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The Life of a Student can be sweet

von Hanasaki
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
01.07.2013
08.03.2014
45
130.119
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01.07.2013 3.152
 
Ich trete aus dem Badzimmer ganz leise. Es ist noch wirklich sehr früh. Erst 7:00. Die anderen stehen jetzt erst auf, wenn sie arbeiten gehen. Ich bin schon seit 6:00 wach. Ich konnte nicht mehr schlafen. In der Küche bewege ich mich zu der Kaffeemaschine und setze diesen dann auch schnell auf. Noch das Radio an. Das stört die andern nicht. Ich lehne an der Arbeitsplatte mit geschlossenen Augen und höre dem Radio zu.
„Das waren die Nachrichten um 7:00. Weiter geht’s mit nun mit 3OH!3 und ihrem Hit R.I.P.“, das Lied spielt an und ich beginne wieder zu verzweifeln.
„Das war so was von klar, dass jetzt unbedingt dieses Lied gespielt werden muss.“, sage ich zu mir selbst und nehme dann eine Tasse aus dem Schrank, da der Kaffee fertig ist. Meine Hand beginnt zu zittern. Und dann fließt das Mega heiße Zeug auch schon über meine Hand.
„Oh [Name] du bist ja schon wach.“, höre ich dann ein paar Stimmen, antworte ihnen aber nicht sondern schreie lieber:
„Ah!!! FUCK! Ist das verdammte Zeug heiß“, fluche ich vor mich rum. Jemand nimmt mir die Kanne aus der Hand und sofort werde ich zum Wasserhahn gezogen. Ich ziehe scharf die Luft ein, als das kalte Wasser über meine Hand fließt. Mit der anderen Hand halte ich mir den Mund zu.
„Auaauauauauauauaua.“, bringe ich dann nur noch hervor. Mittlerweile habe ich aber auch mitbekommen, dass Ivan und Yao mir geholfen haben. Ivan klopft mir immer wieder vorsichtig über den Rücken.
„Nana. Das wird schon wieder, da?“, sagt Ivan dann. Er war es der mich zum Waschbecken gezogen hat. Ich schüttle den Kopf.
„Nein nichts wird wieder.“, sage ich ganz leise. Die Küche füllt sich immer mehr und ich stehe immer noch unter dem Wasserhahn. Langsam aber beruhige ich mich wieder von dem Schreck und merke dass es auch langsam nicht mehr weh tut.
„Was ist passiert? [Name] war nicht- oh gefunden.“, höre ich dann Kikus Stimme. Ich drehe mich leicht um.
„Ich hab mich nicht genug konzentriert und dann ist mir die Hälfte des Kaffee über den Arm geflossen. Yao und Ivan waren gerade runter gekommen und haben mir dann geholfen.“, erkläre ich schnell und versuche zu lächeln. Ludwig kommt auf mich zu und blickt meinen Arm an.
„Wir verbinden ihn besser. Dann kann es besser heilen.“, erklärt Ludwig dann und geht aus der Küche. Ich nicke nur noch nachträglich.
„[Name] zieht momentan den Mist nur so wie ein Magnet an.“, kommt es dann von Alfred. Ich blicke ihn böse an, worauf hin er erstarrt.
„Ihren Killerblick, hat sie aber immer noch perfekt drauf.“, fügt Arthur dann zu. Besser so. Ich strecke ihnen meine Zunge frech raus.
„Scheint aber, dass es ihr besser geht. So frech wie sie sich wieder mal aufführt.“, sagt Alfred dann. Alle anderen stimmen ihm zu.
„Ist es euch lieber, wenn ich traurig bin und heule?“, frage ich sarkastisch nach. Kiku kommt zu mir hin.
„Natürlich nicht. Ich bin froh, dass du wieder du bist. Ich habe mir gestern nach total die Sorgen um dich gemacht. Du lässt dir sonst nie etwas von mir sagen.“, sagt Kiku dann. Alle stimmen ihm zu und blicken mich lächelnd an.
„Es ist toll, wie du Alfred immer veräppelst und den anderen deine Meinung sagst.“, sagt Arthur dann. Alfred nickt die ganze Zeit mit.
„H-hey warte mal! Arthur das war echt fies.“, sagt Alfred dann. Wir beginnen zu lachen und Ludwig kommt zurück mit dem Ersten Hilfekasten. Schnell ist mein Arm verbunden.
„Danke schön.“, sage ich und betrachte das weiße Etwas.
„Pass einfach besser auf, was du machst.“, sagt Ludwig dann seufzend. Ich lächele weiter. Nach und nach verlassen alle außer mir und Kiku die Küche.
„Wollen wir raus gehen?“, fragt er dann nach. Ich nicke leicht mit dem Kopf.

