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The Life of a Student can be sweet

von Hanasaki
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
01.07.2013
08.03.2014
45
130.119
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01.07.2013 2.438
 
Vorsichtig klopfe ich an der Zimmertür von Francis. Es ist der 24.Dezember und 8:30 morgens. Ich weiß, dass der Franzose immer recht früh aufsteht. Nur Ludwig steht früher auf. Die Tür geht auf und Francis schaut mich recht verwundert an.
„Cherí? Was ist den los, dass du mich so früh am morgen beehrst?“, fragt er nach und lässt mich eintreten. Das Zimmer ist überraschend schlicht und so recht nett eingerichtet.
„Kann ich dich um einen gefallen bitten?“, frag ich nach und fahre mir durch meine [HF] Haare.
„Oui. Lass hören.“, sagt der Blondhaarige.
„Kannst du mir die Haare machen für heute Abend? Ich wollte [NBF] eigentlich fragen, aber sie ist mit ihren Eltern zu ihren Verwanden nach Italien gefahren.“, erkläre ich und ziehe eine Strähne heraus. Er lächelt mich freundlich an.
„Oui. Sehr gerne sogar.“, sagt er dann weiter. Ich springe vor einmal kurz in die Luft.
„Vielen dank! Okay ich geh jetzt Frühstück vorbereiten!“, sag ich und gehe schon wieder raus aus dem Zimmer.
„Wie Frühstück vorbereiten?!“, fragt er verwundert nach. Ich bleibe stehen.
„Na irgendwas muss ich ja wie zu hause machen, wenn ich heute Abend schon mit euch zu dem Fest mitkomme.“, sag ich lächle sanft. Francis schaut mich kurz etwas überrascht an lächelt dann aber auch nett zurück.
„Cherí weißt du was?“, fragt er dann nach. Ich schüttle den Kopf. Was soll ich den bitte wissen?
„Wir können uns wirklich glücklich schätzen dich hier zu haben~ Vous êtes un ange.“, sagt er dann. Ich lächle weiter.
„Danke~“, sag ich und gehe dann weiter.

In der Küche beginn ich dann alles zusammen zu suchen, was man für ein schönes Frühstück braucht. Nebenbei lass ich Kaffee und Teewasser kochen.
„So~ 9 Teller, 9 Messer, 9 Tassen. Wurst, Käse, Marmelade und, und, und.“, zähle ich auf. Plötzlich spüre ich einen ganz leichten Druck auf meiner Wange. Überrascht drehe ich ihn zu Seite und schaue Kiku verwundert an.
„D-darf ich so was machen?“, fragt er nach und schaut mich mit rot werdenden Wangen an. Ich kichere und nicke.
„Klar. Frohe Weihnachten!“, sag ich und lache herzlich. Seine Lippen zieren nun auch ein lächeltest Lächeln.
„Frohe Weihnachten.“, sagt er ruhiger als ich.
„Gut okay! Du kannst mir helfen den Tisch zu decken!“, sag ich und drücke ihm ein Teil des Besteckst in die Hand und gehe locke mit dem Rest an ihm vorbei.
Im Wohnzimmer beginne ich alles ordentlich aufzustellen. Kiku kommt mit einem verwirrten Gesichtausdruck nach und tut es mir gleich.
„Warum deckst du den Tisch ein?“, fragt er nach, legt aber trotzdem Messer ordentlich hin.
„Wenn ich nicht schon mit meiner Familie feiern kann, dann will ich wenigstens, dass wir alle zusammen frühstücken. Die Bescherung wird ja wohl auch etwas ablaufen, als gedacht.“, sag ich und lasse mich nicht weiter ablenken. Er schaut mich besorgt an.
„Macht es dir wirklich so viel aus, Weihnachten nicht mit deiner Familie feiern zu können?“, fragt er besorgt nach. Ich beginne zu überlegen und seufzte dann auf.
„Na ja…Weihnachten hab ich bis jetzt noch nie ohne meine Familie gefeiert. Vieles hat sich irgendwie geändert…seit dem ich ausgezogen bin…Ich bin wohl doch ein ziemlicher Familienmensch…“, sag ich und betrachte den Tisch etwas misstrauisch.
„Aber ist Weihnachten nicht auch das Fest der Liebe? Und…und…wenn du es…mit mir verbringst…ist es doch so wie es gedacht ist…oder?“, frag er nach und schaut mich mit roten Wangen an. Ich schaue ihn lächelnd an und kichere dann.
„Stimmt! Da hast du Recht. Aber…ich glaube meine Mutter hatte doch Recht mit mir.“, sag ich und grinse vor mich hin.
