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The Life of a Student can be sweet

von Hanasaki
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
01.07.2013
08.03.2014
45
130.119
1
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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01.07.2013 3.214
 
Wir kommen im Park an. Feliciano und Alfred rennen sofort los auf die Wiese und beginnen Fußball zu spielen, während Arthur und ich uns hinsetzen. Mh…hat etwas von Kindern. Die beiden haben eine sehr kurze Aufmerksamkeitspanne.
„Du solltest mit ihm heute noch drüber sprechen, [Name].“, sagt Arthur dann plötzlich. Ich blicke auf meine gefalteten Hände.
„Ich habe nicht mal ne Ahnung was ich selbst will.“, sage ich und lege meinen Kopf in den Nacken und starre somit in den blauen Himmel. Wir haben es Mitte Februar und das Wetter ist wirklich herrlich.
„Was macht es dir besonders Schwer diese Entscheidung zu treffen?“, fragt Arthur nach. Die Antwort ist wirklich sehr simple.
„Meine Beziehung…Die Distanz kann alles kaputt machen. Was ist wenn ich gehe und wir uns dadurch trennen. Das will ich nicht.“, sage ich und blicke dann wieder auf meine Hände. Arthur schweigt und überlegt.
„[Name] ich will dir jetzt keine angst machen, aber es könnte genau so gut passieren, dass Kiku und du heute Schluss macht oder nächste Woche. Oder vielleicht auch erst in 3 Monaten. Vielleicht auch erst in 5 Jahren. Das kann man doch nicht einfach sagen. Es kann aber auch genau so gut sein, dass eine Fernbeziehung bei euch klappt. Klar währe es schwer.“, erklärt Arthur. Nun schweige ich. Er hat schon Recht. Das könnte alles passieren.
„Es währe was anderes, wenn es jetzt nur 2-3 Monate währen. Damit könnte ich wohl mit leben. Aber 12 Monate. Wirklich genau 12 Monate und dann noch so weit weg…was ist wenn alles wunderbar klappt und mir dann der 12. Monat das Genick bricht und ich jemand kennen lerne oder er jemand kennen lernt?“, sage ich und seufzte laut auf.
„Das kann aber auch passieren, wenn ihr beide im gleichen Land seid. Love ich kann dir diese Entscheidung nicht abnehmen…ich will dir ja helfen. Aber ich glaube, Kiku wird jede deiner Entscheidungen respektieren. Jeder wird das tun. Du schuldest niemanden Rechenschaft. Niemand darf deine Entscheidung in Frage stellen.“, sagt Arthur und lächelt mich ermutigend an. Ich nicke leicht mit dem Kopf. Ja er hat schon Recht. Es ist meine Entscheidung.
„Vielleicht solltest du mal mit Allistor reden. Immerhin ist er doch dein Ansprechpartner in der Uni.“, ob mir die Desinteresse in Person helfen wird? Ich ziehe skeptisch die Augenbrauen zusammen. Ich habe ihn eigentlich nur als Ansprechpartner angegeben, da es von der Uni verlangt wird, dass jeder so eine Person hat. Arthur beginnt herzlich zu lachen.