~*~ca. eine Stunde später~*~

Es ist immer noch ziemlich früh, aber was soll’s. So ist es wenigsten ruhiger. Kiku und ich laufen schweigend nebeneinander her.
„Weißt du in welchen Staat du landen würdest?“, beginnt er dann ein Gespräch. Ich beginne zu überlegen.
„Wenn ich mich nicht verlesen habe würde ich nach D.C fahren. Also nach Virgina.“, sage ich und gehe weiter.
„Oh…D.C ist schön.“, sagt er dann. Ich blicke ihn überrascht an.
„Du warst schon mal in D.C?“, frage ich nach. Er nickt mit dem Kopf.
„Urlaub als ich 14 war und Semesterfahrt als ich 18 war. War wirklich sehr schön da. Das Weiße Haus sieht echt toll aus. Und so ist es auch schön da. Viele Grünstellen und so weiter. Mit Berlin aber schlecht zu vergleichen. Berlin ist grüner auf jeden Fall. Aber D.C ist eine schöne Stadt.“, erklärt mir der Schwarzhaarige. Ich streiche mir selbst ein paar [HF] Strähnen hinter das Ohr.
„Bist du auch mal nach New York gefahren?“, frage ich nach. Er nickt.
„Ja Alfred hat uns da hingeschleppt. Seine Eltern kommen aus New York.“, sagt er dann. Ich nickte wieder. Ich war ja schon öfter im Ausland. Hach…was mache ich den bloß. Ich habe das Gefühl, Kiku will mich überreden das hier zu machen. Was will er eigentlich? Ich frage mich ob er auch mal an sich selber denkt?
„Verstehe…sag mal…was soll ich deiner Meinung nach machen?“, frage ich dann direkt heraus. Er bleibt stehen. Ich auch und ich stelle mich ihm genau gegenüber. Er blickt etwas zu mir runter.
„Also wenn du mich so fragst: Ich an deiner Stelle würde es machen. Es ist eine unglaubliche Chance. Du würdest so viel erleben und ich bin mir sicher du würdest es auch nicht bereuen.“, sagt Kiku und lächelt mich freundlich an. Ich selber blicke ihn mit einem überraschten Blick an. Ich drehe mich um.
„Gut dann mach ich es…aber Kiku…wenn sich nur eine Phrase in deinem Körper dagegen wehrt, so klein sie auch sein mag, dann sag es und ich bleibe. Versprochen?“, sage ich und gehe weiter, meinen Blick auf den Boden gerichtet. Plötzlich legen sich zwei Arm um mich und drücken mich fest an einen warmen Körper.
„K-kiku?“, frage ich verwundert nach. Er festigt den Griff, wenn es möglich ist noch mehr.
„Natürlich wehrt sich mein gesamter Körper dagegen, dass du gehst! Natürlich will ich, dass du nicht geht’s. Ich will das du hier bleibst!“, sagt der braunäugige. Ich drehe mich zu ihm um und sehe, dass sich sogar kleine Tränen  in seinen Augen gebildet haben.
