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The Life of a Student can be sweet

von Hanasaki
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
01.07.2013
08.03.2014
45
130.119
1
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Dieses Kapitel
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01.07.2013 4.474
 
„EMIL! Du sollst nicht gehen!“, brumme ich los. Heute ist der Tag der Abreise. Emil hat das Stipendium bekommen und sofort zu gesagt. Heute fliegt er los und wir sind alle am Flughafen und ihn zu verabschieden.  Ich hänge dem Isländer um den Hals und er klopft mir auf den Rücken.
„Dein Freund steht da drüben.“, sagt Emil dann und drückt mich vor ihm weg. Ich brumme weiter vor mich hin. Ich darf doch trotzdem jemand vermissen, der mir auch am Herzen liegt. Zumal Emil mich ja auch im Kampf gegen Matthias Gemeinheiten unterstützt.
„Ihr könnt mich mal besuchen kommen okay?“, sagt der Ascheblonde dann. Alle stimmen sofort zu.
„Oh…mit „Ihr“ meinte ich eigentlich [Name], Tino und Berwald…“, sagt er dann und grinst etwas böse.. Tino und Berwald lächeln freundlich, während Matthia und Lukas nun erst klar wird, was Emil gerade gesagt hat. Lukas und Matthias schauen ihn empört an
„Hey! Ich bin doch dein Bruder. Ich meine Matthias kann ich ja verstehen aber warum ich denn nicht?!“, sagt Lukas empört dann. Das erste Mal seit langen, das Lukas mal etwas mehr Emotionen zeigt, als normalerweise. Wir alle lachen laut.
„Nicht lustig…“, sagen die beiden dann gleichzeitig.
„Warum darfst du eigentlich nur für acht Monate weg?“, frage ich dann nach. Emil blickt zu mir.
„Na ja…ich fange mit meinen Abschlussprüfungen schon im November an. Deswegen.“, erklärt er mir dann. Ja… das ist Einleuchtend.
Plötzlich läutet eine Glocke.
„Sehr geehrte Passagiere. Der Flug nach London Heathrow kann nun endlich starten. Wir bitten Sie nun zum Check In zu gehen. Dear Passegers…“, ich verziehe das Gesicht. Wir alle verabschieden und noch ein letztes Mal von Emil und er geht dann durch die Security. Zum Abschied winkt er uns zu, bis die Tür sich hinter ihm schließt. Nun ist er weg. So schnell kann das gehen. Aber er kommt ja bald wieder.
„So~ Dann fahren wir jetzt wohl alle zurück.“, kommt es dann von Tino. Ich nicke und gehe zu Kiku, der etwas abseits stand.