„Du hältst nicht viel von der Idee. Kann ich so gesehen auch verstehen. Aber ich kann dir sagen: Er wirkt zwar sehr desinteressiert und ist ein Arsch, aber wenn du ihm das erklärst, dann wird er dir auch versuchen zu helfen. Allistor kann sehr nett sein. Das zeigt er aber nur bei Leuten die er leiden kann. Und du gehörst dazu.“, sagt Arthur dann. Ich nicke verpeilt. Wenn er meint…morgen ist ja wieder Uni. Dann kann ich ihn ja mal bitten mir zu helfen.
„Und da ist noch was.“, sagt Arthur dann. Ich blicke zu den Briten.
„Vielleicht hilft es dir, vielleicht macht es dir die Entscheidung bloß noch schwere. Ich und…und alle anderen, würden dich unheimlich vermissen, wenn du für ein Jahr weg wärst. Aber wir würden immer ein Platz für dich bei uns haben.“, sagt Arthur. Ich grinse leicht und werde auch etwas rot.
„Danke Arthur. Ich werde das auf jeden fall im Hinterkopf behalten.“, sage ich und umarme den Briten.
„ARTHUR!!!![NAME] Hey! Wir brauchen eure Hilfe! Feliciano ist hingefallen und kann nicht aufstehen!“, schreit Alfred dann plötzlich und beginnt heftig mit den Armen rum zu wedeln. Wir beide laufen hin und sehen wie Feliciano auf dem Boden sitzt und sich sein linkes Bein hält. Er verzieht das Gesicht. Ich hocke mich neben den Braunhaarigen hin.
„Was ist passiert?“, fragt Arthur nach. Alfred und Feliciano beginnen gleichzeitig zu sprechen, so dass wir nicht verstehen.
„Nur einer!“, unterbreche ich die beiden dann und gebe Alfred das Wort.
„Wir haben den Ball hin und her geschossen und Feliciano hat ihn einmal verfehlt und ist, weil das Gras so Nass ist, weggerutscht und ja! Er hat dann angefangen zu wimmern und dann habe ich euch gerufen.“, erklärt Alfred. Ich blicke zwischen Feli und Alfred hin und her. Der Italiener wimmert immer noch leise.
„Kannst du den Fuß bewegen?“, frage ich nach. Feli versucht es. Er bewegt ihn auch kurz, doch der Braunäugie zieht dann scharf die Luft ein und wimmert weiter.
„Okay gebrochen scheint er nicht zu sein. Arthur, Alfred ihr helft Feli hoch. Wir fahren ins Krankenhaus.“, bestimme ich dann. Die beiden Blonden stützen Feli.
„Es tut weh.“, sagt Feli dann und muss sich sehr zusammenreizen nicht zu weinen.
„Taxi und Bus?“, fragt Arthur nach. Ich beginne zu überlegen.
„Weder noch. Ludwig…“, ist meine Antwort und nehme dann mein Handy aus meiner Tasche. Schnell ist der Deutsche auch angerufen.
„Hey Ludwig…ja tut mir ja leid, aber Feliciano hatte einen Unfall. Ich schätze, er hat sich den Fuß verstau…Fall mir nicht ins Wo-….KANNST DU DAS MAL SEIN LASSEN!..Das wollte ich dir die ganze Zeit sagen. Aber du hast immer dazwischen gequatscht. Wir sind am Gemeindepark. Wir stehen vor dem Tor…Alfred, Arthur, Feli und ich…Gut okay bis- Wie unhöfflich! Nicht mal Tschüss sagen.“, sage ich und ziehe eine Schnute. Ludwig ist immer sehr besorgt, wenn etwas passiert. Er ist schneller als Taxi, Bus oder Rettungswagen. Nur Fliegen geht noch schneller.

