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The Life of a Student can be sweet

von Hanasaki
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
01.07.2013
08.03.2014
45
130.119
1
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Dieses Kapitel
21 Reviews
 
 
01.07.2013 1.700
 
Super dachte ich mir. Ich konnte mich diesmal wirklich nicht zurückhalten. Seufzten nehme ich meine Koffer und gehe zur Bushaltestelle, wo ich schon auf meine beste Freundin treffe.
„[Name]!? Was ist passiert?“, fragt sie mich besorgt. War klar. Ich hab sie ja auch panisch angerufen, dass sie mir unbedingt helfen soll. Ich seufze ein zweites Mal.
„ Ein Riesen Streit mit meinen Eltern. Ich will doch schon seit einiger Zeit in eine WG ziehen, doch sie meinen ich sei noch nicht so weit. Also haben wir jetzt ein Deal ausgehandelt…irgendwie. Na ja ich hab meine Koffer gepackt und bin raus. Mein Vater meint, ich sei spätestens Morgen wieder da. Und wenn ich es doch schaffe, sind sie damit einverstanden.“, Irgendwie hatte er recht. Ich bin einfach gegangen, ohne mir auch nur irgendwas zu überlegen. Aber Hey! Ich studiere schon! Ist es zu viel verlangt, dass ich gerne etwas selbständiger werden möchte?! Meine beste Freundin setzte ihren Nachdenklichen Blick auf. Sie selbst lebt noch bei ihren Eltern, kommt mit diesen aber auch besser klar.
„Ich habs!“, rief sie und zog mich mit. Bei ihr wohnen, dass wusste ich, konnte ich nicht. Vielleicht für ein oder zweit Tage übernachten, aber sie war meine letzte Rettung. Ihr fällt immer was ein.

Wir kamen bei ihr an und setzen uns in den Garten. Ich mag ihn wirklich sehr. Er blüht immer so schön. Kornblumen, Tulpen, Gänseblümchen und, und, und! Es war herrlich. Dazu war es wunderbar auf den Gartenterrasse einfach zu sitzen um einmal runter zu kommen. Ein kleiner Teich im mitten der bunten Blumenpracht rundete es ab. Wie immer  fasziniert von so vielen Farben und verschiedene Gerüchen der Blumen, bemerke ich nicht wie sich meine Freundin neben mich setzte und einige Zeitungen hinlegt.

„Lass uns mal schauen, was die WG-Anzeigen sagen!“, damit reizt sie mich aus meinen Gedanken. Gerade wollte ich vor Dämlichkeit meiner Seit’s den Kopf auf den Tisch aufklatschen lassen. Wie konnte ich so dumm sein! Zeitungsanzeigen, klar dass sie auf so was kommt. Als Journalisten-Studentin ließ sie jeden Tag unheimlich viele Zeitungen und Zeitschriften. Ich greife mir eine von dem Hügel von Zeitungen und fang auch an drin zu blättern, wohl bemerkt: die waren ALLE von heute! Die Zeit verging und der Hügel war abgearbeitet. Meinen Kopf hatte ich jetzt auf den Tisch aufgesetzt.
„Hey [Name] ich glaub ich hab was gutes gefunden!“, rief sie nach einer Zeit. Ich hatte die Hoffung eigentlich schon aufgegeben, da ich meinen Staple an Zeitungen durch hatte. Immer waren es die gleichen Problem: Zu teure Miete, zu weit von der Uni entfernt, die Anzeige war schon länger in der Zeitung und das Zimmer somit weg etc.
Tja das Leben einer Studentin ist echt nicht leicht. Das Studium bezahlen meine Eltern zwar, ich hab auch einiges Angespartes und zwei Teilzeitjobs und dann beziehe ich ja auch noch Bafög, der aber nicht so hoch ist. Hört sich vielleicht nach viel an, ist es aber nicht.

„Lass hören. Schlimmer als das was ich gelesen habe kann es nicht sein.“, sage ich und hebe meinen Kopf hoch. Sie lass mir die Anzeige vor und ich frage sofort noch mal die beiden wichtigsten Punkte für mich nach.
„Noch mal! Miete und Ort!“, sie wiederholt es ein weiteres mal und ich spring vor Freude. Sofort such ich mein Handy raus und wähle die Nummer. Es tutete und tutete. Dann endlich nimmt jemand den Hörer am anderen Ende der Leitung ab.

