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The Life of a Student can be sweet

von Hanasaki
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
01.07.2013
08.03.2014
45
130.119
1
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Dieses Kapitel
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01.07.2013 4.009
 
AN:
Von den meisten wird die Seychellen Michelle genannt, da ich den Namen aber aus persönlichen Gründen nicht mag, hab ich sie jetzt Chloé genannt.
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Gerade laufen wir den Weg zurück nach hause und ich stecke meinen Kopf in die frischen Lilien, welche wir gerade gekauft haben. Hach herrlich!
„Hier riech mal!“, sag ich und halte Kiku die frische gekauften Schnittblumen unter die Nase. Der Japaner riecht einmal dran und lächelt dann.
„Die riechen wunderbar…mh…der Geruch kommt mir bekannt vor…“, sagt er dann aber und legt eine Nachdenkliche Mine auf. Ich lache.
„Kann gut sein. Mein Pefume besteht zum großen Teil aus Lilien.“, lach ich und hacke mich bei ihm ein. Er wird etwas rot um die Nase, aber hey er erstarrt wenigstens nicht mehr, wenn ich mich bei ihm einhacke, umarme oder einen Kuss auf die Wange drücke. Von Kuss auf dem Mund reden wir mal nicht. Wenn er nicht darauf vorbereitet ist könnte es sein, dass er erstarrt oder umkippt. Bestes Beispiel vorhin, als er mich von der Uni abgeholt hat…er hat 10 Minuten gebraucht bis er einigermaßen ruhig wieder Atmen konnte.
„Mh…passt zu dir.“, sag er. Ich lache etwas weiter doch dann verstumm mein Lachen kurz vor dem Haus. Vor dem Haus steht ein Mädchen mit langen braunen Haaren, die zu zwei Zöpfen gebunden sind, gehalten von zwei großen roten Schleifen. Sie hat eine recht dunkle Haut. Sie schaut etwas nervös aus.
„Hey.“, sag ich kurz bevor wir neben ihr stehen. Sie zuckt zusammen und schaut zu uns überrascht. Mh…sie muss etwa 14-15 Jahre alt sein. Sie mustert uns einen Moment und schaut dann etwas nervös zu uns.
„Könne wir die helfen?“, fragt Kiku dann nach. Sie nickt dann kurz darauf.
„J-ja vielleicht. Ich möchte zu Francis. Aber ich war mir nicht sicher ob ich hier richtig bin, weil neben seinen Nachnamen auch noch 8 andere dastehen.“, sagt sie und zeigt auf das Schild. Das war ne Aktion meinen Namen da noch rauf zubekommen. M-moment mal!?! Zu Francis!? Hat er sich jetzt schon an Minderjährige rangemacht. Ich fange nervös an zu lachen.
„Z-zu Francis? Warum denn?“, frag ich nach und lache nervös weiter.
„N-na ja…ich bin…seine Halbschwester.“, sagt sie und schaut in der Gegend umher. Kiku und ich lachen. Moment mal…
„HALBSCHWESTER?!“, kommt es synchron von uns.

„Hier bitte Chloé-chan.“, sagt Kiku, stellt uns Tee hin, und setzt sich neben mich.
„Francis hat uns nie erzählt, dass er eine Halbschwester hat. Oder mir besser gesagt. Wusstest du das Kiku?“, frag ich nach. Er schüttelt den Kopf.
„Na ja wir wissen von einander erst seit 2-3 Jahren. Nun und nach einigen Hin und Her hat meine Mutter die Adresse rausbekommen. Ich wollte Francis gerne mal treffen. Meine Mama hat mir so viel von ihm erzählt…“, sagt sie und knetet in ihrem Rock herum.
„Mhh…verstehe. Nun Francis ist heute arbeiten. Er kommt erst gegen 17:00 nach Hause.“, sag ich und lächle freundlich.
„Chloé-chan wie kommt es aber, dass du kaum Ähnlichkeit mit Francis hast?“, fragt Kiku neugierig nach. Stimmt, sie hat dunkelbraune Augen, braune Haare und ist recht dunkel von der Hauptfarbe her…von der ruhigen zurückhalten Persönlichkeit mal ganz abgesehen.
