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The Life of a Student can be sweet

von Hanasaki
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
01.07.2013
08.03.2014
45
130.119
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01.07.2013 2.520
 
Ich strecke mich ordentlich durch und wuschele mir einmal durch meine [HF] Haare die sich wie immer aus dem Zopf gelöst haben. Ich frage mich ja immer wieder, warum ich sie mir zusammen binde, wenn der Zopf am nächsten Morgen so oder nicht mehr da ist.
„Das ist fluffig aus. Darf ich auch mal?“, fragt Kiku da. Er scheint wohl Witze machen zu wollen. Schlechte Idee am morgen.
„Wage es einmal mir durch die Haare zu wuscheln und ich mach dich einen Kopf kürzer.“, sage ich knurrend. Kommt bei ihm etwas schlecht. Immerhin ist er ja nicht der aller größte… Er schmunzelt etwas.
„Meinst du? Vergiss bitte nicht, dass ich 5 Kampfsport Arten beherrsche und um einiges stärker bin als du.“, sagt er und zieht grinsend die Augenbrauen hoch. Er hebt die Hand etwas.
„Wehe!“, sage ich und weite die Augen. Er wuschelt mir durch die Haare, so dass ein großer Teil mir ins Gesicht fällt und ich nichts außer [HF] sehe.
„Idiot!“, sage ich und schleudere meinen Kopf einmal nach unten und dann wieder nach oben um alle Haare aus dem Gesicht zu haben. Ich schlage die Bettdecke weg und stehe auf. Mein Weg führt mich zu meinem Kleiderschrank.
„Ich bin ein Idiot? Ich dachte ja eher, die Irren, die mitten in der Nacht die Tür aufgerissen haben, seien Idioten.“, sag der Japaner und irgendwie kann ich spüren wie er grinst.
„Nein! Die sind Lebensmüde! Gibt es heute ein paar Tote. Aber du bist ein Idiot! “, sage ich mit einem bösartigen Grinsen und nehme mir eine schwarze Jeans und einen Over-Size Pulli in [LF] aus dem Schrank. Ich drehe mich zu ihm um und schaue ihn auffordernd an.
„Was ist denn?“, fragt er verwirrt nach und legt den Kopf schief. Er hat wohl keine Ahnung was ich will. Ich rolle mit den Augen.
„Nun…ich habe auch kein Problem damit, mich vor dir umzuziehen.“, sage ich und will gerade mein Schlafoberteil ausziehen. So schnell kann ich gar nicht reagieren, ist er aufgesprungen, hat seinen Sachen geschnappt und ist aus meinem Zimmer geflohen.
„Nicht von Feli sondern auch Kiku ist blitzschnell. Die müssen alle ne ganz schöne Ausdauer haben. Liegt wohl an Ludwigs Trainingsprogramm!“, sage ich während ich mich umziehe. Schnell ist dann auch das Bett gemacht und meine [HF] Haare binde ich mir zu einen lockeren Zopf zusammen. Ich gehe an der Couch vorbei und blicke darauf. Kikus Bücher. Ein normales. Und ein Manga. Das Buch, was er liest, kenn ich bereits, der Manga weckt wie immer mein Interesse. Ich blättere ihn durch und erröte sofort.
„Jaaaaaa…nein. Das wird mit Sicherheit keines meiner Lieblingsgerne…“, sage ich und lege das Büchlein wieder weg. Das er nicht rot wird, wenn er die ließt. Ich verlasse das Zimmer um mir in der Küche einen Kaffee zu machen.

