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Vampire - Wahr oder wahr?

GeschichteAbenteuer, Übernatürlich / P12
Stafano Salvatore
28.06.2013
28.06.2013
8
4.211
 
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28.06.2013 1.036
 
Mary war 15 und besuchte die Highschool. Sie wohnte bei ihrem Vater, Ihr Vater heißt John. Ihre Eltern hatten sich getrennt und sie hatte sich entschieden zu ihrem Vater zu ziehen, da ihre Mutter sie immer geschlagen hatte. Außerdem war sie Alkoholikerin und wollte sich nicht helfen lassen. Marys Vater hatte eine neue Freundin. Ihr Name war Ellie. Mary verstand sich gut mit ihr. Mary hatte auch einen Stiefbruder namens Steffen. Er war allerdings ein wenig seltsam: Selbst bei gutem Wetter verließ er sein Zimmer nicht. Nicht einmal die Schule besuchte er dann. Ansonsten war Steffen sehr beliebt in der Schule. Weder beim Frühstück noch beim Abend- oder Mittagessen aß er mit. Zudem sah Steffen nicht schlecht aus. Mary mochte ihn, und sie verstanden sich gut. An den Tagen, an denen Steffen zur Schule ging, fuhr er Mary zu dieser.

"Mary, Frühstück ist fertig!", rief Ellie. Sie konnte gut kochen. "Ich komme", antwortete Mary und fragte Steffen, ob er an diesem Tag zur Schule gehen würde. Dieser bejahte und bot ihr an sie mitzunehmen. Er warnte Mary außerdem davor das Haus am Abend darauf nicht zu verlassen. "Morgen ist Vollmond", begründete er seine Warnung, "es ist gefährlich das Haus bei Vollmond zu verlassen. Dann laufen besonders viele gefährliche Typen herum. Mary, bitte tu das für mich." Mary freute sich, da sich ihr Stiefbruder um sie Sorgen zu machen schien. Dies war bisher noch nie zuvor vorgekommen. Sie meinte zu ihrem Bruder, sie möge es sowieso nicht spät außer Haus zu sein und bedankte sich für seine Warnung.

Nach dem Frühstück fuhren die beiden los. Plötzlich drehte er abrupt um und fuhr zurück nach Hause. Mary fragte ihn, was los sei. "Sorry, Du musst heute alleine zur Schule. Mir geht es nicht besonders gut", begründete Steffen seine Handlung. "Ich schätze, er hat eine Sonnenallergie. Die hatte er zuvor nicht. Merkwürdig! Ich muss ihn mal fragen", dachte sie, als sie wütend zur Schule lief.

In der Schule angekommen, traf Mary auf ihre beste Freundin Emma, der sie ihr gleich davon erzählte. "Vielleicht geht es ihm wirklich nicht gut. Mach Dir nicht allzu viele Gedanken", riet Emma ihr. Nachdem die große Pause begonnen hatten, überlegten Emma und Mary, ob sie an diesem Tag ins Freibad gehen sollten. Da es jedoch anfing zu regnen, entschieden sie sich doch für einen Kinoabend. Auf einmal sahen die Mädchen Steffen auf der Straße. Er kam auf die zwei zu. Zwar war Mary nicht mehr wütend auf ihn, doch hatte sie nicht damit gerechnet ihn zu sehen. Als Entschuldigung für die Ereignisse am Morgen überreichte er seiner Stiefschwester und ihrer Freundin zwei Kinokarten. Marys Mund stand offen. "D-das wäre doch gar nicht nötig gewesen, Steffen!", stammelte sie, "es hat mir nichts ausgemacht zur Schule zu laufen. Danke jedenfalls." Könnte Steffen sich in Mary verliebt haben?

Nach dem Klingeln kehrten alle in ihre Klassenräume zurück. Mary erzählte Emma von ihrer Vermutung. "Ich denke nicht, dass er in seine eigene Schwester verliebt ist. Er möchte sicher nur auf Dich aufpassen. Das wollen doch alle großen Brüder, oder?", meinte Emma.

Nach dem Unterricht machte sich Mary gemeinsam mit Steffen auf den Heimweg. Allerdings setzte er seine Stiefschwester bei ihrer Freundin ab, da die beiden Mädchen noch besprechen mussten, wann sie sich treffen wollten.

Als Mary nach Hause kam, stand ein gut aussehender Junge vor ihrem Haus und unterhielt sich mit Steffen. Sie ging auf den Jungen zu, stellte sich ihm vor und fragte ihn nach seinem Namen. Er stellte sich als Julian vor und verriet ihr, dass er ab dem darauffolgenden Tag ihre Schule besuchen würde. Dabei warf er einen giftigen Blick zu Steffen. Dieser ging wütend auf sein Zimmer.

Am nächsten Morgen konnte Mary es kaum erwarten Julian zu sehen. Den ganzen Abend lang hatte sie an nichts anderes denken können. Auch Emma hatte sie bereits von Julian erzählt. "Mary, ich möchte nicht, dass Du Dich mit diesem Julian unterhältst oder Dich mit ihm triffst. Er ist nicht gut für Dich", warnte Steffen sie. Mary konnte dies nicht glauben und entgegnete, sie könne selber entscheiden mit wem sie sich trifft oder sich unterhält. Steffens Worte wurden immer eindringlicher. "Mary, hör mir jetzt zu. Du kennst diesen Typen nicht. Er ist nicht gut für Dich! Ich kenne ihn besser als Du und ich möchte Dir das nicht zwei Mal sagen müssen." Doch dies machte Mary nur wütend. "Steffen, und ich möchte Dir nicht zwei Mal sagen müssen, dass ich selbst entscheide, mit wem ich mich unterhalte und mit wem ich mich treffe! Und noch was: Ich laufe heute zur Schule. Du hast mir den Tag sowieso schon verdorben!", schrie sie. Mary ging einfach an ihm vorbei und verließ das Haus, um sich auf den Schulweg zu machen. Einerseits hatte sie ein schlechtes Gewissen, da sie so unfreundlich zu ihm gewesen war. Er hatte sie nur beschützen wollen.

In der Schule bemerkte Julian, dass Mary heute nicht mit Steffen zur Schule gekommen war. "Was ist denn passiert?", fragte er neugierig. Daraufhin erzählte sie ihm von dem Vorfall und fragte, in welche Klasse Julian ging. "Ich gehe in die zehnte Klasse - in die selbe Klasse wie Steffen auch", lautete seine Antwort. Dann ging er.

In dem Moment, in dem Julian seine Klasse betrat, kam Steffen auf ihn zu: "Ich sage es Dir nicht noch einmal, Julian: Halte Dich von Mary fern! Ich weiß nicht, was noch in Deinem Kopf vorgeht und ich möchte Dich auf keinen Fall wie früher erleben. Haben wir uns verstanden?" "Ach Steffen", konterte Julian, "wir waren doch einmal die besten Freunde. Ich würde nur Deine Schwester gerne kennen lernen. Ich benehme mich nicht mehr wie früher, versprochen. Oder hast Du etwa Angst, dass sie von unserem kleinen Geheimnis erfährt?" "Ja. Also verschwinde! Und lass meine Schwester in Ruhe! Sonst zeige ich Dir den richtigen Weg wieder zurück!", beendete Steffen das Gespräch.

Als es zur Pause läutete, ging Mary zu Steffen und entschuldigte sich bei ihm. Der Streit am Morgen hatte ihr einfach keine Ruhe gelassen.
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