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The Life of a Student can be sweet

von Hanasaki
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
01.07.2013
08.03.2014
45
130.119
1
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Dieses Kapitel
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01.07.2013 3.192
 
Ich öffne gestresst die Tür zu dem Haus. Die ganze Woche hatte ich keinen Moment ruhe! Die Woche musste ich zisch tausende Arbeiten abgeben, habe in jedem Kurs Klausuren geschrieben und auch noch arbeiten müssen. Gott bin ich froh, dass nun Wochenende ist und ich theoretische einfach nur durchschlafen kann.
„Hey Arthur hast du meine PSP gesehen?! Ich finde die nicht und fünf Stunden ohne Videospiele überlebe ich nicht.“, ruft Alfred laut durch das Haus. Oh Gott mein Kopf.
„Bloody Idiot! Ich weiß nicht wo das komische Ding ist! Ich habe wichtigeres zu tun.“, ruft Arthur als Antwort.
„Aru! Ivan du hast mehr Wodkaflaschen dabei, als Kleidung!“, höre ich Yao dann. Was ist den hier los?! Plötzlich kommt Ludwig aus dem Wohnzimmer gelaufen. Man der sieht aber hektisch aus.
„Oh [Name]! Schön das du da bist. Hast du deinen Koffer schon gepackt?“, fragt Ludwig mich nach. Wie Koffer gepackt? Was ist den hier los?!
„Sag nicht, dass hast du vergessen? Wir fahren doch gleich los nach Düsseldorf wegen-“, Ludwig wird abrut von Feli unterbrochen.
„Veee!!! Ludwig ich finde es nicht mehr! Hilf mir bitte! Bitte, Bitte!“, bettelt der Italiner los. Der Deutsche seufzt.
„Ja gut. [Name] mach dich fertig, wir fahren in einer ¾ Stunde.“, sagt der Blonde und geh mit Feli in dessen Zimmer. Wann habe ich zusagst nach Düsseldorf zu fahren? Ich stehe im Flur vollkommen perplex.
„Dabei habe ich mich so darauf gefreut einfach nur zu schlafen…“, sage ich traurig. Dann schießt Kiku die Treppen runter. Wenn er ne Stufe übersieht haben wir ein Problem.
„Hallo [Name]! Athur-san! Hast du mein Handy gesehen?! Francis-san meinte du hättest es an die Aufladestation gehangen.“, sagt der Japaner und hängt halb im Wohnzimmer halb im Flur. Ich gehe ein Schritt weiter und werfe ein Blick in das Wohnzimmer. OMG! Überall stehen Koffer und es sieht aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Dann fliegt dem Japaner plötzlich sein Iphone entgegen…okay an ihm vorbei und ich fange es zum Glück noch.
„Hier.“, sage ich und gebe ihm das Mobiltelefon.
„Danke. Und hast du alles gepackt?“, fragt er nach. Ich schüttle den Kopf.
„Ich habe…irgendwie vergessen, wann ich zugesagt habe, mit nach Düsseldorf zu fahren…“, erkläre ich und blicke ihn verwirrt an. Er legt den Kopf schief.
„Das hatten wir doch schon letzte Woche geklärt. Keine Sorge. Wir sind Sonntagabend wieder in Berlin, damit du am Montag ganz normal zur Uni kannst. Pack einfach normale Klamotten ein und ein schickes Kleid für morgen okay?“, sagt er und geht an mir vorbei. Ich ziehe die Augenbrauen fraglich hoch und gehe dann verwirrt in mein Zimmer um das zu tun, was man mir sagt.

