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The Life of a Student can be sweet

von Hanasaki
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
01.07.2013
08.03.2014
45
130.119
1
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01.07.2013 1.927
 
„WHY!? [Name] komm schon! Silvester! Silvester! Wie kann man so was nicht feiern wollen?!“, fragt mich Alfred schockiert.  Ich ignoriere den Amerikaner und binde mir meine Haare ordentlich zusammen.
„Weil ich dieses ganze Knallzeug überhaupt nicht leiden kann. Es mach BOOOM! Und fertig. Ganz toll. Dazu ist es total laut.“, sag ich und widme mich dann meinem geliehenen Laptop.
Alfred rollt sich wütend über dem Sofa herum.
„But! You are Boring! [Name] mit wem soll ich sonst das Zeug abfeuern?!“, fragt er mich vorwurfsvoll. Ich ziehe die Schultern fragend hoch.
„Frag doch Gilbert. Oder ruf Matthias an. Der macht jeden Scheiß mit. Ich bleib jeden falls hier. Mit wem hast du das Zeug den sonst immer abgefeuert?“, frag ich nach und blicke ihn verwundert an.
„Yao und Kiku. Aber Yao hat dieses Jahr keine Lust, weil es so kalt draußen ist und Kiku will doch bei dir bleiben! Deswegen! Hättest du gesagt, dass du mitmachst, währe Kiku mitgekommen.“, sagt der Blonde und schaut mich mit einem Welpenblick an.
„Alfred bitte. Ich mag so was nicht. Ich erschrecke mich immer total. Bitte…blick mich nicht so an.“, sag ich und will seinem Blick ausweichen.
„Und Alfred-san...Was machst du da?“, fragt Kiku plötzlich. Ich drehe mich nach hinten und sehe Kiku, der uns verwundert anblickt.
„Ich will [Name] immer noch überreden mit zukommen. Aber sie bleibt standhaft.“, sagt Alfred und blickt mich wohl immer noch mit diesem Welpenblick an.
„Warum möchtest du den nicht mitkommen [Name]?“, fragt Kiku mich dann leicht neugierig.
„I-ich mag dieses Knallzeug einfach nicht. Es ist laut, stink und ich bekomme davon angst.“, sag ich wahrheitsgemäß.
„Du magst also kein Feuerwerk machen?“, fragt er mich dann überrascht. Wie Feuerwerk? Ich dachte Alfred wollte mit solchen Polenböllern und so Rumwerfen.
„Feuerwerk? Keine Böller und so?“, frage ich nach. Beide nicken.
„Ja. Raketen, Vulkane, Wunderkerzen und so was halt. Diese blöden Böller finden wir auch schrecklich. Also kommst du mit? Vor allem im Park ist es wirklich sehr schön mit anzusehen.“, erklärt mir Kiku. Ich nicke dann leicht mit dem Kopf.
„Yahhoo! Dann machen wir uns fertig und gehen zum Park. Die anderen kommen auch mit.“, ruft Alfred happy. HÄÄÄÄ!? Aber warum fragt er mich denn ob ich mitkomme, wenn die anderen mitkommen. Die Logik kapiere ich nicht.
„Die anderen kommen mit, machen aber kein Feuerwerk. Sie schauen nur zu.“, erklärt Kiku, nachdem er mein total verwirrtes Gesicht. Ich nicke und stehe dann auf um mich auch fertig zu machen.

