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Die gefährlichste Sorte von Dummheit ist ein scharfer Verstand II

von Bad luck
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Ashe Balthier Basch Fran Penelo Vaan
30.06.2013
06.09.2014
24
37.944
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30.06.2013 1.652
 
Es waren nun fasst zwei Jahre ins Land gezogen, als ich eines Morgens in der Kaserne aufgewacht bin. Viel war seid dem passierte. Ich war Soldat geworden, war mit Genesis zusammen gekommen und hatte eine neue Familie gefunden, auch hatte ich mich mit meine Stiefbruder versöhnt. Nur seine Mutter lebte nicht mehr, sie hatte vor nicht ganze eineinhalb Jahren Selbstmord begangen. Niemanden hatte es sonderlich getroffen, nicht mal ihren Sohn. Anders sah es aber bei einem anderen Todesfall aus, der sich vor drei Monaten ereignet hatte. Ich konnte mich noch sehr gut daran erinnern, da ich am selben Morgen zum Rang 2 aufgestiegen war. Ich hatte mit Angeal und Zack zusammen Gesäßen, als mein Telefon plötzlich geklingelt hatte. Dran gewesen war Lazard. Er bestellte Angeal, Zack, Sephiroth und mich, zu sich ins Büro. Als er uns sagte das Genesis bei seine letzten Mission tödlich verletz worden war, brach für mich eine Welt zusammen. Man hatte uns vier dann drei Wochen in Zwangsurlaub geschickt. Die meiste Zeit hatte ich mich in meinem Zimmer verkrochen und redete mit einen meiner Freunde, zurück bei Shinra stürzte ich mich dann in die Arbeit, oder ins Training. Da kam es mir grade recht da sich die neuen Hologrammprogramm durchtesten sollte.
„Takumi mach für heute Schluss“ meinte Angeal. Er und Zack waren dieses mal mit dabei um das Programm zu testen.
„Ich mach noch ein wenig weiter“ entgegnete ich nur zog mein Handy aus der Tasche um einen anderen Ort in den Computer ein zu geben.
„Wenn du sich zu Tode arbeitest bringt es Genesis auch nicht wieder“ sagte Angeal bedächtig und legte mir eine Hand auf die Schulter.„ Wir vermissen ihn alle und ich weis das besonders zu ihn vermisst, aber du musst aufhören dich selbst zu zerstören.“
„Wir machen uns alle Sorgen um dich“ sagte nun Zack worauf ich zu ihn sah.
„Tut mir leid, das wollte ich nicht“ sagte ich leise und sah auf den Boden.
„Lass uns runter in die Stadt gehen und was trinken, damit du mal wieder hier raus kommst“ meinte zu meiner Verwunderung Angeal. Ich nickte nur und wollte das Programm beenden, aber es ließ sich aus irgendeinen Grund nicht abschalten. Daraufhin nahmen wir einfach die Helme ab, doch in dem Moment blendete und ein greller Lichtblitz und uns wurde schwarz vor Augen.
Mit höllischen Kopfschmerzen kamen wir langsam wieder zu uns. Ein wenig benebelt sah ich mich um und sah das wir uns in einen Lagerraum befanden. Neben mir sah ich Angeal und Zack, allerdings waren sie noch nicht zu sich gekommen. Ich setzte sie mit den Rücken ein eine Kiste und versuchte vergeblich sie zu wecke. Schließlich beschloss ich sie dort sitzen zu lassen und sah mich im Lagerraum um. Zu meiner Verwunderung fand ich nicht weit von Zack und Angeal, ein gefesseltes Mädchen. Sie war etwa 17 und hatte ihre blonden Haare zu zwei Zöpfen gebunden.
„Huch! Wer bist du den“ fragte ich sie verwundert, kniete mich neben sie und löste ihre Fesseln mit meinen Messer.
„Danke, ich bin Penelo“ antwortete sie mir, als ich ihre Fesseln gelöst hatte.
„Freut mich, ich bin Takumi. Kannst du mir sagen wo wir hier sind. Meine Freunde und ich sind hier irgendwie in dem Lagerraum  gelandet und wissen nicht wie“ sagte ich freundlich und half ihr auf die Beine.