Schnell ziehe ich meine [LF] Reisetasche hervor. Dort drin landen dann wie gesagt ein paar normale Klamotten, Jeans und Pulli halt und mein geliebtes [LF] Kleid. Dazu natürlich eine schwarze Strumpfhose. Sonst friere ich mir noch den Hinter aber und ein paar hübsche Schuhe. Wozu ich das brauche…KEINE AHNUNG!!!! Dann wandern noch Kosmetik, Haarbürste, Zopfgummis und so was halt in den Kulturbeutel und dieser halt in der Reisetasche.
„So fertig.“, sage ich und blicke auf die Uhr. Wenn man weiß, was man braucht und mitnehmen will, reichen 15 Minuten komplett aus um einen Tasche zu packen. Nun nehme ich mir noch meine normale Tasche vor und packe dort mein Geldbeutel, [MP3-Player/ Ipop], zwei Mangas und eine Flasche Wasser rein. Ein Blick auf mein Handy. Immer noch 10 Minuten übrig. Man bin ich gut. Dann bring ich mein Zeug zu den anderen ins Wohnzimmer. Dort stehen alle schon gespannt.
„Wow. Das war Flott [Name]. Also so ist der Fahrplan. [Name], Kiku, Feliciano und Francis fahren bei mir mit. Alfred, Yao, Ivan ihr fahrt zusammen mit Arthur.“, erklärt Ludwig nur kurz. Also irgendwie tut mir ja Arthur Leid… Wobei…mit Francis in einem Auto ist mit Sicherheit nicht sonderlich entspannend.
„Kiku sitzt in der Mitte!!“, rufe ich sofort, als mir klar, dass ich Höchstwahrscheinlich 5 Stunden lang mit Francis in einem Auto sitze. Alle schauen mich etwas perplex an.
„Äh…Ludwig hättest du was dagegen, wenn wir auf der hälfte Tausche und ich fahre?“, frage ich dann nervös lachend nach. Das war merkwürdig. Nachdem alle Taschen in den Autos gelagert sind, setzt sich unsere Trupp in Bewegung. Ich stopfe mir sofort meine Kopfhörer ins Ohr und mache meine geliebte Playlist an.
„Was hörst du?“, fragt Kiku dann nach. Ich nehme ein Stöpsel aus meinen Ohr und halte ihn dem Japaner hin. Dieser beginnt mitzuhören.
„Wer ist das? Sagt mir gerade nichts. Klingt aber schön.“, sagt er und schaut mich neugierig an.
„Das sind [Lieblingsband]. Die machen total schöne Musik. Das ist mein Lieblingslied von ihnen. Willst du weiter mithören?“, frage ich nach und lächle ihn an. Er nickt. Ich grinse.
„Okay! Aber dafür darf ich deine Schulter als Kopfkissen benutzen!“, sage ich und lehne mich gegen ihn. Schnell drifte ich ab ins Land der Träume.