Wir treten wieder in das große Haus ein und ich werde wie immer von eine lauten Lärmwand empfangen. Ich halte mir kurz die Ohren zu.
„Das ihr alle noch kein Hörgerät benötig, wundert mich ehrlich gesagt.“, sage ich und gehe dann ins Wohnzimmer. Ludwig sitzt auf der Couch und liest, Feli spielt zusammen mit Alfred Videospiele, Arthur und Francis schlagen sich schon fast wieder die Köpfe ein, Yao und Ivan spielen Schach. Mh…alles wie immer.
„Vee~ Bella ihr seit ja schon wieder zurück.“, ruft Feli und lässt den Wii- Kontroller fallen. Der Italiener knuddelt mich ordentlich durch, doch als Alfred anfängt zu schreien lässt er mich los.
„Wahaha! Feliciano! Du kannst doch nicht einfach mitten im Spiel aufhören! NOOOOOOOOOOOOO! I lost!“, ruft Alfred und lässt sich dann nach hinten fallen. Ich hocke mich neben den Amerikaner hin und picke ihn in die Wangen.
„Bist du depressiv?“, frage ich grinsend nach. Kiku hockt sich neben mich hin.
„Das Level kannst du auch ohne Hilfe schaffen.“, sagt der Japaner. Nun hockt sich auch Feli neben uns hin und schaut zu Alfred entschuldigen runter.
„Schuldigen.“, lächelt der Italiener ihn lieb an. Alfred setzt sich auf und grinst dann breit.
„Schön dann zeig mal, wie man das Level alleine schaffen kann.“, sagt Alfred und wirft Kiku die Wii- Fernbedienung zu. Der Japaner beginnt breit zu grinsen und setzt sich dann auch auf den Boden. Feli und ich schauen uns gegenseitig total perplex an.
„Wollen wir ein paar Snacks machen?“, frage ich dann nach. Feli springt auf und zieht mich hoch.
„Vee! Si! Lass und was Leckeres backen!“, ruft Feli und zieht mich hinter sich in die Küche.
Ca. zwei ½ Stunden später stellen der Italiener und ich einige Teller gefüllt mit Macarons auf den Tisch.
„Vee~ Die sehen total lecker aus!“, sagt Feli und greift sich gleich drei Stück. Die anderen beäuge unser Gebackenes etwas und dann fallen sie alle darüber her.
„Mhhh~ Die sind wirklich fantastisch! Gut gemacht Feliciano, Cherí“, sagt Francis und isst weitere 3 Stück. Auch die anderen sind begeistert.
„Sie sind wirklich gut geworden. Und ist die Küche auch wieder sauber?“, fragt Ludwig dann nach. Feliciano und ich beginnen nervös zu lachen.
„N-natürlich. Was denkst du denn von uns.“, lache ich dann nervös vor mich hin.
„Aru! Ich wusste gar nicht, dass wir noch Lebensmittelfarbe da haben oder wie hab ihr die Dinger Lila, Rot und Blau bekommen?“, fragt Yao nach.
„Einige Farben lagen weiter hinten im Schrank.“, erkläre ich.
„Mh…schmecken auch gut mit Vodka, da!“, sagt Ivan. Ich dachte ja eher man trinkt dazu Kaffee oder Tee…aber was soll’s. Alfred stopft sich den Mund komplett voll und ich habe ehrlich gesagt Angst, dass er erstickt. Er beginnt irgendwas zu sagen, aber ich verstehe kein Wort was er sagt.
„Bloody Walker! Schluck runter und stopf dir nicht den gesamten Mund voll. Ach und sie sind wirklich sehr lecker, Love“, sagt Arthur dann und lächelt mich freundlich an. Ich beginne mich umzuschauen. Wo ist Ludwig hin? Doch meine Frage wird schnell beantwortet, als wir einen Wutentbrannten Deutschen hören.
„Äh…Feli wie wäre es mit einen Spaziergang?“, frage ich den Braunhaarigen. Dieser nickt heftig mit den Kopf. Ich greife mir noch meine Tasche und wir beiden flüchten, mit Schuhen und Jacken in der Hand aus dem Haus.
„Ich glaube wir sollten einen seeeeeeehr Langen Spaziergang machen.“, sage ich dann lachend.
„Si~ Wollen wir meinen Fartello besuchen gehen?“, fragt der Größere nach. Ich nicke mit dem Kopf und wir machen uns auf den Weg zu Lovino und Co.