~*~ 10 Minuten später~*~

Ernsthaft: Normalerweise hat Ludwig einen sehr ordentlichen und sicheren Fahrstill. Aber nicht wenn was passiert ist.
„Ludwig! Die Ampel wird gleich Rot! Geh mal runter vom Gas!“, sage ich und halte mich am Griff fest.
„Feliciano hat sich vielleicht was gestaucht. Es ist nicht so, dass er gleich ein Kind bekommt.“, wirft Arthur ein. Gerade fahren wir um eine Kurve und werden so alle an die Rechte Seite gedrückt.
„Veee~ Ludwig ist alles gut.“, versucht Feliciano und zu beruhigen. Dann parken wir schon auf dem Gelände des Krankenhauses.
„Neue Rekordzeit. Als du damals im Krankenhaus warst, brauchten wir 20 Minuten.“, kommt es von Alfred laut lachend. Nicht schlecht. Normalerweise brauch man vom Park bis zur Klinik 40 Minuten.
„Falls ich je ein Kind bekomme, werde ich dich anrufen. Du bist schneller als der Krankenwagen.“, scherze ich dann etwas.
„Was kann ich denn dafür, dass ich mir sorgen machen.“, kommt es dann leise brummend von dem größeren. Nur ich habe es verstanden und kichere dann leise vor mich hin.
„Ist ganz lieb von dir. Es bringt aber nicht, wenn wir in einem Baum dann hängen…“, sage ich und gehe mit den Anderen voran.
„[Name] wo willst du denn jetzt plötzlich hin?“, fragt mich Alfred.
„Ich bin gleich wieder da. Wartet hier kurz.
Ich gehe an die Repetzion.
„Entschuldigung.“, spreche ich die Schwester an. Sie schenkt mir ihre Aufmerksamkeit.
„Was kann ich für Sie tun?“, fragt sie freundlich nach.
„Ich möchte zu Dr. Von Block. Ist er da?“, frage ich nach. Sie schaut mich skeptisch an.
„Er müsste gerade Pause haben. Ich werde versuchen ihn zu erreichen. Soll ich etwas bestimmtest sagen?“, fragt sie immer noch skeptisch nach. Ich werde etwas rot und blicke auf den Boden.
„Sagen Sie „Die Katastrophenbraut“ ist da. Das wird ihm reichen.“, sage ich leise, so dass es die anderen nicht hören. Die Schwester beginnt etwas zu grinsen. 5 Minuten später kommt er dann durch die Tür geschossen auf uns zu.
„Na [Name]. Was hast du jetzt wieder angestellt?“, fragt er gleich nach und grinst etwas fies.
Ich rolle mit den Augen.
„Auch schön dich zu sehen, Eduard. Aber nein heute habe ich mir nichts getan. Ein Freund von mir hat sich wahrscheinlich den Knöchel verstaucht.“, erkläre ich und zeige dann auf Feli der etwas unbeholfen dasitzt und lächelt.
„Wenn das so ist: Kommt mit. Ich behandele dich schnell. Wie heißt du?“, fragt er dann nach. Eduard von Block ist der beste Freund meines Bruders. Der Estländer ist Arzt und Chirurg und kümmert sich meistens um mich wenn was los ist. Er war damals auch mein behandelnder Arzt. Man war der schockiert, als er mich hat da liegen sehen. So hat er es mir jeden falls erzählt. Eine halbe Stunde später
„So Herr. Vargas Sie haben sich den linken Fußknöchel verstaucht und geprellt. Noch etwas mehr und ein Bänderriss währe noch eine Folge gewesen. “, sagt Eduard. Feliciano klammert sich an meinen Arm.
„Veeeeeeee! Muss mein Fuß jetzt ab?!“, quietsch Feli und krallt sich noch fester in meinen Arm. Ich beiße mir auf meine Zähne, damit ich nicht anfange zu schreien.
„Nein! Aber wenn du so weiter machst, habe ich gleich keinen Arm mehr!“, sage ich und muss mir selber das laute quietschen verkneifen. Eduard fängt an zu lachen.
„Nein, nein. Nun beruhigen Sie sich mal. Ich werde Ihnen jetzt einen Verband umlegen und dann sollten Sie das Bein schonen. In 2-3 Wochen sollte dann alles wieder gut sein.“, sagt der Blondhaarige.
„Vee~ Dann ist ja gut.“, sagt Feli und entspannt sich dann. Ich blicke auf meinen Arm.
„ALTER FELI! Du hast dich da so rein gekrallt, dass ich jetzt blute!“, sage ich und blicke zu dem Italiner. Dieser blickt mich nur entschuldigend an, währe, Ludwig und die anderen beiden gerade total am verzweifeln sind.
„Soll ich deinen Bruder hier von erzählen?“, fragt Eduard dann grinsend nach.
„Ich bring dir ja nächste Woche einen Kuchen. Jetzt verbinde aber mein Arm.“, sage ich und verdrehe die Augen.