„Warum? Was hatte sie den gesagt?“, fragt er nach.
„Das ich mich manchmal zu dämlich anstelle sogar einen Tisch zu decken…“, sag ich und zeige auf den Tisch welches total verkehrt aufgestellt ist. Kiku zieht die Augenbrauen überrascht hoch.
„Mh…wir können auch mal probieren aus Tassen zu essen und von Tellern zu trinken. Eine gute Hausfrau ist anders.“, sagt er und muss sich das Lachen unterdrücken. Ich fang ihn an spielerisch zu hauen.
„Das ist nicht lustig! Das war gemein! Baka! Baka! Baka!“, sag ich lachen und höre dann auf zu schlagen.
„Wer ist ein Idiot? Und was veranstaltet ihr den hier so einen Lähm an frühen morgen.“, fragt dann Ludwig nach, der nun auch ins Wohnzimmer kommt. Ich lache herzlich auf.
„Frohe Weihnachten Ludwig! Und Kiku ist ein Idiot! Er meint ich sei später eine schlechte Hausfrau.“, sag ich verteidigend. Der Deutsche blickt auf dem Tisch.
„So wie du den Tisch gedeckt hast, ja. Da kann ich ihm nur zustimmen.“, sagt der Deutsche leicht belustig. Ich verenge die Augen und beginne nur auch ihn zu hauen, was ihn wohl weniger etwas ausmacht.
„Idiot! Idiot! Idiot! Ihr alle habt euch gegen mich verschworen!“, sag ich und drehe mich dann eingeschnappt weg.
„Ja klar aru! Und Kiku ist der Anführer aru!“, kommt es dann von Yao. Hinter ihm kommt dann der Rest der Bande.
„Guten Morgen alle zusammen! Frohe Weihnachten!“, ruf ich und strahle alle an.
„Merry Christmas Love. Wie ich sehe, hast du Frühstück gemacht. Das ist ja wirklich lieb von dir.“, sagt dann Arthur. Ich lächle weiter.
„Setzt euch alle!“, sag ich und will mich gerade setzten. Dann fällt mir auf das Feliciano noch gar nicht da ist.
„Feli schläft noch oder?“, frage ich nach. Alle nicken.
„[Name] gehst du ihn wecken?“, fragt Yao nach. Ich nicke und springe auf um zu dem Zimmer des Italieners zu gehen.

Ich klopfe gegen die Tür.
Keine Reaktion.
Ich klopfe wieder gegen die Tür. Keine Reaktion. Ich führe diese Aktion nur gut 10-mal durch, dann kommt Ludwig.
„So bekommst du ihn nicht wach.“, sagt er. Ich schaue ihn fragend an.
„Du musst es wie folge machen…“, sagt der Blondhaarige und erklärt mir in kurzen Schritten wie man Feliciano wach bekommt. Ich nicke. Etwas gemein ist das ja schon. Der Arme Feli wird morgens immer so geweckt? Das ist echt nicht nett, aber gut ich will ja nicht erst an Ostersonntag essen. Ich reize die Tür auf. Nicht sanft oder so, nicht ich reize sie richtig auf. Schon die erste Reaktion gibt es. Laut trampelt, wobei es bei mir nicht so ein richtiges Trampel ist sondern eher ein energischer Gang. Am Fenster angekommen mache ich die Gardinen mit einem Schwung auf, so dass das gesamte Zimmer im Licht gehüllt wird.
Weitere Reaktionen von Feliciano folgen. Ich gehe an das Bett des Italieners und flüstere ihm, den wohl fiesesten Satz, den ich jemals gehört habe.
„Wenn du nicht gleich aufstehst, lasse ich Arthur für dich kochen- die nächsten 3 Monate.“, sagte ich leise. Sofort sitzt Feliciano aufrecht in seinem Bett.
„Nooooo! Bitte nicht! Ich bin auch sofort fertig!“, ruft er, springt auf, macht sein Bett, rennt zu seinem Schrank und zieht sich wohl mit Lichtgeschwindigkeit um. Ich hatte ja echt gedacht, dass das ein Scherz von Ludwig war, als er meinte, das Feliciano es schafft in innerhalb von 3 Minuten, auf zustehen, sein Bett machen und sich anzuziehen, wenn man ihm mit so etwas droht. Wobei das ja echt gemein gegenüber von Arthur ist. Aber irgendwie kann ich das verstehen. Keine von uns will Arthurs Essen auch nur einen Tag vorgesetzt bekommen.