„Keseseseseses! Das ist so typisch West!“, lacht Gilbert uns ins Ohr, nachdem wir ihm und den anderen beiden die Story erzählt haben.
„Immer dieser Kartoffel-Idiot! Halte mal deinen Bruder mehr im Zaum, du Kartoffel-Idiot 2.0!“, meckert Lovino dann los. Also ich frage mich ja, wie es die drei schaffen zusammen zu leben, ohne sich die Köpfe einzuschlagen. Okay…Gil und Antonio kommen ja mit einander klar. Aber Lovino legt es ja echt manchmal drauf an.
„Vee…Fartello rede doch nicht schlecht über Ludwig.“, sagt Feli dann etwas traurig. Lovino sinkt etwas in der Couch ein.
„Stupido! Mach doch was du willst! Da will ich mal auf meinen kleinen Bruder achtgeben und bekomme sowas dann gesagt!“, sagt Lovino dann wütend und springt auf. Er läuft aus dem Wohnzimmer.
„H-hey Lovino lauf doch nicht weg!“, rufe ich dem Italiener nach und springe auch auf. Was sollte das denn? Feli steht auch auf und geht in die Richtung der Küche.
„[Name] setzt dich wieder. Das renkt sich wieder ein. Das passiert öfter.“, erklärt Antonio. Ich blicke zu Gilbert und der nickt zustimmend. Ich lege den Kopf schief und schaue die beiden Fragend an.
„Was ist denn los zwischen den beiden? Mir ist schön öfter Aufgefallen, dass Lovino total gemein mit Feli umgeht.“, frage ich dann nach. Beide seufzten.
„Na ja…Felis und Lovi Eltern sind ziemlich früh gestorben. Feli war erst 4 und Lovi erst 5. Die beiden sind dann bei ihren Parteneltern gelandet. Also Lovino’s Parteneltern sind meine Eltern. Heißt wir sind zusammen aufgewaschen. Und Feliciano ist bei der Familie Edelstein aufgewaschen.“, erklärt mir Antonio kurz und knapp. Ich beginne zu überlegen.
„Heißt nicht dieser Roderich auch Edelstein mit Nachname?“, frage ich nach. Beide nicken.
„Joa. Feli ist bei Roddie aufgewaschen. Und beiden haben sich halt wenig bis besser gesagt, gar nicht gesehen. Erst als die beiden auf die WW-Akademie kamen, näherten sie sich wieder etwas an, aber Lovino hat schnell gemerkt, dass Feliciano auch alleine klar kam und schnell Freunde gefunden hatte. Das tat ihm wohl etwas weh. Und deswegen ist Lovino wohl immer etwas distanziert und gereizt wenn Feli da ist. Er meint es aber nicht böse. Er hat Feliciano mit Sicherheit sehr Doll lieb.“, fügt Gilbert dann hinzu. Die Armen…das hätte ich mir nicht vorstellen können. Immerhin ist Feli immer total gut drauf und Lovino…okay zu mir ist er immer super nett und ja, er ist manchmal sehr mürrisch und aufbrausend, aber auch bei ihm hätte ich mir nicht vorstellen könne, dass ihnen so was Schlimmes passiert ist. Ich schaue etwas bedrückt zur Seite.
„Hey? Nimmst du dir das etwa so sehr zu Herzen?“, fragt Tonio dann nach. Ich ziehe die Schultern einfach hoch.
„Etwas ungerecht finde ich das schon…Ihr habt eure Eltern verloren und kommt doch ganz gut mit einander aus…Feli und Lovino nicht…“, sage ich dann. Gil steht auf und wuschelt mir durch meine [HF] Haare. Ich werfe ihn einen bösen Blick zu, während der Weißhaarige laut Lacht.
„West muss sich halt meiner Awesomeness beugen. Kesesesesese!“, lacht Gil dann. Ich weiß ja nicht, ob ich das so ernst nehmen kann…

Etwa 2 Stunden später gehe ich mit Feli nach Hause. Gil und Antonio hatten recht. Die beiden Brüder haben sich wieder vertragen. Ich weiß zwar immer noch nicht, ob ich das gut finden soll. Feli gibt während wir auf den Rückweg sind ab und an ein „Vee“ von sich, sonst aber schweigen wir beide. Ich weiß gerade auch gar nicht über was ich mit den Italiener sprechen soll.
„Was ist denn los Bella?“, fragt Feli dann nach. Ich blicke zu dem Italienern.
„Du schweigst die gesamte Zeit. Dich bedrückt doch etwas…“, sagt der Braunhaarige. Ich lege den Kopf schief. Feli scheint mehr auf seine Umgebung zu achten, als man denken mag.
„Na ja…die Sache zwischen dir und deinem Bruder…find ich etwas merkwürdig…“, fasse ich mich kurz. Feli kichert kurz.
„Ach Bella~ Darüber brauchst du dir doch keine Gedanken machen. Fartello ist halt etwas aufbrausend und ja…mürrisch. Und es mag auf außenstehende wirken, als ob er mich überhaupt nicht leiden könnte, dem ist aber nicht so. Ich weiß, dass mich mein Fartello ganz doll lieb hat und er, obwohl er ein genau so großer Angsthase wie ich es bin, mir immer helfen würde, auch wenn er meckert und fluchen würde.“, sagt der Größere. Ich nicke. Wow. Feliciano sieht gerade total Erwachsen aus. Das erlebt man auch nicht alle Tage.