In der Küche stehen dann schon Arthur und Yao, die sich angeregt über etwas unterhalten.
„Morgen ihr beiden.“, begrüße ich sie und nehme mir eine Tasse aus dem Schrank. Die beiden blicken zu mir rüber.
„Good Morning Love.“, begrüßt mich Arthur gleich und schiebt mir die Kaffeekanne hin.
„Aru! Guten Morgen [Name].“, fügt Yao sich auch hinzu. Ich lächle beide an und gieße mir Kaffee ein um davon einen großen Schluck zu nehmen.
„Du scheinst ganz gut gelaunt zu sein, dafür, dass es früh am morgen ist.“, stellt Arthur fest. Yao stimmt ihm zu.
„Ja? Na ja...wenns so ist, ist es doch umso besser, oder etwa nicht?“, frage ich nach. Beide stimmen mir zu. Dann kommt auch Kiku in die Küche.
„Guten Morgen Arthur, Yao. Ich hoffe ihr habt gut geschlafen.“, kommt es dann von dem Japaner. Warum ist er eigentlich immer so förmlich? Ich dachte, die kennen sich alle seit der Oberschule.
„GUUUUUUUUUTEN Morgen!“, ruft dann jemand ganz plötzlich und ich lasse vor Schreck fast die Tasse fallen. Schnell blicke ich zur Tür um der Person einen tödlichen Blick zu zuwerfen. Es ist Kyo, der seinen Arm um Kiku geschlungen hat. Letztere schaut verzweifelt auf den Boden. Zwei so verschiedene Menschen…wie können die nur Brüder sein. Nagut…Bei Ludwig und Gilbert war ich auch überrascht. Aber die beiden haben auch die gleichen Macken. Und okay Lovino und Feliciano sind auch so unterschiedlich wie es nur gehen kann.
„Das ist ja eine Überraschung. Kyo du bist aber früh auf.“, stellt Arthur verwundert fest. Wir alle stimmen ihm zu.
„Na klar. Immerhin muss ich meine zukünftige Schwägerin kennen lernen.“, sagt er und schaut Kiku grinsend an. Dieser will wohl gerade vor Peinlichkeit im Boden versinken.
Ich blicke umher.
„Meintest du damit mich?“, frage ich verwundert nach. Er fängt laut an zu lachen und lässt nun von Kiku ab, der sich mit dem Kopf zum Kühlschrank wendet und wohl damit gegen schlagen will.
„Yao sieht zwar aus wie ein Mädchen, aber ist keines, also meine ich wohl dich.“, grinst er vor sich hin.
„Aya! Hey zeig mal etwas Respekt! Immerhin bin ich älter als du.“, Yao empört. Kann ich irgendwie nachvollziehend.
„Aber auch nur 2 Jahre. So viel älter ist das jetzt auch nicht. Nun [Name] erzähl mir etwas über dich. Was machst du beruflich?“, fragt er nach und beugt sich zu mir runter. Ich ziehe die Augenbrauen skeptisch hoch.
„Bin Studentin und bin im Resturan von Feli’s Großvater als Kellnerin angestellt.“, erkläre ich nur kurz.
„Wie alt bist du den?!“, fragt er dann schockiert nach.
„Bin erst 22 geworden.“, sage ich und lege den Kopf schief. Er schaut mich immer noch schockiert an.
„WAS?! Ich dachte du wärst auch so um die 24!“, schreit er mich dann an. Ich halte mir die Ohren zu. Was für eine Frechheit…sehe ich so alt aus?
„Frechheit...Sehe ich etwa…so alt aus?“, rufe ich dann und laufe rot an. Die anderen, mit Ausnahme von Kiku beginnen zu lachen. Dann schlingt Kyo einen Arm um mich.
„Du bist echt süß. Sicher das du die Freundin von meinen ruhigen, ernsten, kleinen Bruder bist?“, scherzt er dann weiter. Ich schlage den Arm weg.
„Jetzt reichst aber! Willst du meine Entscheidung etwa in frage stellen?! Das ist echt das letzte! Ich liebe Kiku! So was zu sagen ist echt unterste Schublade!“, sage ich dann wütend.
„H-hey beruhige dich. Das war doch nicht so gemeint. Ich freu mich doch für meinen kleinen Bruder…apropos… wo ist er hin?“, fragt Kyo dann nach. Wir alle blicken uns um. Der Japaner ist aus der Küche verschwunden. Ich seufzte und beginne ihn zu suchen. Meine Güte! Kyo sorgt für so viel Chaos. Ich laufe in das Wohnzimmer. Ludwig sitzt dort und liesst Zeitung.
„Hey Ludwig hast du Kiku gesehen?“, frage ich nach. Der Deutsche blickt auf und legt seine Zeitung weg.
„Ich glaube er ist auf die Terrasse geflohen.“, erklärt der Deutsche. Ich nicke und gebe ihm zu verstehen, dass ich hin verstanden habe. Mein Blick geht dann nach draußen. Und tatsächlich steht er da…mit irgendwas in der Hand.