„Und warum sagst du mir das nicht?!“, frage ich dann bedrückt nach.
„Was währe ich für ein Mensch, wenn du nur wegen mir so eine Chance entgegen lässt. Dann währe ich doch…“, er bricht den Satz ab. Ich lege den Kopf schief.
„Egoistisch?“, frage ich nach. Er nickt bedrückt mit dem Kopf.
„Und was ist daran so extrem schlimm einmal in Leben egoistisch zu sein?“, frage ich nach. Schweigen. Wirklich wir schweigen gerade und ich habe Angst um seine Antwort.
„Als Japaner soll ich nicht selbstsüchtig sein. Ich muss zuerst an andere denken. Selbst wenn es mich verletzt.“, erklärt er dann und blickt auf den Boden.
„Aber was bringt es dir, wenn du verletzt wirst?!“, frage ich dann lauter nach.
„Es ist egal! Andere haben immer Vorrang und werden immer Vorrang haben! Egal in welcher Hinsicht. Ob nun körperlich, geschäftlich, geistlich oder emotional. Immer! Und gerade du als meine Freundin…stehst noch mal vor allen anderen.“, sagt er dann. Ich schüttele den Kopf.
„Aber denkt doch nur einmal an dich.“, wiederhole ich meine Phrase noch einmal. Er schüttelt den Kopf.
„NEIN! Was ist daran so schwer zu verstehen, dass ich es nicht kann. Ich ticke nur mal so. Ich bin höflich, zurückhalten und wirke am Anfang kühl und distanziert. Ich spreche nur dann, wenn man mir eine Frage stellt und beobachte die Situation. Ich darf nicht an mich denken. Ich bin halt so…“, sagt Kiku und schüttelt weiter den Kopf. Ich ziehe skeptisch die Augenbrauen zusammen.
„Bist du das? Höflich bist du, keine Frage. Zurückhaltend? Mag sein. Aber du warst niemals Kühl und Distanziert. Höchsten Schüchtern. Und du hast doch schon mal an dich gedacht. Du wolltest mich als deine Freundin. Ich bin deine Freundin. Nicht eine Freundin! Deine!“, sage ich und versuche ihm klar zu machen, dass es normal ist.
„Ich…“, beginnt er.
„Denke einmal an dich. Ein einziges Mal.“, sage ich und blicke ihn direkt an. Er schluckt.
„Okay…ich will dass du hier bleibst. Hier bei mir…bei uns allen.“, sagt er und umarmt mich dann. Ich kralle meine Hände in seine Jacke.
„Okay…ich bleibe hier.“, sage ich und lächle weiter.
„Arigato…Bokuo wa anata o aishite.“, flüstert er dann. Ich lächle breit.
„Ich dich auch…“, flüstere ich dann genau so leise.