„Oh na ja, ich komme vom äußeren her sehr nach meinem Vater. Er kommt von den Seychellen.“, erklärt sie und lächelt freundlich zurück.
„Ach so! Okay…also Francis kommt so gegen 17:00. Ich habe kein Problem damit, wenn du bis dahin hier bleibst. Meinst du Ludwig hätte was dagegen Kiku?“, frag ich nach. Der Japner schüttelt den Kopf. Stimmt warum sollte er auch.
„Wirklich? Danke…äh…?“, fängt sie an. Oh stimmt ich hab ja meinen Namen noch nicht genannt. Kiku hab ich Kiku genannt.
„Ich bin [Name]~ Mh…was könnten wir jetzt machen…“,frag ich eher mich als die anderen.
„[Name] du bist doch heute mit kochen dran, oder? Tut mir leid…Ich muss ein paar Sachen für meine Arbeit machen.“, fragt Kiku mich dann plötzlich. Oh stimmt ja.
„Gut…Chloé kannst du mir vielleicht helfen?“, frag ich nach. Die Braunhaarige nickt und so teilen wir uns auf.

Wir beiden Mädchen stehen nun in der Küche und sind am Gemüse schneiden.
„Du [Name]?“, fängt Chloé an.
„Was gibt es?“, frag ich nach und schneide das Gemüse weiter.
„Seid du und Kiku ein Paar?“, fragt sie und lächelt mich an. Ich nicke mit dem Kopf um ihre Frage zu beständigen.
„Wirklich? Schön. Ihr passt so gut zusammen.“, sagt sie und hört auf zu schneiden.
„Danke. Und du? Warum willst du unbedingt mit Francis reden?“, frag ich nach. Eigentlich wollte ich das ja nicht fragen. Immerhin gehen mich ihre Grüne nichts an.
„Na ja…wie erkläre ich das jetzt am besten…meine Mutter ist auch Francis Mutter. Nachdem sich Francis Vater von seiner Mutter getrennt hatte, da musste er…äh ich bin 15…er 25…meine Eltern waren 3 Jahre zusammen bevor sie mich bekommen haben…also musste er 12 gewesen sein. Er wollte keinen richtigen Kontakt mit ihr und daher haben wir erst vor ein paar Jahren von einander erfahren, weil ich einfach es wissen wollte. Nun ist es so, dass ich meine Elter entschieden haben nach Paris zu gehen und das auch schon bald. Ich wollte meinen Halbruder einfach einmal wirklich treffen und über Zehnmillionen Umwege haben wir dann die Adresse über Francis Vater rausbekommen.“, erklärt sie mir. Ach so…mh…ich bin mir ja nicht sicher wie Francis reagieren wird. Aber ich sollte mich wohl auf das schlimmste gefasst machen.
„Wir sind zu hause!“, ruft dann eine mir bekannte Stimme. Es ist Arthurs Stimme, die so durch das Haus schallt. So früh? Es ist doch…oh doch schon 17:00.
„Chloé warte kurz hier, okay? Vielleicht rede ich erstmal mit Francis.“, sag ich. Die Jüngere nickt mit ihrem Kopf und ich gehe aus der Küche ins Wohnzimmer.

„Vee~ Hallo [Name]. Ist Kiku auch schon da?“, fragt mich Feliciano dann gleich. Ich nicke mit dem Kopf.
„Ja. Er arbeitet in seinem Zimmer an irgendwas von der Arbeit. Ähm…Francis. Du hast übrigens Besuch.“, sag ich und schaue dann zu dem Blondhaarigen. Er schaut mich überrascht an.
„Ist Lucie hier?“, fragt er nach. Ich schüttle den Kopf.
„Dann hab ich mich also nicht verhört. Willkommen zu Hause alle zusammen.“, sagt Kiku. Wie immer seine überhöfliche Begrüßung. Ich fahre mir durch meine [HF] Haare.
„Francis…deine Halbschwester Chloé ist hier.“, sag ich dann. Das war das Stichwort für die Braunhaarig und sie tritt neben mich und lächelt alle Anwesenden freundlich an. Francis hingegen starrt uns an, als würde ein Geist vor ihm stehen.