~*~Nächster Tag~*~

Vorsichtig klopfe ich an die Tür und trete dann ein.
„Was ist los?“, fragt Allistor und widmet sich weiter seinen Unterlagen.
„Ich habe ein Problem…irgendwie.“, beginne ich zu erzählen und stellte meine Tasche auf den Boden ab.
„Dann rede Kleine.“, sagt er dann. Wie beginne ich das am besten?
„Weißt du von der Sache mit dem-“, er schneidert mir das Wort ab.
„Stipendium? Natürlich weiß ich davon. Immerhin bin ich dein Ansprechpartner und Prüfer in Europäischer Geschichte.“, sagt er und blickt von seinen Unterlagen auf und setzt sich dann auf seinen Stuhl. Er deutet mir mit der Hand ich soll mich auch setzen.
„Ich weiß nicht ob ich es machen soll. Ein Jahr in der USA…“, sage ich und knete in dem Saum meines Pullis rum. Allistor schaut mich wie immer recht desinteressiert an.
„Gehen wir das mal systematisch an: Beim Arbeitgeber kommt es immer gut an, wenn man ein Stipendium hat und gerade in deinem Studienfach kommt ein Auslandsjahr sehr gut an. Aber ich weiß, dass du vor etwa 1 ½ Jahren ein Auslandssemester in London gemacht hast.“, erzählt mir Allistor. Ich nicke. Das stimmt alles schon…aber was soll mir das den sagen.
„Nun…aber ich…ich weiß nicht was ich nun machen soll.“, sage ich.
„Also ich rate dir jetzt einfach mal: Frage dich selber was du willst. Sehe mal davon weg, dass du einen Freund hast, sehe aber auch mal davon weg, dass Amerika dir vielleicht nicht gefallen könnte oder dass du Heimweh haben könntest. Du bist doch ziemlich klug Kleine. Du triffst schon die richtige Entscheidung. Und jeder wird dich dafür respektieren. Lass dir von keinen einen Floh ins Ohr setzen. Mach das was du für richtig hältst.“, sagt er und lächelt mich sogar etwas ermutigend an. Ich blicke ihn etwas perplex an. Das Scott so nett sein kann, wusste ich gar nicht. Ich lächle leicht zurück und stehe dann auf.
„Danke Scott.“, sage ich und gehe zur Tür. Gerade will ich raus gehen.
„[Name]!“, ruft er kurz. Ich drehe mich um und blicke ihn verwundert an.
„Wenn du jemand davon erzählst, dass ich zu dir Nett bin, mache ich dir dein Leben zur Hölle. Aber…du kannst immer zu mir kommen, wenn du Probleme hast…“, sagt Scott und grinst dann trotzdem fies. Ich ziehe skeptisch die Augenbrauchen hoch.
„Und wehe du erzählst jemanden dass ich dich um Hilfe gebeten habe. Und danke Scott.“, sage ich grinsend und gehe dann raus aus seinem Arbeitszimmer.
Ich laufe den Gang in der Uni entlang, mit besserer Laune natürlich. Plötzlich legt sich ein Arm um mich.
„Matthias!“, rufe ich überrascht.
„Na Kleine. Lange nicht gesehen.“, sagt der Däne und grinst mich dann an.
„Warum grinst du so?“, frage ich misstrauisch nach. Er grinst weiter und nimmt den Arm nicht weg von mir. Ich löse mich schnell von ihm.
„Was hast du den?“, frage ich skeptisch nach. Er verzieht das Gesicht.
„Darf ich nicht mal Happy sein, meine Beste Freundin endlich mal wieder zu sehen?“, fragt er lauthals lachend nach. Ich schüttle den Kopf.