~*~Sichtwechsel Kiku~*~
Ich muss leise schmunzeln. [Name] ist so schnell eingeschlafen. Aber sie war wirklich fertig. So viel ich weiß, hatte sie die Woche kaum ruhe. Hat andauernd gearbeitet und war wirklich immer lange auf.
„Vee~ [Name] ist eingeschlafen. Wie süß.“, sagt Feliciano und muss kichern.
„Oui, oui. Unsere Cherí ist einfach bezaubernd. Vor allem wenn sie schläft. Dann will sie mich nämlich auch nicht umbringen.“, scherzt Francis dann. Ich schaue ihn etwas verwundert an.
„Es ist doch deine Schuld, dass sie immer wütend auf dich ist.“, sage ich etwas verwundert.
„Tuché. Wo wohnen wir eigentlich über das Wochenende? Deine Eltern können uns ja nicht alle im Haus unterbringen. Und warum müssen wir jetzt noch mal alle zu deinem Geburtstag nach Düsseldorf fahren? Währe es nicht logischer, wenn deine Familie nach Berlin kommt?“, fragt Francis dann nach. Ich seufze. Natürlich hat er Recht.
„Ist doch klar. Wir wohnen in dem Hotel, dass Kikus Eltern leiten.“, ergänzt Ludwig dann. Ich stimme ihm zu.
„Nun…ich weiß auch nicht, warum sie dieses Jahr so extrem darauf bestanden haben, dass wir alle nach Düsseldorf kommen.“, sage ich und blicke zu meiner Freundin runter, die friedlich schläft. Sie hat sich an meinen Arm gekuschelt und ihr Kopfhöre ist aus dem Ohr gefallen. Schnell schalte ich das Gerät aus.
„Das ist keine Wolke…das ist Zuckerwatte. Namh.“, sie redet im Schlaf…über Zuckerwatte? Sie muss was Interessantes träumen. Ich muss leise über sie schmunzeln. Es ist so niedlich, wenn sie schläft.
„Thihihi. Wie süß.“, kommt es von Feliciano. Plötzlich klingelt das Handy von Francis. Ich werfe ihn einen bösen Blick zu. Immerhin schläft hier meine Freundin. Und eherlich gesagt, will ich nicht, dass sie aufgeweckt wird. In einem geschlossenen Fahrzeug…auf einer Autobahn…im Winter…Das ist ja eigentlich ein Todesurteil. Der Franzose nimmt an.
„Oui…na ja…das wird etwas schlecht gehen…sie schläft…nun ich sage es ihm.“, kommt es von Francis und nimmt das Handy von seinem Ohr. Er legt eine Hand auf den Hörer.
„Louis. Arthur möchte, dass wir an der nächsten Raststätte eine Pause machen und dort auch einen „Beifahreraustausch“ machen. Er steht kurz davor, Alfred aus dem Auto zu schieben.“, erzählt er. Ludwig seufzt.
„Und mit wem will er den tauschen, wenn ich fragen darf?“, fragt der Blonde nach.
„Er sagte jeder sei ihm Recht, außer mir.“, sagt Francis und zieht die Schultern laut Lachend hoch. Wir alle entgegen ihm ein „Pssssssssht!“ doch es ist zu spät. [Name] zieht sich zusammen und öffnet ihr [AF] Augen nur um uns alle mit einem Blick zu erdolchen.
„Francis…du bist ein Idiot.“, kommt es dann nur noch von Ludwig.
„Ups?“, entgegnet Francis dann nur noch frech grinsend. Er weiß doch, dass egal wie spät es ist, [Name] ist unausstehlich, wenn man sie weckt. Sie beginnt zu knurren. Super wir sind hier in einen Auto…auf der Autobahn…im Winter…und ich sitze in der Mitte Sie beginnt mit den Zähnen zu knirschen. Ich muss schon sagen, sie hat auch einen empfindlichen Schlaf.
„[Name] kannst du mit dem töten noch warten, bis wir an der Raststätte sind?“, fragt Ludwig nach. Sie seufzt auf und beginnt in ihrer Tasche zu kramen. Raus nimmt sie…[Lieblingssnack]? Was hat sie den alles in der Tasche. Sie fängt an es zu essen, während Francis weiter telefoniert, Feliciano am Radio rumspielt und Ludwig sich entnervt auf die Straße konzentriert. Plötzlich nimmt sie Francis das Handy weg. Francis schaut entgeistert auf seine Hand, wo bis ebend das Handy noch war.
„Was ist den los Arthur?!“, fragt sie entnervt.
„Ja ich bin gerade aufgewacht…Francis ist Schuld…mit dem aller größten vergnügen…Okay dann bis gleich auf der Raststätte.“, sagt sie legt auf, gibt Francis das Handy wieder und…scheuert ihm eine?!
„[Name]?!“, frage ich sie geschockt. Sie schaut mich entschuldigend an.
„Arthur sagte dass ich das machen soll. Und er hat mich geweckt…“, sagt sie und blickt auf den Boden. Der Blonde reibt sich derweil die schmerzende Wange. Ich blicke ihn entschuldigend an. Das hat er nun auch wieder nicht verdient.
„Nun schmoll nicht wie ein Kleinkind. Du möchtest doch immer, dass wir dich wie eine Erwachsne behandeln und nicht wie ein Kleinkind. Dann zieh nun auch kein Schmollmund.“, sage ich und muss mir wirklich das Lachen verkneifen. Wie ein kleines Kind. Ich möchte ja nicht wissen, wie das später mal ist, wenn sie selber Kinder hat.