„Was…was soll das?! [Name] mischt du dich etwa in meine Familienahngelegenheiten ein?!“, brüllt er mich plötzlich an. Ich zucke zurück.
„Das tut ich ganz und gar nicht! Chloé stand vorhin vor der Tür und wir haben sie rein gelassen! Und was fällt dir ein mich einfach so anzubrüllen!“, sag ich verteidigend.
„[Name] wie konntest du so was Blödes machen?! Ich will mit nichts zu tun haben, mit was meine ehemalige Mutter zu tun hat!“, sagt er weiter. Ich weite meine Augen. Die anderen schauen ihn recht fassungslos an. Es ist wirklich eine absolute Seltenheit den sonst so freundlichen Franzosen so wütend und ausfallend zu sehen. Er mag anzüglich, pervers und etwas merkwürdig sein. Das stimmt alles schon, aber er war immer nett und eigentlich recht liebevoll, wenn er sich nicht gerade mit Arthur oder Alfred prügelt. Und mir gegenüber wurde er noch nie beleidigend.
„Francis jetzt mach mal halblang. Hast du dich je mit Chloé zusammengesetzt?! Sie mal kennen gelernt? Sie will das nämlich. Und wenn dein überdimensionales Ego das nicht zulässt dann frag ich mich gerade wer hier eigentlich das Kind ist! “, argumentiere ich ihm. Er schaut mich fassungslos an. Er starrt mich an als sei ich ein Alien. Gut okay. Ich bin eigentlich ruhig und halte mich aus so was am liebsten raus, aber heute geht das nicht.
„Kiku halte mal deine Freundin etwas im Zaum.“, sagt er dann. Ich weite die Augen und schaue den Japaner bittend an.
„Francis…es tut mir leid, dass ich hier einfach aufgetaucht bin…aber…mir läuft die Zeit davon. Ich wandere in einen Monat aus. Ich wollte dich doch nur einmal treffen.“, sagt Chloé und steht kurz vor dem Tränen. Francis Gesichtzüge werden weicher…
„Ich…äh…nun…also…ich muss hier weg!“, sagt er, steht auf und geht an uns allen vorbei.
Ich schaue den Blauäugigen noch kurz nach bevor ich mich um Chloé kümmere, die jetzt angefangen hat zu weinen.

Mittlerweile ist es spät am Abend. Chloé ist vor ein paar Stunden gegangen. Francis ist aber noch nicht wieder aufgetaucht. Gerade sitze ich, frisch geduscht und umgezogen, in meinem Raum und starre auf meinen Laptop. Eigentlich wollte ich etwas an dem Vortrag arbeiten, den ich wegen Matthias machen muss, aber irgendwie kann ich mich nicht konzentrieren…
„Das hat kein Zweck. Ich kann mich nicht richtig konzentrieren…Das ist doch nicht zu glauben! Ich kann das immer noch nicht glauben, das Francis so gemein zu Chloé geworden ist.“, sag ich wütend und schmeiße mich letztlich auf mein Bett, nachdem ich meinen Laptop ausgeschaltet habe. Ich würde den beiden so gerne helfen, aber ich will mich da auch nicht so sehr einmischen. Ich hab mich jetzt erstmal für morgen mit Chloé verabredet, dass sie zu Uni kommen soll. Dann will ich mit ihr reden und versuchen Francis dazu zu überzeugen, mit ihr richtig zu sprechen. Immerhin hat die Halbfranzösin den Monat frei um mit ihrer Familie die Auswanderung zu organisieren. Es klopft an der Tür. Ich brumme ein „Herein“ in mein Kissen, in der Hoffung die Person hat es verstanden. Die Tür öffnet sich.
„[Na-]…Was machst du da?“, fragt mein Freund nach. Ich sehe es zwar nicht, aber ich weiß dass er mich total verwundert anstarren muss. Immerhin liege ich immer noch mit dem Gesicht auf dem Kissen und brumme dort hinein. Irgendwann heb ich meinen Kopf und setzte mein Kinn auf das Kissen auf.
„Verzweifeln.“, sag ich und drücke mein Kopf wieder in das Kissen. Ich höre ein leichtes Kichern und merke wie sich mein Bett etwas absenkt.