„Ich weis nicht, wo wir sind, ich wurde entführt“ sagte sie und wie auf ein Stichwort traten drei seltsame gestalten in den Raum. Kaum das sie uns beiden sahen griffen sie uns an. Blitzschnell hatte ich mein Schwert gezogen und beseitigte sie in einen kurzen unspektakulären Kampf. Das Mädchen hatte sich dabei panisch an eine Kiste gepresst.
„Ist alles okay bei dir“ fragte ich besorgt, worauf sie stumm nickte.„ Gut dann lass uns meine beiden Freunde holen und von hier verschwinden.“
Wieder nickte sie wortlos und ging neben mir her zu Angeal und Zack, die langsam zu sich kamen.
„Geht es“ fragte ich besorgt und kniete mich vor sie.
„Glaub schon, aber wo sind wir“ antwortete Zack und sah verwundert zu Penelo.
„Das ist Penelo, sie wurde von einigen Kerlen entführt. Und zu deiner Frage... ich habe keine Ahnung wo wir sind!“
Ich half den beiden dann hoch und stellte sie Penelo vor, die unsicher die beiden musterte. Da ich nicht länger warten wollte, fasste ich dann Penelos Hand, ging vor und zog sie einfach hinter mir her. Nach einer ganzen Zeit fanden wir dann schließlich den Weg in die Stadt, wo wir zu unseren Erstaunen viele Soldaten sahen.
„Weist du wo deine Familie oder deine Freunde sind“ fragte ich Penelo, in einer ruhigen Seitengasse. Doch bevor sie mir antworten konnte, rief eine männliche Stimme ihren Namen, wir drehten uns alle um und sahen eine Vierergruppe auf uns zu kommen, dabei fiel sofort mein Blick auf eine große Frau, mit Hasenohren.
„Mann ey, hat die Beine“ sagte ich leise und erntete dafür einen Stoss in die Rippen von Angeal. Penelo war zu den Jüngsten der Gruppe gerannt und fiel ihn um den Hals. Wir blieben auf abstand, während as Mädchen den anderen alles erklärte.
„Ich danke dir das du sie befreit hast“ sagte schließlich der jüngste zu mir und reichte mir seine Hand.
„Nichts zu danken, Mach ich doch gerne“ entgegnete ich freundlich und mustere nun ihn sowie die beiden anderen Männer.
„Wer seid ihr. Ihr seht aus als während ihr Soldaten“ sagte ein Mann mit weißem Hemd und einer Weste.
„Sind wir auch. Zack ist sozusagen Hauptmann, ich bin General und Takumi hier ist etwa vergleichbar mit einem Leutnant“ antwortete Angeal.
„Bor ruhig in der Wunde rum“ meinte ich daraufhin beleidigt.
„Ich kann nicht dafür das du so spät erst aufgestiegen bist. Ich habe keine drei Hubschrauber verschrottet“ entgegnete Angeal lachend.
„Zwei, beim letzten war ich nur Kopilot, Reno hat ihn gekillt. Außerdem kann ich nichts dafür das mich aller Flugobjekte hassen“ sagte ich wütend und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Du kannst fliegen“ fragte nun der jüngste aufgeregt.
„Mittlerweile“ antwortete ich ein wenig verwundert.
„Woher kommt ihr“ fragte nun der Älteste der Gruppe.
„Midgar“ antwortete Zack.
„Davon habe ich noch nie gehört“ sagte er nachdenklich.
„Toll und wir wissen nicht, wo wir sind“ meinte ich mit einem lauten Seufzer.
„Dann kommt doch einfach mit uns, schließlich sind wir euch etwas schuldig“ sagte der jüngste freundlich. Nur zu gerne nahmen wir die Einladung nur zu gerne an und  begleiteten die Gruppe in eine Gaststätte. Einer von ihnen, Namens Balthier lud uns schließlich ein mit ihn etwas zu trinken. Ich nahm danken an, während Angeal und Zack lieber mit Basch redete, der, der Älteste der Gruppe war. Balthier und ich hatten schon einiges getrunken, als wir schließlich anfingen über das Thema Freiheit zu streiten.