Schnell zieh ich mir Hauschuhe über und gehe dann raus.
„Kiku alles WAS ZUM! Rauchst du etwa?!“, keife ich ihn von der Seite an. Er schreckt total zusammen und lässt das dämliche Ding in den Schnee fallen. In den letzten Tagen war es wirklich kalt in Berlin und daher hat es geschneit und das heißt, die S-Bahn spielt vollkommen verrückt. Aber mein Freund ist so unglaublich lieb, dass er mich vor seiner Arbeit noch an der Uni absetzt. Aber zurück zum Geschehen. Ich verenge die Augen.
„E-es ist nicht, das wo nach es aussieht.“, verteidigt er sich dann sofort
„Ach ja? Für mich sieht es aus, als hättest du geraucht. Dir ist doch sicherlich klar, dass das Lebensgefährlich ist.“, sage ich und blicke ihn wirklich vorwurfsvoll an.
„Nun beruhige dich bitte erst einmal okay? Ich rauche ja nicht wirklich. Ich rauche zweimal im Jahr…einmal wenn mein Bruder zu besucht da ist und wenn ich zum meinen Geburtstag nach Düsseldorf fahre und dort meine Eltern und meinen Bruder treffe. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie gestresst ich davon bin.“, sagt er und schaut mich bittend an.
„Das sind zweimal zu viel in einem Jahr, wie ich finde. Du redest mit einer Studentin, die mit acht Männern zusammen lebt und deren beste Freunde unter anderem ein verrückter Däne und ein Mädchen sind, dass dafür gesorgt hat, dass ich nur im Handtuch vor dir stand. Und du willst mir was von Stress erzählen?“, frage ich lachend nach. Er blickt mich perplex an.
„Ja du hast Recht. Wie hältst du das eigentlich aus?“, fragt er dann nach. Ich beginne zu grinsend.
„Willst du das wirklich wissen?“, frage ich grinsend nach. Er schluckt.
„Machst du etwa-“, weiter kommt er nicht, denn ich trete ihn auf den Fuß. Kiku quietsch kurz auf. Damit hat er wohl weniger gerechnet.
„Perversling! So was mach ich doch nicht! Ich habe das blöde Ding, was ich von Francis zu Weihnachten bekommen habe auch meinen Bruder gegeben. Der hat es in die Luft gejagt.“, sage ich und verschränke die Arme von meiner Brust und schaue beleidigt weg. Das er so was von mir denkt.  Na ja…mein Bruder war auch extrem überrascht, als ich ihm das Ding gegeben hatte und meinte, er soll es in die Luft jagen. Ich bin extra nach Potsdam gefahren. Die Vorführung war wirklich sehr hübsch. Hauptsache, kein Kollege von ihm hat das mitbekommen.
„N-n-nein so war das doch gar nicht gemeint. Ich weiß doch, dass du so was nicht machen würdest…glaube ich jeden falls.“, sagt er dann. Ich blicke ihn tödlich an.
„Junge. Du bewegst dich gerade auf dünnen Eis…Und nur damit du es weißt: Ich mache Yoga.“, sage ich und drehe mich weg.
„Yoga?“, wiederholt er. Ich nicke.
„ Das können wir dann ruhig einmal zusammen machen. Ich habe Yoga auch mal gemacht, aber aufgehört, da ich kaum Zeit mehr hatte und es irgendwann ganz gelassen haben.“, schlägt der Japaner dann vor. Ich beginne zu überlegen.
„Vorschlag zur Güte: Du rauchst nie wieder auch nur eine Zigarette, dafür werde ich sorgen, dass du etwas entspannter durch Leben gehst, wenn du auf deine Familie triffst.“, schlage ich vor.
„[Name] meine Familie ist nicht so ruhig und gelassen wie deine. Da mein Bruder „nur“ eine Ausbildung als Mechaniker hat, wollen sie, dass ich unbedingt erfolgreich bin. Sie wollen, dass ich später ohne Problem eine ganze Familie ernähren kann. Sie denken immer, dass das Kyo nicht schaffen kann mit seinem Job. Was natürlich nicht stimmt.“, sagt er leicht seufzend. Ich stelle mich vor ihn hin und lege meine Hände auf seine Wangen. Er schaut mich verblüfft an.
„Du bist doch erfolgreich. Du hast dein Studium super abgeschlossen. Einen festen Job hast du auch und du kannst mit Sicherheit, später eine Familie ernähren. Überhaupt bist du niemanden Rechenschaft schuldig, außer dir selbst. Und wer was anderes sagt, muss dir dann erstmal selbst Rechenschaft schuldigen.“, sag ich und lächle ihn aufmunternd an.
„Wo bekommst du bloß immer dieses Selbstbewusstsein her?“, fragt er nach und muss leicht lächeln. Ich umarme ihn.
„Angeboren würde ich sagen…“, sage ich und lächle in mich hinein.
„Du bist zwar langsam, aber hast einen guten Frauengeschmack, kleiner Bruder!“, unterbricht dann Kyo die Zweisamkeit. Wir schrecken zusammen. Seit wann steht er hier?! Ich habe gar nicht mitbekommen, dass er raus gekommen ist.
„Aber deine kleine Freundin hat recht. Wir sind niemanden Rechenschaft schuldig. Ich werde das Mutter und Vater sagen, wenn ich zurück in Düsseldorf bin. Und du sagst es ihnen an deinen Geburtstag bitte. Ach ja…soll ich sie darauf vorbereiten, dass du dieses eine weibliche Begleitperson mitbringst?“, fragt er dann grinsend nach. Und für einen Moment dachte ich, dass er doch ein netter Kerl sein kann. Ich verdrehe die Augen.
„So ne bisschen selbstgefällig bist du schon oder? Und ist dir nicht kalt, so mit nur einem T-Shirt?“, frage ich dann nach und lege meinen Kopf schief. Tattoos hat er ja auch…wirklich das komplette Gegenteil von Kiku. Er beginnt zu lachen.
„Ja irgendwie schon. Kann damit aber gut leben. Ich mag dich wie gesagt kleine. Die darfst du ruhig behalten kleiner Bruder.“, sagt er dann. Bin ich jetzt etwa ne Puppe? Ich schaue ihn mit einem  „Was- zum- Teufel- stimmt- mit- dir- nicht-“ Blick an und schüttele den Kopf. Der ältere geht wieder zurück ins Haus. Ich blicke zu Kiku hoch. Er erkennt wohl was ich fragen will. Was stimmt mit ihm nicht?!
„Er ist…eigentlich ganz okay…wenn man nicht unbedingt mit ihm in einem Haus leben muss…oder im gleichen Ort…oder der gleichen Stadt…“, am Anfang klang er ja noch ganz Überzeugend…aber zum Ende hin, wurde er irgendwie depressiv.