„Wegen Francis und Chloé-chan oder wegen der Uni?“, fragt der Japaner nach. Ich seufzte und setze mich auf. Etwas lehne ich mich gegen ihn.
„Ersteres….ich kann es immer noch nicht glauben, dass er so reagiert hat…“, sag ich und umklammere eines meiner gefühlten Tausend Kissen, dazu noch.
„Ich weiß nicht so genau, was ich von Francis-san Verhalten denken soll. Positiv finde ich es aber nicht. Immerhin hätte er nicht so ihr gegenüber nicht so verhalten dürfen…“, sagt er. Ich nicke und lasse mich nach hinten fallen.
„Ich hoffe sehr, dass die beiden sich einigen können. Chloé hat mir so leid getan.“, sag ich.
„Ja, das hoffe ich auch. Aber sag mal…“, fängt er an. Ich nicke um ihm zu verstehen zu geben, dass ich ihm zu höre.
„…warum hast du so viele Kissen?“, fragt er nach und betrachtet den riesigen Haufen auf meinen Bett. Kurz grinse ich auf, setzt mich dann hinter ihm hin und lache.
„Um das zu tun!“, sag ich und haue ihm eines der Kissen von hinten ins Gesicht. Kiku weiß nicht wie ihm geschieht und schaut mich dann vollkommen entgeistert an. Die Brille schiebt er sich erstmal wieder richtig auf die Nase. Ich lache weiter und haue es ihm noch mal leichter ins Gesicht.
„H-hey!“, sagt er nachdem er seine Stimme wieder gefunden hat. Ich fange laut an zu lachen.
„Warum so böse? Ist doch bloß ein Kissen. Das tut dir nicht!“, sag ich frech und springe von Bett runter.
„Na warte!“, sag er und wirft ein Kissen nach mir. Er trifft nicht und ich stecke ihm frech die Zunge raus.
„Treffen sollte gelernt sein!“, sag ich, verschränke die Arme vor der Brust, strecke meine Nase hoch hinaus und setzte ein selbstsicheres Lächeln auf. Plötzlich knallt ein Kissen gehen meinen Kopf.
„Ausweichen auch…“, sag er dann monoton und betrachte meine Haare, erstmal durch das andauernde Gesicht in den Kissenhaufen stecken, als auch von dem Kissen gegen den Kopf bekommen, mir zu berge stehen. Ich schaue ihn kurz grimmig an und bewerfe ihn dann mit den beiden anderen Kissen. So geht das einige ganz Weile weiter. Einige male trifft er mich ich aber auch ihn. Wir lachen recht laut. Plötzlich knallt die Tür auf und Ludwig kommt rein geplatzt. Er schaut uns mit böser Mine an und unser Lachen verstummt.
„Was veranstaltet ihr d-“ Aussprechen lass ich ihn aber nicht und werfe ihm eines der Kissen ins Gesicht. Es rutscht ihm langsam vom Gesicht runter und landet auf den Boden. Ich kann mich nicht zusammen reißen und fange an zu lachen. Mh...ich glaube das war mein Todesurteil. Wobei Kiku wird Ludwig schon davon abhalten mich zu töten.
„Vee~ Macht ihr eine Kissenschlacht?“, bringt Feliciano sich ein und steck den Kopf durch die Tür. Über ihn schaut Alfred mit rein und grinst breit. Auch den beiden fliegen Kissen ins Gesicht. Aber zu meiner Verteidigung! Ich habe sie nicht geworfen!
„Vee~ Kiku! Das war gemein!“, lacht Feliciano und tritt dann in den Raum ein.
„I want revenge!“, ruft Alfred, tritt neben Feliciano und nimmt seine Brille ab. Der Japaner muss sich selbst etwas das Lachen verkneifen. Ludwig reibt sich jetzt schon verzweifelt die Schläfe.
„Ich bin ja sehr verwundert das gerade du so was mitmachst, aber ich wünsche euch viel Spaß dabei…“, sagt Ludwig und geht da aus dem Raum und schließt die Tür hinter sich. Ich lache weiter
„Na los greif doch an!“, sag ich und verstecke mich hinter meinem Bett.