~*~Sichtwechsel [Name], ca. 22:00 Uhr~*~

Ich gehe gähnend den Weg im Hotel entlang, achte auch nicht wirklich wo ich hinlaufe, bis ich gegen etwas Kaltes knalle.
„Aua…Meine Nase.“, sage ich und halte mir das schmerzende Körperteil.
„Alles okay? Bist du gerade ernsthaft gegen die Tür gelaufen?“, fragt Kiku nach und zieht fraglich die Augenbrauen hoch. Ich nicke mit dem Kopf.
„Spar dir die Kommentare. Schließ einfach den blöde Tür auf…ich will nur noch ins Bett.“, jammere ich vor mich hin. Ich muss sicherlich wie ein kleines Kind wirken, aber ich bin so unglaublich müde. Kiku schließt die Tür zu dem Zimmer auf und wir treten ein. Es ist ziemlich groß und recht modern eingerichtet. Und sauber. Sauber ist immer wichtig. Ich lege meine Tasche ab und suche nur schnell Schlafsachen, Zahnbürste und Zahnpasta raus und verschwinde dann im Badezimmer. Auch ordentlich und vor allem sauber. Dann ist ja gut. Schnell ziehe ich mich um, putze mir die Zähe und gehe zurück in das Hotelzimmer. Kiku ist auch schon umgezogen und verschwindet nun im Badezimmer. Mittlerweile haben wir keine Probleme mehr in einen Bett zu schlafen. Ich lege mich in das Bett hin und schlafe sofort ein. Gott bin ich Müde.
Am nächsten Morgen werde ich durch das Piepen eines Handys wach. Es verlangt nach Strom… Ich erhebe mich und fasse neben mich hin. Das Bett ist ungemacht und leer. Kiku ist also schon wach und weg. Ich blicke durch den Raum. Auf dem Nachtisch neben mir liegt mein Handy, welches fröhlich vor sich hin piept. Nicht mal mehr das Display will angehen, daher kann ich nicht sagen wie spät es ist. Auf Kikus Seite ist aber zum Glück ein Wecker, neben seinen Kulturbeutel. 8:30 Uhr…11.Feburar…irgendwas war doch heute oder? Ach das bilde ich mir nur ein. Ich schlage die Decke weg und stehe auf. Auf dem Weg zu meinen Tasche, die ich ja noch nicht ausgepackt hatte, gehe ich an einem Tisch vorbei, auf dem ein Zettel liegt.
  >>Bin schon runter gegangen frühstücken. Frühstückt gibt es bis 9:30. Falls du es bis dahin nicht schaffst, hole ich dir etwas unterwegs. Zieh dir was Warmes an und Schuhe in denen du gut laufen kannst. Ach ja kannst du bitt deine Tasche mitnehmen? Kiku<<“, lese ich laut vor und nehme dann wie man mich bittet warme Kleidung aus meinen Tasche. Schnell ziehe ich mich um und mache mir meine Haare. Dann gehe ich mit meiner Tasche raus und gehe runter in das Hoteleigene Lokal. Schnell ist meine Gruppe auch gefunden. Wie soll man die auch übersehen (und überhören). Sie sitzen an einem großen Runden Tisch und reden laut. Ich umarme Kiku von hinten, der darauf hin seinen Löffel in das Müsli fallen lässt. Schreckhaft wie eh und je.
„Gutem Morgen.“, sage ich und drücke ihm einen Kuss auf. Dann setze ich mich auf den freien Platz zwischen Yao und Alfred.
„Mh…?“, sagt Alfred dann und schiebt sich darauf hin sein Brötchen in den Mund.
„Was ist den?“, frage ich verwundert nach. Er kaut schnell und schluckt runter.
„Sonst reagierst du auch immer anders. Immerhin hat-“, weiter kommt er nicht, denn eine Kellnerin unterbricht ihn.
„Was möchten Sie haben? Kaffee, Tee, Saft, Kako?“, fragt mich die Bedienung kurz. Schnell antworte ich ihr mit [Kaffee etc.] Dann wende ich mich wieder zu Alfred.
„Was wolltest du gerade sagen?“, frage ich nach. Der Amerikaner beginnt zu überlegen, winkt dann aber ab.
„Don’t know. Wenn ich mich erinnere sage ich es dir.“, sagt er dann nur. Ich nicke und gehe dann zu dem Buffer um mich dort zu bedienen.