„Ciao. Hier spricht Vargas .“, klingelt eine niedliche Stimme mit italienischen Akzent an mein Ohr.
„Äh Hallo. Ich heiße [Name] [Nachname] und ich melde mich auf Ihre Anzeige, dass Sie eine neue Mitbewohnerin in Ihrer WG suchen.“, Stille, keine Antwort von der anderen Seite. In meinen Gedanken schlag ich mir selbst gegen den Kopf. Ich hab so unglaublich Schnell gesprochen, dass es ein Wunder währe, wenn er überhaupt meinen Namen verstanden hat.
„Ah! Wie wunderbar! Wir dachten, wir finden niemanden. Wunderbar! Komm doch heute mal vorbei, dann kannst du dir das Zimmer anschauen und wir können reden.“, wieder klingelt die zuckersüße Stimme des Italiener an meinem Ohr. Schnell mach ich mit ihm eine Zeit aus und leg dann auf. Vor Freude falle ich meine Freundin um den Hals.
„Ich kann es nicht glauben! Ich hab tatsächlich mal Glück!“, ruf ich und lasse von meiner Freundin ab, die mich darauf hinweißt, dass ich jetzt los sollte um nicht zu spät zu kommen.

Meine Koffer bei ihr stehen lassend lauf ich los zur Bushaltestelle. Wie ich dahin komme wusste ich. Ich bin oft in der Gegenunterwegs und fahr das immer lang, wenn ich zur Uni fahre.
Endlich kam ich an und suche nach der Hausnummer. Mir fällt die Kinnlade runter als ich bei meinem neuen Zuhause in Spee ankomme. Was für ein Riesen Haus! Wie viele leben den da drin?! Ich überprüfe noch einmal die Adresse. Es stimmt alles. Vorsichtig geh ich zu Klingel und halte ein Moment inne bevor ich sie betätige.

Die Tür öffnet sich nach einer Weile und mir spring eine braune Haarsträhne entgegen. Ich geh ein Schritt zurück um meinen potenziellen Mitbewohner die Tür komplett öffnen zu lassen. Mir tritt ein Junge mit hellbraunen Haare und orange Augen gegenüber. Er ist ein ganzes Stück größer als ich und hatte ein naives Lächeln im Gesicht. Irgendwie mag ich ihn jetzt schon.
„Ciao. Bist du [Name]?“, fragte er und lächelt weiter. Ich nickte ihm freundlich Lächeln zu.
„Vee~ Ciao Bella! Ich bin Feliciaon!“, sagt er fröhlich und bitte mich gleich hinein.

Ich schau mich vorsichtig um. Der Flur und Eingangsbereich war schön ordenlicht. Rechts von mir stand ein großer Schuhschrank in dem aber insgesamt nur 6 paar Schuhe standen. Etwas verwundert darüber blicke ich auf die andere Seite und sah in einen Spiegel, daneben eine Garderobe  mit einigen Jacken. Alles ordentlich. War doch ein gutes Zeichen oder?
„Bella willst du nicht mitkommen?“, fragt mich der Italiener und ist schon weiter gelaufen. Schnell zieh ich meine Schuhe aus und laufe ihm hinterher.
„Ähm…Darf ich fragen wie viele Leute in diesem Haus wohnen?“, frag ich nachdem ich aufgeholt habe. Felicaion blieb mitten im Flur stehen.
„Vee~ Da währen ich, Ludwig, Kiku, Alfred, Arthur, Ivan, Francis und Yao. Also 8 Leute.“,
Ich runzle etwas die Stirn. Bis auf Kiku und Yao hörten sich alle Namen männlich an für mich. „8 Leute sind doch eine Menge. Warum sucht ihr noch eine Person.“, fragend blicke ich meinen Gegenüber an.
„Ludwigs Bruder ist vor kurzem ausgezogen. Wenn wir keine neunte Person finden, müssen wir alle Rechungen und so neu aufteilen und das kann ne ganze Weile dauern.“, schnell verstand ich, dass die hier keine Lust hatte mehr zu zahlen oder dass eine neue Aufteilung stattfinden soll. So kann man sich das Leben natürlich leichter machen. Ich rollte ein wenig mit den Augen. Ganzschön faul…
„Vee~ Das ist das Zimmer!“, sagt Feliciano fröhlich und hält mir die Tür auf. So groß und hell. Der Boden war mit dunklen Laminat belegt und die Wänden haben einen angenehmen Sandten. Plötzlich hört man wie aus dem Flur eine neue Stimme schallt. Feliciano rennt gleich wieder aus dem Raum und ich steh da nun wie Piksieben.
Soll ich hinter her und mir vorstellen oder warten bis mich Feliciano holt? Ein leichtes Seufzen kommt durch meine Lippen zum Vorschein. Hier ist es herrlich. Ich hoffe sehr, dass ich hier einziehen darf. Völlig weg getreten merk ich nicht wie Feliciano mit einer weitern Person in den Raum kommt.
Erst als er meinen Namen ruft komm ich wieder zu mir und drehe mich mit einem Schwung um.