~*~ Zurück im Haus~*~

Wir treten ins Wohnzimmer. Alle starren uns gespannt an.
„Und?!“, fragt Yao dann neugierig nach. Ich lächle leicht.
„Ich bleibe hier.“, erkläre ich dann. Ein lautest Jubeln tritt aus und Feliciano hängt mir auch schon wieder um den Hals.
„Veeeeeee~ Bella~ Schön das du hier bleibst!“, ruft Feli und knuddelt mich richtig durch. Danach werde ich auch noch von Ivan, Yao und Alfred durch geknuddelt.
„Well, Amerika ist zwar mega super genial, aber dass du doch hier bleibst finde ich noch besser Babe!“, sagt Alfred dann. Ich grinse schief. Wenn Alfred das sogar sagt, ist es wohl wirklich besser wenn ich hier bleibe. Plötzlich klingelt mein Handy. Überrascht blicke ich auf das Mobiltelefon und sehe das es Matthias ist. Ich seufzte. Verdammt ich habe keine Lust auf ihn. Bin ja immer wütend auf ihn.
„Hey was ist?“, frage ich nach.
„WARUM HAST DU ES NICHT ERZÄHLT?!“, schreit mir Matthias ins Ohr. Ich halte das Handy etwas von meinem Ohr weg…ich höre ihn immer noch laut und deutlich auf Dänisch Fluchen.
„Wovon redest du denn bitte?“, frage ich dann nach. Auf der anderen Seite des Hörers entsteht eine Lautstarke Diskussion, bis ich plötzlich Geräusche höre, die sich anhören, als ob jemand nach Luft schnappen würde.
„H-hallo?“, frage ich vorsichtig nach.
„Hehehe. Hallo [Name]. Matthias ist gerade etwas „verhindert“. Sag mal warum hast du uns nicht erzählt, dass du ein Stipendium bekommen hast?“, fragt dann Tino nach. Ich weite die Augen.
„Woher wisst ihr davon?“, frage ich nach. Kurz herrscht Stille.
„Emil hatte auch an den Wettbewerb teil genommen. Er hat einen Brief bekommen, in dem stand, dass er entweder auf den zweiten Platz rutschen könnte oder sogar auf den ersten Platz. In den Brief stand auch noch dein Nachname, dass du um die Antwort gebet- H-h-hey Matthias! Lasst das Handy los! Ich bin noch nicht fert-“, der Finne wird abgewürgt. Ich ziehe die Augenbrauen verwundert hoch. Man! Da drüben ist ja was los.
„Was ist den los?“, fragt Arthur nach. Ich hebe den Finger um ihnen zu verstehen zu geben, dass ich noch ein, zwei Minuten brauche.
„Wenn du gehst, werde ich dir dein Leben auch in Amerika zur Hölle machen!“, klingt dann Matthias Stimme an mein Ohr. Ich weite die Augen.
„Soll das eine Drohung sein?“, frage ich skeptisch nach.
„WER DROHT DIR?!“, fragt Kiku wie aus der Pistole geschossen. Ich winke ab.
„Matthias ich habe mich schon lange entschieden.“, sage ich dann. Es herrscht Schweigen auf beiden Seiten.
„Bitte geh nicht.“, kommt es dann plötzlich im Chor von den fünf Nordeuropäern. Er muss das Handy auf Lautsprecher gestellt haben. Ich lächle breit.
„[Name] wenn du gehst, ist es hier total langweilig.“, augmentiert Tino dann mit mir.
„Langweilig? Ja nee ist klar.“, lache ich dann. Hier wird es niemals wirklich langweilig sein. Das ist wohl sich. Dafür sind die alle viel zu aufgedreht.
„Jungs…ich…ich habe mich schon entschieden. Ich bleibe hier.“, sage ich dann ruhig. Wieder herrscht Stille. Doch dann habe ich das Gefühl, ich muss wohl zum Ohrenarzt, denn mein Ohr fällt wohl von der Lautstärke von Matthias und Tinos Jubeln fast ab.
„Jahhhhhhhhhhhu!“, rufen beide. Ich beginne zu lachen.
„W-was ist denn bei den los?“, fragt Yao verwundert nach. Ich grinse einfach nur.
„Sie sind happy, dass ich hier bleibe.“, sage ich dann. Alle schauen mich mit einen WTF-Blick an.
„Ey ihr habe genau so verrückt reagiert.“, sage ich vorwurfsvoll. Alle überlegen kurz und sagen dann wirklich wie im Chor einstudiert „Ja da hast du wohl Recht.“, zu genial echt!