„Ich habe nicht dagegen wenn ihr die Küche benutzt! Aber macht sie verdammt noch mal sauber danach!“, schreit uns Ludwig an. Feli und ich sitzen wie zwei kleine Kinder auf der Couch und sinken von Satz zu Satz weiter in die Couch rein. Der große Deutsche steht vor uns mit den Armen vor der Brust und schimpft mit uns nun seit etwa einer halben Stunde. Man kann sich ja auch in Sachen hinein steigern, denk ich mir. Alfred beobachtet das gesamte Szenario mit einem schadenfreudigen Grinsen, während Kiku immer wieder versucht Ludwig zu beruhigen.
„Wir maches auch nie wieder.“, sagen Feli und ich dann wie kleine Kinder, damit Ludwig dann endlich Ruhe gibt. Feli und ich setzen dann allem niedlichsten Blick auf, den es gibt. Der Blonde beginnt zu stottern.
„H-hört auf so zu gucken! Ich bin noch nicht fertig mit euch.“, sagt er dann.
„A-aber Ludwig~ wir haben uns doch entschuldigt~“, summe ich das ganz süß und niedlich. Ich weiß, wie ich mich geben muss, damit Leute- also vor allem Männer- mir nicht lange böse sind. Auch wenn der Grund absolut lächerlich ist, es funktioniert.
„Vee~ Luddie! Sei doch nicht so böse mit uns. Bitte, Bitte~“, summt dann Feli. Mh…er weiß auch wie man sich an besten gibt. Feli ist sehr gerissen.
„Na schön…“, seufzt der Deutsche dann. Wir beide grinsen breit. Ludwig ist toll drauf reingefallen.
„Deine Freundin ist der Teufel.“, flüstert Ludwig Kiku zu. Nur höre ich das. Ich beginne zu knurren.
„Ey! Das habe ich gehört! Kiku sag mal was“, rufe ich und springe auf. Kiku kichert leise.
„Hey! Sag doch mal was. Das ist gemein.“, sage ich und ziehe einen Schmollmund.
„Tut mir Leid. Aber da mische ich mich nicht ein. Und…er hat schon etwas recht…“, der letzte Teil war geflüstert aber ich habe ihn noch laut und deutlich gehört. Ich laufe um den Tisch rum und beginne den Japaner zu jagen.
„Das ist das erste Mal, dass er nicht darüber nach gedacht hat, was er sagt.“, kommt es von Alfred. Ich laufe dem Japaner nach. Er ist ziemlich schnell und er rennt die Treppen hoch zu seinem Zimmer. Ich mache die Tür hinter mir zu und knurre böse. Er grinst mich an.  Ich laufe auf ihn zu und beginne ihn hin und her zu ziehen. Er findet das wohl lächerlich, aber letzen Endes landen wir beide auf dem Boden.  Ich sitze auf dem Hintern des Japaners. Während ich ganz zufrieden mit der gesamt Situation bin, versucht Kiku seinen Kopf etwas von dem Parkettboden zu heben.
„Geh bitte runter von mir.“, sagt er dann.
„Nö!“, sage ich trotzig.
„Aber mein Kreuz. Ich habe doch Rückenschmerzen.“, sagt der dann mitleidig. Ich überlege kurz.
„Nö. Daran hättest du denken sollen, bevor du mich Teufel genannt hast.“, sage ich und stütze meinem Kopf auf meinen Händen ab. Ich kann hier noch Stunden sitzen.