„Vee~ Ludwig hat sich heute angehört wie [Name].“, sagt Feli dann. Ich stehe wieder auf.
„Das liegt daran, dass ich dich heute geweckt habe. Frohe Weihnachten.“, sage ich und lächle den Braunäugigen freundlich an.
„Bella~ Das war ja richtig fies von dir. Boun Natale.“, sagt er. Ich grinse.
„Gut lass uns frühstücken. Kommst du Feli?“, sag ich und gehe aus dem Zimmer. Er nickt.
„Si…ah geh schon mal zu den anderen. Ich komm gleich nach.“, sagt er und schickt mich mit einer lasziven Handbewegung weg. Ich ziehe die Schultern hoch und gehe zurück in das große Wohnzimmer.

„Feli kommt gleich.“, sag ich und will mich gerade setzten, als mir auffällt, dass unter dem Weihnachtsbaum ein Haufen Geschenke liegen.
„Hey was ist den los?“, frage ich nach.
„Da wir wissen, dass dir Weihnachten wohl viel bedeutet und da du nicht mit deiner Familie feiern kannst dieses Jahr und weil wir ja heute Abend nicht da sind, wollten wir jetzt zusammen mit dir die Bescherung machen.“, erklärt Arthur mir. Ich lächle breit. Das ist eine wirklich süße Idee. Anderes als normalerweise, aber so lieb gemeint. Da kann ich doch nur lachen.
„Das ist so lieb von euch. Wartet! Ich habe doch auch noch Geschenke für euch!“, sage ich und laufe schnell aus dem Wohnzimmer in mein Zimmer um dort eine große Tüte herzu holen, wo alle Geschenke drin sind. Nun ist auch Feliciano da. Schnell verteile ich alle und blicke dann auf meine eignen.
„Cherí öffne sie ruhig. Sie werden dich schon nicht angreifen.“, sagt Francis lachend. Ich ziehe die Augenbrauen hoch. Irgendwie bekomme ich jetzt doch ein wenig Bammel die auf zumachen. Vielleicht nehme ich erstmal das von Ludwig oder Yao. Oder Arthur. Oder einfach jedes vor Francis Geschenk. Ich greife einen Briefumschlag. Auf ihm steht, er sei von Ivan. Ich öffne ihn vorsichtig. Als erstes kommt eine Weihnachtskarte zum Vorschein. Diese öffne ich und lese mir erst einmal durch was drin steht, dann fällt mein Blick auf den Gutschein. Ein Gutschein für ein Spaar.  
„Danke Ivan! Das kann ich echt gut gebrauchen!“, sag ich und lächle breit.
„Kein Problem Podsolnechnik.“, sagt der Russe und lächelt freundlich. Seine dunkle Aura hat er wohl im Kleiderschrank gelassen.
„Vee~ Bella mach bitte meines jetzt auf!“, sagt Feliciano und drück mir sein Geschenk in die Hand. Ich kichere und öffne das Geschenk des Italieners. Zum Vorschein kommt ein Handyanhänger, in Form eines Gänseblümchens.
„Danke Feliciano. Der ist wirklich süß!“, sag ich.
„Vee~ Der Stein in der Mitte ist übriges ein gelber Smaragd.“, sagt er. Ich weite die Augen. Das Ding muss teuer gewesen sein. Aber er ist echt hübsch. Dann nehme ich ein weiteres. Es ist von Arthur. Schnell öffne ich es. Es kommt ein Buch zum Vorschein. Es ist von einer Serie die ich lese, der letzte Band. Aber der sollte doch erst im März raus kommen.
„Arthur wie bist du an den ran gekommen?!“, frag ich überrascht nach.
„Ich arbeite doch auch für den Verlag, bei dem die Bücher erscheinen. Das ist ein Vordruck. Erzähl keinem davon okay?“, sagt er und zwinkert mir zu. Ich nicke mit dem Kopf und lege es weg. Dann folgen die Geschenke von Ludwig, Alfred und Yao. Von Ludwig habe ich ein Handbuch bekommen, wie man Chaossituationen gut überstehen kann. Von Yao gab es ein chinesisches Tee-Set und von Alfred Süßigkeiten. Und zwar viele Süßigkeiten. Die würden bis zum Sankt Nimmerleinstag reichen. Nun habe ich das von Kiku in der Hand. Es ist eine kleine Schachtel und der Japaner schaut jetzt schon Peinlich umher. Langsam öffne ich es. Zum Vorschein kommt ein Herzförmiges Amulett.