„Du willst doch irgendwas von mir.“, sage ich und verschränke die Arme vor der Brust. Er verschränkt die Arme lässig hinter dem Kopf.
„Vielleicht~“, summt er. Mir wird das zu blöd und ich gehe weg.
„H-hey [Name] warte mal.“, ruft er mir nach und läuft mir auch nach.
„Ich muss los. Kiku wartet auf mich.“, sage ich und gehe weiter, schnell in Richtung Ausgang der Uni. Matthias brummt irgendwas kurz vor dem Tor. Ich drehe mich um.
„Was hast du gerade gesagt?“, frage ich nach und verenge die Augen. Er winkt ab.
„Ahahah. Nicht so wichtig Kleine.“, sagt er und lacht weiter. Ich packe ihn an seiner Krawatte.
„Was.Hast. Du. Gerade. Gesagt?“, frage ich bedrohlich nach. Er hört auf zu lachen und blickt mich etwas böse an.
„Das du überhaupt keine Zeit mehr hast für uns andere! Das habe ich gesagt. Seit dem du wieder einen Freund hast, hast du keine Zeit mehr.“, ich lasse ihn los und muss mir das Lachen verkneifen.
„Ernsthaft? Matthias! Ich kann keine Gedanken lesen! Warum rufst du mich denn nicht einfach an? Tonio, Berwald und die anderen bekommen es ja auch hin. Und wenn ich mit dir reden will, sagst du immer du hättest keine Zeit. Ich habe genügend Zeit, doch wenn man mich nicht fragt, dann verbringe ich sie halt mit meinem Freund. Dazu habe ich momentan noch andere Probleme, als dass ich Lust habe, mich um ein „Kleinkind“ zu kümmern.“, sage ich und gehe dann einfach.
„Hey [Name] Das ist nicht Fair was du gerade machst!“, ruft er mir nach. Ich hingegen gehe einfach weiter. Das renkt sich schon wieder ein, doch ich habe keine Lust auf so was. Tonio und die anderen rufen ja auch an. Mit Tino und Verwald war ich erst letzte Woche schwimmen. Und ein Tag später mit Emil und Lukas shoppen. Das muss Matthias doch auffallen. Ansonsten frage ich mich echt, ob er hinter den Mond lebt.
„[Name] du sieht etwas wütend aus.“, begrüßt mich Kiku dann. Ich beginne mit den Zähnen zu knurren.
„Alles in bester Ordnung.“, sage ich und gehe Voran.
„Nein das glaube ich dir nicht.“, sagt er und greift nach meiner Hand. Ich blicke ihn überrascht an. Ich spüre wie mir etwas über die Wangen läuft. Einzelne Tränen bilden sich in meinen Augen und laufen mir über die Wange.
„H-h-hey du…du brauchst doch nicht zu weinen! Tut dir etwas weh? Hey [Name]. Was hast du?!“, fragt er panisch. Ich falle ihm um den Hals und beginne doll zu weinen.
„Ich…will…nicht…von…dir…getrennt…sein“, bringe ich dann zwischen den Schlurzer hervor. Er drückt mich leicht weg von sich und blickt mich perplex an.
„Warum sollte ich mich von dir trenne?“, fragt er verwundert nach. Er nimmt mein Gesicht in seine warmen Hände und lächelt mich aufmunternd an.
„Wenn ich dir das erzähle schon.“, sage ich und blicke auf den Boden…oder versuche es zumindest, da er mein Gesicht nicht los lässt.
„Ist was passiert?“, fragt er unheimlich verwundert nach.