„Vee~[Name] du legst dich mit den Falschen an!“, sagt Feliciano und nimmt einiger Kissen um sich auf mich zu werfen. Letztlich artet es in eine große Schlacht aus fliegenden Kissen zwischen mir und Alfred gegen Feliciano und Kiku aus. Irgendwann ist aber zu spät und ich falle einfach ins Bett und schlafe in den gesamten Chaos ein. Ob die drei dann weiter geworfen haben oder nicht, werde ich wohl erst morgen früh wissen.

Irgendwann fängt dann mein Wecker an laut zu klingeln. Mittlerweile nutze ich doch einen normalen Wecken, weil es ein paar mal schon fast passiert währe, dass ich mein Handy durch die Gegen geworfen hätte. Meine Hand sucht nach dem Nachtisch und letztlich treffe ich das nervige Ding.
„Boah! Wer das Ding auch immer erfunden hat, den verfluche ich.“, brumme ich vor mich hin und fahre mir einmal durch meine [HF] Haare.
„Du bis wirklich kein Morgenmensch.“, lacht plötzlich jemand. Ich kann die Stimme noch nicht zuordnen, dafür bin ich noch nicht lange genug wach. Fakt ist, dass ich aber vor lauter Schreck aus dem Bett gefalle bin und nun etwas unsanft auf meinem Hinter sitze.
„Aua! Warum immer auf meinen Hintern! Das tut echt weh!“, sag ich schmerzerfüllt.
„[Name]?! Alles okay?! Tut mir leid ich wollte dich nicht erschrecken!“, langsam erkenne ich die Stimme. Ich drehe mich um und schaue hoch, nur um in die besorgten braunen Augen von Kiku zu schauen. Warte mal…Ich gehe meinen Gedankengang gerade noch mal durch.  „Nur um in die besorgten braunen Augen von Kiku zu schauen….“ Ich springe schnell auf. Schlagartig bin ich wach.
„Was zum?! Hast du hier geschlafen?“, frag ich verwundert nach. Er fängt an zu überlegen. Was gibt es den da zu überlegen? Ja oder nein?!
„Ja…“, sag er dann und wird rot im Gesicht. Gut Frage eins von einer Million beantwortet.
„Warum? Oder wieso, oder weshalb oder…erkläre mir einfach. Ich meine ich bin dir ja nicht böse aber...“, sag ich und schaue ihn verwirrt an.
„N-na ja…als du einfach ins Bett gefallen bist und eingeschlafen bist…wo ich wirklich fragen muss: Wie kannst du bei solch einem Lähm schlafen?...haben wir erst nach einiger Zeit gemerkt was los war…nun ja…also…äh…Feliciano-kun…ist dann halt raus gegangen…und Alfred-san auch…und ich…äh…ja…also hab dir etwas beim Schlafen zugesehen…du sahst einfach…zu süß…aus. Und irgendwann muss ich…mich wohl…zu dir gelegt haben und eingeschlafen sein…ganz unbewusst…“, der Satz währe auf jeden fall kürzer wenn er nicht so nervös währe. Aber ich komm nicht umher als einfach zu lächeln und ihn einen Kuss auf die Wange zu drücken.
„Ich kann überall zu jeder Tageszeit und Art einschlafen. Bin mal mitten auf einer Treppe im Museum eingeschlafen. Aber hey das ist schon okay. Du bist mein Freund also~ Ich war nur so überrascht. Ich habe erstmal nicht damit gerechnet, dass jemand neben mir liegt und dass du dich so was überhaupt traust!“, sag ich ehrlich. Er schaut mich verwundert an nickt dann aber zustimmend.
„Ja…das kann ich nachvollziehen. Immerhin bin ich jetzt nicht das was man Selbstbewusst nennen kann.“, sagt er und schaut zur Seite. Muss ihm wohl etwas peinlich schein, dass er schüchtern ist.

Ich sitze gerade im Cafe gegenüber der Uni und warte auf Chloé. Heute war nur ein kurzer Tag von daher kann ich hier warten Dabei trink ich [Lieblinsgetränk].
„[N-name]?“, fragt plötzlich jemand. Ich drehe mich zu der Person. Es ist Chloé die mich etwas unsicher anlächelt.