„Was bitteschön ist daran Freiheit, jederzeit irgendwo abhauen zu können wen etwas einen nicht mehr gefällt“ sagte ich ein wenig betrunken.
„Und was für Freiheiten hat man bitte beim Militär“ meinte Balthier aufgebracht.
„Viel, du musst sie nur durchsetzten und für sie kämpfen“ entgegnete ich ruhig, zog eine Zigarettenschachtel aus der Tasche und zündete mir eine an. Zu meiner eigenen Verwunderung ließ Angeal mich rauchen, obwohl er mir sonst jedes Mal meine Kippen weg nahm.
„Ach ja und wie soll das bitte gehen“ fragte mein gegenüber nun verwundert. Vaan und Penelo die neben uns saßen hörten unserer Diskussion aufmerksam zu.
„Man muss Mut haben seine Meinung zu sagen, auch wen es Konsekvensen haben könnte. Auch beim Militär kann man nein sagen und Befehle verweigern, dass heißt aber nicht automatisch das man ein schlechter Soldat ist.“
„Aber ist das dann nicht Befehlsverweigerung und wird bestraft“ fragte Vaan.
„Siehst du
den Vogel dort?
Wer nennt ihm sein Ziel?
Er ist frei.
Während wir das sagten,
hörten wir einen Schuss
und sahen
ihn gerade
noch fallen*... Das hat mal ein sehr guter Freund zu mir gesagt und ich muss immer wieder daran denken. Freiheit bedeutet auch immer gleichzeitig Geahr, den irgendjemand will sie einen immer nehmen“ antwortete ich ihn.
„Ich versteh das nicht ganz“ meinte Penelo, worauf ich grinsend meine Pistole zog und sie auf Balthier richtete. Dieser sah mich regungslos an.
„Nehmen wir mal an uns gute Pirat hier ist der Vogel, er ist frei, doch wenn ich ihn jetzt erschießen würde, ist seine Freiheit hinüber“ sagte ich freundlich.„ Das gleiche ist bei mir. Ich erkämpfe mir jeden Tag neu meine Freiheit, in dem ich nach meinen eigenen Interessen Handel. Doch jederzeit kann man sie mir nehmen, darauf habe ich wenig Einfluss.“
„Du bist ein interessanter junger Mann“ meinet nun Balthier und grinste mich an.
„Das Kompliment kann ich nur zurück geben“ grinste ich ihn an und steckte meine Waffe zurück in Holster.
„Wieso trägst du in Gegensatz zu den beiden anderen eine Schusswaffe“ fragte Vaan.
„Ich bin nicht nur eine Soldat, sondern auch ein Turk. Es ist eine andere Einheit. Ihre Aufgaben sind Personenschutz, Informationsbeschaffung und noch einige andere Aufgaben“ antwortete ich gelangweilt.
„Andere Aufgaben? Hört sich  nicht grade nach einen angenehmen Job an“ meinte Fran und redete das erste mal seid dem wir uns getroffen haben, Sie sah mich an als wüsste sie genau was ich meinte.
„Ach was, Job ist Job“ sagte ich grinste und steckte mir eine Zigarette an. Dann nahm ich den Schulterschutz, die Gürte ab und streckte mich ausgiebig.
„Nehmt es mir nicht übel, aber ich geh ins Bett. Ich hab seid einer Woche kaum geschlafen“ sagte ich, stand auf und nahm meine Sachen in die Hand.
„Wieso das den“ fragte Vaan verwundert.
„Unwichtig“ antwortete ich ihn tonlos und sah zu den beiden Damen.“ Euch zwei schönen wünsche ich eine erholsame Nacht.“
Penelo wurde etwas rot, während Fran mich nur Wortlos ansah. Grinsend ging ich auf eines der Zimmer, wobei mir reichlich egal war mit wem ich das Zimmer teilen muss, da es nur noch Doppelzimmer geben hatte. Ich zog mich bis auf die Shorts aus und legte mich dann hin. Erschöpft sank ich schnell in einen traumlosen Schlaf.
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