~*~ Ein Tag später~*~

Gerade sitze ich das zweite Mal beim Psychiater. Kiku war so freundlich…okay er hat mich nicht mal gefragt, ob er mit soll. Er ist einfach mitgekommen, damit auch alles ordentlich abläuft.
„Nun Frau [Nachname]. Sie scheinen ja wieder ganz munter zu sein. Aber dennoch rate ich Ihnen bis nächste Woche Montag noch zu warten, bis Sie wieder zur Uni gehen.“, erklärt er. Ich verziehe das Gesicht.
„Muss das denn sein? Mir geht es doch gut. Und mein Problem hat sich auch geklärt.“, sage ich dann und verschränke die Arme vor der Brust.
„Ich rate Ihnen das wirklich. Sie machen natürlich einen Gesunden Eindruck, aber ich rate Ihnen wirklich die Woche zu Hause zu bleiben. Eigentlich…laut den Unterlagen…sollten Sie vielleicht auf wegfahren. Ihre Mitbewohner scheinen Ihre Nerven wirklich sehr zu strapazieren. Sie beginne doch in dem Übernächsten Monat mit Ihren Abschlussarbeiten. Sie sollten vorher noch mal einen klaren Kopf bekommen. Der Stress in der Uni plus der im Privatleben könnte Ihrer Psyche wirklich schlimm schaden.“, erklärt der Doktor dann. Ich lege den Kopf schief.
„Wo soll ich denn hin? Ich habe momentan kein Geld und ich habe kein Auto. Von meinen Mitbewohner kann ich mir keines leihen. Die brauchen die alle selbst, da die alle zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kommen.“, argumentiere ich dagegen. Der Doktor weiß nicht wie er darauf antworten soll. Dann seufzt er.
„Ich schreibe Sie nun krank. Sie gehen nicht in die Uni. Wenn Ihnen da etwas passiert, wird die Versicherung nicht dafür aufkommen verstanden?“, ich schaue eingeschnappt zur Seite und sehen wie Kiku grinst. Nach dem ich die Krankschreibung erhalten habe verlassen wir die Praxis und gehen zu dem Auto des Japaners. Er hat sich nun auch nachdem er es endlich mal geschafft hat, seinen Früherschein umzuschreiben, ein Auto geleast. Ein Toyota…
„Du bist der einzige Mensch, der meckert, wenn man sie krankschreibt.“, lacht Kiku mich dann aus. Ich schnaube verächtlich und verschränke die Arme vor der Brust.
„Na und. Lass mich doch. Ich langweile mich zu Hause nur…“, sage ich und sinke etwas in den Sitz hinein.
„Warum fahren wir den nicht weg?“, fragt er dann plötzlich nach. Ich drehe mich überrascht zu ihm hin. Meint er das ernst?
„Du musst doch noch Arbeiten. Ich habe kein Geld momentan.“, sage ich dann.
„Ich habe noch 7 Urlaubstage übrig. Und wir müssen ja nirgendwo hin fahren wo es so teuer ist. Mhhhh…wir könnten noch mal nach Düsseldorf fahren. Meine Eltern hätten sicher nichts dagegen, wenn wir bei ihnen für ein paar Tage wohnen. Dann können sie dich auch noch mal kennenlernen…nach der Aktion an meinen Geburtstag.“, ich beginne zu grinsen und mir schießt aber auch gleichzeitig die Schamröte in die Wangen.
„Na ja…jeder vergisst doch mal was.“, sage ich lang gezogen und unschuldig.
„Wer redet denn davon, dass du mein Geburtstag vergessen hast. Du hast mich verführt!“, lacht er dann.
„HEY!“, rufe ich muss dann aber auch lachen. Während wir an einer Ampel stehen beginn ich ihn zu schlagen. Nicht Doll und so. Kiku beginnt mich aus zulachen.
„Wie Niedlich. Eine kleine Mücke will mich piksen!“, lacht er mich dann aus.
„BAKA!!!!!!“, rufe ich laut.
„Nun sei doch nicht so. Lass uns wegfahren. Wir fahren zur Uni, du gibst die Krankschreibung ab und während du mit Allistor-san streitest, rede ich mit meinen Eltern. Keine Sorge, das Gästebett ist groß genug. Heißt du kannst dich voll und ganz bewegen…“, sagt er dann wieder. Als ich das letzte Mal mit Kiku in einem Bett geschlafen habe, bin ich zwei Mal rausgefallen, weil ich mich beim Schlafen viel Bewege. Ich beginne zu überlegen. Wir halten wieder an einer Ampel.
„Hach na schön.“, sage ich dann seufzend. Ich beuge mich rüber um Kiku zu küssen. Unser Kuss wird aber durch eine laute Hupe unterbrochen. Ich drehe mich nach hinten um, zeige den Mittelfinger und strecke die Zunge raus. Doch als ich merke, wer hinter uns ist, höre ich sofort auf. Allistor starrt mich mit offenem Mund an.
„Shite!“, bring ich nur noch raus.