~*~Etwa 15 Minuten später~*~

Ich massieren Kiku Nacken. Der Japaner winselt ganz leise vor sich hin. Ich glaube, das war doch keine so gute Idee. Kiku hat echt Rückenprobleme. Er sollte mal zum Arzt gehen.
„Tut mir echt leid. Das wollte ich nicht.“, sage ich und drücke weiter auf den Muskeln rum.
„Schon okay. Ich hätte besser überlegen sollen, was ich sage. Ich weiß wie aufbrausen du sein kannst. Aua!“, sagt er dann. Ich höre kurz auf den Muskeln rum zu kneten.
„Sorry.“, sage ich dann. Er winkt ab. Ich beginne weiter zu kneten.
„Schon okay. Kannst du weiter unten weiter machen?“, fragt er nach. Ich weite die Augen. Was soll das den jetzt für eine Anspielung sein?!
„Ich meine doch nicht da unten! Ich meine im Hohlkreuz.“, sagt er und verdreht die Augen etwas. Ich lache leicht.
„Sorry etwas missverstanden. Geh doch mal wirklich zum Arzt, wenn dir dein Rücken solche Probleme bereitet.“, sage ich dann. Er zieht sich kurz zusammen.
„Alle meine Knochen tun mir weh. Ich werde wohl alt…“, sagt er etwas lachend.
„Du bist 25…“, antworte ich trocken. Er dreht sich zu mir um.
„Man kann auch schon in jungen Jahren Probleme haben. Ich brauch ja auch eine Brille. Tagsüber trage ich Kontaktlinsen. Und Probleme mit den Knochen habe ich seit dem ich in der Pubertät war.“, erklärt er mir. Ich ziehe die Schultern hoch.
„Ich will ja nicht deinen Blutdruck wissen, bei dem ganzen Salzigen Zeug was du isst. Und ne Brille…das ist doch normal. Ich brauch eigentlich auch eine zum lesen, aber bis jetzt war ich immer zu faul zum Arzt zu gehen und dann zum Optiker.“, sage ich und lächle breit. Er nickt nur und steht dann auf.
„Wo wir beim Thema Arzt sind. Mach bitte einen Termin bei deinem Hausarzt. Dein Reisepass ist doch auch noch gültig oder?“, sagt er dann und sucht etwas aus einer Schublade. Ich ziehe die Augenbrauchen fraglich hoch.
„Warum? Ja ist er noch. “, frage ich dann nach.
„Naja ich glaube nicht, dass du gegen Japanische Enzephalitis, Fleckenfieber und Gelbfieber geimpft bist. Ah da ist er ja.“, sagt Kiku dann.
„Nicht das ich wüsste. Aber warum?“, frage ich weiter nach. Warum sollte ich mich gegen Krankheiten impfen lassen, die in Deutschland gar nicht verbreitet sind.
„Na ja…Ich weiß zwar das du Ostern gerne feiern willst, aber in Japan feiert man Ostern nicht wirklich. Es ist ja kein Christliches Land.“, sagt er dann und gibt mir einen Umschlag. Ich schaue ihn immer noch vollkommen perplex an. Ich weiß doch selbst, dass Japan nicht sonderlich Christlich eingestellt ist.
„Ja und?“, frage ich nach. Er deute auf den Umschlag das ich ihn öffnen soll. Vorsichtig mache ich ihn auf und entnehme den Inhalt. Ich starre auf die Tickets, hoch zu meinen Freund, dann wieder zu den Tickets und dann wieder zu Kiku hoch.
„Nicht dein ernst…“, sage ich leise. Er lächelt mich freundlich an.
„Ich verstecke für dich meinetwegen auch Ostereier oder so im Garten meiner Großeltern.“, scherzt er dann.  Ich bin immer noch total perplex. Wann hat er das gemacht und wie ohne an meinen Reisepass zu kommen?!
„Kiku…das kann ich nicht annehmen. Ich muss dir das Geld zurück zahlen.“, sage ich nachdem ich meine Stimme wieder gefunden habe. Der Japaner winkt ab.
„Nein brauchst du ni-“, ich unterbreche ihn sofort.
„DOCH! Du sollst sowas nicht machen. Warum machst du sowas immer für mich?! Du gibst zu viel Geld für mich aus. Dabei reicht es doch, wenn du bei mir bist.“, sage ich und blicke auf meine Hände. Ich sitze im Schneidersitzt nun auf dem Sofa.
„Du bist ja kompliziert. Deswegen will ich doch wegfliegen mit dir zusammen~ Ich will dich zwei volle Wochen für mich ganz alleine haben. Nachdem wir ja doch, die Tage wo wir weg waren, keine Ruhe von meinen Bruder hatten.“, sagt Kiku beugt sich etwas rüber. Das war vielleicht fies. Wir hatten es uns gerade „gemütlich“ gemacht, da war Kyo der Meinung einfach mal Sturmklingeln zu machen und alles zu unterbrechen. Und dann wurden wir die gesamte Zeit von Kyo und seinen merkwürdigen Freunden begleitet.
„M-mach sowas aber nicht nochmal ohne mit mir darüber zu reden erst mal.“, sage ich dann und blicke weg. Etwas Peinlich ist mir das schon.
„Okay~“, summt er dann zufrieden.