„Das ist total hübsch! Danke.“, sag ich lachend. Er schaut mit geröteten Wangen im Raum herum.
„Mach es auf…“, sagt er dann nur. Ich öffne es und es kommt ein Foto von uns beiden zum Vorschein. Es ist das vom Strand, wo wir es nicht mitbekommen hatten, dass Feliciano mit meinem Handy Fotos gemacht haben.
„Echt schön. So jetzt habe ich noch ein Geschenk.“, sage ich und blicke zu der Weihnachtlichen Tüte, die von Francis stammt. Kiku weitete die Augen, Francis fängt leicht an zu lachen. Ich schlucke und nehme die Tüte und werfe ein Blick rein. Sofort werde ich knallrot- vor Wut! Ich glaube meine Auge zuckt gerade etwas ungesund.
„F-F-Francis…dieses Geschenk…es ist so typisch…“, sag ich und muss mich zusammenreizen nicht auszuflippen.
„Hast du auch darunter geschaut? Da ist noch etwas…Unter-der-Wäsche“, sagt er und zwinkert mir zu. Will ich es eigentlich wissen? Aber es währe unhöfflich.  Ich drehe mich Weg und schaue unter die rote Unterwäsche, welche ja schon eine Frechheit ist, was da drunter ist. Ich ziehe einen Karton raus und packe diesen auch noch aus. Als ich sehe was es ist, weite ich meine Augen so weit, dass ich Angst haben müsste, dass sie mir raus fallen.
„Was ist es [Name]?“, fragt Alfred neugierig. Ich blicke echt peinlich berüherd auf dem Boden. Er denkt wohl ich bin nicht genug ausgelastet. Weihnachten hin oder her! Das ist das perverseste und schlimmste Geschenk was ich jemals bekommen habe.
„WAS ZUR HÖLLE!?“, schreie ich los und drehe mich um. Mein Innere Monolog war nicht länger als 5 Sekunden. Alle bis auf Francis schauen mich geschockt an.
„Interessantes Geschenk, Francis. Lastet Kiku sie nicht genug aus oder was?“, fragt Ludwig dann grinsend nach. Ich blicke auf das Geschenk in meiner Hand und verstecke es hinter meinem Rücken.
„Ich schwöre bei Leib und Seele! Ich war nur dabei, als Francis diese Unterwäsche gekauft hat!!! Ich wollte ihn abhalten, aber er hat sich abbringen lassen. Deswegen hatte ich auch Nasenbluten!“, redet sich Kiku sofort raus. Warte mal…er hatte Nasenbluten, als er Reizwäsche gesehen hat? Abgefahren! Jetzt habe ich echt alles gehört.
„Francis…das ist wirklich das schlimmste Geschenk, was ich jemals bekommen habe…“, sage ich und bin vollkommen fertig  mit dem Nerven. Ich glaube Ivans Geschenk werde ich so bald es geht einlösen. Nun heißt es wieder einmal, Francis versuchen zu töten. Am besten schiebe ich ihm sein Geschenk in den Hinter bis er endgültig zusammen bricht.
„Das verrückteste Weihnachten, was ich bis jetzt jemals gefeiert habe.“, sagt Alfred und schaut zu wie ich Francis jage.
„Los [Name] mach den Bloody Frog kalt!“, ruft Arthur mir zu und feuert mich an.
„Ich glaube, diesmal bringt sie ihn wirklich um…“, sagt Ludwig ganz trocken. Ich schmeiße mein Geschenk nach Francis. Dieser bekommt es gegen den Kopf und läuft dann gegen einen Tür. Dann kippt er um. Verdient. Und ihn hab ich sogar noch gefragt, ob er mir heute Abend hilft.
„Erstmal bewusstlos machen reicht auch oder?“, sagt Kiku dann. Ich strecke den Franzosen die Zunge raus, auch wenn er es wohl weniger mitbekommt.
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NOCH GESCHAFFT! Es ist immer noch Samstag! XD Ich bin also noch pünktlich Leute! XD Ja…das Kap sollte eigentlich ein Speizal werden, aber ich hatte es bis Heiligabend  nicht fertig bekommen. Auch so gesehen ist es nicht fertig. Ich hatte einfach keine Zeit. So gesehen ist es nur die Hälft. Aber ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen.
Soooo~ Das ist das letzte Kapitel in diesem Jahr. Mir macht diese Story wirklich viel Spaß. Ich bin wirklich unheimlich froh, dass sie so beliebt ist. Also ich kann gar nicht mehr momentan sagen, außer dass ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche und hoffe, dass ihr auch weiterhin die Story verfolgen werdet.
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