~*~ am gleichen Abend~*~

„[Name] du siehst wirklich hübsch aus. Nun mach dir doch keine sorgen. Meine Eltern werden dich mögen.“, sagt Kiku sogar leicht entnervt.
„Ich will dich doch bloß nicht blamieren.“, sage ich und streife das [LF] Kleid glatt und schlüpfe dann in ein paar dazu passende Ballerinas. Warum Ballerinas? Wenn ich mich heute hinpacke, währe das mehr als peinlich. Darüber hinaus sind die viel bequemer.
„Ich kann doch nichts dafür, dass du meine Familie kennen gelernt hast, als ihr mir beim Umzug geholfen habt. So~ Jetzt sieht es gut aus.“, sage ich und greife noch nach meiner Tasche und hacke mich dann bei dem Japaner ein.
„Ist ja schon okay…“, sagt er leicht seufzend. Wir verlassen das Zimmer und Kiku gibt mir den Schlüssel, damit ich ihn noch einstecke. Zwar habe ich immer noch nicht verstanden, warum wir nach Düsseldorf gefahren sind, geschweige denn warum wir jetzt alle zusammen hier essen gehen…
Unten in der Lobby warten bereits alle auf uns.
„Veee~ [Name] du siehst total hübsch aus!“, ruft Feliciano und hüft fröhlich vor sich hin. Ich beginne zu kichern.
„Kiku! Da bist du ja endlich.“, höre ich dann eine Frauen Stimme. Kiku löst sich von mir und schaut sich um.
„Hallo Kaa-san. Hallo Tou-san, Nii-san.“, sagt Kiku. Etwas komisch finde ich das schon. Es hört sich irgendwie distanziert an. Obwohl ich ja schon weiß, dass Kaa-san und Tou-san wie bei uns „Mama“ und „Papa“ heißen. Und Nii-san ja Bruder. Aber ich sage zu meinem Bruder ja auch nicht „Bruder“ sondern spreche ihn mit seinem Vornamen an. Das ist mir auch aufgefallen. Kyo hat Kiku nie Kiku genannt sondern immer kleiner Bruder. Nun okay. Auf uns zukommen ein Paar. Kikus Mutter hat lange schwarze Haare, die sie zu einem Dutt gebunden hat. Dazu trägt sie einen Kimono. Sieht total elegant aus. Sie hat dazu braune Augen und ein sanftes Lächeln auf den Lippen. Das erinnert sehr an das von Kiku. Und Kiku sieht seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten. Nur hat sein Vater eine andere Frisur. Auch er schaut recht freundlich drein. Neben ihnen steht Kyo. Wie immer irgendwie…eigenartig. Es ist schwer zu beschreiben.
„Du sollst uns doch nicht so nennen. Nun möchtest du uns nicht deine Begleitung vorstellen. Ludwig und die anderen kennen wir ja. Aber wer ist denn das Mädchen“, kommt es dann von seinem Vater. Er mustert mich ein wenig. Ob es schlimm ist das ich keine Japanerin bin?
„Äh…nun…also…To…Papa…Mama das ist [Name]. Sie ist meine Freundin.“, sagt er und blickt etwas beschämt auf den Boden. Die Elternteile beginnen mich weiter zu mustern. Etwas unangenehm ist mir das schon. Vor allem, alle anderen beobachten uns. Muss wirklich unterhaltsam sein. Ab und zu gibt Feli noch ein „Vee“ von sich, aber mehr auch nicht.
„Freut mich [Name]-chan. Ich bin Satsuki Honda, Kikus Vater, wie du sicherlich schon gemerkt hast. Und das ist meine Frau Seiko Honda.“, stellt er sich und seine Frau vor. Beide lächeln mich freundlich an.
„Die…die..F-f-freude…ist…ganz…meiner Seits.“, stottere ich vor mich hin. Irgendwie…habe ich das Gefühl, dass der gesamte Abend eine absolute Katastrophe wird.
„Sie hat viel Ähnlichkeit mit ihm. Wo kommt das bloß immer hin, dieses nervöse, schüchterne? Wir fressen dich schon nicht.“, sagt Seiko lachend. Alle anderen beginnen nun auch über mich zu lachen. Peinlich. Dann gehen wir alle in das große Lokal und sofort entsteht ein gigantisches Chaos. Wer sitzt neben wem? Wer trink was und so weiter.
Nach etwas 10 Minuten haben wir das geklärt und nach weiteren 10 Minuten kommen dann unsere Getränke.
„Nun dann! Erheben wir die Gläser auf das Geburtstagskind!“, kommt es dann von Kyo. Ich weite die Augen. G-g-g-geburtstagskind?! VERDAMMT der 11. Februar!