Gerade als wir das Haus verlassen muss jemand ja so unglaublich lustig sein und so einen blöden Böller werfen. Ich verkrampfe mich und klammere mich in Kikus Mantel.
„Hey beruhig dich. Wir passen schon auf, dass dir nicht passiert.“, sagt der Japaner beruhigend und greift nach meiner Hand. Ich laufe zwischen Kiku, Ivan und Ludwig gequetscht den Weg entlang.
„Hätte ich gewusst, wie viel Angst du vor Böllern hast, währen wir mit dem Auto hingefahren.“, sagt Ludwig entschuldigend zu mir. Ich winke ab.
„E-es geht schon. Lasst uns nur schnell in den Part gehen. Da dürfen ja keine Böller geworfen werden.“, sag ich und schmiege mich mehr und mehr an Kiku, der sicherlich schon denkt, ich sei eine zweite Haut. Wobei ich ja sagen muss, dass es bis jetzt eigentlich geht. Es fliegen mehr Raketen und der Park ist auch schon im Sichtfeld. Aber natürlich kurz vor dem Park muss jemand so lustig sein und einen lauten Böller werfen. Ich schrecke vollkommen zusammen und währe fast vor Schreck auf Kikus Arme gesprungen. Aber ich bin nicht alleine was diese Abneigung angeht. Feliciano findet diese Dinger auch nicht so toll, scheinbar und hängt Ludwig um den Hals geklammert. Gut. Ich werde mich den Abend über an Feli halten. Schnell ist ein guter Platz gefunden und Kiku und Alfred beginnen ein paar Sachen aufzubauen, während wir andere uns mit Wunderkerzen und solch kleinen Leuchtspindeln beschäftigen. Nebenbei beobachte ich das Feuerwerk andere, die auch im Park sind. Wirklich sehr hübsch. Plötzlich aber knallt es laut und ich hänge am nächst besten Hals- Arthur um genau zu sein.
„Hey Love. Keep calm. Alles okay? Hey willst du vielleicht was Süßes? Das beruhigt die Nerven.“, sagt der Brite und schiebt mich etwas weg von ihm. Yao und Francis haben eine Menge zu essen mitgenommen. Während Ivan wohl ne Schnapsladen überfallen hat.
„Arthur du hast aber nicht gekocht oder? Nicht das du die arme [Name] noch vergiftest.“, fragt Francis böse grinsen. Arthur wirft ihm einen tödlichen Blick zu, nimmt dann aber ein paar selbstgemachte Süßigkeiten von Yao raus. Feli und ich beginnen sie zu essen und beruhigen uns gleich wieder.
„Schmecken sie?“, fragt Yao. Feli und ich nicke mit dem Kopf.
„Aru! Das freut mich. Hey Alfred wie weit seit ihr?“, ruft er dann. Alfred hebt seinen Kopf.
„Soon finish. Wir sollten kurz vor Mitternacht fertig sein.“, sagt er und widmet sich dann weiter seiner Arbeit. Wir alle machen mit unsere Beschäftigung weiter. Feliciano und ich gehen ein Stück und stoßen auf kleine Kinder, etwa 8-9 Jahre, die wohl mit ihren Eltern da sein müssen und gerade mit Wunderkerzen hantieren. Sie scheinen wohl Probleme zu haben, das Feuerzeug anzubekommen. Wir beide gehen zu den Kindern hin.
„Seit ihr alleine hier?“, frage ich nach.
„Nein. Unsere Eltern sind ein Stückchen von hier entfernt und bauen zusammen mit Freunden etwas auf.“, sagt das Mädchen. Ich nicke verständlich.
„Sollen wir euch helfen?“, frage ich freundlich nach. Die beiden werfen sich kurz blicke zu und nicken dann. Ich nehme ihnen die Wunderkerzen ab und Feliciano macht das Feuerzeug an. Dann beginnen die Stäbe zu leuchten und wir geben sie den Kindern wieder.
„Danke schön.“, sagt das Mädchen und beginnt so etwas wie achten in die Luft zu malen. Der Junge tut es ihr gleich.
Plötzlich fängt es an, dass es knallt. Feliciano und ich erschrecken uns immer wieder. Auch die Kinder erschrecken sich und lassen die Wunderkerzen fallen. Das war ziemlich laut…
„H-hey alles okay?“, frage ich die beiden nach. Sie nicken verstört.
„Veee…wir sollten sie zurück zu ihren Eltern bringen.“, schlägt Feli dann vor. Ich nicke zustimmend.
„Wo sind eure Eltern den genau?“, frage ich nach. Sie zeigen in die dazugehörige Richtung  und wir gehen mit ihnen zu ihren Eltern. Sie waren wirklich nicht weit weg. 2 Minuten entfernt, aber bevor die beiden noch mehr angst bekommen, ist es wohl so besser. Die Eltern bedanken sich noch bei Feliciano und mir und dann machen wir uns zurück auf dem Weg zu unseren Freunden. Bald ist es Mitternacht.