„Hey. Komm setz dich. Möchtest du auch etwas trinken?“, frag ich nach. Sie nickt.
„Einen Milchkaffee, wenn es okay ist.“, fragt sie nach. Ich nicke und bestelle das zweite Getränk.
„Also Chloé…ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wie wir das angehen wollen. Francis ist erst heute Mittag nach hause gekommen. Yao hatte mir das geschrieben. Jeden falls. Was ist eigentlich zwischen euch „passiert“ dass er so reagiert?“, frag ich nach. Die Braunhaarige überlegt einige Zeit.
„Nun okay…Francis kann unsere Mutter überhaupt nicht mehr Leiden. Mann könnte fast meinen er hasst sie…was bei ihm eigentlich total überraschend ist. Mama hat mir so viel von Francis erzählt. Er soll immer liebevoll gewesen sein. Frauen hat er immer sehr gut behandelt und auch jüngere. So hat mir Mama das immer erzählt. Ich war so beeindruckt, einen Halbbruder wie ihn haben zu würde…jemand der eigentlich nur voller Liebe war…das es mein größter Wunsch war, ihn wirklich mal zu treffen…“, erzählt Chloé und knetet nervös ihren Rock. Ich schlucke. Ich muss ihr Recht geben. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Francis jemand hassen könnte. Selbst, dass er und Arthur sich immer zanken und prügeln und auch wenn beide es immer wieder sagen, dass sie sich hassen, so sind sie tief im innere sich sehr ähnlich und eigentlich die besten Freunde…
„Okay…das…ich…hach was soll ich bloß sagen?! Mh…gut weißt du was? Ich werde ihn zwingen!“, sag ich und zücke mein Handy aus meine Tasche.
„Bin gleich wieder da!“, sag ich und stehe auf. Zurück bleibt ein verwirrtes braunäugiges Mädchen.

„…Mir egal! Bringt ihn her...Gib mir mal Ivan…Warum? Wenn ihr ihn nicht herbringen wollt, dann soll Ivan ihn herbringen. Und zwar auf seine Art!...Ach jetzt auf einmal doch. Arthur willst du mich verarschen? Beweg deinen Arsch und bringt diesen verdammten Franzosen her. Meinetwegen auch bewusstlos…Hör auf zu jammern…Ja gut ich scheuer ihm eine, dafür dass er so ein Bloody Idiot ist! Gut ein 20 Minuten ist er hier.“, sag ich und lege auf. Mann Arthur kann manchmal launischer sein als ich, wenn der Monatsende kommt.
Gut 20 Minuten später fährt der Brite mit seinem Mini Cooper vor. Auf dem Beifahrersitz erkenne ich einen etwas verwirrten Francis. Beide steigen aus und kommen auf mich zu. Jetzt nicht anmerken lassen was los ist [Name]. Arthur sieht immer noch wütend aus. So hab ich mir sein Gesicht auch beim Telefonieren vorgestellt. Francis hingegen ist einfach nur verwirrt.
„Cherí was gibt es denn, dass du mich so plötzlich sehen wolltest?“, fragt er nach.
„Rede. mit. ihr. Ohne Wenn und Aber!“, sag ich dann Er schaut mich verwundert an.
„Wie bitte?“, fragt er nach und schaut mich immer noch verwundert an. Ich seufzte auf und packe den Franzosen bei seinem Handgelenk. Schnell schleudere ich die Tür zu Café auf und ziehe ihn hinter mir her. Kurz vor meinem Tisch, wo Chloé mit Tassen und meiner Tasche auf uns wartet wird ihm klar was ich will. Er stoppt…oder versucht es jeden falls. Doch ich bin heute mal so frei und wirklich richtig wütend.
„Du sollst mit Chloé reden!“, sag ich recht laut schon. Zum glück ist es recht leer im Café.
„[Name] du regst mich momentan wirklich sehr auf!“, sagt Francis dann und löst sich mit einem kräftigen Schwung von meinem Griff. Er dreht sich um und will gehen. Ich werfe Chloé einen viel sagenden Blick zu. Die Halbfranzösin versteht aber was ich will. Sie springt auf, haut die Hände kräftig auf den Tisch und Francis dreht sich sogar um.