~*~ etwa 1 Stunde später~*~

„Bist du sicher dass du das machen willst?“, fragt mich Kiku leise.
„Lass dich nicht abbringen Love. Die Idee ist fantastisch!“, fügt Arthur leise hinzu. Wir schleichen gerade hoch zu Francis Zimmer. Die drei Idioten schlafen wohl noch. Ich wollte sie auf eine ganz „sanfte“ Art und Weise wecken, nach der Aktion von Gestern. Kiku versucht es mir immer wieder auszureden, doch Arthur hält zu mir. Klar. Immerhin geht es darum, Francis und die anderen beiden zu erschrecken. Vor der Tür angekommen gebe ich den beiden ein Zeichen dafür, dass sie leise bleiben sollen. Ich stelle einen Eimer gefüllt mit schönem Schnee ab und öffne die Tür ganz leise. Das Lachen muss ich mir schon verkneifen. Francis liegt quer über sein Bett. Quer über ihn liegt Gilbert. Antonio liegt auf den Boden. Schnell ziehe ich mir ein paar Handschuhe über und forme mit dem Schnee eine Kugel. Leise schleiche ich mit Arthur zu dem Bett und er hebt etwas das T-Shirt von Gilbert hoch. Schnell lege ich den Schneeball runter. Danach folgt noch schnell der gleiche Prozess bei Francis und Antonio. Es dauert ein Moment. Dann folgt die erste Reaktion. Gilbert öffnet schlagartig die Augen und fängt an zu quietschen. Gefolgt von Francis und Antonio.
„[Name]…das wirst du irgendwann büßen.“, sagt Gil und schaut uns alle etwas vorwurfsvoll an.

~*~ Montag Nachmittag~*~

„Nun alle zusammen! Es war mir wie immer euch alle wieder zu sehen und [Name] kennen zu lernen! Wir sehen uns dann an Kikus Geburtstag in Düsseldorf.“, verabschiedete sich Kyo von uns allen. Wie?! Ich muss den normal erleben?! Das kann ja was werden…
„Bis bald Oni-san.“, verabschiedet sich Kiku dann. Plötzlich fangen Arthur und ich an wie am Spieß zu schreien.
„Das ist die Rache für die Schneebälle!“, ruft Gilbert, der uns zusammen mit Francis mit einem Eimer kalten Wasser abgeworfen hat. Ich setze ein böses Lächeln auf.
„Tut mir leid, dass ich jetzt so abrupt verschwinden muss Kyo. Es war mir eine Freude dich kennen zu lernen… ich muss jetzt aber los…einen Albion und einen Franzosen töten!!!“, sage ich und beginne die beiden zu jagen.
„Du hast dir echt eine interessante Freundin ausgesucht, kleiner Bruder…“,
„Wem sagst du das…“,
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Yeah! Noch geschafft! Tut mir leid, dass es etwas spät kommt. Ich war den ganzen Tag heute unterwegs. Wir arbeiten uns auf das zu, wo vor ich solche angst habe! Nun okay…ich hoffe Japans großer Bruder…hat euch unterhalten… XD

*hüpft fröhlich davon*
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