Aber stattdessen schüttelte er den Kopf. „Nichts. Vergiss es.”
Die Tür zur Limousine öffnete sich und Rick, Kate, Connor und Lindsay stiegen ein. „Tut mir leid, dass Sie sich umsonst hübsch gemacht haben“, entschuldigte sich Rick bei Kate. Aber er fand, dass dies kein großer Aufwand für sie war. Sie war immer sehr hübsch.
„Wir sollten doch noch einen Happen Essen gehen“, schlug Lindsay vor und damit waren alle einverstanden. Auch Sue. Sie saß noch immer neben Jack und ihre Hand griff langsam nach seiner. Sie hielt ihn, bis die Limousine schließlich vor einem teuren Restaurant bremste.

I feel it, you feel it that this was meant to be
I know it, you know it that you were made for me
We can't deny this any longer, day by day it's getting stronger
I want it, you want it, it's what the people want to see
We're like Romeo and Juliet
Fact leaves fate to find us
Like the tallest mountain on the widest sea
Nothing's big enough to hide us
When we make love it's overwhelming
I just touch the heavens You're an angel, you're an angel
I said this world, this world could leave us any day
But my love for you, it will never go away
And I don't wanna go to sleep 'cause you were like a dream
For every night I say a prayer,
well, I swear you are the answer
You're an angel, you're an angel, you're an angel          (“Angel” by Leona Lewis)
 
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