~*~etwa 1 Monat später~*~

Ich liege mit meinen Kopf auf Kikus Schoss und spreche darüber, dass der Flug immer noch das schreckliste Etwas war, was ich je erlebt habe.
„Die waren total unhöflich! Ich habe nur einmal, ganz kurz und auch freundlich gefragt ob ich eine Cola bekommen könnte und die hat echt total pappig geantwortet! Sowas macht man nicht. Vor allem nicht, wenn man Flugbegleiterin ist. Da muss man doch etwas freundlich sein.  Du saßt doch neben mir. War ich etwa unhöflich oder so?!“, frage ich nach und fuchtel auch gleichzeitig mit den Händen rum. Kiku kichert leise vor sich hin.
„Du warst ganz höflich. Ich weiß auch nicht was das sollte. Aber nun reg dich nicht weiter darüber auf.“, sagt er dann. Die Schiebtür des alten Haus geht plötzlich auf. Ich setze mich wieder auf und streife den [LF] Rock glatt. Kikus Großmutter, einen wirklich sehr nette Frau…mit Englisch das aber ziemlich in den Ohren weht tut, aber sie gibt sich die aller größte Mühe, tritt auf die Holzterasse.
„Ich habe Tee gekocht und wollte euch welchen bringen.“, sagt sie zu uns und stellt das Tablett ab. Wir bedanken uns und Kiku gibt mir eine der Tassen. Sie und auch Kikus Großvater lassen uns wirklich unsere Zeit in Zweisamkeit. Sie möchten nur am letzen Abend mit uns zusammen Essen gehen. Finde ich okay.
„Ach [Name]-chan.“, spricht sie mich dann an. Ich blicke zu ihr auf und schenke ihr meine gesamte Aufmerksamkeit, damit ich auch ja nichts falsch verstehe.
„In ein paar Tagen ist doch das großes Schrein-Fest, wo du und Kiku hingehen wollt. Wollen wir dir nicht einen schönen Kimono besorgen?“, fragt sie nach. Für April ist es unheimlich warm in Japan schon. Und da Kikus Großeltern auch noch südlicher wohnen, um genau zu sein, in einen Vorort von Kyoto, ist es hier noch mal etwas wärmer. Ich lächle breit und nicke. Die Innenstadt ist auch nur eine gute halbe Stunde mit dem Auto entfernt.
„Ja sehr gern.“, antworte ich. Sie lächelt freundlich zurück und geht zurück in das Haus. Ein Kimono…ich habe keine Ahnung wie man den tragen soll…
„Dich im Kimono~ Ich kann das gar nicht abwarten zu sehen.“, sagt Kiku dann und nimmt einen Schluck von dem Tee. Ich tue es ihm gleich und über mich fällt ein wolliger Schauder. Lecker~
„Was wirst du tragen?“, frage ich nach. Er beginnt zu überlegen.
„Einen Hakama.“, sagt Kiku und lächelt mich an. Ich beuge mich rüber und küsse ihn dann. Er blickt mich etwas verwundert an.
„Wofür war der?“, fragt er nach. Ich ziehe die Schultern hoch.
„Einfach so.“, grinse ich frech. Er zieht skeptisch die Augenbrauen hoch.
„Du möchtest doch etwas oder?“, fragt er nach. Ich leg meinen Kopf wieder auf seinen Schoss.
„Deine Großeltern sind doch von heute Abend bis morgen Mittag weg. Was könnte ich da wohl wollen~“, summe ich vor mich hin. Seine Großeltern wollen Kikus Großtante und deren Familie besuchen gehen, daher sind sie weg. Er beginnt mich mit geweiteten Augen anzusehen.
„Ich wusste gar nicht, dass du das nun doch gern machst.“, sagt er dann. Ich beginne zu lachen und blicke etwas verführerisch drein.
„Na ja~ Es macht schon irgendwie Spaß. Und wenn du jetzt nein sagst, dann weiß ich sowas von, dass du lügst!“, lache ich weiter. Er stimmt in mein Lachen ein.
„Da hast du wohl recht…Ich kann nicht glauben, wie sehr ich mich geändert habe, wegen dir.“, sagt er dann. Ich lege den Kopf schief. Ich hoffe, dass ist was Gutes.
„Ist das schlimm?“, frage ich nach. Er schüttelt sofort den Kopf.
„Nein! Ich habe so vieles gelernt. Niemand ist mir böse, wenn ich zu meiner Meinung stehe. Keiner wird mir den Kopf abreißen, wenn ich mal an mich selbst denke und ich habe nun auch verstanden, dass es okay ist, seine Gefühle zu äußern. Zwar tu ich mich da immer noch etwas schwer drin, aber…aber…ich bin doch offener als ganz am Anfang, als wir uns kennengelernt hatten oder?“, fragt er nach. Ich lächle.
„Du denkst zu viel nach.“, sage ich und schließe die Augen.
„Gib mir doch bitte eine Antwort auf meine Frage.“, sagt er dann. Ich lasse die Augen geschlossen und blende alles um mich herum aus.