„Du Feigling!“, schreit sie ihm entgegen. Er schaut sie entgeistert an.
„Hast du überhaupt ne Ahnung, wie viel Mut es mich gekostet hatte Mama darum zu beten, dich irgendwie ausfindig zu machen? Ich will doch einfach nur wissen wie du bist! Du bist ein Teil meiner Familie und ich deiner! Warum kapierst du das nicht?!“, sagt sie wütend und steht kurz davor anzufangen zu weinen. Francis schaut sie geschockt an.
„Francis…Weißt du was Chloé mir erzählt hat…sie sagte du hasst deine Mutter und alles was mit ihr zu tun hat…aber sie hatte mir auch gesagt, dass sie das nicht glaubt…und ich muss ehrlich sagen…ich glaube auch nicht, dass du fähig bist jemanden zu hassen. Gibt’s zu: Selbst Arthur von dem du immer wieder behauptest das du ihn hasst, magst du in Wirklichkeit. Umgekehrt natürlich auch…“, sag ich und lächle ihn aufmunternd an. Francis schockierter Blick wird langsam wärmer und es bildet sich ein kleines Lächeln.
„Ja…du hast Recht [Name]. Chloé es tut mir leid, dass ich mich wie ein Arsch benommen habe.“, sagt Francis und lächelt dann mehr. Ich fang an mich zu freuen. Chloé fängt an zu strahlen. Vielleicht sollte ich doch mein Fach zu Familientherapie wechseln…
Huch da fällt mir ein.
„Francis!“, sag ich der Franzose dreht sich zu mir nur damit sein Gesicht kurz darauf etwas zur Seite klatsch. Meine Hand hinterlässt einen roten Abdruck auf seiner Wange und er versucht sich den Schmerz weg zu reiben. Chloé schaut mich entgeistert an und Francis sucht gerade nach seiner Stimme.
„Cherí warum?“, fragt er nach. Ich verschränke die Arme vor der Brust.
„Vier Gründe! Erstens dafür, dass du mich gestern so angeschrieen hast. Zweitens, dafür, dass du Chloé so fertig gemacht hast. Drittens Arthur hätte dich sonst nicht her gebracht und viertens: Wenn ich von Chloé erfahren, dass du ihr, als ihr großer Bruder irgendwie weh tust. Seies durch eine Bemerkung oder sonst was, kannst du dir ausrechnen, dass diese Backpfeife das kleinste Übel ist, was du erlebst von mir!“, zähle ich auf und greife meine Sache.
„Cherí! Kiku hat Glück dich zu haben.“, sagt Francis während ich am raus gehen bin. Ich lächle leicht in mich hinein.
Draußen wartet Arthur am Auto angelehnt und spielt an seinem Handy rum.
„Alles geklärt mit diesem Bloody Frog? Komm steig ein. Wir fahren jetzt nach Hause. Die anderen warten schon auf dich.“, fragt er. Ich nicke.
„Jup. Okay…“, sag ich und setzt mich auf den Beifahrersitz.

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Puhh! Noch fertig bekommen! *-*
Ja ich hatte die ganze Woche irgendwie ein kreativ-tief… Aber am Donnerstag hatte ich so einen Rausch dass sich die letzten 3 Seiten (Word sagt mir, es sind 6 Seiten) von selbst geschrieben haben. Ich konnte fast gar nicht aufhören. So aber irgendwann muss auch mal Schluss sein. So~ Das Kapitel hat mir sehr Spaß gemacht. Ich finde es ist irgendwie alles drin! Dramatik, Liebe, Peinliche Situation, Iggy, Komödie! XDDDD Ja,ja…
So jetzt will ich noch kurz eine Minimale Ankündigung machen: Ihr dürft euch auf Halloween freuen, also 31.10! Denn dann gibt es ein Extra-Kapitel. Ich habe lange überlegt ob ich das jetzt erzähle oder für mich behalte, aber ich konnte es nicht abwarten euch zu sagen. Ich liebe Halloween einfach und ja das Kapitel ist in Ausarbeitung. Freut euch drauf, ne~

*Hüpft überglücklich von Dannen*
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