Vor mir steht jetzt nicht mehr nur der zierliche Italiener sondern noch eine Person. Groß, streng zurück gegellte blonde Haare und tolle Blaue Augen. Man! Hatte ich etwa im Lotto gewonnen? Ein niedlicher Italiener und dann der!? Innerlich schüttele ich meinen Kopf! Konzentriere dich, Mädchen, sagt mir meine Innere Stimme immer wieder.

„Ludwig das ist [Name]. Sie interessiert sich für das freie Zimmer hier.“, sag der Italiener wie immer fröhlich und wippt hin und her. Ludwig mustert mich. Ich zwinge mich irgendwie zu lächeln. Er sieht zwar gut aus- aber er wirkt jetzt nicht unbedingt, als würden wir die besten Freunde werden.
„Du bist Studentin? Was studierst du?“, immer noch mit der gleichen unveränderten Mine blickt er mich an
„Äh…ich studiere [Fach].“, antworte ich leicht ängstlich. Er hebt eine Augenbraue. Hab ich etwa was Falsches gesagt? War das was so ungewöhnliches?
„Aha…Bist du ordentlich und kannst du auch kochen?“, fragt er weiter. Was soll diese Fragerei?
„ Ja ziemlich ordentlich. Also ich hab kein Problem auch mal zu putzen. Und kochen kann ich!“, antworte ich etwas trotzig. Ich hab kein Problem auch mal mit anzupacken und ich kann verdammt noch mal gut kochen!
„Na schön. Von mir aus kann sie hier einziehen.“, sagte Ludwig und ging aus dem Raum. So schnell war das beschloss?!

„Äh Feliciano…was war das gerade?“, frag ich etwas verstört nach.
„Vee~ Ludwig hat dieses große Haus von seinen Eltern vererbt bekommen! Er hat das letzte Wort wenn es um neue Mitbewohner geht. Er wirkt zwar sehr streng ist aber eigentlich super nett! Und er macht sich um uns alle eigentlich sorgen!“, erklärt mir Feliciano.  Ich nicke ihm zu um ihm mitzuteilen, dass ich ihn verstanden habe.
„Und?“, er grinst mich an
„Was und?“, fragend heb ich eine Augenbraue hoch.
„Willst du hier einziehen?“, fragt er mich ganz neugierig. Scheinbar mag er mich auch. Meine Antwort steht zwar schon lange fest aber ich will ihn etwas necken und tu so als würde ich noch Zeit brauchen. Langsam wird er wohl ungeduldig. Ich erlöse ihn von dieser Warterei.
„Ja gerne“, lächele ich ihn freundlich an.
„Vee~ Super! Und wann?“, fragt er ein weiteres mal nach.

Ja stimmt…was ist wenn ich jetzt sagen, dass ich am besten schon heute einziehen möchte? Meine Möbel sind doch bei meinen Eltern, die ja glauben, dass ich überhaupt nicht zu Recht komme…Die werden Augen machen!
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So okay. Das ist nicht nur meine erste Hetalia-FF sonder auch mein erstes Reader-chan Story.
Der Anfang ist leider ziemlich Mist, aber ich habe immer Problem mit dem ersten Kapitel.
Das nächste wird besser versprochen. Über Tipps und Reviews freu mich mich sehr!

LG Tsubasa-chan
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