~*~Kikus Sicht~*~

Wie schafft sie es immer innerhalb von 20 Sekunden einzuschlafen? Das ist mir ein echtes Rätzel. Hat sie etwa Schlafmangel? Nein…ich glaub eher, dass Schlafen wirklich eines ihrer Hobbys ist und sie das nicht nur so zum Spaß sagt. Ich betrachte den großen Garten. Viele Kirschblüten fliegen durch die Luft und einige landen auf [Name]. Das sieht so wundervoll aus. Sie lässt sich davon überhaupt nicht ablenken und schläft friedlich weiter. Ich lächle leicht.
„Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemand mal so sehr lieben würde wie dich…[Name]…“, flüstere ich leise um sie nicht zu wecken.
„Freut mich zu hören. Wenn’s anders wäre, hättest du jetzt ein Problem mit mir.“, klingt dann plötzlich ihre Stimme an mein Ohr. Ich weite die Augen und laufe knallrot an. Ohoh…warum muss sie mich immer veräppeln? Sie ist wirklich der Teufel. Das bekommt sie heute Abend zurück.

~*~Sicht [Name]~*~

Ich richte mich wieder auf und blicke ihn an. Er sieht aus wie eine Tomate…Ungesund rot muss ich sagen. Das letzte Mal als ich ihn so Rot gesehen habe, war als ich wegen [NBF] halbnackt vor ihm im Zimmer stand. Da hatte ich ja auch Angst, dass er umkippen würde. Aber er hatte sich ja stark zusammen gerissen.
„Hey alles okay? Ich  wollte dich doch  bloß veräppeln.“, sage ich kichernd. Er wird immer röter und röter. Ohoh.
„Ist dir das Peinlich, dass ich das gehört habe?“, frage ich skeptisch nach. Er öffnet den Mund und will etwas sagen…doch kippt dann einfach nach hinten und verliert das Bewusstsein.
„Oh Mein Gott! Kiku!“, rufe ich entsetzt, als der Japaner auf die Holzterasse auf knallt. Ein Mittellautes „Buff“ ist zu hören und ich starre ihn für eine kurze Weile vollkomm irritiert an. Dann aber rutsche ich schnell zu ihm hin und setze den Kopf des Japaners aus meinen Schoss. Sieht aus als würde er friedlich ein Schläfchen machen. Will ich auch machen, aber wenn er jetzt gerade bewusstlos ist, ist das keine gute Idee oder?
Plötzlich öffnet sich die Schiebetür ein weiteres Mal und Kikus Großmutter muster überrascht das etwas merkwürdige Bild. Sie hockt sich neben mich hin und lächelt freundlich.
„Ach herrje~ Mein armer kleiner Kiku…Du musstest ja unbedingt nach deinem Großvater kommen.“, lacht sie dann leise vor sich hin. Ich blicke zu ihr.
„Sein Vater ist doch auch ein sehr offener Mensch. Seine Mutter auch. Und Kyo ist einfach…Kyo… Nur Kiku war der Meinung so schüchtern werden zu müssen. Pass gut auf ihn auf okay? Du bist so ein liebes Mädchen [Name]-chan. Und du bedeutest Kiku unheimlich viel. Das weiß ich, auch wenn ich dich erst zwei Tagen kenne.“, lacht mich dann nach. Ich lächele sanft. Dann steht sie wieder auf. Ich hätte mir nie sorgen machen müssen, dass mich Kikus Familie nicht akzeptieren würde, weil ich nicht Japanerin bin. Diese Sorge war vollkommen unbegründet. Und es beruhig mich zu wissen, dass alle mich so herzlich aufnehmen. Meine Familie natürlich auf. Auch sie haben mit Kiku überhaupt keine Probleme. Und selbst wenn, wäre das mir dann doch herzlich egal gewesen.