~*~ Etwa 4 Stunde später~*~

Wir sitzen auf meinem Bett. Ich habe meine Hände auf seine gelegt. Kiku starrt mich mit einem erstarrten Blick an. Vorher ist Kiku mit mir zu einem Arzt gefahren. Der Arzt meinte ich hätte einen Nervenzusammenbruch gehabt. Nach dem was Kiku ihm alles berichtet hat, meiner er, dass es wirklich ein Wunder sei, dass er jetzt erst aufgetreten ist. Er hat mir jetzt geraten einige Tage zu hause zu bleiben und zu ruhe zu kommen. Übermorgen soll ich dann noch mal hin.
„Und was meinst du?“, frage ich nach und habe irgendwie Angst vor seiner Antwort und mir schießen schon wieder die Tränen in die Augen.
„Allem voran: Ich werde auf keinen Fall mit dir Schluss machen. Dafür liebe ich dich zu sehr.“, beginnt er dann, nachdem er aus seiner Starre erwacht ist. Ich habe ihm gerade alles erzählt, wegen dem Stipendium und so. Er zeigt mir, dass ich meinen Kopf auf seinen Schoss legen soll. Ich tu wie von mir verlangt wird und er beginnt über meinen Schulter sanft zu streicheln.
„Jetzt beruhigst du dich erstmal.“, sagt er und lächelt mich sanft an. Mir laufen zwei kleine Tränen aus den Augenwinkeln.
„Du bist viel zu lieb zu mir. Das habe ich gar nicht verdient.“, sage ich. Er streicht die Tränen weg und beugt sich runter um mich ganz sanft zu küssen. Es war wirklich nur ein hauch, doch er enthielt so viel Liebe.
„Doch hast du. Schließ die Augen und ruh dich erstmal aus.“, sagt der Japaner dann. Ich schüttle den Kopf.
„Lenk nicht von Thema ab. I-ich will wissen was ich machen soll. Deine Meinung ist mir unheimlich wichtig. Und wir haben es erst 21:00“, sage ich und fange fast wieder an zu weinen. Er lächelt weiter.
„Du bist vollkommen aufgelöst. Schlaf dich aus und wir reden Morgen. Versprochen. Du sollst doch einfach nur beruhigen. Ich weiß, dass du innerlich noch viel mehr aufgebracht bist, als du mir jetzt gerade zeigst. Ich bleibe morgen zu hause und wir reden dann in ruhe darüber.“, sagt er und hilft mir hoch.
„Zieh dich um. Ich mach dir einen Tee zu Beruhigung.“, etwas widerwillig nicke ich dann.

~*~ Sichtwechsel Kiku~*~

Seufzend lehne ich mich gegen die Zimmertür meiner Freundin und gehe dann in die Küche. Dort finde ich einige meiner Mitbewohner.
„Und?“, fragt Arthur dann nach. Ich seufze.
„Du wusstest schon vorher bescheid.“, sage ich. Der Brite nickt.
„[Name] will es allen Recht machen und sich aber am wenigsten. Kiku das was du ihr sagst, wird für sie Ausschlag gebend sein.“, erklärt Ludwig. Ich nicke. Ich weiß, dass [Name] meine Entscheidung am wichtiges ist.
„Alle reden auf sie ein. Kein Wunder das sie einen Nervenzusammenbruch hat.“, sagt Yao dann und verschränkt die Arme vor der Brust.
Ich nehme den Tee und gehe zurück zu dem Zimmer und gehe hinein. Das Licht ist gedämmt und sie liegt  auch schon in ihrem Bett. Ich hocke mich vor ihr hin.
„[Name]?“, sie dreht sich zu mir um und blickt mich etwas lächelnd an. Ich beuge mich vor und küsse vorsichtig ihre Stirn.
„Oyasuminasai watashi no Sakura.“, sage ich und lächle sie aufmunternd an. Sie nickt und schließt die Augen. Morgen klären wir das ganz in ruhe…
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So ich gebe jetzt mal ganz ehrlich zu: Die Story nähert sich ihrem Ende. Ich verrate nicht wie viele Kapitel (+ Epilog) noch kommen werden.
Jetzt ist es aber so: Ich bin ehrlich gesagt noch nicht fertig was meine Ideen angeht. Mich würde interessieren ob ihr eine Art „Fortsetzung“  wollt. Die Story hätte auf jeden Fall aber weniger Kapitel und spielt etwas später! XD Es würde auch größere Zeitsprünge geben. Na ja also sagt mir was ihr denkt.

*hüpft fröhlich davon*
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