Irgendwer im Park muss Böller werfen. Es ist viel zu laut, als das jemand sie von weiten werfen würde.  Plötzlich knallt es so laut, dass jemand hinter uns sein muss. Verstreckt drehen Feli und ich uns um und sehen ein paar Jugendliche.
„Hey habt ihr den gesehen?! Der ist ja total zusammen gezuckt.“, schreit einer total laut lachend. Feliciano schaut mich traurig an.
„Hey Feli. Nimm dir das nicht zu Herzen. Es ist okay, dass du dich nicht leiden kannst.“, sagt ich. Der Italiener nickt leicht mit dem Kopf. Die Jugendlichen werfen noch einen Böller. Zwar nicht zu uns hin, aber er ist immer noch nah genug, dass es unheimlich laut in meinen Ohren knallt. Wieder zucken wir total zusammen.
„Hahaha! Das Mädel scheint noch mehr angst zu haben, als der Typ.“, lacht ein weitere. Die Jugendlichen kommen auf uns zu. Sie müssen so etwa 17-18 Jahre alt sein und beginnen uns zu mustern.
„Hey aber sie ist süß!“, sagt der erste wieder. Okay ich bin zwar immer noch etwas aufgeschreckt, aber das war…
„Hey ihr Spackos! Lasst uns in Ruhe.“, sage ich wütend und will mit Feliciano weggehen.  Ich greife den Arm des Italieners und will weiter gehen, als ich an meinen anderen Arm gepackt werde.
„Hey so redet man nicht mit mir. Kapiert?!“, Toll! So ein Möchtegern- Gangster oder so was in der Art.
„L-lass sie los. S-sie hat einen Freund, der ohne darüber nachzudenken, dich verprügeln könnte.“, sagt Feliciano. Ob das jetzt so hilfreich war, weiß ich gar nicht.
„Als ob!“, sagt der Jugendlich und fängt an zu lachen. Er festig den Griff um meinen Arm und ich schreie kurz auf.
„Lass sie los…“, kommt es dann von vorne. Ich blicke auf und sehe Kiku, der wohl gerade etwas schlechte Laune hat.
„Das soll wohl der Freund sein oder wie?!“, lachen sich die anderen kaputt.
„Ich sage es nur noch einmal, lass meine Freundin los, und meinen Freund in Ruhe, oder du erlebst dein blaues Wunder!“, sagt Kiku dann wirklich wütend. Oh man! Kiku richtig wütend ist nicht Lustig. Überhaupt nicht lustig. Der Jugendlich tut nicht das was man ihm sagt. Das ist das Zeichen für Kiku, dass zu tun, was er für Richtig hält. Der Japaner geht auf ihn zu legt seine Hand auf seine Schulter und drückt zu. Sofort lässt der Dreikäsehoch meinen Arm los und Feli und ich gehe zu Seite.
„A-alter! Du hast mir meine Schulter gebrochen!“, schreit er Kiku an
„Habe ich nicht. Ich habe nur einen Nerv eingeklemmt. Dazu habe ich dich gewahnt, dass du meine Freundin loslassen sollst. Und ihr verschwindet jetzt besser aus dem Park. Die Polizei ist nämlich schon alarmiert und wird hier bald aufschlagen.“, erklärt Kiku dann monoton. Die Jugendlichen laufen sofort weg.
„Danke Kiku.“, sagt ich und lächle freundlich. Feliciano fällt meinem Freund um den Hals und kuschelt sich an ihn.
„Danke, danke, danke Kiku! Vee~ Du bist so toll!“, ruft Feli dann. Kiku und ich werfen uns Blicke zu, die mehr als Tausend Worte sagen.
„Hey Feli! Sollte ich nicht um seinen Hals hängen?“, frage ich scherzend nach. Feli lässt von ihm an und wir beginnen alle zu lachen.

Zurück bei unsere Gruppe angekommen, sind Feli und ich sehr überrascht. Alfred hat alles fertig und wartet nur noch auf den Countdown. Aber das ist nicht alles. Auch sind wir mehr geworden! Tino und die anderen sind nun da. Gilbert, Lovino und Antonio. Auch Allistor, Ian sind da. Und Elizabeta, Yekatarina und Natalia sind auch da. Auch wenn ich bei der letzt genannten Person einen kalter Schauder bekomme. Sie hat sich an ihren Bruder geklammert und wirft mir einen bösen Blick zu. Ich verstecke mich augenblicklich hinter Kiku.
„Everyone ist there?! Super! Noch 15 Sekunden“, sagt Alfred. Wir alle stellen uns auf und wir beginne gemeinsam den Countdown.
„10-9-8-7-6-5-4-3-2-1- FROHES NEUJAHR!“, kommt es im Chor von uns allen. Auf dem Moment genau schießen tausende Raketen in den Himmel hoch. Auch Alfred und Kikus Aufgebautes geht hoch. Kurz beobachte ich es, dann fällt mein Blick auf die anwesenden Paare. Tino und Berwald, Arthur und Allistor und Oh mein Gott!!! Damit hätte ich niemals gerechnet! Elizabeta und Gilbert!? Na gut. Eliza hatte ja erwähnt, dass sie verliebt ist, aber ich hätte niemals gedacht, dass es Gil ist. Dann werde ich plötzlich in einen Kuss gezogen. Wir lösen uns von einander. Er legt seine Stirn gegen meine und schaut mir direkt in meine [AF] Augen und lächelt mich an. Dabei hält er mein Hand fest.
„Frohes Neujahr…“, sagt Kiku mit leicht geröteten Wangen…Schieben wir es mal heute auf das frische Wetter.
„Frohes Neujahr“, sage ich und küsse ihn noch mal. 2014 wird mit Sicherheit chaotisch und anstrengend, aber mit ihnen allen man meiner Seite auch toll…
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Nach dem ich euch ja nicht an Weihnachten geben konnte, bekommt ihr heute ein kleines Extra-Kapitel. Es ist ziemlich kurz ich weiß, aber trotzdem.
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
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