„Ich werde noch einen kleinen Snack machen. Pass du auf Kiku auf okay?“, sagt sie und geht zurück in das Haus. Die Schiebetür schießt sich hinter ihr wieder. Ich schaue dann aber verblüfft zu Kiku runter. Schläft immer noch friedlich weiter. Hoffentlich wacht er bald wieder auf und hoffentlich hat er sich nicht getan, als er auf den Boden auf geknallt ist. Das sah echt etwas schmerzhaft aus. Sowas kann auch nur ihm passieren. Ich lache leise vor mich hin und beuge mich runter um ihm auf die Lippen zu küssen. So bewusstlos ist er immer noch total niedlich.
„Ich liebe dich ja auch sehr…aber du bist echt merkwürdig…“,



~*~ENDE~*~


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OMG…sie…sie ist zu Ende. O.o Ich habe sie wirklich jetzt beendet. Das ist so…oh mein Gott mir fehlen einfach die Worte. Ich kann das irgendwie noch nicht glauben. Am Anfang hatte ich ehrlich gesagt überhaupt keinen Plan was ich hier eigentlich schreiben sollte. Und jetzt. Woah! Ich bin so geflasht.  Meine erste Hetalia-Story die ich zu Ende bekommen habe. Sorry das ich euch hier voll Volltexte, aber irgendwie bin ich gerade echt total…überrumpelt trifft es ganz gut.  Hach aber okay.

Ich will mich gaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz herzlich für die 93 Favoriteneinträge  und für die sagenhaften 137 Reviews bedanken. Ich bin so dermaßen überrascht und happy, das so viele die Story verfolgt haben und ja. Hach ich will mich irgendwie noch mehr bedanken! Ich hätte niemals erwartet, dass so viele mitlesen würden. Ich hätte niemals gedacht so viele Reviews zu bekommen. Aber eure Reviews haben mich so extrem angespornt, weiter zu schreiben. Danke!

Aber nun zu dem, was noch kommt. Es gibt wie die meisten es sich gewünscht haben eine Fortsetzung. Sie wird den Titel „The Chaos Returns“  heißen. Ich werde entweder heute oder Morgen das erste Kapitel posten. Auch sie wird einmal wöchentlich folgen.

Nun okay…was gibt es noch zu sagen? Also ach ich hör jetzt einfach mal auf. Noch einmal tausend Dank, an all die, die die Story so lange verfolgt haben und ich hoffe sehr, dass einige von euch, dann auch die Fortsetzung lesen werden.

*hüpft fröhlich zu der neuen Story…JA ICH KANN ZU EINER STORY HÜPFEN*

~Tsubasa
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