~*~Eine Woche zuvor ~*~
 
„[Name] ist es auch wirklich okay für dich? Immerhin hast du den ganzen Tag davor Uni und all so was.“, sagt Kiku und schaut mich besorgt an. Ich nicke und lächle.
„Wird so gehen. Ich kann im Auto schlafen. Überhaupt wollte ich schon immer mal nach Düsseldorf. Dann sind das 2 Fliegen mit einer Klatsche. Besuch in Düsseldorf und ich lerne deine Eltern kennen. Und dein Geburtstag nicht zu vergessen! Ich muss mir noch ein Geschenk einfallen lassen.“, sage ich Energiegeladen.
„Du braust mir nichts zu schenken. Alleine das du mitkommst und dein Freies Wochenende seit etwa 3 Wochen für mich opferst ist doch genug.“, sagt er und wird rot. Ich beginne zu grinsen und drückte ihm einen Kuss auf die Wange.
„Ich lass mir was tolles einfallen!“, rufe ich und stelle mich in eine heroische Pose hin. Like Alfred!


~*~ Zurück zu jetzigen Zeitpunkt~*~

Ich laufe knallrot an. Wie konnte ich den Geburtstag meines eigenen Freundes vergessen?! An jeglichen Mist denke ich. Immer und immer! Aber an so etwas wichtiges erinnere ich mich nicht.
„[Name]? Ist alles okay?“, fragt mich Kiku dann besorgt und legt eine Hand auf meine. Schlagartig werde ich bleich.
„…vergessen…“, sage ich leise. Er zieht die Augenbrauen zusammen.
„Du hast was vergessen?“, fragt er nach. Ich bin gerade wie in Trance und bekomme irgendwie nicht mit was ich tu.
„Ja… deinen Geburtstag.“, sage ich ganz leise und kleinlaut. Er weitet die Augen. Dann schlage ich die Hände vor meinen Mund zusammen und blicke ihn geschockt an. Gerade wurde mir klar, was ich gesagt habe. Ich bringe auf.
„Entschuldig mich bitte. Ich muss hier weg.“, sage ich und laufe so schnell es geht  weg. Ich höre nur noch wie mir meinen Freunde hinter herrufen und fragen was den los sei…
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WOAHO!!!! Endlich mal wieder 6 Seiten! XDDDDD
Wehe irgendwer kommt mir jetzt damit das es von Datum her nicht passt. Habe ich mich je darum gekümmert, ob das Datum stimmt? *blickt zu dem Weihnachtskapitel* Nein also tu ich es jetzt auch nicht. So~ Was kann ich sagen? Ferien endlich! *-* Die brauche ich jetzt auch wirklich. Endlich auschlafen. Aber okay…ich darf nach her auch noch arbeiten gehen.
Nun ja~ Freut euch auf nächste Woche~ Das wird auf vielerlei hinsicht unterhaltsam…hoffe ich jedenfalls…

*hüpft in die Küche um sich dort Kekse zu klauen*
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