~*~ca. 20 Minuten später~*~

Ich schmeiße die Tür hinter mir zu. Allistor kommt auch noch mit raus.
„Ich wusste zwar schon immer, dass du Irre bist, aber schön zu wissen, dass ein Arzt meine Annahme endlich mal bestätigt, Kleine.“, zieht mich der Schotte auf.
„Halt einfach deine Klappe.“, knurre ich nur noch.
„Ich hatte also doch recht. Ihr streitet wie immer.“, sagt Kiku dann. Ich verenge die Augen.
„Dein Blick kann mir nichts.“, lächelt er mich dann an. Die haben sich alle gegen mich verschworen…
„Besser du gehst jetzt. Sonst verlierst du deinen Verstand noch.“, grinst Scott dann.
„Das macht dir unheimlich Spaß oder?“, frage ich kopfschüttelnd nach. Er grinst weiter.
„Klar. Gehört zu meinen liebsten Hobbies dich zu veräppeln.“, sagt der Rothaarig dann, als sei es das normalste auf der gesamten Welt. Ich beginne wieder zu knurren. Kiku schluckt und zieht mich an meinen Arm weg.
„Komm wir gehen jetzt mal lieber. Okay? Wir begehen keinen Mord [Name]. Auf Wiedersehen Allistor-san“, sagt Kiku dann und zieht mich mit ihm weg. Ich erdolche Scott während wir gehen immer noch mit meinen Blick, was der Schotte nur mit einem müden Grinsen erwidert.

~*~ Später am Abend, Düsseldorf~*~

Ich lasse mich nach hinten auf das Bett fallen.
„Wui!!! Das ist ein tolles Bett. Wenn ich meine eigene Wohnung habe, werde ich mir auch so ein Bett besorgen.“, sage ich und rolle mich etwas hin und her. Plötzlich ist Kiku über mir.
„Gut bekommst du dann.“, lächelt er mich an. Ich schaue ihn verwirrt an.
„Immerhin will ich ja nicht das du aus dem Bett dann fällst.“, sagt er weiter.
„W-warte mal! Willst du mich gerade fragen ob wir zusammen ziehen?!“, frage ich wie aus der Pistole geschossen. Er weitet die Augen und nickt dann schüchtern.
„Ja irgendwie schon. N-n-natürlich nicht jetzt sofort. Erst wenn du mit der Uni fertig bist und einen Job hast. Und auch nur wenn du willst.“, rattert er den Text schnell hinunter.
„Du meinst das wirklich ernst!“, sage ich mit geweiteten Augen. Er nickt.
„Natürlich. Sonst würde ich das nicht sagen. Ich überlege immer genau, was ich sage, schon vergessen?“, fragt er dann nach. Ich grinse breit.
„Okay!“, sage ich nur noch. Er beugt sich runter und küsst mich vorsichtig. Na ja…und den Rest kann man sich wohl denken oder?
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Neues Kap…und ein Schritt näher vor dem Ende. Aber gut~
Die Fortsetzung ist aber schon in Bearbeitung. Versprochen. Einen Titel habe ich auch schon gewählt.  Aber den verrate ich euch noch nicht. ;D

~hüpft fröhlich davon~
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